AT356159B - Verfahren zur herstellung eines naturharten betonstahles - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines naturharten betonstahlesInfo
- Publication number
- AT356159B AT356159B AT1030374A AT1030374A AT356159B AT 356159 B AT356159 B AT 356159B AT 1030374 A AT1030374 A AT 1030374A AT 1030374 A AT1030374 A AT 1030374A AT 356159 B AT356159 B AT 356159B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- sep
- deformation
- producing
- naturally hard
- concrete steel
- Prior art date
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title description 6
- 239000010959 steel Substances 0.000 title description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 11
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 229910052720 vanadium Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 229910052748 manganese Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 229910000967 As alloy Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000011572 manganese Substances 0.000 description 7
- 229910001294 Reinforcing steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 3
- LEONUFNNVUYDNQ-UHFFFAOYSA-N vanadium atom Chemical compound [V] LEONUFNNVUYDNQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- PWHULOQIROXLJO-UHFFFAOYSA-N Manganese Chemical compound [Mn] PWHULOQIROXLJO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical compound [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 2
- 239000010703 silicon Substances 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000010791 quenching Methods 0.000 description 1
- 230000000171 quenching effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D8/00—Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment
- C21D8/06—Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires
- C21D8/08—Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires for concrete reinforcement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Steel (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines naturharten Betonstahles mit einer Streckgrenze von mindestens 490 Nimf 2, einer Bruchdehnung von mindestens 15% und einer Rückbiegefähigkeit (gealtert), für welche die Bestimmungen d 12D = 3 d, für d, > 12D = 5 d. und für
EMI1.1
18genden Legierungskomponenten aufweist : 0, 20 bis 0, 50% C ; 0, 90 bis 1, 50% Mn ; 0, 30 bis 0, 60% Si, bei einem maximalen Gehalt von insgesamt bis 0, 4%, vorzugsweise 0, 33%, Verunreinigungen von P, S und Cu. Die Angaben der Mindest-Festigkeitsgrenzen beziehen sich auf die Güteprüfung gemäss ÖNORM B 4200, 7. Teil, Gruppe 4.
Unter naturhart wird dabei ein warmgewalzter und bei Raumtemperatur abgekühlter Betonstahl verstanden.
Bei der Analyse derartiger naturharter Betonstähle haben sich überraschend für verschiedene Durchmesser bzw. Durchmessergruppen unterschiedliche zweckmässige Zusammensetzungen ergeben. Weiters konnte festgestellt werden, dass die Dosierung einzelner Komponenten bereits in Spuren zu erheblichen Änderungen der bestimmenden Eigenschaften der in Frage stehenden Betonstähle führt, sowie auch, dass ein geringer Unterschied der für alle Durchmesser zur Verwendung gelangenden Legierungskomponenten nicht erwartbare Änderungen der Qualität herbeiführen kann.
Erfindungsgemäss wurde nun überraschend gefunden, dass bei einem Stahl der eingangs angeführten Zusammensetzung eine wesentliche Qualitätsverbesserung eintritt, wenn bei der Verformung ein bestimmter Mindestverformungsgrad eingehalten wird.
Ausgehend vom obigen Verfahren besteht die Erfindung darin, dass das Vormaterial, welches gegebenenfalls 0, 01 bis 0, 04% V enthält, einer Verformung mit einem Verformungsgrad W=mindestens 10 unterzogen wird, wobei W=At/Az und Ai die Querschnittsfläche des Vormaterials, Az die Querschnittsfläche des Fertigproduktes bezeichnet.
Erfindungsgemäss wird ein homogenes Material erhalten, d. h. ein Material mit einer weitestgehenden Gefügegleichheit über den Querschnitt. Diese Homogenität bedingt bessere Biegefähigkeit, d. h. auch Bruchfestigkeit. Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird auch ein Ansteigen der Schubbeanspruchungsgrenze und der allgemeinen Festigkeit erzielt. Die Bezeichnung"naturhart"geht also darauf zurück, dass auf eine besondere Behandlung des warmen Materials in thermischer Hinsicht, also etwa eine Abkühlung durch Abschreckung od. dgl., verzichtet wird.
Aus den angeführten Angaben ist ersichtlich, dass die Anwendung von Vanadium nicht für sämtliche hier in Betracht kommende Stahlstabdurchmesser unbedingt erforderlich ist, weiters, dass der Gehalt an Kohlenstoff, Silizium, Mangan und gegebenenfalls Vanadium zwischen genau bestimmten Grenzen zu halten ist, um die gewünschten und vorgeschriebenen Eigenschaften gewährleisten zu können.
