AT37913B - Selbsttätige Beschickungsvorrichtung für Generatoren u. dergl. - Google Patents

Selbsttätige Beschickungsvorrichtung für Generatoren u. dergl.

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AT37913B
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Arthur Quoilin
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Arthur Quoilin
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    Selbsttätige Beschickungsvorrichtung für Generatoren u. derg.   



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine selbsttätige Beschickungsvorrichtung für Gasgeneratoren u. dergl. mit zentraler Brennstoffzufuhr und unterscheidet sich von den bekannten derartigen Apparaten im wesentlichen dadurch, dass zur Beschickung Kohle beliebiger Korngri ; sse gewonnen werden kann, wobei ein Festklemmen oder Zerdrücken nicht eintritt, ferner dass eine gleichmässige Beschickung des ganzen Schachtquerschnittes erreicht wird, und   Gasverluste   auch während der   Füllung   des Kohlenbehälters ausgeschlossen sind, und dass schliesslich die zum Antrieb der Vorrichtung benötigte Kraft eine sehr geringe ist. 



   Die Zeichnung (Fig. 1) stellt die Beschickungsvorrichtung in einem Vertikalschnitt dar. Auf dem, den Generator oben abschliessenden Deckel a, welcher in der Mitte eine   Onnmig b besitzt,   durch welche das Beschickungsrohr c in bekannter Weise in den Generatorschacht ragt, ruht ein ringförmiger Trog d   mit : einem Kugelkranz   e ; darüber ist eine mit Flanschen ausgestattete
Tragscheibe y gelagert, welche das knieförmige   Beschickungsrohr   trägt ;

   das im   Troge d vorhandene  
Wasser h bewirkt den Gasabschluss zwischen Innenraum des Generators und der   äusseren   Luft.
Zur Verhinderung eines Entweichens der im Kohlenraume i der Vorrichtung angesammelten
Gase ins Freie dient der   WasserverschluB.j.   Im Innenraum des feststehenden, oben abschliessbaren   Kohlenbehälters   k ist ein bodenloses Schaufelrad l- (Fig. 2) im Grundriss dargestellt -, welches durch irgend einen, die Tragscheibe g, bei der Flansche f angreifenden Antriebsmechanismus in langsamer, drehender Bewegung erhalten wird und mit dem   Beschickungsrohr   c in fester Ver- bindung steht. 



   Der Boden des Kohlenbehälters k ist konisch gestaltet und wird von den spiralförmigen
Flügeln m n des Schaufelrads;l- von welchen zwei oder mehrere angeordnet werden können-. nahe berührt. Dieselben gehen nach   inner direct   in die Wandung des   Beachickungsrohies   c über, sodass hiedurch Eintrittsöffnunngen entstehen, durch die das an den Wänden und dem Boden des Behälters   nachhinkende   Material, nach dem es von den im Sinne der Pfeilrichtung rotierenden   Flügeln     mund n   erfasst ist, ohne Gewalt, in das Beschickungsrohr c gelangt, wo es frei abfallend und teilweise   abgelenkt, sich gleichmässig übfr   die ganze Fläche verteilt.

   Wesentlich ist die Vergrösserung der durch die   Schneckennlipl   gebildeten Räume von aussen nach innen, infolge dei konischen
Ausfildung des Behälterbedens, da hiedurch das bei den meisten Beschickungsvorrichtungen auftretende schädliche und kraftverbrauchende Zerquetschen oder Zerreiben des Materials ver- mieden wird. 



   Dami1 beim Füllen des Kohlenbehälters, also bei abgehobenem   Deckel q, kein   Gas ins Freie gelangen kann, ist bei diesem Apparat an Stelle des sonst üblichen Abschlusses in Deckel-oder
Kegelform unter der   Decke des Schneckengehäuses central   eine an sich bekannte Dampfbrause o angebracht, welcher durch eine Rohrleitung mit einer Absperrvorrichtnng   ?'während   der Füllung des   Kohlenbehälters   k Dampf zufeführt wild.

