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Die Erfindung betrifft einen Dachlastenträger für Kraftfahrzeuge zur Befestigung von Lasten wie Skiern od. dgl., der einen quer über das Kraftfahrzeugdach verlaufenden, mit diesem fest verbindbaren Tragbügel und darauf angeordnete Schliessbügel aufweist, wobei zur Verrastung bzw.
Freigabe der Verrastung zwischen Schliessbügel und Stützbein des Tragbügels Rasten und ein ver- schiebbarer Riegel, der je nach Verschiebestellung mit den Rasten in oder ausser Eingriff ist und dessen Verschiebebewegung durch die geschlossene Kraftfahrzeugtür blockierbar ist, vorgesehen sind.
Bekannte derartige Dachlastenträger dienen z. B. zur Aufnahme von Skiern, Fahrrädern und
Surfbrettern oder von andern Dachlasten. Zumeist werden auf dem Wagendach zwei Dachlastenträ- ger parallel zueinander angeordnet, um eine ausreichende Befestigung der Last zu garantieren.
Es können aber auch nur ein Dachlastenträger oder mehr als zwei Dachlastenträger vorgesehen sein.
Um ein unbefugtes Abnehmen der Dachlastenträger und/oder der Last von den Dachlastenträ- gern zu verhindern, sind bereits versperrbare Dachlastenträger bekanntgeworden. Bei diesen versperrbaren Dachlastenträgern sind Schliessbügel angeordnet, die die Last übergreifen und die mittels Zylinderschlössern mit der Tragkonstruktion des Dachlastenträgers verrastbar sind. Sind auf dem Wagendach zwei Dachlastenträger angeordnet, so erfordert dies in der Regel vier Zylin- derschlösser, die jeweils aufgesperrt und zugesperrt werden müssen. Die Handhabung ist dadurch relativ kompliziert. Bei Zylinderschlössern ist auch stets die Gefahr des Einfrierens gegeben.
Weiters ist bereits vorgeschlagen worden, zur Verrastung zwischen Schliessbügel und Trag- bügel Verrastungselemente und einen Riegel vorzusehen, wobei der Riegel einen in den Türspalt des Wagens eingreifenden Winkel aufweist, so dass bei geschlossener Kraftfahrzeugtür der Riegel nicht verschoben und die Verrastung zwischen Schliessbügel und Stützbein des Tragbügels nicht gelöst werden kann. Das Lösen der Verrastung ist erst bei geöffneter Wagentür möglich, wenn der Riegel verschoben werden kann. Unter bestimmten Bedingungen ist es aber nicht wünschenswert oder nicht möglich, den Türspalt für das Blockieren der Verschiebebewegung des Riegels auszunutzen.
Der erfindungsgemässe Dachlastenträger der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel bogenförmig ausgebildet ist und in einer ebenfalls bogenförmig ausgebildeten Führung in einer zur Bügelebene parallelen Ebene in Richtung zur Kraftfahrzeugtür und von dieser weg verschiebbar ist und dass bei Anordnung der Führung am Stützbein bzw. an einer Befestigungslasche des Stützbeines die Raste am Schliessbügel bzw. bei Anordnung der Führung am Schliessbügel die Raste am Stützbein angeordnet ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen Fig. 1 schematisch die Ansicht eines Dachlastenträgers auf einem Kraftfahrzeugdach im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch den linken Abstützungsbereich des Dachlastenträgers und die Fig. 3 bis 5 Schnitte gemäss den Linien III-III, IV-IV und V-V in Fig. 2.
In Fig. 1 ist im Schnitt schematisch ein Wagendach-l-dargestellt, das an den Rändern mit Regenrinnen --2-- abschliesst. Auf dem Wagendach ist ein Dachlastenträger in Form eines Skiträgers --3-- angeordnet, der einen Tragbügel --4-- aufweist, welcher zu beiden Seiten über Stützbeine --5-- an den Regenrinnen --2-- abgestützt ist. Auf dem Tragbügel --4-- sind Schliessbügel --7-- angeordnet, die um die Gelenke --6-- nach oben in Offenstellung oder nach unten in Haltestellung geschwenkt werden können. Die Last, wie z. B. Skier, wird zwischen dem Tragbügel und den Schliessbügeln eingeklemmt.
