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Die Erfindung bezieht sich auf ein Faltverdeck für Kinderwagen, insbesondere Sportwagen, mit einem über einen Winkelbereich von wenigstens 45 bis etwa 900 reichenden mittleren Faltenbalg und beiderseits je einem über offene Teile des Wagenkastens oder Einsatzes bewegbaren, mit dem Mittelbalg verbundenen Abdeckteilen.
Ein Verdeck dieser Art ist aus der USA-Patentschrift Nr. 1, 319, 479 bekannt. Dort ist ein symmetrisches, teilbares Verdeck beschrieben, das in der Mitte des Wagenkastens befestigt und mit einem als Innenverdeck ausgebildeten Mittelbalg versehen ist, der nach Bedarf abgenommen oder zwischen den Verdeckteilen zusammengeklappt werden kann. Alle Verdeckteile sind undurchsichtig, so dass bei voll geöffnetem Verdeck der
Wagenkasten lichtundurchlässig abgeschirmt ist. Lüftungsöffnungen sind nicht vorhanden, so dass die
Brauchbarkeit des symmetrisch geöffneten, den Wagenkasten abschliessenden Verdecks bezweifelt werden muss.
Bekannt sind auch andere Vorschläge, einen verbesserten Schutz für den Wagenkasten oder Einsatz eines
Kinderwagens, insbesondere Sportwagens, zu erzielen. So beschreibt die franz. Patentschrift Nr. 912. 226 ein
Spannrollo vom Dach des Verdecks zum Schiebergriff, so dass ein Sitz überdacht werden kann ; ein seitlicher
Schutz ist hiebei aber nicht gegeben. In der franz.
Patentschrift Nr. 654. 364 ist eine aufknöpfbare Rollfolie beschrieben, die zwar durchsichtig ist und somit im aufgespannten Zustand Licht in das Wageninnere lässt, jedoch eine ausreichende Lüftung jedenfalls im gespannten Zustand nicht gewährleistet. Ähnliches gilt für die
Abschirmung gemäss der USA-Patentschrift Nr. 2, 564, 843, die auf der Oberseite mit einem Fenster versehen sein kann, aber gleichfalls eine ausreichende Lüftung verhindert. Ähnliches gilt für den Vorschlag der australischen
Patentschrift Nr. 154539, über das normale Verdeck einen Überzug zu spannen, der oben und an den Seiten mit kleinen Fensterchen versehen ist ; kleine Lüftungslöcher an den Seiten können nicht ausreichen, um ein
Beschlagen der Scheiben zu verhindern und eine genügende Ventilation sicherzustellen.
Zur Belüftung von Kinderwagen-Verdecken hat man Anordnungen geschaffen, wie sie beispielsweise in der
USA-Patentschrift Nr. 2, 628, 862 dargestellt sind. Üblicherweise werden Netze, Gitter od. dgl. an bevorzugten
Stellen des Verdecks angebracht, insbesondere an der Frontseite des Daches, und es werden zurückschlagbare
Abdeckungen vorgesehen, die bei Schlechtwetter das Eindringen von Regenwasser und Schnee verhindern. Ein anderes Beispiel für derartige Anordnungen ist der USA-Patentschrift Nr. 3, 011, 824 zu entnehmen.
Ferner gibt es Kinderwagenverdecke, die insgesamt oder doch in einzelnen Teilen aus der geöffneten
Schutzstellung nach hinten schwenkbar sind, was entweder eine spezielle Gestaltung von Verdeck und
Wagenkasten bedingt oder eine ganz bestimmte Fertigungsweise erfordert, insbesondere einstückige
Kunststoffschalen mit geeigneten Befestigungs- und Abdichtungselementen. Solche Ausführungsformen sind in der deutschen Patentschrift Nr. 965289 und in den deutschen Gebrauchsmusterschriften 7219565 und 7237530 angegeben. Bei solchen Kinderwagenverdecken ist es ungünstig, dass die Formgebung nur wenig Spielraum für die freie Gestaltung lässt, die bekanntlich gerade bei Kinderwagen weitgehend der Mode unterworfen ist.
