AT361364B - Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung einer spritzfaehigen masse - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung einer spritzfaehigen masse

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/10Mixing in containers not actuated to effect the mixing
    • B28C5/12Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers
    • B28C5/1238Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers for materials flowing continuously through the mixing device and with incorporated feeding or discharging devices
    • B28C5/1276Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers for materials flowing continuously through the mixing device and with incorporated feeding or discharging devices with consecutive separate containers with rotating stirring and feeding or discharging means
    • B28C5/1284Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers for materials flowing continuously through the mixing device and with incorporated feeding or discharging devices with consecutive separate containers with rotating stirring and feeding or discharging means having a feeding hopper and consecutive vertical or inclined mixing container fed at its upper part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung einer spritzfähigen Masse aus einem trockenen feinkörnigen Gut - insbesondere einem aus Stoffen mit sehr unterschiedlichen spezifischen Gewichten bestehenden Mischgut - und einer Flüssigkeit in einer Mischkammer und   anschliessendem   Fördern der Masse mittels einer Pumpe, wobei ein Vorrats- und   Förderbehälter   mit einer von dem Pumpenantrieb unabhängig vertikal angetriebenen und durch ein Rührwerk gebildeten Fördereinrichtung, deren Antriebsmotor unterhalb des Förderbe- hälters angebracht ist, und einer durch einen Schieber verschliessbaren Öffnung versehenen Wand vorgesehen ist,

   und eine zylindrische Mischkammer mit senkrecht verlaufender Mittelachse vor der mit der verschliessbaren Öffnung versehenen Wand des Vorrats- und Förderbehälters angeordnet ist. 



   Eine derartige Vorrichtung wurde   z. B.   durch die AT-PS Nr. 331165 bekannt. Diese bekannte
Vorrichtung ist dazu vorgesehen, im   Vorrats- und Förderbehälter   ein Trockengut aufzulockern und im aufgelockerten Zustand an die Mischkammer, in der es mit Wasser vermengt wird, abzu- geben, und sie eignet sich besonders für die Herstellung eines spritzfähigen Gipsmörtels zum
Aufbringen eines Innenputzes in Neubauten. Die Herstellung eines solchen Gipsmörtels bringt keine besonderen Probleme mit sich und erfordert nur relativ kurze Mischzeiten. Die verwendeten Trocken- substanzen weisen annähernd gleiche spezifische Gewichte auf. 



   Eine wesentlich andere Problematik ergibt sich jedoch bei der Herstellung einer spritzfähigen Masse zur Aufbringung von fugenlosen Dämmschichten auf ein Mauerwerk. Solche Maschi-   nenputz-Trockenfertigmörtel   weisen besondere physikalische Eigenschaften, vorzugsweise höchstes Wärmedämmvermögen auf und beinhalten üblicherweise als Festigkeitsträger ein hydraulisches Bindemittel und als Zuschlagstoff Polystyrol-Hartschaumkugeln oder andere Leichtstoffe. 



   Zuschlagstoffe und Bindemittel haben derartige spezifische Gewichtsunterschiede, dass eine maschinelle Verarbeitung mit herkömmlichen Stockwerksmaschinen (Mischpumpen-Putzmaschinen) nicht möglich ist. 



   Um diese Materialien verarbeiten zu können, ist es erforderlich, Wasser dosiert zuzugeben und das Material   durchzumischen,   wobei die Mischzeit zirka 1 min betragen muss, um eine optimale maschinelle Verarbeitung zu gewährleisten. 



   Die bekannten Maschinen der eingangs erwähnten Art können diese Forderungen nicht erfüllen, da die Verweilzeiten in den Schneckenpumpen der herkömmlichen Maschinen, die als sogenannte Stockwerksmaschinen eingesetzt werden, zu kurz sind. 



   Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, welche sich für die Herstellung von Mörtel aus Trockenfertigmörtel, die im wesentlichen aus einem Bindemittel und Polystyrol-Hartschaumkugeln oder andern Leichtstoffen und somit aus Stoffen mit stark unterschiedlichen spezifischen Gewichten bestehen, eignet und die eine für diese Trockensubstanzen nötige relativ lange Mischzeit ermöglicht. Ausserdem soll ein kontinuierlicher Betrieb möglich sein. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass in an sich bekannter Weise auf dem Vor-   rats- und Förderbehälter   ein mit einer mittels eines Absperrorgans verschliessbaren Bodenöffnung und einem Rührwerk versehener Vormischbehälter aufgesetzt ist, dass der Vormischbehälter mit einem   Wassereinlass   versehen ist und sein Rührwerk über ein Kupplungsstück mit dem Rührwerk des   Vorrats- und Förderbehiilters   antriebsverbunden ist. 



   Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass die Trockensubstanzen nass vorgemischt werden können, wodurch auch eine entsprechend lange Mischzeit erreichbar ist. Durch den Vorrats- und Förderbehälter wird überdies ein kontinuierlicher Betrieb ermöglicht, wobei jeweils eine Charge im Vormischbehälter unter Benetzung vorgemischt und danach in den Vorrats- und Förderbehälter abgegeben werden kann und anschliessend eine neue Charge vorgemischt werden kann. Vom Vorrats- und Förderbehälter wird dabei während des Vormischens der nächsten Charge laufend das vorgemischte Material an die Mischkammer abgegeben. 



   Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal ist vorgesehen, dass das vorzugsweise drei Arme aufweisende Rührwerk des Vormischbehälters mit gegenüber den unterschiedliche Länge aufweisenden Armen geneigt angeordneten Paddel versehen ist, wobei die Neigung der Paddel vorzugsweise   70. beträgt,   wodurch eine besonders gute Durchmischung der unterschiedliche Dichten auf- 

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 weisenden Komponenten der Trockensubstanz und des Wassers erreicht wird. 



   Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der
Vormischbehälter und der Vorrats- und Förderbehälter durch Schnellverschlüsse miteinander ver- bunden sind und das Kupplungsstück an einem den Boden des Vormischbehälters durchsetzenden
Stummel der Welle des Rührwerkes befestigt ist und in das Rührwerk des Vorrats- und Förderbe- hälters eingreift. Dadurch ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion, und überdies wird eine einfache Trennung des Vormischbehälters von dem   Vorrats- und Förderbehälter   ermöglicht. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 einen ver- tikalen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung und Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch den Vormischbehälter der Vorrichtung gemäss Fig. l und Fig. 3 ein Detail des Rührwerkes des Vormischbehälters. 



   Auf einem fahrbaren Gestell-l-ruht der   Vorrats- und Förderbehälter --2--,   an dessen
Boden --3-- ein erster Getriebemotor-4-- angeflanscht ist, dessen Wellenstummel mit einer An- triebswelle --5-- gekoppelt ist. Diese ist in einem am Boden --3-- befestigten Rohr --6-- gelagert. 



   Die Antriebswelle --5-- hat an ihrem oberen Ende einen Flansch, aus dem Mitnehmerstifte - vorstehen. Auf dem Flansch ruht, von den Mitnehmerstiften --7-- gehalten, eine Deckelplatte --8-- eines bis in unmittelbare Nähe des   Bodens-3-herabgezogenen Zylinders-9-,   an welchem gitterartige Rührflügel --10-- tangential befestigt sind. 



   Eine Öffnung im Zylindermantel des   Vorrats- und Förderbehälters --2-- ist   durch einen am Zylindermantel geführten, nicht dargestellten Schieber, verschliessbar. 



   An die Öffnung ist, ohne deren Verschliessbarkeit zu behindern, in Angeln schwenkbar und mit Verschluss fixierbar ein   Misch- und   Förderaggregat angeschlossen, das aus einem zweiten Ge-   triebemotor --14--,   einer Mischwelle --15--, einem   Misch- und Reinigungsrührrahmen --16-- in   einer Mischkammer --17--, an die eine Wasserzuleitung --18-- angeschlossen ist, und einer Pumpe - besteht. Im Bereich der Öffnung ist oberhalb des   Misch- und   Reinigungsrührrahmens --16--aufderMischwelle--15--eineFörderschnecke--20--angebracht. 



   Auf dem Vorrats- und Förderbehälter --2-- ist ein   Vormischbehälter --22-- lösbar   aufgesetzt, indem ein   Rührwerk --41-- angeordnet   ist, dessen Antriebswelle --31-- den Boden des Vormischbehälters --22-- durchsetzt und mit einem   Kupplungsstück --51-- drehfest   verbunden ist. welches in das Rührwerk des   Vorrats- und Förderbehälters --2-- eingreift   und so von diesem mitgenommen wird.

