AT361897B - Gaschromatographieanlage - Google Patents

Gaschromatographieanlage

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AT361897B
AT361897B AT839276A AT839276A AT361897B AT 361897 B AT361897 B AT 361897B AT 839276 A AT839276 A AT 839276A AT 839276 A AT839276 A AT 839276A AT 361897 B AT361897 B AT 361897B
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    • G01N30/00Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Gaschromatographieanlage für die Analyse von Gasgemischen mit wenigstens einem Probegasweg und wenigstens einem Eichgasweg, welche mit steuerbaren Ventilen verschliessbar sind und wahlweise mit einem Probeneingabeventil in Verbindung setzbar sind, einem steuerbaren Probeneingabeventil, welches als Mehrwegehalm ausgebildet ist und eine Dosiereinrich- tung aufweist, über welche eine dosierte Menge des Probegases oder des Eichgases dem Gaschromato- graphen zuführbar ist, einem steuerbaren Kolonnenumschaltventil für den wahlweisen Anschluss wei- terer Kolonnen im Anschluss an eine erste Trennkolonne im Gaschromatographen, eine Schaltungs- anordnung zur Steuerung des Probeneingabeventils und des Kolonnenumschaltventils sowie zur Steue- rung der steuerbaren Ventile und gegebenenfalls der Pumpen im Probegas- bzw. Eichgasweg. 



   Für die Analyse von Gasgemischen verschiedener Zusammensetzung (Erdgas, Stadtgas, Kokerei- gas, Raffineriegas, Restgase, Spaltgas, verschiedene Synthesegase, Heizgase, Abgase aus verschie- denen Verbrennungsanalgen usw.) hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten die gaschromatographi- sche Methode als schnelle und zuverlässige Methode durchgesetzt und dabei die zeitraubenden alten
Methoden (wie z. B. Orsatanalyse) abgelöst. 



   In den meisten Fällen handelt es sich um Gasgemische, deren Hauptbestandteile neben den   sogenannten "permanenten" Gasen (H2, N2, CO2, O2, CO)   die Kohlenwasserstoffe darstellen. 



   Es sind bereits Gaschromatographen bekannt, welche zusätzlich zu einer graphischen Aufzeich- nung eine Berechnung der Flächenwerte der angezeigten peaks ermöglichen. Diese Flächenwerte sind den Konzentrationen der entsprechenden getrennten Komponenten des Gases proportional und durch Vergleich mit den von Eichgasen definierter Zusammensetzung erhaltenen Peakflächen ist auf einfache Weise eine quantitative Analyse eines Gasgemisches möglich. Als Detektoren werden bei der Gaschromatographie vor allem Flammenionisationsdetektoren und Hitzdrahtdetektoren verwen- det. Alle Gaschromatographiedetektoren weisen eine substanzspezifische Empfindlichkeit auf und es ist daher für eine genaue quantitative gaschromatographische Analyse eine Eichung durchzuführen, wobei bei der Eichung unter den gleichen Analysenbedingungen wie bei der Analyse selbst gearbeitet werden soll.

   Auf diese Weise ist es möglich, die starke Abhängigkeit der substanzspezifischen Korrekturfaktoren der einzelnen Komponenten eines Gasgemisches von den Betriebsbedingungen der Gaschromatographieanalyse sowie auch von andern Faktoren, wie beispielsweise der Geometrie des verwendeten Hitzdrahtdetektors, zu eliminieren. Voraussetzung einer exakten Auswertung ist darüber hinaus eine reproduzierbare Dosierung. Bei Gasen wird dies dann erreicht, wenn bei der Dosierung Volumen, Druck und Temperatur übereinstimmen oder aber entsprechende Korrekturen durchgeführt werden. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Gaschromatographieanlage für die Analyse von Gasgemischen und zielt darauf ab, eine vollautomatische Durchführung einer solchen Gaschromatographieanalyse zu ermöglichen und die Anlage selbsttätig zu eichen. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass das steuerbare Probeneingabeventil in einer Stellung des Mehrwegehahnes eine Probeschleife mit definiertem Aufnahmevolumen mit dem Probegasweg oder dem Eichgasweg in Verbindung setzt und einen Druckausgleich des Probe- bzw. Eichgasdruckes mit dem atmosphärischen Druck ermöglicht, sowie die Trägergasleitung mit den Trennkolonnen des Gaschromatographen verbindet und in einer weiteren Stellung des Mehrwegehahnes die Trägergasleitung über die Probeschleife mit dem Gaschromatographen in Verbindung setzt. 