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, diese und weitere Nachteile des Standes der Technik zuverlässig zu überwinden und mit einfachen, wirtschaftlichen Mitteln ein Kinderwagenverdeck zu schaffen, das leicht herzustellen, bequem zu montieren und mühelos zu handhaben ist und dem Kleinkind optimalen Schutz bietet.
Bei einem Faltverdeck der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass an den Mittelbalg beiderseits klappbare Sichtfolienschirme bzw. -bälge fest angeschlossen sind. Dies hat zur Folge, dass das zweckmässig in der Mitte des Wagenkastens oder Einsatzes angebrachte Faltverdeck zu jedem Ende des Kinderwagens hin geschlossen werden kann, wobei das im Einsatz oder Wagenkasten befindliche Kind durch den in Blickrichtung vorderen Sichtfolienschirm bzw. -balg die Sicht jedenfalls so lange behält, wie das erwünscht ist und Sichtabdeckungen nicht angebracht oder vorgezogen sind. Ein besonders wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Kind sowohl im Sitzen als auch in der medizinisch besonders vorteilhaften Bauchlage freie Sicht haben kann, wodurch seine intellektuelle Entwicklung stark gefördert wird.
Nach der Erfindung kann zumindest der Mittelbalg Lüftungsöffnungen und/oder ein Abdeckfutter aufweisen, wobei letzteres innen oder aussen an den Sichtfolienschirmen angebracht, ausgezogen oder auch (von oben oder unten) vorgeschwenkt werden kann. Unabhängig von den verbesserten Verwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemässen Sichtverdeckes lässt sich dadurch zu beliebiger Zeit eine erwünschte oder erforderliche Abschirmung des Kleinkindes herstellen. Die zumindest im Mittelbalg vorgesehenen Lüftungsöffnungen geeigneter Grösse und Gestaltung gewährleisten, dass auch bei voll geöffnetem, den Wagenkasten bzw. Einsatz abschliessendem Verdeck stets eine ausreichende Ventilation sichergestellt ist, so dass es an Frischluft nicht fehlt und trotz Freiheit von Zugluft eine zu grosse Luftfeuchte und ein Wärmestau verhindert wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Faltenbalg beiderseits entlang je einer Führung auszieh- bzw. verstellbar sein, so dass die Betätigung des Verdecks und die Rückstellung in die Ausgangslage wesentlich erleichtert werden. Indem die Sichtfolienschirme unabhängig voneinander schwenk-bzw. festsetzbar sind, ist durch die Erfindung ein Sichtverdeck besonders vielseitiger Verwendbarkeit geschaffen. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn zumindest ein Sichtfolienschirm grössenunveränderlich ist, so dass er in stets gleicher Ausbildung über den betreffenden offenen Teil des Wagenkastens oder Einsatzes gebracht werden kann, an dem das Verdeck vorzugsweise mit einer im wesentlichen mittig zu letzterem sitzenden Verdeckhalterung lösbar befestigt ist.
Konstruktiv ist es zweckmässig, wenn die Sichtfolienschirme durchgehend aus glasklarer Folie bestehen und
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jeweils auf zwei im Winkel zueinander angeordneten Bügeln befestigt sind. Der Mittelbalg kann gemäss einer
Weiterbildung der Erfindung aus lichtundurchlässiger Folie bestehen. Der ganze Faltenbalg kann auf einer Anzahl von Bügeln befestigt sein, insbesondere von halbkreis- oder U-förmigen Bügeln, deren freien Enden an einer
Verdeckhalterung zusammenlaufen, die ein Scharniergelenk bildet oder aufweist. Eine solche Gestaltung ist in der Fertigung wenig aufwendig, im Gebrauch aber bequem und zuverlässig.
