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Verfahren zur Herstellung von durchgemustertem Linoleum.
Bei der Herstellung des unter dem Namen Inlaidlinoleum bekannten durchgemusterten Linoleums aus gekörnter Linoleummasse bietet die klebrige Beschaffenheit dieser Masse nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten bei deren mustergemässer Auftragung auf die Unterlage. Die Masse fällt hierbei durch die Öffnungen flacher, runder oder kastenförmiger Schablonen auf die Gewebeunterlage. Die einzelnen Masseteilchen haften hierbei leicht aneinander und ballen sich zusammen oder die Masse bleibt an und zwischen den Schablonenrändern haften. Durch Abkühlen der Masse in besonderen Kammern sucht man die Klebrigkeit der Masse zu beschränken, doch ist dies nicht nur kostspielig, sondern auch unvollkommen, da sich namentlich im Sommer die Masse während des Auftragens schnell wieder erwärmt und von Neuem klebrig wird.
Die vorliegende Erfindung soll diesem Übelstande dadurch abhelfen, dass die fertig gemischte körnige Masse unmittelbar vor ihrer Auftragung auf das Unterlagsgewebe mit einem feinen Mehl bestreut wird. Das Mehl umhüllt dann nämlich leicht die einzelnen Körner der Masse und beseitigt deren Klebrigkeit aber nur äusserlich, indem sie die Adhäsionskraft der Masse gegenüber den Schablonen aufhebt, wobei aber die Bindekraft der Masse an sich nicht aufgehoben wird, sondern im Gegenteil durch die Wahl eines geeigneten Streumehls leicht die durchaus notwendige Kohäsionskraft der einzelnen Masseteilchen untereinander sogar erhöht werden kann.
Vorzugsweise eignen sich hierzu pflanzliche Stoffe wie Reisstärke und Kartoffelmehl.
Diese Stoffe zeichnen sich einerseits durch besondere Feinheit aus, so dass schon eine geringe Menge dieses Mehls genügt ; andererseits entwickeln diese Mehlarten an sich in der Wärme Bindekraft, verhärten sich nicht wie Talkum und andere Erden unter dem Einfluss der in der Linoleummasse vorhandenen Feuchtigkeit und deshalb bleibt das unter Verwendung von Reisstärke oder ähnlichen Mehiarten hergestellte Linoleum geschmeidig.
Es bedarf ausserdem die so behandelte Masse nur eines geringen Zusatzes von sogenanntem Linoleum-Zement, dem teueren, die Bindekraft liefernden Bestandteil der Masse.
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Method of making patterned linoleum.
In the production of the patterned linoleum known under the name of inlaid linoleum from granular linoleum mass, the sticky nature of this mass presents not inconsiderable difficulties when it is applied to the base according to the pattern. The mass falls through the openings of flat, round or box-shaped templates onto the fabric base. The individual mass particles easily adhere to each other and clump together or the mass remains on and between the edges of the stencil. One tries to limit the stickiness of the mass by cooling the mass in special chambers, but this is not only costly but also imperfect, since especially in summer the mass heats up again quickly during application and becomes sticky again.
The present invention is intended to remedy this inconvenience in that the ready-mixed granular mass is sprinkled with a fine flour immediately before it is applied to the underlying fabric. The flour then easily envelops the individual grains of the mass and only removes their stickiness externally by canceling the adhesive force of the mass to the stencils, whereby the binding force of the mass itself is not canceled, on the contrary, by choosing a suitable one Scattered flour can easily even increase the cohesive force of the individual mass particles, which is absolutely necessary.
Vegetable substances such as rice starch and potato flour are preferably suitable for this.
These substances are characterized on the one hand by their particular fineness, so that even a small amount of this flour is sufficient; On the other hand, these types of flour develop binding power in the heat, do not harden like talc and other earths under the influence of the moisture present in the linoleum mass, and therefore the linoleum produced using rice starch or similar types of flour remains pliable.
In addition, the mass treated in this way only requires a small addition of so-called linoleum cement, the expensive component of the mass that provides the binding force.
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