   Der durch die entsprechend ausgebildete Konus- brause entstehende Dampfstreukegel bildet einerseits einen gasdichten Abschluss gegen den Gene- rator, der   das theiströmen von Gas   aus demselben in den Kohlenbehälter verhütet, anderer- seits durch seine saugende Wirkung auch   die m demselben während   der Betriebszeit sich an- sammelnden Gase zurückhält, so dass während des Füllens   obigen   Raumes mit Kohle   Gasverluste   ausgeschlossensind. 

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   Zum Antrieb der Tragscheibe g lässt sich jeder beliebige Mechanismus verwenden, mit Vorteil solche, bei welchen die Umdrehungszahl während des Betriebes geändert werden kann, um eine grössere oder kleinere Kohlenmenge im den Generatorraum einzubringen und zu vergasen, so dass eine regelbare Zufuhr des Materials erreicht wird. 



   In Fig. 3 und 4 sind zwei der bekanntesten Antriebsarten angedeutet, und zwar in Fig. 3 ein Klemmgesperre mit durch Coulissenhebel einstellbarem Hub, in Fig. 4 ein Schneckengetriebe mit Riemenantrieb durch Konus. Ebenso gut können ein   Schaltwerk,   Zahnradantrieb u. s. f. angewendet werden. Die Umdrehungsrichtung ist so zu wählen, dass sich die Flügel des Transportgehäuses in der Pfeilrichtung bewegen. 



   Die Anhebevorrichtung für den Deckel q des Kohlenbehälters ist für die Konstruktion der   Beschiokvorrichtung   unwesentlich. Derselbe kann als Klappdeckel oder derart   ausgeführt   werden, dass er durch einen   F'usstrittshebel   mittels einer vertikalen Welle aus der Dichtungsrinne gehoben und hierauf mittels eines Handgriffes soweit herum geschwenkt wird, dass die Füll- öffnung freigelegt ist, wie in der Zeichnung Fig. 1 links dargestellt. 



   Die eigenartige Ausbildung der Tragscheibe, welche in der Wasserrinne auf Kugeln läuft und oberhalb des   Kugellauflager3   selbst eine   Wasserriu b. ddet,   hat den doppelten Zweck, eine ausgiebige Wasserkühlung des der Erhitzung durch die Generatorgas ausgesetzten Kugellaufkranzes, als auch die oben beschriebene Abdichtung der Ringfuge zwischen dem rotierenden   Rescluckrohr   und dem Boden des Kohlenbehälters zu bewirken. Die Wasserrinne, in welcher die Kugeln laufen, verfolgt einen gleichen Zweck, Kühlung der Platte und Kugeln, sowie Ah dichtung gegen die Ausströmung von Gas aus dem Generator. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätige Beschickungsvorrichtung für Generatoren und dergl. mit einem oben abschliessbaren, feststchenden Kohlenbehälter und einem unten abgebogenen, drehbaren Beschickungsrohr, welches durch eine gasdicht auf Kugeln gelagerte Tragscheibe in Umdrehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Beschickungsrohr nach oben unmittelbar an ein sich mit-   drehendes   Schaufelrad anschliesst und die Schaufelräume vom Umfang nach der Mitte sicherweitern, wobei   zweckmässig   die Schaufelwandungen den konischen Behälterboden beinahe berühren.

Claims (1)

  1. 2. Bei einer Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 eine Einrichtung zur gasdichten Lagerung der das Beschickungsrohr mit dem Schaufelrad stützenden Tragscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Stützung der Tragscheibe dienende Kugelkranz in einer dem Gasabschluss dienenden Wasserrinne läuft und die Tragscheibe oberhalb des Kugelauflagers selbst zu einer Wasserrinne ausgebildet ist.
    3. Bei einer Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 u. 2 die Anordnung einer an sich bekannten Brause innerhalb des drehbaren Beschickungsrohres, durch welche Wasserdampf in Form eines Streukegels eingeblasen wird, um einerseits ein Entweichen der Gase aus dem Generator in die KohJenkammer, andererseits durch seine saugende Wirkung auch den Austritt der in der Kohlenkammer angesammalten Oase, beim Öffnen des oberen Verschlusses, zu vermeiden.
AT37913D 1907-09-02 1907-09-02 Selbsttätige Beschickungsvorrichtung für Generatoren u. dergl. AT37913B (de)

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AT37913B true AT37913B (de) 1909-07-10

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