   Dabei sind die Drehzahl des Motors --4--, die Auslegung des Rührwerkes   - -41--, welches   die Vormischung der Trockensubstanzen des herzustellenden Mörtels mit Wasser, welches dem Vormischbehälter über einen Wasseranschluss zuführbar ist. besorgt und das Mischwerk des   Vorrats- und Förderbehälters --2-- derart   abgestimmt, dass die Verweilzeit des Materials in der Vorrichtung genau so lange ist, dass mit einer nachgeordneten Putzmaschine eine kontinuierliche Verarbeitung möglich ist. 



   Das   Rührwerk --41-- weist   im   dargestellten Ausführungsbeispiel   drei Arme auf, von denen gegen den Boden des Vormischbehälters geneigte Paddeln --42-- abstehen. Die Neigung dieser   Paddel --42-- beträgt   vorzugsweise 70 , kann aber auch in Abhängigkeit von den zu verarbeitenden Trockensubstanzen und deren Mischungsverhältnis anders gewählt werden. 



   Im Boden des   Vormischbehälters --22-- ist   eine durch einen Segmentschieber verschliessbare Bodenöffnung vorgesehen, durch welche das vorgemischte Material in den Vorrats- und Förder-   behälter --2-- einbringbar   ist. 



   Die Leistung der   Förderschnecke --20-- bzw.   deren Antriebes ist so gewählt, dass deren Förderleistung unter der Mischleistung des   Rührwerkes --41-- bzw.   des Vormischbehälters --22-liegt, so dass durch den zwischengeschalteten   Vorrats- und Förderbehälter --2-- ein   kontinuier- 
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 Problem stark unterschiedlicher Dichten der zu verarbeitenden Trockensubstanzen ergibt, hergestellt werden soll. 



   Soll dagegen aus Trockenfertigmörtel, der   z. B.   als Festigkeitsträger ein hydraulisches Bindemittel und als Zuschlagstoff Polystyrol-Hartschaumkugeln oder andere Leichtstoffe beinhaltet, eine spritzfähige Masse hergestellt werden, so wird der   Vormischbehälter --22-- aufgesetzt   und die Trockensubstanzen mit Wasser in diesem vorgemischt und danach durch die verschliessbare Bodenöffnung in den   Vorrats- und Förderbehälter --2-- abgelassen,   von dem aus die vorgemischte Masse unter weiterer Vermischung zur   Förderschnecke --20-- gelangt   und von dieser fertig durchgemischt und ausgebracht wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung einer spritzfähigen Masse aus einem trockenen feinkörnigen Gut - insbesondere einem aus Stoffen mit sehr unterschiedlichen spezifischen Gewichten bestehenden Mischgut - und einer Flüssigkeit in einer Mischkammer und anschliessendem Fördern der Masse mittels einer Pumpe, wobei ein   Vorrats-und Förderbehälter   mit einer von dem Pumpenantrieb unabhängig vertikal angetriebenen und durch ein Rührwerk gebildeten Fördereinrichtung, deren Antriebsmotor unterhalb des Förderbehälters angebracht ist, und einer durch einen Schieber verschliessbaren Öffnung versehenen Wand vorgesehen ist, und eine zylindrische Mischkammer mit senkrecht verlaufender Mittelachse vor der mit der verschliessbaren Öffnung versehenen Wand des   Vorrats-und Förderbehälters   angeordnet ist,

   dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise auf dem   Vorrats- und Förderbehälter   (2) ein mit einer mittels eines Absperrorgans verschliessbaren Bodenöffnung und einem Rührwerk (41) versehener Vormischbehälter (22) aufgesetzt ist, dass der Vormischbehälter (22) mit einem   Wassereinlass   versehen ist und sein Rührwerk (41) über ein Kupplungsstück (51) mit dem Rührwerk des Vorrats- und Förderbehälters (2) antriebsverbunden ist. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. aufweisende Rührwerk (41) des Vormischbehälters (22) mit gegenüber den unterschiedliche Länge aufweisenden Armen geneigt angeordneten Paddel versehen ist, wobei die Neigung der Paddel vorzugsweise 70. beträgt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vormischbehälter (22) und der Vorrats- und Förderbehälter (2) durch Schnellverschlüsse miteinander verbunden sind und das Kupplungsstück (51) an einem den Boden des Vormischbehälters (22) durchsetzenden Stummel der Welle (31) des Rührwerkes (41) befestigt ist und in das Rührwerk des Vorrats- und Förderbehälters (2) eingreift.
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