AT326070B - Vorrichtung zur bestimmung der volumetrischen phasenanteile eines in einem förderbohrloch stromenden fluids - Google Patents

Vorrichtung zur bestimmung der volumetrischen phasenanteile eines in einem förderbohrloch stromenden fluids

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AT326070B
AT326070B AT759572A AT759572A AT326070B AT 326070 B AT326070 B AT 326070B AT 759572 A AT759572 A AT 759572A AT 759572 A AT759572 A AT 759572A AT 326070 B AT326070 B AT 326070B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B49/00Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells
    • E21B49/08Obtaining fluid samples or testing fluids, in boreholes or wells
    • E21B49/081Obtaining fluid samples or testing fluids, in boreholes or wells with down-hole means for trapping a fluid sample
    • E21B49/082Wire-line fluid samplers

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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bestimmung der volumetrischen Phasenanteile eines in einem Förderbohrloch strömenden Fluids mit einem in dem Bohrloch aufgehangenen langgestreckten Sondenkörper mit einem Abschnitt verringerten Durchmessers, der der Strömung einen relativ geringen Widerstand bietet, und mit einem Muffenteil, der auf dem Sondenkörper gleitbeweglich zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung angeordnet ist, in deren ersterer er mit dem Sondenkörper eine umschlossene Probekammer rings um den Abschnitt verringerten Durchmessers definiert, wogegen in der zweiten Stellung die Probekammer für Bohrlochströmungsfluid zugänglich ist. 



   Das in einem Förderbohrloch strömende Fluid stammt im allgemeinen aus verschiedenen Förderzonen an unterschiedlichen Tiefen, wobei jede dieser Zonen in der Lage ist, Wasser, Erdöl, gasförmige Kohlenwasserstoffe oder Gemische dieser Phasen abzugeben. Es ist sehr wichtig, die Natur und Quantität der verschiedenen Fluide, welche aus jeder Zone gefördert werden, zu ermitteln, um festzulegen, welche Arbeitsgänge erforderlich sein könnten, um die Förderung des Bohrloches zu verbessern. Die Hauptaufgabe vieler in dem Bohrloch durchgeführten Messungen besteht demgemäss darin, die Natur und die Quantität der verschiedenen Fluide zu bestimmen, aus denen das mehrphasige Bohrlochfluid in den verschiedenen Tiefen zusammengesetzt ist. 



   Eine bekannte, nicht der eingangs genannten Art angehörende Messvorrichtung zur Bestimmung der volumetrischen Phasenanteile eines mehrphasigen, in einem Förderbohrloch strömenden Fluids umfasst einen ausdehnbaren Packer und eine Probekammer, die so angeordnet sind, dass bei Positionierung der Vorrichtung in einer gewünschten Tiefe des Bohrloches das aufwärts strömende Fluid durch den Packer in die Probekammer für den Messvorgang geleitet wird.

   Die Verwendung eines Packers erhöht jedoch die Kompliziertheit und Anfälligkeit der Vorrichtung, und die Probekammer, in die das gesamte Bohrlochfluid geleitet wird, kann die Verteilung der Geschwindigkeiten der verschiedenen Phasen modifizieren und Kopfverluste einführen, welche die Strömung des Bohrloches modifizieren, so dass das Fluid in der Probekammer nicht eine tatsächlich repräsentative Probe des im Bohrloch normalerweise strömenden Fluids darstellt. Bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten können darüber hinaus die Kopfverluste so gross werden, dass sich eine aufwärts gerichtete Kraft auf die Vorrichtung ergibt, welche verhindert, dass diese an der gewünschten Tiefe stillgehalten wird. 