Die Erfindung sieht ferner vor, dass das Verdeck beiderseits mit je einer vorzugsweise verstellbaren
Sturmstange versehen ist, die an einem Endbügel und an einem Zwischenbügel angreift. Dadurch ist es möglich, das Verdeck beispielsweise um ein Viertel des Verstellbereiches, zur Hälfte oder ganz zurückzuklappen. Die beiden Bügel, an denen die Sturmstangen angelenkt sind, können im Vergleich zu den-vorzugsweise drei-übrigen Bügeln stärker ausgebildet sein und insbesondere aus Flachmaterial bestehen, während die übrigen
Bügel vorzugsweise aus Runddraht gefertigt sind. Dies trägt zu einer Verbilligung der Herstellung ohne
Beeinträchtigung der Brauchbarkeit bei.
Nach einem andern Merkmal der Erfindung sind die Enden der Bügel jeweils entlang einer vorzugsweise ansteigenden Kante einer im wesentlichen dreieckigen Halteplatte nebeneinander angelenkt. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die einzelnen Verdeckteile bequem öffnen und schliessen lassen, ohne dass das
Bezugsmaterial an einer bevorzugten Anlenkstelle zu stark zusammengeknautscht oder gedehnt werden kann.
Wichtig ist eine Ausgestaltung der Erfindung, wonach die Verdeckhalterung in wenigstens zwei zueinander senkrechten Richtungen verschiebbare und/oder verdrehbare Teile mit Stell- bzw. Sicherungselementen aufweist.
Infolgedessen kann die Verdeckhalterung an Kinderwagen der verschiedensten Typen ohne Schwierigkeit befestigt werden. Besonders einfach wird dieser Vorhang dadurch, dass die Stell- bzw. Sicherungselemente für die verschiebbaren und/oder verdrehbaren Teile von Hand oder mit einfachsten Werkzeugen wie Münzen od. dgl. lös- und festsetzbar sind.
In der Herstellung sowie in der Montage ist es überaus zweckmässig, wenn jede Verdeckhalterung aus der
Halteplatte und einer aussen zu deren Unterkante parallel befestigten Stange besteht, auf der ein Schieberohr längs- und winkelverstellbar angebracht ist, dessen z. B. abgeflachtes Ende einen schwenkbaren Winkel mit einer verschieblich festsetzbaren Schelle, einem Klemmschuh od. dgl. trägt. Der schwenkbare Winkel kann einen
Bogenschlitz mit einem verstellbaren Anschlag haben, insbesondere einem Stehbolzen, der bei Anlage an dem Schieberohr die Endlage des Winkels begrenzt. Dieser Aufbau gewährleistet in einfachster Weise alle Verstellmöglichkeiten, die zum Anbringen eines erfindungsgemässen Verdecks an einem beliebigen Sport- oder Liegewagen erforderlich sein können.
Indem man das Schieberohr auf die etwa mit ihrer Längsmitte an der Halteplatte befestigte Stange von deren beiden Enden her aufsteckbar ausbildet, erreicht man, dass das Verdeck auf die einmal angebrachte Halterung sowohl von vorn als auch von hinten aufgesteckt werden kann, wozu lediglich die Festlegung des Schieberohres auf der Stange gelöst und wieder angezogen werden muss. Auch eine Befestigung mit Schnäppern od. ähnl. Rastverbindungen ist möglich und erfindungsgemäss vorgesehen.
Die Verdeckhalterung kann einen Klemmschuh, eine Rohrschelle od. dgl. aufweisen, wie das aus der USA-Patentschrift Nr. 2, 717, 803 an sich bekannt ist. Insbesondere am Scharniergelenk kann wenigstens eine Klemmscheibe vorhanden sein, die zur reib-und/oder formschlüssigen Festsetzung der Verdeckbügel in verschiedenen Winkellagen dient.
Zum Ausziehen und/oder Verschwenken des Faltenbalges samt den Sichtfolienschirmen um vorgegebene Stellwege und-winkel ist erfindungsgemäss eine Stellmechanik vorgesehen, bei deren Betätigung das Faltverdeck oder wenigstens ein Sichtfolienschirm selbsttätig aus der einen Endstellung in die andere übergeht. Eine derartige Stellmechanik kann ein mit den tragenden Bügeln verbundenes Feder-Rast-System aufweisen, beispielsweise nach Art der in der deutschen Patentschrift Nr. 17102 dargestellten Anordnung. Ausserdem kann zumindest an einer Seite des Wagenkastens oder Einsatzes eine Festsetzeinrichtung für Zwischenstellungen vorhanden sein.