   Im besonderen bestehen die Vorteile der erfindungsgemässen Anlage darin, die Proben- und Eichgaswahl in einfacher Weise zu ermöglichen und nach einer Probeanalyse zu jedem beliebigen Zeitpunkt Eichungen vornehmen zu können, woraus sich eine sofortige Berichtigung des weiteren Analysenbetriebes durch die neu gewonnenen Korrekturfaktoren ergibt. Der Ablauf der Analysen lässt sich in einfacher Weise automatisieren und kann ohne Schwierigkeiten programmiert werden. Die Analysengenauigkeit wird auf diese Weise durch die erfindungsgemässe Anlage erheblich gesteigert. Wesentlich ist ferner, dass durch die Erfindung ein automatischer Druckausgleich zur Erzielung reproduzierbarer Probegasmengen erfolgt, und es ist ferner von grossem Vorteil, dass während eines Analysenablaufes die Kolonnen automatisch vom Interface umgeschaltet werden können. 



   Vorzugsweise sind Magnetventile zur Steuerung der Probenwahl oder Eichgaswahl, das Probeneingabeventil und das Kolonnenumschaltventil zur Steuerung verschiedener Analysenabschnitte in Abhängigkeit von in einem Speicher gespeicherten Zeitfunktionen mit der Schaltungsanordnung über 

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 ein Interface verbunden, an dessen Ausgang ein Signalkonverter für das Probeneingabeventil und ein Signalkonverter für das Kolonnenumschaltventil angeschlossen sind. Durch die Verwendung von
Magnetventilen zur Steuerung der Probenwahl oder Eichgaswahl ist es in einfacher Weise möglich, elektrische Signale zur Steuerung der Probenwahl zu verwenden. Die im Speicher gespeicherten
Zeitfunktionen können entweder fixe Werte für den zeitlichen Ablauf der Analysenabschnitte bedeu- ten oder aber für verschiedene Analysenergebnisse verschiedene Zeitwerte ergeben. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles sowie der Figuren der
Zeichnungen näher erläutert. In diesen bedeutet Fig. 1 das vereinfachte Blockschema eines rechner- gesteuerten Gaschromatographiesystems, Fig. 2 die für den Analysenablauf charakteristische Schritt- folge bei einem Zweikolonnenbetrieb mit einem Hitzdrahtdetektor, Fig. 3 bis 5 die Kolonnen- und
Ventilschaltschemen für verschiedene Zeitabschnitte der Analyse, Fig. 6 das Zeitdiagramm für die verwendeten Steuerfunktionen sowie die zeitlich zugeordneten Schaltungen und Fig. 7 den Schalt- plan des Interface bzw. des Probenwählerteiles der Schaltungsanordnung. 



   In Fig. 1 sind die Hauptbestandteile des Gaschromatographiesystemes schematisch dargestellt. 



   Mit   GCR   ist der Gaschromatograph bezeichnet, welcher mit einem für die Datenverarbeitung von gaschromatographischen Analysendaten eingerichteten Rechner --R-- mit festverdrahteten Funktionen verbunden ist. Der   Probenwähler --PW--,   mit dessen Hilfe der Anschluss verschiedener Messstellen und an den Gaschromatographen durchgeführt werden kann, ist zusammen mit dem Interface --IF-- in einer Schaltungsanordnung zusammengefasst. Das Interface --IF-- setzt die im Speicher des Rechners --R-- gespeicherten Zeitfunktionen in Steuerbefehle um. 



   Die Signalkonverter --SK 1 und SK 2-- dienen der Steuerung eines Probeeingabe- (PV) und eines Kolonnenumschaltventils --KUV--. Der an den Gaschromatographen angeschlossene Schreiber --S--, dessen Papiervorschub ebenfalls gesteuert wird, dient der optischen Kontrolle des Trenn- vorganges in den Kolonnen. Über die gesteuerten Magnetventile --MW-- kann somit der Gaschroma- tograph   im"on-line"-Betrieb   an verschiedene Probegasströme P bzw. an verschiedene Druckgas- flaschen mit Eichgasgemischen --E-- unterschiedlicher Zusammensetzung angeschlossen werden. Die
Probennahme von Probegasen erfolgt mit Hilfe von gesteuerten Schlauchpumpen --SCH 1 und
SCH 2--, wobei eine den jeweiligen Umständen angepasste Gasaufbereitung --GA-- (in den meisten Fällen beschränkt sich diese auf die Trocknung des zu analysierenden Probe- bzw. Eichgases) vorgesehen ist.