   Es ist auch bereits eine Vorrichtung zur Entnahme flüssiger Proben aus den an das Bohrloch angrenzenden Erdformationen bekannt, die eine Probekammer zur Aufnahme der gezogenen Probe aufweist, mittels welcher diese von der im Bohrloch strömenden Flüssigkeit separiert an die Oberfläche gebracht werden kann. Diese bekannte Vorrichtung hat neben ihrem grundsätzlich verschiedenen Zweck auch den Nachteil, dass sie nach jeder Probeziehung an die Oberfläche geholt und für weitere Proben immer wieder erneut in der richtigen Tiefe positioniert und festgelegt werden muss. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche die Nachteile der angeführten bekannten Messvorrichtungen mindert, indem sich eine mehr repräsentative Probe des im Bohrloch strömenden Fluids erhalten lässt, während zugleich ein geringerer modifizierender Effekt auf die Strömungsbedingungen des Bohrloches ausgeübt wird. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung gelöst, welche gekennzeichnet ist durch eine Betätigungseinrichtung für die wahlweise Bewegung des Muffenteiles zwischen der ersten und der zweiten Stellung zum sukzessiven Zugänglichmachen der Kammer für das Bohrlochfluid und zum Auffangen einer Probe des der Probekammer zugeflossenen Fluids für die Separation der dieses bildenden Phasen, durch einen Sensor für die Erzeugung von für die jeweiligen Parameter,   z. B.   die Dichte, der Phasen des Fluids repräsentativen Ausgangssignalen mit unterschiedlichen Werten für jede der Phasen, und durch eine Versetzeinrichtung für das Bewirken einer, vorzugsweise konstanten, Relativbewegung zwischen Sensor und sukzessiven Anteilen der Phasen des separierten Fluids.

   Dadurch ist es möglich, die Phasenanteile des im Bohrloch strömenden Fluids direkt im Bohrloch zu bestimmen, wodurch sich ein Herausholen der Vorrichtung aus dem Bohrloch und nach Entnahme der Probe erneutes Positionieren erübrigt. 



   Vorteilhafterweise kann die Betätigungseinrichtung eine Verschliesseinrichtung für eine relativ schnelle Bewegung des Muffenteiles aus der zweiten in die erste Stellung aufweisen, wodurch ein schnelles Schliessen des die Probe aufnehmenden Raumes erzielt wird, so dass während der Probenahme keine nachträgliche Veränderung der Phasenanteile erfolgen kann. Dabei kann sich die erste Stellung in der Gebrauchslage unterhalb der zweiten Stellung befinden und die Verschliesseinrichtung einer Feder umfassen, welche zwischen dem Muffenteil und dem Sondenkörper komprimierbar angeordnet ist für die Abwärtsbewegung des Muffenteiles in Richtung auf die erste Stellung.

   Weiters kann die Betätigungseinrichtung eine Öffnungseinrichtung umfassen, die von ausserhalb des Bohrloches betätigbar ist für die Bewegung des Muffenteiles aus der ersten in die zweite Stellung, wobei bei dieser Bewegung vorzugsweise die Feder der Verschliesseinrichtung durch die Öffnungseinrichtung spannbar ist, wodurch sich eine gesonderte Antriebseinrichtung zum Spannen der Feder für die Verschliesseinrichtung erübrigt. 



  Ausserdem kann die Betätigungseinrichtung ein Halteglied mit einem vorspringenden Abschnitt und einer Nockenfläche aufweisen, das in der Versetzeinrichtung drehbeweglich gelagert und für das Zusammenwirken mit Umfangseinschnitten an dem Abschnitt verringerten Querschnittes und mit einer Umfangsnut an der Innenseite des verschiebbaren Muffenteiles ausgebildet ist. Dabei kann der eine Umfangseinschnitt im Bereich der Stellung des Haltegliedes bei der sich in ihrer oberen Endlage befindlichen Öffnungseinrichtung und der zweite 

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 Umfangseinschnitt im Bereich der Stellung des Haltegliedes bei der sich in ihrer unteren Endlage befindlicher Öffnungseinrichtung angeordnet sein.

   Die Öffnungseinrichtung kann noch eine im Sondenkörper drehbare Schnecke, einen Motor in Antriebsverbindung mit der Schnecke, ein mit dieser kämmendes Gewindeglied und eine Drehsicherung zur Verhinderung einer Drehung des Gewindegliedes relativ zum Sondenkörper umfassen. 