Die Schliessbügel reichen mit ihren äusseren Enden schräg nach unten und können dort entsprechend verrastet werden, wie im nachfolgenden näher beschrieben ist. Die Erfindung betrifft vor allem den Bereich der äusseren Enden der Schliessbügel und der Stützbeine. Die Ausgestaltung des Dachlastenträgers im Bereich der Aufnahme der Dachlast und die Anordnung der Gelenke --6-- usw. kann entsprechend der jeweiligen Last beliebig ausgeführt werden.
In Fig. 2 ist der erfindungsgemässe Dachlastenträger teilweise geschnitten dargestellt. Mit - ist das Wagendach bezeichnet, an das sich die geschlossene Tür-8-anschliesst. Der Tragbügel --4-- geht nach aussen hin in das Stützbein --5-- über. Das Stützbein --5-- ist im Querschnitt annähernd U-förmig gebogen und läuft zur Regenrinne --2-- hin in einen flachen
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Stütz fuss --11-- aus. Der Stützfuss --11-- greift in die Regenrinne --2-- ein und kann an dieser durch die Befestigungslasche --89-- und die Befestigungsschraube --90-- befestigt werden.
Die Befestigungslasche --89-- greift um die Regenrinne herum und besitzt am oberen Ende einen Fortsatz --14--, der in eine Ausnehmung --15-- des Stützbeins --5-- greift, wodurch die Befestigungslasche geführt ist.
Am Schliessbügel --7-- ist in einer bogenförmigen Führung-81-ein ebenfalls bogenförmiger Riegel --82-- verschiebbar angeordnet. Im Inneren des Riegels-82-- liegt die Feder-83mit federnden Stegen-84-. Den Stegen --84-- gegenüber befindet sich am Stützbein --5-- be- festigt eine Raste --85-- mit Keilfächen --86--. Bei Druck gegen den Schliessbügel --7-- wer- den die Stege-84-- durch die Keilflächen --86-- nach innen in den Riegel --82-- gedrückt, bis sie in die Rastausnehmungen --87-- einrasten, wodurch der Dachlastenträger verrastet und auch versperrt ist.
Der Riegel --82-- weist einen Griff-88-auf, der durch eine Öffnung im Schliessbügel --7-- nach aussen hervorsteht. Über den Griff --8S-- kann der Riegel bogenförmig verschoben werden, welche Verschiebung jedoch von der geschlossenen Tür-8-verhindert wird bzw. derart eingeschränkt ist, dass die Stege-84-- mit den Rastausnehmungen --87-- der Raste --85-nicht ausser Eingriff kommen können. Es muss erst die Tür des Wagens geöffnet werden, um ein genügend weites Verschieben des Riegels-82-- zu erlauben. Der Riegel kann durch eine Feder (hier nicht dargestellt) nach oben vorgespannt sein.
In Abänderung der dargestellten Ausführungsform kann die Führung für den bogenförmigen Riegel auch am Stützbein oder an dessen Befestigungslasche angeordnet sein. Es ist offensichtlich,
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der Rastvorrichtung ein Öffnen des Dachlastenträgers unmöglich sein.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen und den zugehörigen Zeichnungen ist der Dachlastenträger jeweils so dargestellt, dass der Schliessbügel die Last übergreift, so dass in geschlossener Lage des Dachlastenträgers die Last, wie z. B. Skier, zwischen Schliessbügel und Tragbügel gehalten ist. Der Schliessbügel kann im Rahmen der Erfindung auch so angeordnet werden, dass er nur das Stützbein abdeckt und damit eine Sicherung gegen unbefugten Zugriff auf den Dachlastenträger darstellt. Die Last kann dann durch herkömmliche Mittel auf dem Tragbügel befestigt werden. Es ist so möglich, Dachlastenträger der erfindungsgemässen Art baukastenartig für Lasten verschiedenster Art vorzusehen.
Für Kraftfahrzeuge ohne Regenrinnen kann der erfindungsgemässe Dachlastenträger auch so ausgebildet werden, dass er an Verankerungselementen des Wagendachs oder mit diesem direkt verbunden wird.
Für die Befestigungslaschen --89-- kann eine Spannvorrichtung vorgesehen werden, um die Befestigung des Stützbeins in der Regenrinne rasch und leicht durchführen zu können.
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