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Die Erfindung bezieht sich auf ein Hand-Scheibenreinigungsgerät, insbesondere zum Reinigen der Verglasung von Kraftfahrzeugen, mit einer zum Abkratzen der zu reinigenden Scheibe dienenden Kante einer Lamelle, die in eine Aufnahme eingesetzt ist, welche an einem mit einer Handhabe versehenen Halter vorgesehen ist.
Bei Hand-Scheibenreinigungsgeräten vorgenannter Art wird die zum Abkratzen der zu reinigenden Scheibe dienende Kante in erster Linie dazu benutzt, einen Eisbelag von den zu reinigenden Scheiben zu entfernen, ein Vorgang, der in der Wintersaison sehr oft ausgeführt werden muss, wenn die betreffenden Fahrzeuge im Freien abgestellt werden. Da in der Wintersaison auch eine starke Verschmutzung der Fahrzeuge auftritt, entstehen bei der Benutzung solcher Geräte auch Schmutzanhäufungen an diesen Geräten, und es kommt zu einem Einwandern des Schmutzes längs der Lamelle in die Aufnahme, in die die Lamelle eingesetzt ist.
Bei der bei bekannten Geräten (US-PS Nr. 4, 124, 915) dieser Art vorliegenden Ausbildung der Aufnahme in Form eines die Lamelle umgebenden Schlitzes im Halter führt dies zu einem Festsetzen der Lamelle in der Aufnahme, und es ist ein Herausnehmen der Lamelle zum Zweck der Reinigung oder des Austausches derselben kaum mehr möglich ; da die Kratzkante der Lamelle beim Gebrauch solcher Geräte rasch stumpf wird, wird durch das unerwünschte Festsetzen der Lamelle in der Aufnahme ein solches Gerät in verhältnismässig kurzer Zeit unbrauchbar.
Es ergibt sich auch bei solchen bekannten Geräten in der Regel, dass eine befriedigende Reinigungswirkung über die ganze Arbeitsbreite der zum Abkratzen der zu reinigenden Scheibe dienenden Kante nicht eintritt ; vielmehr ergibt sich bei der Benutzung der bekannten Geräte meist, dass nur auf einem Teil der durch die Länge der zum Abkratzen der zu reinigenden Scheibe dienenden Kante gegebenen Arbeitsbreite des Gerätes eine ausreichende Reinigungswirkung entsteht und in daran anschliessenden Bereichen dieser Kante der Eisansatz nur unvollkommen entfernt wird, wodurch der Arbeitsaufwand und die zum Reinigen der Scheiben nötige Zeit beträchtlich vergrössert werden.
Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Gerät eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei dem die Lamelle stets leicht herausgenommen und ausgetauscht werden kann und so auch eine gute Funktion des Gerätes über eine lange Verwendungszeit erhalten werden kann. Es soll weiter auch durch die Ausbildung der Aufnahme und der Lamelle, wenn das Gerät wie üblich unter Andruck über die zu reinigenden Scheiben geführt wird, eine gute Reinigungswirkung über die volle Länge der zum Abkratzen der zu reinigenden Scheibe dienenden Kante erreicht werden, wobei diese Wirkung auch bei den gekrümmten Scheiben, wie sie verbreitet bei Kraftfahrzeugen vorliegen, auftreten soll.
Das erfindungsgemässe Hand-Scheibenreinigungsgerät eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme durch eine am Halter vorgesehene Auflagefläche für die eine Flachseite der eingesetzten Lamelle und durch am Halter angeformte Druckstücke gebildet ist, die über die Längserstreckung der Auflagefläche verteilt an der andern Flachseite der Lamelle angreifen und diese an die Auflagefläche anpressen, so dass die Lamelle in die Aufnahme einschiebbar ist, wobei vorzugsweise die beiden Längsränder der Lamelle in an sich bekannter Weise einen in ihrer Längsrichtung konvexen Verlauf haben, bei dem das Verhältnis der von einer Bogensehne bis zum Längsrand gemessenen Bogenhöhe zur Länge der Bogensehne im Bereich von 2. 10-3 bis 3. 10, insbesondere bei etwa 5. 10-3, liegt.