  Vorteilhafterweise kann die Betätigungseinrichtung vollständig innerhalb des Sondenkörpers und des Muffenteiles angeordnet sein, wodurch eine geringere Störanfälligkeit gegeben ist. Dabei kann die Betätigungseinrichtung von einer im Sondenkörper befindlichen Flüssigkeit zumindest teilweise umgeben sein, deren Druck mindestens etwa gleich dem Druck des Bohrlochfluids ist. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Versetzeinrichtung ein längs der Probekammer bewegliches Glied umfassen und der Sensor an dem beweglichen Glied mit diesem durch die mit dem Bohrlochfluid gefüllte Probekammer bewegbar befestigt sein. Dabei kann die Versetzeinrichtung durch einen Kolben gebildet sein, der längs der Probekammer beweglich ist, und der Sondenkörper mit einem Durchlass versehen sein, durch den die Phasen des Fluids in der Kammer sukzessive durch Bewegen des die Verstelleinrichtung bildenden Kolbens dem in dem Durchlass angeordneten Sensor zuführbar sind.

   Der Muffenteil kann hiebei mit mindestens einer Öffnung versehen sein, die mindestens dann, wenn der Muffenteil in der ersten Stellung befindlich ist, mit dem Bereich variablen Volumens innerhalb des Muffenteiles hinter dem die Versetzeinrichtung bildenden Kolben kommuniziert und ein Filter aufweist, durch welches der Bereich für die gefilterte Bohrlochflüssigkeit zugänglich ist. Um die Vorrichtung kompakt zu gestalten, kann im Bereich des variablen Volumens innerhalb des Muffenteiles mindestens einen Teil der Betätigungseinrichtung,   z. B.   die Feder, angeordnet sein.

   Weiters kann ein Kraftübertragungsglied vorgesehen sein, das sich durch den die Verstelleinrichtung bildenden Kolben in abdichtendem Kontakt mit diesem hindurcherstreckt und relativ zu diesem beweglich ist, und der Muffenteil nahe seinem unteren Ende mit einem nach innen einspringenden Vorsprung versehen sein, auf dem sich die Feder über das Kraftübertragungsglied abstützt, solange sich der Muffenteil in der zweiten Stellung befindet. Vorteilhafterweise kann der die Versetzeinrichtung bildende Kolben fest mit dem Gewindeglied verbunden und mit diesem beweglich sein.

   Um ein Verklemmen zu verhindern, kann der die Versetzeinrichtung bildende Kolben mit einem Abstreifer für das Abstreifen körniger Teile, wie Sand, von der Innenfläche des Muffenteiles und der Aussenfläche des Abschnittes verringerten Querschnittes bei Durchtreiben der Phasen der Bohrlochflüssigkeit aus der Probekammer mittels des Kolbens versehen sein. Auch der Muffenteil kann mit einem Abstreifer für das Abstreifen körniger Teile, wie Sand, bei Bewegung des Muffenteiles aus der ersten in die zweite Stellung versehen sein. Der Abschnitt verringerten Querschnittes kann mehrmals, vorzugsweise etwa dreimal so lang sein als der Aussendurchmesser des Muffenteiles. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt. Fig. 1 ist eine Längsschnittdarstellung der erfindungsgemässen Messvorrichtung für die Bestimmung der volumetrischen Phasenanteile eines mehrphasigen Fluids, das in einer Produktionsbohrung strömt, u. zw. in einer der Betriebsstellungen der Vorrichtung. Fig. 2 gibt die gleiche Vorrichtung in einer andern Betriebsstellung wieder. Fig. 3 ist ein Blockschaltbild der elektronischen Schaltkreise für die Verwendung in Verbindung mit der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2. Fig. 4 zeigt eine typische Messaufzeichnung, die von der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 geliefert wird. 



   Fig. 1 und 2 zeigen die Messvorrichtung, die insgesamt   mit--10--bezeichnet   ist, aufgehangen an einem elektrischen   Kabel--11--in   einem ausgekleideten Bohrloch--12--. Die   Vorrichtung--10--kann   aufund abwärts in der   Bohrung--12--bewegt   werden mittels einer (nicht dargestellten) Winde an der 
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 --10-- istunmischbaren Fluidphasen   (z. B.   Wasser, Öl, Gas), von denen eine eine kontinuierlich strömende Phase ist, in der die andern Phasen mitgeführt werden in Form einzelner Blasen oder Tropfen, wie   bei--16--angedeutet.   