Wesentliche Vorteile der Erfindung beruhen darauf, dass das Sichtverdeck an beliebigen Kinderwagen, insbesondere an beliebigen Sportwagen, klappbar befestigt werden kann und dem Kind bei vollkommenem Schutz gegen Wind und Wetter freien Blick aus seiner überdachten, angemessen ventilierten Zelle gibt. Man erkennt, dass Liege- und Sportwagen auch nachträglich mit einem erfindungsgemässen Verdeck ausgerüstet werden können, das sich mühelos an Kinderwagen verschiedenster Konstruktion sicher anbringen lässt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. Darin zeigen Fig. 1 eine schematisierte Ansicht eines Sportwagens mit einem erfindungsgemässen Faltverdeck, Fig. 2 eine Schrägansicht einer erfindungsgemässen Verdeckhalterung, Fig. 3 eine schematisierte Seitenansicht des Aufsatzes eines Bauchlage-Sichtkinderwagens mit einem erfindungsgemässen Faltverdeck, Fig. 4 eine auseinandergezogene Schrägansicht von Befestigungselementen einer erfindungsgemässen Verdeckhalterung und Fig. 5 eine schematisierte Seitenansicht des Oberteiles eines Sportwagens mit aufgesetztem Faltverdeck nach der Erfindung.
Der in Fig. 1 dargestellte Kindersportwagen--l--hat ein Fahrgestell--2--mit einem Gestelloberteil
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Das Verdeck --7-- hat in der Mitte einen Faltenbalg --8--, an den sich beiderseits Sichtfolienschirme - 9, 10- anschliessen. Diese bestehen aus einer glasklaren Folie-15-, während der Faltenbalk --8-aus einer lichtundurchlässigen Folie --17-- besteht und vorzugsweise mit versetzten Lüftungsöffnungen (--11--, Fig. 5) und einem der Deutlichkeit halber nicht gezeichneten Abdeckfutter --12-- versehen ist.
Die einzelnen Verdeckteile sind auf Bügeln gehalten, von denen drei als schwächere, namentlich aus Runddraht bestehende Bügel-16, 16', 16"-ausgebildet sind, während zwei weitere, stärkere Beugel-18, 18'- bevorzugt aus Flachmaterial bestehen. und die Gelenke für Sturmstangen --13-- tragen, mittels deren das
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--7-- denSchieberohr --27-- lagert, das mittels einer Festsetzschraube --24-- an beliebiger Stelle entlang der Stange - und in beliebiger Umfangslage festgesetzt werden kann.
Am gegenüberliegenden Ende des Schieberohres --27-- ist mit einem Gelenk-32-ein Winkel--28--drehbar befestigt, der in seinem einen Schenkel einen Bogenschlitz--29--aufweist, welcher einen verstellbaren Stehbolzen --30-- haltert, der einen Anschlag für die Drehbewegung des Winkels-28-gegenüber dem Schieberohr --27-- bildet. Am andern, vorzugsweise rechtwinkelig abgebogenen Schenkel des winkels --28-- ist ein Schlitz-33-
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Gestelloberteiles-3--oderandern Rundteil gelegt und dann angezogen werden, so dass die Verdeckhalterung --19-- mit wenigen Handgriffen sicher befestigt ist, u. zw. an Kinder- und Sportwagen der verschiedensten Konstruktionen.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist ein dreiteiliges Faltverdeck --7-- auf dem Wagenkasten-4eines Bauchlage-Sichtkinderwagens angebracht, der eine Sichtkanzel --38-- aufweist. Die aus glasklarer Folie --15-- bestehenden Sichtfolienschirme --9 und 10--schliessen hiebei an einen Mittelbalg --8-- an, der aus lichtundurchlässiger Folie --17-- besteht.