Durch das Vorsehen dieser Massnahme kann der vorstehend angeführten Zielsetzung sehr gut entsprochen werden. Die spezielle Ausbildung der zum Einschieben der Lamelle in die an dem mit der Handhabe versehenen Halter vorgesehene Aufnahme ermöglicht ein einfaches Reinigen derselben und zeigt auch keinerlei Tendenz zum Auftreten von Verstopfungen, die ein Einschieben einer aus der Aufnahme genommenen Lamelle behindern könnten ; ausserdem ist die Lamelle von der offenen Seite der Aufnahme her, an der die Lamelle durch die Druckstücke elastisch gehalten ist, leicht zugänglich und kann dadurch mit einfacher Handhabung und ohne dass es besonderer Geschicklichkeit bedarf aus der Aufnahme herausgenommen werden.
Durch diese Eigenschaften ist es möglich, die Lamelle auf sehr einfache Weise zu wenden und nacheinander alle Kanten der Lamelle zum Einsatz zu bringen, wodurch sich insgesamt gesehen eine sehr lange Gebrauchsdauer des Gerätes ergibt. Die spezielle Ausbildung der Aufnahme für die Lamelle fördert auch das Anschmiegen einer konvex-gebogen verlaufenden Kratzkante an die zu reinigende Fläche, so dass die erfindungsgemäss ausgebildete Aufnahme
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zusammen mit dem vorzugsweise vorgesehenen konvexen Verlauf der die Kratzkanten aufweisenden Längsränder der Lamelle eine besonders vorteilhafte Reinigungswirkung erzielen lässt, wobei der insbesondere in Betracht gezogene Bereich der Krümmung der die Kratzkanten bildenden Längsränder ein besonders gutes Anschmiegen dieser Kanten an die zu reinigende Fläche ergibt.
Dieses Anschmiegen der die Kratzkanten aufweisenden Längsränder der Lamelle an die zu reinigende Fläche erfolgt dabei, ohne dass es hiefür einer besonders dünn auslaufenden Ausbildung der Lamelle bedarf. So kann man die Lamelle verhältnismässig dick ausbilden und damit auch bei der Herstellung aus einem verhältnismässig nachgiebigem Werkstoff eine lange Lebensdauer der Kanten und gleichzeitig eine auch starkem Eisansatz Rechnung tragende Stabilität der Kratzkante erzielen, wobei sich der zusätzliche Vorteil ergibt, dass eine Kante aus nachgiebigem Werkstoff die Gefahr eines Zerkratzens der zu reinigenden Scheiben auf ein Minimum reduziert. Ein steifelastischer Kunststoff ist für die Lamelle gut geeignet. Man kann aber die Lamelle auch aus Metall, z. B. aus Messing oder Leichtmetall, sowie gegebenenfalls auch aus Stahl, herstellen.
Es kann erwähnt werden, dass in der US-PS Nr. 4, 067, 107 ein schaufelartig ausgebildetes Hand-Scheibenreinigungsgerät beschrieben ist, bei dem die an der Schaufel vorliegende Vorderkante, die zum Abschaben der zu reinigenden Scheiben dienen soll, einen konvexgebogenen Verlauf hat. Diese Vorderkante ist an der Schaufel unmittelbar angeformt.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf ein Ausführungsbeispiel, welches in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist, weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Scheibenreinigungsgerätes in Draufsicht, Fig. 2 dieses Scheibenreinigungsgerät im Schnitt gemäss der Linie 11-11 in Fig. l, und Fig. 3 eine Prinzipdarstellung der bei erfindungsgemässen Scheibenreinigungsgeräten bevorzugten Geometrie der die Kratzkanten bildenden Lamellenränder.
Bei dem in Fig. l und 2 dargestellten Gerät ist ein einstückiger Basisteil mit einem Handgriff --10-- und einem daran anschliessenden annähernd dreieckigen Halter --11-- vorgesehen, und es ist eine an ihren Längsrändern --12-- Kratzkanten aufweisende Lamelle --14-- in eine am Halter --11-- vorgesehene Aufnahme eingesetzt. Diese Aufnahme --16-- ist durch eine Auflagefläche --15--, welche am Halter --11-- angeformt ist, und durch am Halter --11-- angeformte Druckstücke --17, 18, 20-- gebildet.
Die Lamelle --14-- liegt mit ihrer einen Flachseite auf der Auflagefläche --15-- der Länge nach auf und wird mittels der Druckstücke --17, 18, 20-an die Auflagefläche --15-- angepresst. Diese Druckstücke sind über die Länge der Auflagefläche - verteilt der Auflagefläche --15-- gegenüberliegend angeordnet und greifen an der andern Flachseite der Lamelle --14-- an. Die Lamelle --14-- ist in die aus der Auflagefläche --15-- und aus den Druckstücken gebildete Aufnahme einschiebbar.
Die Lamelle --14-- besteht aus einem steifelastischen Kunststoff, wie z. B. Acrylharz.
Es sind aber auch andere Werkstoffe zur Herstellung dieser Lamelle --14-- vorteilhaft einsetzbar, wie z. B. Metalle, insbesondere Messing oder Stahl.
Die die Kratzkanten aufweisenden Längsränder --12-- der Lamelle haben einen in Richtung ihrer durch den Doppelpfeil --16-- angedeuteten Längsrichtung konvexen Verlauf.
Weiter ist bei dem in Fig. l und 2 dargestellten Gerät am Halter --11-- auch eine Zahnleiste - zum Zerteilen massiver Eisschichten und eine Gummilippe --24-- zum Abstreifen von Feuchtigkeit und Schmutz von den zu reinigenden Scheiben angebracht.
In Fig. 3 sind die geometrischen Verhältnisse, die bei einem konvexen Verlauf der die Kratzkante aufweisenden Längsränder der Lamelle des erfindungsgemässen Scheibenreinigungsgerätes vorliegen, schematisch dargestellt, wobei im Interesse einer leichten Erkennbarkeit der Krümmungsparameter in dieser zeichnerischen Darstellung die Krümmung übertrieben gross gewählt wurde.
Der die Kratzkante aufweisende Längsrand --12-- hat einen in bezug auf seine durch den Doppelpfeil --16-- angedeutete Längsrichtung konvexen Verlauf, wobei die von einer Bogensehne --21--, welche nicht notwendigerweise über die ganze Länge des Längsrandes --12-- reichen muss, bis zum Längsrand --12-- gemessene Bogenhöhe --22-- zusammen mit der Länge der zugehörigen Bogensehne --21-- als Mass für die konvexe Krümmung des Längsrandes --12--
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Kratzkante aufweisenden Längsrandes --12-- von zirka 100 mm und bei einer aus steifelastischem Kunststoff mit einer Materialstärke von zirka 2 mm bestehenden Lamelle hat sich dabei ein
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The invention relates to a hand-held window cleaning device, in particular for cleaning the glazing of motor vehicles, with an edge of a lamella serving to scrape off the window to be cleaned, which edge is inserted into a receptacle which is provided on a holder provided with a handle.
In the case of hand-held window cleaning devices of the aforementioned type, the edge which is used to scrape off the window to be cleaned is primarily used to remove ice from the windows to be cleaned, a process which must be carried out very often in the winter season when the vehicles concerned are in the Be parked outdoors. Since the vehicles also become heavily soiled in the winter season, dirt accumulates on these devices when such devices are used, and the dirt migrates along the slat into the receptacle into which the slat is inserted.
In the case of known devices (US Pat. No. 4, 124, 915) of this type, the design of the receptacle in the form of a slot in the holder surrounding the lamella results in the lamella being fixed in the receptacle, and the lamella is removed hardly possible for the purpose of cleaning or replacing the same; since the scratching edge of the lamella quickly becomes dull when using such devices, the undesired setting of the lamella in the receptacle renders such a device unusable in a relatively short time.
In the case of such known devices, too, it generally arises that a satisfactory cleaning effect does not occur over the entire working width of the edge used to scrape off the pane to be cleaned; rather, when using the known devices, it usually results that only on part of the working width of the device given by the length of the edge used to scrape off the pane to be cleaned, there is a sufficient cleaning effect, and in subsequent areas of this edge the ice deposit is only imperfectly removed , which considerably increases the amount of work and the time required to clean the panes.
It is an object of the invention to provide a device of the type mentioned in the opening paragraph, in which the lamella can always be easily removed and replaced, and thus a good function of the device can be maintained over a long period of use. It should also be achieved by the design of the receptacle and the lamella, when the device is guided under pressure as usual over the panes to be cleaned, a good cleaning effect over the full length of the edge used to scrape off the pane to be cleaned, this effect should also occur with the curved panes, as are common in motor vehicles.
The hand-held window cleaning device according to the invention of the type mentioned at the outset is characterized in that the receptacle is formed by a support surface provided on the holder for one flat side of the slat used and by pressure pieces formed on the holder and distributed over the longitudinal extent of the support surface on the other flat side of the slat attack and press it onto the support surface so that the lamella can be inserted into the receptacle, the two longitudinal edges of the lamella preferably having a convex lengthwise direction in a manner known per se, in which the ratio of those measured from a bowstring to the longitudinal edge Bow height to the length of the bow string is in the range from 2. 10-3 to 3. 10, in particular about 5. 10 - 3.