Besonders vorteilhafte Ausführungsweisen der Erfindung bestehen darin, dass das Fertigmaterial mit einem Durchmesser von 6 bis 14 mm als Legierungskomponenten 0, 38 bis 0, 43% C, 0, 40
EMI1.2
se mindestens den Wert 15 bestitzt.
Beim Vergleich der oben angeführten Massnahmen kann mit der Erhöhung der Durchmesser eine Abstufung des Kohlenstoff- und Mangangehaltes bei einem konstanten Siliziumgehalt festgestellt werden. Darüber hinaus ist die Anwendung des Vanadins für bestimmte Stahldurchmesser als eine zusätzliche Eigenheit der Erfindung zu werten. Dabei ist noch zu beachten, dass der Verformungsgrad für die verschiedenen Durchmesser ebenfalls unterschiedlich ist.
Bezüglich der erfindungsgemässen Zusammensetzung der eingangs genannten naturharten Betonstähle wäre noch zu bemerken, dass sich die angeführten Werte weder aus Zwei-noch aus Dreigefügediagrammen ableiten lassen, noch die Verwendung derartiger Diagramme die angeführten Ergebnisse nahelegen könnte. Es ist auch überraschend, welche Werte der jeweils zugehörige Verformungsgrad aufweist, wobei für das zum Ausgang verwendete Vormaterial jeweils ein Muster mit einem Querschnitt von 100 mm au dem Knüppel genommen wurde.
<Desc/Clms Page number 2>
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick hinsichtlich der erfindungsgemäss hergestellten naturharten Betonstähle der Gruppe 4 gemäss ÖNORM B 4200, 7. Teil, für die Durchmesser 6 bis 14, 16 bis 22 und 24 bis 30 mm.
EMI2.1
EMI2.2
<tb>
<tb> C <SEP> Si <SEP> Mn <SEP> V <SEP> P <SEP> S <SEP> Cu <SEP> W=A,/A2
<tb> 0, <SEP> 38 <SEP> 0, <SEP> 40 <SEP> 1, <SEP> 20 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> max. <SEP> max. <SEP> max. <SEP> mindestens
<tb> 0, <SEP> 43% <SEP> 0, <SEP> 50% <SEP> 1, <SEP> 40% <SEP> 0, <SEP> 03% <SEP> 0, <SEP> 040% <SEP> 0, <SEP> 040% <SEP> 0, <SEP> 25% <SEP> 50
<tb> C <SEP> Si <SEP> Mn <SEP> P <SEP> S <SEP> Cu
<tb> 0, <SEP> 38 <SEP> 0, <SEP> 40 <SEP> 1, <SEP> 10 <SEP> max. <SEP> max. <SEP> max.
<SEP> 8 <SEP> ! <SEP> 25 <SEP>
<tb> 0, <SEP> 43% <SEP> 0, <SEP> 50% <SEP> 1, <SEP> 30% <SEP> 0, <SEP> 040% <SEP> 0, <SEP> 040% <SEP> 0, <SEP> 25% <SEP>
<tb> C <SEP> Si <SEP> Mn <SEP> V <SEP> P <SEP> S <SEP> Cu
<tb> 0, <SEP> 30 <SEP> 0, <SEP> 40 <SEP> 1, <SEP> 05 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> max. <SEP> max. <SEP> max. <SEP> =20
<tb> 0,35% <SEP> 0,50% <SEP> 1,15% <SEP> 0,03% <SEP> 0,040% <SEP> 0,040% <SEP> 0,25%
<tb>
EMI2.3
altert), für welche die Bestimmungen d, 212 D=3d ;, für d > 12D=5 d, und für d, > 18D=6 d, gelten, wobei das Fertigungsmaterial neben dem aus Fe bestehenden Grundstoff die folgenden Legierungskomponenten aufweist :
0, 20 bis 0, 50% C, 0, 90 bis 1, 50% Mn, 0, 30 bis 0, 60% Si, bei einem maximalen Gehalt von insgesamt 0, 4%, vorzugsweise 0, 33%, Verunreinigungen von P, S und Cu, dadurch gekennzeichnet, dass das Vormaterial, welches gegebenenfalls 0, 01 bis 0, 04% V enthält, einer Verformung mit einem Verformungsgrad W=mindestens 10 unterzogen wird, wobei W=A,/A und Al die Querschnittsfläche des Vormaterials, A die Querschnittsfläche des Fertigproduktes bezeichnet.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fertigmaterial, welches einen Durchmesser von 6 bis 14 mm aufweist, als Legierungskomponenten 0, 38 bis 0, 43% C, 0, 40 bis 0, 50% Si, 1, 20 bis 1,40% Mn und 0, 02 bis 0, 03% V enthält, und dass die Verformung mindestens mit einem Verformungsgrad von W=50 durchgeführt wird.3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Fertigmaterial, welches einen Durchmesser von 16 bis 22 mm aufweist, als Legierungskomponenten 0, 38 bis 0, 43% C, 0, 40 bis 0, 50% Si und 1, 10 bis 1, 30% Mn, weiters gegebenenfalls 0, 02 bis 0, 03% V enthält, und dass die Verformung mindestens mit einem Verformungsgrad von W=25 durchgeführt wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fertigmaterial, welches einen Durchmesser von 24 bis 30 mm aufweist, als Legierungskomponenten 0, 30 bis 0, 35%C, 0, 40 bis 0, 50% Si, 1, 05 bis 1, 15% Mn und 0, 02 bis 0, 03% V enthält, und dass die Verformung mindestens mit einem Verformungsgrad von W=15 durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1030374A AT356159B (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Verfahren zur herstellung eines naturharten betonstahles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1030374A AT356159B (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Verfahren zur herstellung eines naturharten betonstahles |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA1030374A ATA1030374A (de) | 1978-02-15 |
| AT356159B true AT356159B (de) | 1980-04-10 |
Family
ID=3621395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT1030374A AT356159B (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Verfahren zur herstellung eines naturharten betonstahles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT356159B (de) |
-
1974
- 1974-12-23 AT AT1030374A patent/AT356159B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA1030374A (de) | 1978-02-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69402814T2 (de) | Drahterzeugnis aus rostfreies Stahl | |
| DE3588099T2 (de) | Hochfester, niedriggekohlter Stahl, Gegenstände daraus und Verfahren zur Herstellung dieses Stahls | |
| DE10017069B4 (de) | Unlegierter Stahldraht mit ausgezeichneter Beständigkeit gegen Rißbildung in Längsrichtung, ein Stahlprodukt für denselben und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE69031915T2 (de) | Herstellungsverfahren ultrafeiner, hochfester stahldrähte mit hoher duktilität | |
| DE2426920C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von schweißbarem Stabstahl und Verwendung des Verfahrens | |
| DE2131318B2 (de) | Verfahren zum herstellen eines bewehrungs-stabstahles fuer spannbeton | |
| CH268905A (de) | Hitzebeständige, ferritische Legierung. | |
| DE2034790A1 (de) | Hochfeste niednglegierte Stahle mit verbesserter Verformbarkeit | |
| DE19919889A1 (de) | Chirurgische Nadel | |
| DE2459654C3 (de) | Herstellung eines Stahldrahtes mit guter Ziehfähigkeit und einer Zugfestigkeit von über 115 kp/mm&uarr;2&uarr; | |
| DE69522228T2 (de) | Verfahren zur Herstellung hochfester Baustahlprofile mit mindestens einem Flansch | |
| DE69822211T2 (de) | Kaltgezogender draht und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE69119837T2 (de) | Verfahren zur herstellung von ziehdraht | |
| DE2717780B2 (de) | Herstellung von Walzdraht | |
| DE69311636T2 (de) | Drahtseil aus rostfreiem Duplexstahl mit hohe Dauerfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit | |
| DE3616518A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines hochfesten stahls | |
| DE69307393T2 (de) | Schmiedestück und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| EP1398390A1 (de) | Ferritisch/martensitischer Stahl mit hoher Festigkeit und sehr feinem Gefüge | |
| DE69115392T2 (de) | Verfahren zum Herstellen von hoch bruchfesten Produkten aus instabilem austenitischem Stahl und so hergestellte Produkte | |
| DE3631928C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Walzstahlerzeugnissen | |
| AT356159B (de) | Verfahren zur herstellung eines naturharten betonstahles | |
| DE3437637A1 (de) | Verfahren zur herstellung von grobblech | |
| DE69427473T2 (de) | Hochkohlenstoffhaltige stahlstange oder -draht mit hervorragender ziehbarkeit und verfahren zu deren herstellung | |
| EP0199715A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Stahldraht | |
| DE2626268C2 (de) | Verwendung einer Magnetkopf-Legierung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |