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Die Wirkungsweise dieser so beschaffenen Einrichtung ist durch eine vergleichende Betrachtung der Lage des Fadens k in den Fig. 3-6 ohne weiteres verständlich. Während der Umfang der Andrückscheibe c beständig an einer Stelle mit dem unteren kegelförmigen Ende der im Wachsen begriffenen Spule m in Berührung bleibt, ist der Faden k gezwungen, dem Verlaufe der Führungsrille i folgend, sich um das kegelförmige untere Ende herumzuwickeln.
Um zu verhindern, dass das zur Schmierung des Zapfens notwendige 01 den Faden während des Spulens beschmutzt, ist die Bohrung der langen Nabe d nicht durch die äussere Kegelfläche hindurchgeführt, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Die kegelförmige Fläche der Scheibe c und die vordere Abplattung des Kegelstumpfes bilden also eine geschlossene glatte Fläche. Infolge der leichten Drehbarkeit der Scheibe c ist eine kleine Verschiedenheit in der Grösse der Kötzer belanglos, da nach wenigen Drehungen der Führungsscheibe die Grössendifferenz ausgeglichen ist.
Wird die Spindel a in Gang gesetzt, was bei den meisten Systemen durch Heben oder Senken des Abstellhebels geschieht, so nimmt, die Spindel sofort auch die Scheibe c mit, der Faden gleitet von selbst in die Fiihrungsrille i und erhält durch die drehende Bewegung der Scheibe c die kreuzweise Aufwindung. Da der Faden an seinem Auflaufpunkt auf die Spule m nur eine ganz verschwindend geringe Reibung erhält, indem die Rille i ziemlich weit geöffnet ist, und ziemlich genau mit der Scheibe laufend, bogenförmig, nicht winklig, wie bei einigen anderen Systemen. aufgewunden wird, so kann auch die geringste Qualität als Spulgut verwendet werden.
Die Reibung zwischen
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Garn ohne irgendwelchen Nachteil gespult werden kann, während es bei bekannten Spulmaschinen, bei denen auch eine kegelförmige Andrückrolle Verwendung findet, oft vorkam, dass infolge ungleichmässigen Aufwickelns ein Durchbrennen und Zerreissen des Garnes eintrat. Auch bei ganz schwacher Spannung und schlechtem Material wird mit dieser neuen Spuleinrichtung eine kräftige Kopsspitze erzielt, was natürlich für die zu Webereizwecken bestimmten Kopse von grösstem Vorteil ist.
Wird der Führungsscheibe c einige Millimeter Spielraum gegeben, so ist es möglich, Kopse von verschiedener Dicke herzustellen. Immerhin ist der Einfachheit und der Billigkeit wegen
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The mode of operation of this device constructed in this way can be readily understood by comparing the position of the thread k in FIGS. While the circumference of the pressure disc c remains in constant contact at one point with the lower conical end of the growing bobbin m, the thread k is forced to follow the course of the guide groove i to wrap around the conical lower end.
In order to prevent the oil required for lubricating the pin from soiling the thread during winding, the bore of the long hub d is not passed through the outer conical surface, as can be seen from FIG. The conical surface of the disk c and the front flattening of the truncated cone thus form a closed, smooth surface. As a result of the easy rotatability of the disc c, a small difference in the size of the Kötzer is irrelevant, since after a few rotations of the guide disc the size difference is equalized.
If the spindle a is set in motion, which is done in most systems by raising or lowering the shut-off lever, the spindle immediately also takes the disk c with it, the thread slides by itself into the guide groove i and is maintained by the rotating movement of the disk c the cross winding. Since the thread at its point of contact with the bobbin m receives only a very negligible amount of friction because the groove i is fairly wide open, and runs fairly precisely with the disc, arched, not angular, as in some other systems. is wound, even the lowest quality can be used as winding material.
The friction between
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Yarn can be wound without any disadvantage, while in known winding machines, in which a conical pressure roller is also used, it often happened that the yarn burned through and tore as a result of uneven winding. Even with very weak tension and poor material, a strong head point is achieved with this new winding device, which is of course of great advantage for the bobbins intended for weaving purposes.
If the guide disc c is given a few millimeters of leeway, it is possible to produce cops of different thicknesses. After all, because of its simplicity and cheapness
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