By providing this measure, the above-mentioned objective can be met very well. The special design of the insert for inserting the lamella into the receptacle provided on the holder provided with the handle enables the same to be cleaned easily and also shows no tendency to blockages which could impede insertion of a lamella removed from the receptacle; in addition, the lamella is easily accessible from the open side of the receptacle, on which the lamella is held elastically by the pressure pieces, and can therefore be removed from the receptacle with simple handling and without requiring special skill.
These properties make it possible to turn the slat in a very simple manner and to use all the edges of the slat one after the other, which overall results in a very long service life of the device. The special design of the receptacle for the lamella also promotes the nestling of a convex-curved scraping edge onto the surface to be cleaned, so that the receptacle designed according to the invention
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together with the preferably provided convex profile of the longitudinal edges of the lamella having the scratched edges, a particularly advantageous cleaning effect can be achieved, the region of the curvature of the longitudinal edges forming the scratched edges, in particular, resulting in a particularly good nestling of these edges onto the surface to be cleaned.
This nestling of the longitudinal edges of the lamella, which have the scratching edges, onto the surface to be cleaned takes place without the need for a particularly thin tapering of the lamella. Thus, the lamella can be made relatively thick and thus also a long lifespan of the edges and, at the same time, a strong ice build-up stability of the scratching edge, which is also achieved when producing from a relatively flexible material, with the additional advantage that an edge made of flexible material minimizes the risk of scratching the windows to be cleaned. A rigid plastic is well suited for the slat. But you can also use the slat made of metal, e.g. B. made of brass or light metal, and optionally also made of steel.
It can be mentioned that US-PS No. 4, 067, 107 describes a shovel-like hand-held window cleaning device in which the leading edge present on the shovel, which is intended to scrape off the windows to be cleaned, has a convex curve . This leading edge is directly molded onto the blade.
The invention will now be further explained with reference to an embodiment which is shown schematically in the drawings. In the drawings: FIG. 1 shows an embodiment of a window cleaning device according to the invention in plan view, FIG. 2 shows this window cleaning device in section along the line 11-11 in FIG. 1, and FIG. 3 shows a basic illustration of the geometry of the scratching edges that is preferred with window cleaning devices according to the invention Slat edges.
In the device shown in FIGS. 1 and 2, a one-piece base part with a handle --10-- and an adjoining approximately triangular holder --11-- is provided, and there is a --12-- scratching edge on its longitudinal edges Slat --14-- inserted in a holder provided on the holder --11--. This receptacle --16-- is formed by a support surface --15--, which is formed on the holder --11--, and by pressure pieces --17, 18-- 20-- formed on the holder --11--.
The one flat side of the lamella --14-- lies lengthwise on the bearing surface --15-- and is pressed against the bearing surface --15-- by means of the pressure pieces --17, 18, 20-. These thrust pieces are arranged across the length of the support surface - distributed across the support surface --15-- and engage on the other flat side of the lamella --14--. The lamella --14-- can be inserted into the receptacle formed by the bearing surface --15-- and the pressure pieces.
The lamella --14-- consists of a rigid plastic, such as. B. acrylic resin.
But there are other materials for the production of this lamella --14-- can be used advantageously, such as. B. metals, especially brass or steel.
The longitudinal edges --12-- of the lamella, which have the scratching edges, have a convex course in the direction of their longitudinal direction, indicated by the double arrow --16--.
Furthermore, in the device shown in Fig. L and 2 on the holder --11-- there is also a toothed rack - for dividing massive layers of ice and a rubber lip --24-- for wiping moisture and dirt off the windows to be cleaned.
In Fig. 3, the geometrical relationships, which are present with a convex course of the longitudinal edges of the lamella of the lamella of the window cleaning device according to the invention, are shown, the curvature being chosen to be exaggeratedly large in this graphic representation in the interest of easy identification of the curvature parameters.
The longitudinal edge --12-- which has the scraper edge has a convex shape with respect to its longitudinal direction, indicated by the double arrow --16--, that of a bowstring --21--, which does not necessarily extend over the entire length of the longitudinal edge - -12-- must extend to the longitudinal edge --12-- measured bow height --22-- together with the length of the associated bowstring --21-- as a measure of the convex curvature of the longitudinal edge --12--
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The longitudinal edge with a scratching edge --12-- of approximately 100 mm and a lamella made of rigid plastic with a material thickness of approximately 2 mm has been found
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