   Die   Vorrichtung --10-- umfasst   einen langgestreckten, im wesentlichen zylindrischen   Körper--17--   mit axial ausgefluchteten, im Abstand liegenden oberen und unteren   Gehäusen--18, 19--,   welche miteinander verbunden sind, durch einen langgestreckten mittleren   Abschnitt --20-- verringerter Querschnittsfläche.   Die Querschnittsfläche und die Gesamtlänge des Abschnittes--20--sind so gewählt, dass der normalen Aufwärtsströmung des   Fluids --14-- in   dem   Bohrloch --12-- nur   minimaler Widerstand geboten wird. Eine langgestreckte   Muffe --21-- ist gleitbeweglich   auf dem   Körper-17-zwischen   einer oberen Stellung, in 
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 -18-- umgibt,Gehäuses --19-- ragt, wie in Fig. 2 gezeigt.

   In der unteren Stellung dichtet die   Muffe--21--mit   dem Gehäuse --19-- mittels eines   O-Ringes --23-- ab,   der in der Aussenfläche des oberen   Endes--22--des   Gehäuses --19-- angeordnet ist. 



   Das obere   Gehäuse--18--enthält   in axialem Abstand obere und untere Kammern--24, 25--, von denen die erstere einen elektrischen   Zweiphasenmotor--26--konstanter   Drehzahl und eine Steuerschaltung   --27-- four   diesen enthält. Die   Schaltung --27-- soll   nachstehend noch im einzelnen beschrieben werden. 

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 Der Motor --26-- hat eine Antriebswelle --28--, die in einer Trennwandung --29-- zwischen den Kammern-24, 25-gelagert ist und sich durch diese erstreckt sowie in Antriebsverbindung steht mit einer Führungsschraube --30--, die drehbar in der Kammer --25-- angeordnet ist.

   Die Kammern--24 und 25-kommunizieren über das Spiel um die Welle --28-- in der   Wandung --29-- und   können mit sauberem öl gefüllt sein, dessen Druck etwa gleich dem Druck im Bohrloch gehalten wird. 



   Die Führungsschraube   oder-schnecke--30--erstreckt   sich koaxial zum oberen Gehäuse --18-- und ihr unteres Ende ist in der unteren Endwandung--32--der Kammer-25--gelagert. Eine Mutter --33-ist auf die   Schnecke --30-- geschraubt   und gegen Drehung gesichert relativ zum   Gehäuse-18-durch   
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 Teilen der   Mutter --33-- und   lagern auf den Wandungen der Nuten--34--, um die Reibung zwischen der Mutter --33-- und den Nuten --34-- zu verringern. Vorzugsweise sind die   Schnecke --30-- und   die   Mutter--33--vom"Kugel-und   Nutentyp",   d. h.   weisen jeweils entsprechende schraubenlinienförmige Nuten von halbkugelförmigem Querschnitt auf, in denen Lagerkugeln angeordnet sind, da eine solche Anordnung einen relativ guten Wirkungsgrad besitzt.

   Man erkennt, dass eine Drehung der Schnecke --30-- dazu führt, dass die   Mutter --33-- nach   oben oder unten längs der Schnecke verschoben wird, abhängig von der Drehrichtung des   Motors-26--.   



   Zwei Mikroschalter--S1 und S2-- sind in den   Wandungen--29   bzw. 32-- innerhalb der Kammer --25-- angeordnet, u. zw. so, dass sie durch die Mutter --33-- an ihrem oberen bzw. unteren Ende des Bewegungspfades betätigt werden. Die Schalter--Sl und   S2--sind   elektrisch mit der Steuerschaltung --27-- verbunden. 
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    --33-- ist--37--, der   gleitbeweglich auf dem mittleren Abschnitt --20-- des Körpers --17-- sitzt. Die Stangen --36-- sind um   180    im Winkel versetzt. Der Kolben --37-- ist in Fig. 1 nahe seiner obersten Stellung dargestellt, in der er sich gerade innerhalb des unteren Endes --39-- der Muffe --21-- befindet.

   Der Kolben --37-- ist in einem Ausschnitt mit einem schwenkbeweglichen Halteglied --40-- versehen, dessen Achse senkrecht auf der Achse des Kolbens --37-- steht, und in Richtung auf einen (nicht dargestellten) Anschlag im Kolben --37-- mittels einer Spiralfeder--41--vorgespannt ist, die im Uhrzeigersinn wirkt (wie in Fig. 1 und 2 gezeigt).