   Das zu analysierende Probegas wird mit Hilfe eines gesteuerten Probeeingabeventils --PV--, das mit Probenschleifen versehen ist, welche in den Fig. 3 bis 5 mit --PS-- bezeichnet sind, in den Gaschromatographen dosiert, wobei sowohl die Spülung als auch der für eine reproduzierbare Dosierung erforderliche Druckausgleich des Probengasdruckes mit dem atmosphärischen Druck in der in Fig. 3 dargestellten Weise erfolgt. 



   Das über den   Signalkonverter --SK 2-- gesteuerte Kolonnenumschaltventil --KUV-- führt   die bei der Analyse von komplizierten Gasgemischen in vielen Fällen erforderliche Umschaltung von mehreren Trennkolonnen innerhalb der Analysenzeit durch. 



   Der Gaschromatograph selbst weist eine erste Trennkolonne --K 1--, eine zweite Trennkolonne   - -K 2-- und   eine Restriktionskolonne --RK-- auf, wobei das Kolonnenumschaltventil --KUV-- wahlweise die zweite Trennkolonne   --K 2-- oder   aber die Restriktionskolonne --RK-- mit der ersten Trennkolonne --K 1-- in Serie schaltet. 



   In den Gasweg zwischen den Magnetventilen --MV-- und dem Probeneingabeventil --PV-- ist ein Durchgangsventil --DV-- geschaltet, welches gleichfalls von der Schaltungsanordnung gesteuert wird. 



   In dem vereinfachten Blockschema nach Fig. 1 sind die Signal- bzw. Steuerwege mit durchgehenden Strichen gezeichnet und die Gaswege strichliert eingezeichnet. 



   Das beschriebene System kann den verschiedenen Aufgabenstellungen angepasst werden. 



   So ist es   z. B.   möglich, mehrere, im beschriebenen Fall bis zu 4 verschiedene Messstellen anzuschliessen. Ferner können die sonst zeitraubenden Ermittlungen der Abhängigkeit der Eichfaktoren von der Konzentration beschleunigt werden, indem man das System an bis zu 5 Druckgasflaschen mit Eichgasgemischen unterschiedlicher Konzentrationen der zu analysierenden Komponenten anschliesst. Bei dieser Schaltung kann die Eichkurve für den in Frage kommenden Konzentrationsbereich schnell erstellt werden. 

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   Darüber hinaus lässt sich das beschriebene System auch dahingehend ausbauen, dass man in wählbaren Zeitabständen verschiedene Detektoren einschaltet. Dadurch kann man   z. B.   auch Gasgemische mit niedrigen Konzentrationen an Kohlenwasserstoffen durch Einschalten eines FID-Detek- 
 EMI3.1 
 kann man die Trennleistung des Systems durch die Einschaltung einer zusätzlichen Trennkolonne erhöhen. 



   Die für den Analysenablauf charakteristische Schrittfolge bei einem Zweikolonnenbetrieb mit einem Hitzdraht-Detektor ist aus der Fig. 2 ersichtlich, welche ein vereinfachtes Flussdiagramm darstellt. 



   In Fig. 3 ist das Kolonnen- und Ventilschaltschema für den Zeitabschnitt der Probennahme dargestellt, in welchem auch die Spülung der Kolonnen des Gaschromatographen erfolgt. Ebenso wie bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich hiebei um eine Ausführungsform für den Zweikolonnenbetrieb mit einem Hitzdrahtdetektor --HD--. In Fig. 3 ist der Messweg mit --1-- und der Referenzweg mit --2-- bezeichnet. 



   Der   Probegas- bzw. Eichgasweg --3-- führt   über eine Gasaufbereitung --GA-- und ein Magnet-   ventil-MV-- zum Probeneingabenventil-PV--,   welches in dem Zeitabschnitt der Probennahme bzw. Spülung so geschaltet ist, dass das Probegas bzw. Eichgas durch die Probeschleife --PS-zu einem mit --5-- angedeuteten Flowmeter geleitet ist. Von einer Druckgasflasche --4-- mit Trägergas wird das Trägergas über eine   Gasaufbereitung --GA--,   welche sich beim Trägergas im wesentlichen auf eine Trocknung beschränkt, in den   Messweg-l-und   den Referenzweg --2-- geleitet. 