Die Verdeckhalterung --19-- bildet ein Scharniergelenk und weist eine schematisch angedeutete Klemmscheibe --21-- sowie eine Stellmechanik --23-- mit einem Feder-Rast-System auf, das eine selbsttätige Verschwenkung in eine der Endpositionen unabhängig davon
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zurückgestelltStehbolzen --34-- und führt in einem Schlitz einen Klemmschuh --20-- mit einem Gleitbolzen--35--, der ebenso wie der Stehbolzen --34-- zweckmässig mit einem Gewinde versehen ist. Auf einem dieser Bolzen, vorzugsweise auf dem Gleitbolzen--35--, kann eine zweiteilige Klemmscheibe --21-- festgelegt werden. Die beiden Hälften --21a, 21b-- der Klemmscheibe sind an den einander zugewandten Flächen mit Rillen --41- versehen, welche den Abmessungen der Bügel --16, 16'-- entsprechen.
Letztere tragen an ihren freien Enden flache Ringösen--42-, die in entsprechende Ringnuten--43-der Klemmscheibenhälften --21a, 21b-passen. Die Ösen --42-- sind so an den Enden der Bügel-16, 16'-- befestigt, dass wenigstens zwei davon gleichzeitig auf dem Gleitbolzen --35-- zwischen den Klemmscheibenhälften
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21b--in--34-- kann für Ösen an den Enden der Bügel --18,18'-- des Sichtfolienschirmes --9-- vorgesehen sein, also an unveränderlicher Stelle am Ende der Führungsschiene -14--, gegebenenfalls unter Zwischenlage kleiner Rillenscheiben.
Noch eine andere Ausführungsform der Erfindung ist aus Fig. 5 ersichtlich. Hiebei ist am oberen Rohr
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oder -schrauben --24-- an beliebiger Stelle festlegbar ist. Das Faltverdeck--7--trägt wieder an Bügeln - 16 bzw. 18-die einzelnen Teile, nämlich Sichtfolienschirme --9 und 10-mit dazwischen befindlichem Faltenbalg-8--, dessen lichtundurchlässige Folie-17-aussen mit versetzten Lüftungsöffnungen-11- und innen mit einem luftdurchlässigen Abdeckfutter--12--versehen ist. Der eine Sichtfolienschirm--9-ist im gezeichneten Ausführungsbeispiel durch eine feste Versteifungsplatte --31-- in der geöffneten oder Spreizstellung gehalten, während der andere Sichtfolienschirm --10-- zusammenklappbar ist.
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Längsrichtung des oberen Rohres --6-- lediglich durch Festziehen der Verschraubung --24-- gewählt und beibehalten werden kann. Sturmstangen --13-- sind daher entbehrlich, können aber wahlweise oder zusätzlich vorgesehen sein.
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Abweichend von den gezeichneten Ausführungsbeispielen können die Sichtfolienschirme--9, 10--selbst Bälge sein, die aus faltbarer Klarsichtfolie bestehen. Soweit das Spannen und Zusammenklappen nicht mittels Sturmstangen erfolgt, können herkömmliche Festlegungsmittel, wie Klemmen, Schlaufen, Federklammern usw. vorgesehen sein.
Erfindungsgemässe Faltverdecke können ausser bei üblichen Liege- und Sitzwagen auch bei kombinierten Liege-/Sitzwagen, Aufsätze für Sportwagen, Tragtaschen mit Rahmen usw. benutzt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Faltverdeck für Kinderwagen, insbesondere Sportwagen, mit einem über einen Winkelbereich von wenigstens 45 bis etwa 900 reichenden mittleren Faltenbalg und beiderseits je einem über offene Teile des Wagenkastens oder Einsatzes bewegbaren, mit dem Mittelbalg verbundenen Abdeckteilen, dadurch ge- kennzeichnet, dass an den Mittelbalg (8) beiderseits klappbare Sichtfolienschirme bzw. -bälge (9,10) fest angeschlossen sind.
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