   Das Halteglied--40--weist einen radialen auswärts vorspringenden Abschnitt --42-- auf, der in eine   Umfangsnut --43-- der Innenfläche   des unteren Endes --39-- in der Muffe --21-- eingreift sowie eine   Nockenfläche--44--, die zusammenwirkt   mit der Aussenfläche des mittleren 
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 wird, dass der   Abschnitt-42-ausser   Eingriff mit der   Nut --43-- gelangt,   bis der   Kolben --37-- zu   einer solchen Höhe gehoben worden ist, in der sich die   Nockenfläche--44--gegenüber   einem Umfangseinschnitt--45--nahe der Oberseite des mittleren Abschnittes --20-- befindet. Man erkennt demgemäss, dass auch die Aussenfläche des mittleren   Abschnittes --20-- eine   Nockenfläche aufweist.

   Eine ähnliche   Ausnehmung --46-- nahe   dem Bodenende des mittleren Abschnittes --20-- stellt sicher, dass der   Abschnitt --42-- des Haltegliedes -40-- wieder   in die   Nut--43-einfallen   kann, wenn der Kolben --37-- nach unten bis zu der Höhe der   Ausnehmung --46-- bewegt   worden ist, d. h. bis zu seiner tiefsten Stellung. 



   In der obersten Stellung befindet sich der   Kolben --37-- im   Abstand von der   Wandung --32-- und   
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 --21--, welcher--55--, die gleitbeweglich durch den   Kolben --37-- sich   erstrecken und die Ringe-51 und 52-miteinander verbinden. Die Stangen --55-- sind in 1800-Winkelabstand zueinander angeordnet. Aus Gründen der Vereinfachung sind die Stangen--36, 54--und das   Halteglied --40-- in Fig. 1   und 2 in derselben Ebene dargestellt ; in der Praxis sind jedoch die Stangen --55-- in einer zur Ebene der Fig. 1 und 2 um 900 versetzten Ebene angeordnet. 



   Der Kolben --37-- ist ferner in entsprechenden Ausschnitten mit zwei   Rollen --57-- versehen,   deren Achsen parallelliegend zur Achse des   Haltegliedes --40-- und   im 1800-Winkelabstand zueinander liegen. Die   Rollen -57-- dienen   als Lagerung auf der Innenfläche der Muffe-21-. In ähnlicher Weise angeordnete Rollen, die bei--58--angedeutet sind, werden in Ausschnitten des unteren Endes des Kolbens vorgesehen. 

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  Auch die   Rollen --58-- bilden   Lager auf der Innenfläche der   Muffe--21--.   Wieder aus Gründen der Vereinfachung sind die   Rollen-58-in   der Ebene der Fig. 1 und 2 dargestellt, während sie tatsächlich in einer um 900 zu dieser Ebene versetzten Ebene liegen. 



   Die Unterfläche oder Stirnseite des Kolbens --37-- ist mit einem kombinierten Abdichtabstreifer --595 versehen, der ringförmige Gestalt aufweist und abdichtend zusammenwirkt mit der Innenfläche der   Muffe-21--,   der Aussenfläche des mittleren Abschnittes --20-- und den Stangen--55-. In ähnlicher Weise ist das obere Ende der   Muffe --21-- mit   einem kombinierten Abdichtabstreifer --60-- versehen, der ringförmige Gestalt aufweist und abdichtend im Eingriff steht mit der Aussenfläche des oberen Gehäuses   - -18--.   Das obere Ende der   Muffe --21-- ist   ferner ebenfalls versehen mit einer   Öffnung-61-,   welche ein feinmaschiges   Filter --62-- enthält   und kommuniziert mit dem   Bereich --47-- in   einer noch zu beschreibenden Weise. 



   Das   Untergehäuse--19--enthält   eine   Kammer--63--,   die über eine Leitung --64-- und ein Filter - mit der Oberfläche des gehäuses --19-- kommuniziert innerhalb der   Muffe --21--,   wenn diese Muffe sich in ihrer unteren Stellung befindet. Die Peripherie der oberen Oberfläche des Gehäuses --19-- it nach aussen und unten abgeschrägt, wie   bei --66-- angedeutet.   Die   Kammer --63-- kommuniziert   ferner mit dem   Bohrloch --12-- über   ein erstes Rückschlagventil --67--, das nur den Fluiddurchfluss von der   Kammer --63-- in   das Bohrloch --12-- ermöglicht, und über ein zweites Rückschlagventil (nicht 
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 der USA-Patentschrift Nr. 3, 225, 588 oder der   franz.