  Das Probeneingabeventil --PV-- ist in der in Fig. 3 dargestellten Stellung so geschaltet, dass das Trägergas über das Probeneingabeventil in die Kolonnen des Gaschromatographen geleitet wird. 



   Zum Druckausgleich des in der Probeschleife aufgenommenen Probegases bzw. Eichgases bleibt dieses in Fig. 3 dargestellte Schaltschema unverändert. Lediglich das Magnetventil --MV--, welches für die Füllung der Probenschleife --PS-- offen sein muss, ist während des Druckausgleiches geschlossen. 



   In Fig. 4 ist das Kolonnen- und Ventilschaltschema für den Zeitabschnitt der Probeneingabe bzw. Dosierung dargestellt. Während der Probeneingabe bleibt das Magnetventil --MV-- geschlossen und das Probeneingabeventil --PV-- befindet sich nun in einer Stellung, in welcher das aus der   Druckgasflasohe-4-ausströmende   Trägergas über die Probeschleife --PS-- im Messweg zur Kolonne-l-des Gaschromatographen geleitet ist, wobei das Kolonnenumschaltventil so geschaltet ist, dass das die Kolonne-l-verlassende Gasgemisch im Anschluss an die   Kolonne --1-- durch   die   Kolonne --2-- strömt   und in der Folge dem Hitzdrahtdetektor zugeführt wird.

   Im Referenzweg -   2-- strömt   das reine Trägergas und der Hitzdrahtdetektor kann auf Unterschiede in der thermischen Leitfähigkeit zwischen dem reinen Trägergas und dem die Kolonne --2-- verlassenden Gas ansprechen. 



   Im Anschluss an die Probeneingabe wird das Probeneingabeventil wieder in die in Fig. 3 dargestellte Stellung geschaltet. Diese Schaltung wird über den gesamten ersten Analysenabschnitt beibehalten, wobei das   Magnetventil-MV-geschlossen   bleibt. In Fig. 5 ist das Kolonnen- und Ventilschaltschema für den Analysenzeitabschnitt --2-- dargestellt. Während dieses Analysenzeitabschnittes bleibt das   Magnetventil-MV-geschlossen   und das Kolonnenumschaltventil wird in eine Position gebracht, in welcher anschliessend an das Durchströmen der ersten Trennkolonne   - K l-die Restriktionskolonne-RK-durchströmt   wird. 



   In Fig. 6 ist das Zeitdiagramm für die verwendeten Steuerfunktionen dargestellt, wobei die Zwischenanalysenbeginn- und Analysenendeventil- und Kolonnenschaltungen nochmals eingetragen sind. 



   In den Fig.   7a - 7f   ist der Schaltplan für den Probenwähler sowie für das Interface dargestellt. Die Funktion dieser Schaltung wird im folgenden kurz beschrieben. 



   1. Probenwähler
Im   Strompfad --4- ist   das   Relais --D1-- angeordnet.   Zum Einschalten wird das Startrelais   -     über   eine Taste 16-oder einen externen Schliesser erregt. Ein Kondensator (Strom-   pfad-6-)   wird in Ruhestellung   von-D17-- aufgeladen   und entlädt sich bei Umschalten des Kon-   taktes --d17-- über --01--.   Der   Kontakt --d1- leitet   die Zählimpulse (+ 24 V) an die jeweiligen Relais weiter. 

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   Im Strompfad --9-- befindet sich die Versorgung für das Relais-D2-. Ist der Schalter - geschlossen, so kann das   Relais --D2 (D5, D8, D11, D14)-- über   die   Taste --b4   (b7, blO, bl3,   bl6)-angeregt   werden und hält sich selbst über einen eigenen Schliesser. Um zu verhindern, dass zwei der oben angeführten Relais gleichzeitig eingeschaltet sind, sind diese 5 Relais gegenseitig elektrisch verriegelt. 



   Bei automatischer Vorwahl über den Schalter --b3-- (ebenso --b6, b9, bl2, b15--) wird das jeweils dem Schalter zugeordnete Relais   (z.     B. --b3   bis D2--) beim ersten Einschalten der Analge anziehen und somit der Kreislauf der Füllungen mit diesem Relais beginnen. Zieht das Relais - durch einen der oben beschriebenen Vorgänge an, so sind die Schliesser auf Strompfad   - 16   und 24--,   d. h.   dass das   Hauptrelais-D4 (D7, D10, D13, D16)-zum   im Programm gegebenen Zeitpunkt anziehen kann und damit die Hauptfunktionen Magnetventil und eventuell Schlauchpumpe betätigen kann und dass die Zählimpulse über die Schliesser auf   Strompfad --24   (47,70, 93, 116) an den jeweiligen Zähler gelangen können. 



   Im Strompfad --16-- ist das   Hauptrelais-D4-angeordnet,   welches die Funktionen Magnetventil und eventuelle Zusatzfunktionen (Schlauchpumpe usw. ) schaltet, wenn 
 EMI4.1 
 



    --D2 (D5, D8, D11, D14)-- geschlossenVorwählzähler :   
Der Vorwählzähler besitzt ein Zählwerk mit 5 Zahlenrollen, mit welchen die gewünschte Zahl vorgewählt wird. Von dieser Zahl aus bewegt sich das Zählwerk rückwärts bis 0. Der Wechsler (--zl bis z5--) wird nach Ende des Impulses betätigt, welcher das Zählwerk auf die Stellung 00000 bringt. 



   Da die Zeit, in der sich der Wechsler in der Arbeitsstellung befindet, nicht ausreicht, die
Rückstellung durchzuführen, wird dies durch ein anzugsverzögertes Relais bewerkstelligt   (-D3,  
D6,   09,   D12,   D15-).   Über die Öffner dieser Relais liegen 24 V an den Rückstellmagneten der Zäh- ler, während der Wechsler der Zähler in Arbeitsstellung ist. Da die Relais anzugsverzögert sind, ziehen sie beim Zurückschalten des Wechslers --zl bis z5-- nicht sofort an und trennen über die   Öffner --d3   bis   dl5-die   Rückstellspule verzögert von den 24 V, wodurch die Rückstellung des
Zählers gewährleistet ist. 



   Funktion der Folgeschaltung :
Wenn die vorher beschriebenen Wechsler --zl bis   z5-- kurzzeitig   in Arbeitsstellung gehen, regen sie das jeweils nächste Bereitschaftsrelais an, welches sich dann selbst hält,   d. h.   die nächste Füllung und Zählung erfolgt dann bereits über dieses nächste Relais wie oben beschrieben. Ist jedoch bei einem der Probenkanäle   der"Standby"-Schalter (--bl,   b5, b8, bll, b14--) betätigt, so wird das erste Relais angeregt, bei dem   der"Standby"-Schalter   nicht betätigt ist. 



  Das jeweils vorher betätigte Relais wird durch die Verriegelung des folgenden Relais abgeschaltet. 



   2. Interface
Im Strompfad --128-- ist das Startrelais-D17-- angeordnet. 



   Dieses Relais kann manuell   durch-bl6-,   über das Programm oder einen sonstigen Schliesser geschaltet werden. Es hält sich über einen eigenen Schliesser selbst. 



   Mit dem Anziehen des Relais wird a) der Druckausgleich eingeleitet b) das   Durchgangsventil-DV-- über-D18-- und   jeweils eines der fünf Probenventile ge- schlossen c) über die   Kombination --D1-- - Kondensator,   der Zählimpuls für die Zähler gegeben. 



   Im Strompfad --141-- ist das Zeitrelais --ZR1-- angeordnet. Dieses Zeitrelais --1-- bestimmt die Dauer des Druckausgleichs und startet bei Abfall nach der vorgegebenen Zeit das Zeitrelais welches im Strompfad --147-- angeordnet ist. Das Zeitrelais --2-- bestimmt die Dauer der Probeeingabe dadurch, dass der Schliesser zwischen 1 und 6 den Eingang des Signalkonverters 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 überbrückt ist und zum zyklischen Weiterschalten die gesamte Reihensphaltung des eigenen Schliessers und der Öffner aller andern Bereitschaftsrelais (D2, D5, D8, DU, D14) mit dem Schliesskontakt eines Wechslers (zl, z2, z3, z4, z5) eines dem vorhergehend aktivierten Gasweg zugeordneten Vorwahlzählers (Ul, U2, U3, U4, U5) überbrückbar ist, wobei der Öffnerkontakt dieses Wechslers (zl, z2, z3, z4, z5) im Erregerstromkreis eines abfallverzögerten Rückstellrelais (D3, D6, 09. D12, D15) mit einem im Stromkreis des dem eigenen Gasweg zugeordneten Vorwahlzählers (U1, U2, U3, U4, U5) liegenden Öffner und ein Schliesser des Bereitschaftsrelais (D2, D5, D8, DU, D14)
    zwischen einer über den Schliesser (d1) eines Zählimpulsrelais (dol) auf Betriebsspannung schaltbaren Zählimpulsleitung (9) und dem Fortschalteingang dieses Vorwahlzählers (U1, U2, U3, U4, U5) liegt, und dass die Wurzel eines Wechslers (dl7) des Startrelais (D17) mit einem Anschluss eines Kondensators (C1) verbunden ist, dessen anderer Anschluss an Masse liegt, wobei der Öffnerkontakt dieses Wechslers (dl7) an Betriebsspannung liegt und der Schliesskontakt mit einem Ende der mit ihrem andern Ende an Masse liegenden Wicklung des Zählimpulsrelais (D1) verbunden ist.
    5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den eigenen Schliesser (d2, EMI6.2 brückende Schalteranordnung (b2, b4 ; b2, b7 ; b2, blO ; b2, b13 ; b2, b16) zur manuellen Vorwahl eines Gasweges einen einpolig an Betriebsspannung liegenden Schalter (b2) und für jedes Bereitschaftsrelais (DZ, D5, D8, DU, D14) eine zwischen dem andern Pol dieses Schalters (b2) und der Verbindungsstelle des eigenen Schliessers (d2, d5, d8, dll, d14) mit der Reihenschaltung der Öffner der andern Bereitschaftsrelais (D2, D5, DB, Dll, D14) liegende Taste (b4, b7, blO, b13, b16) EMI6.3 b9, b12, b15) aufweist.
    6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Überspringen eines oder mehrerer Gaswege der vorgesehenen zyklischen Reihenfolge in Reihe mit dem Schliesskontakt des Wechslers (zl, z2, lz3, z4, z5) des dem vorhergehend aktivierten Gasweg zugeordneten Vor- EMI6.4 dungsstelle zwischen dem Schliesskontakt des Wechslers (zl, z2, z3, z4, z5) des Vorwahlzählers (U1, U2, U3, U4, U5) und dem Standby-Schalter (bl, b5, b8, bll, b14) führt.
    7. Anlage nach den Ansprüchen 2 und 3 sowie 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Speisestromkreis des Startrelais (D17) eine Taste (b16) und bzw. oder ein Programmschalter und bzw. oder ein sonstiger Schliesser liegt bzw. liegen und von einem eigenen Schliesser (d17) des Startrelais überbrückt ist bzw. sind, dass an Ausgänge des Speichers je ein Zeitfunktionsrelais (D22, D23, D24) für"Integration-Inhibit-On","Analysenende und Kolonnenrückschaltung" sowie "Analysenstart" angeschlossen sind, wobei ein Schliesser (d23) des Relais (D23) für Analysenende und Kolonnenrückschaltung im Erregerstromkreis eines Run-Reset-Relais (D21) liegt, von dem ein Öffner (d21) in Reihe mit dem Schliesser (d17) bzw.
    den Schliessern im Erregerstromkreis des Startrelais (D17) liegt und ein weiterer Öffner (d21) in Reihe mit der Parallelschaltung eines Schliessers (d22) des Relais (D22) für Integration-Inhibit-On und eines eigenen Schliessers (d20) im Erregerstromkreis eines Kolonnenumschaltrelais (D20) liegt, dass ein Öffner (d17) des Startrelais (D17) parallel zu einer Taste (bl7) im Erregerstromkreis eines Relais (dass) zum Schalten des Durchgangsventils (DV) und ein Schliesser (d17) im Stromkreis eines die Dauer des Druckausgleiches einer vorbereiteten Gasmenge bestimmenden ersten Zeitrelais (ZRI) liegt, von dem ein durch Taste (blés) überbrückter Schliesser im Erregerstromkreis eines die Dauer der Probenahme bestimmenden zweiten <Desc/Clms Page number 7> Zeitrelais (ZR2)
    mit einem Schliesser liegt, der zum Eingang eines Signalkonverters (SKI) parallelgeschaltet ist, welcher einen Wechsler aufweist, dessen Wurzel mit einem Anschluss eines mit einem andern Anschluss an Masse liegenden Kondensators (C2) verbunden ist und dessen Öffnerkontakt an Betriebsspannung und dessen Schliesskontakt an der Wicklung eines Run-Set-Relais (D19) für Analysenbeginn mit einem am Rechner (R) angeschlossenen Schliesser (d19) liegt.
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