   Patentschrift Nr. 1. 338. 320.   Das   Gerät-68-ist   mit   Vibrationserregerspulen-69-versehen   sowie mit   Vibrationsdetektorspulen-70--,   die mit dem   Schaltkreis --27 - über   elektrische Leitungen --71-- verbunden sind. Die Eigenfrequenz der Vibration des   Gerätes--68--hängt   ab von der Dichte des Fluids, in welchem das Gerät vibriert. 



   Im Betrieb wird die   Vorrichtung--10--mittels   der Winde und mittels des Kabels --11-- bis zur gewünschten Tiefe im Bohrloch herabgelassen, wobei die Muffe --21-- und der Kolben --37-- sich zunächst in ihrer unteren Stellung befinden. Dann wird der Motor--26--in Betrieb gesetzt, so dass die 
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 untere Ende --39-- der Muffe --21-- über die   Abdichtung --23-- gehoben   worden ist und damit die Ausbildung eines Vakuums unter dem   Kolben --37-- verhindert   wird. Wenn die Muffe --21-- ihre untere Stellung erreicht, komprimiert sie die Feder --49-- über den Ring--53--und das Kraftübertragungsglied --50--.

   Ferner beginnt das Bohrlochfluid --14-- nach oben zu strömen hinter den mittleren Abschnitt 
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 Aussenoberfläche des   Gehäuses --18-- irgendwelche   Partikel ab, wie Sand, die von dem   Fluid --14-- dort   abgesetzt worden sein können. 



   Wenn die Muffe --21-- und der Kolben --37-- ihre obere Stellung erreicht haben, wird das   Halteglied --40-- ausgelöst   durch das Zusammenwirken der   Nockenfläche --44-- und   der Ausnehmung 
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 demgemäss sukzessive die getrennten Phasen der eingefangenen Probe durch das Filter --65-- und die Leitung --64-- zum Sensor --68-- in der Kammer --63-- und wieder nach aussen in das Bohrloch--12-durch das Ventil-67--.

   Während der gesamten Abwärtsbewegung des Kolbens --37-- wird das Ausgangssignal des Sensors --68-- als Funktion der Bewegungsgrösse des Kolbens--37--aufgezeichnet, die nachfolgend noch beschrieben wird ; da die Kammer --70-- gleichförmigen Querschnitt besitzt, ist die 
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 von der Innenfläche der   Muffe --21-- und   der Aussenfläche des mittleren   Abschnittes --20-- jeglichen   Sand oder andere körnigen Materialien, die dort durch das Fluid --14-- abgesetzt worden sein können.

   Das 

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 Eindringen dieser Partikel in die Leitung --64-- wird durch das   Filter --65-- verhindert   und neigt dazu, von der schrägen   Umfangsfläche-66-an   der Oberfläche des   Gehäuses-19-nach   unten zu rutschen, 
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 -   gegenüber   dem   Bereich --47-- zwischen   dem   Kolben --37-- und   der Wandung-32--. 



  Demgemäss wird während der Abwärtsbewegung des   Kolbens--37--gefiltertes   Bohrlochfluid in den Bereich - gesaugt infolge der Volumenzunahme dieses Bereiches ; dies dient zum Ausgleich von Innen- und Aussendruck, die auf die   Muffe --21- wirken.   Das gefilterte Bohrlochfluid ist von der Probe in der Kammer --72- isoliert durch den kombinierten   Abdichtabkratzer-59-des Kolbens-37--.   Wenn der Kolben - seine untere Stellung erreicht, gelangt das   Halteglied --40-- wieder   in Eingriff mit der Muffe   --21--,   und der gesamte vorbeschriebene Zyklus des Betriebes kann an einer andern gewünschten Tiefe des   Bohrloches -12-- wiederholt   werden.

   Man erkennt, dass beim Anheben des   Kolbens --37-- und   der Muffe   --21--   das gefilterte Fluid in dem   Bereich --47-- in   dem   Bohrloch --12-- durch   die Oberseite (oder Rückseite) des Kolbens --37-- herausgedrückt wird,   u. zw.   durch das Spiel zwischen der   Muffe --21-- und   dem Gehäuse --18-- sowie die Öffnung--61--. Falls erwünscht, kann dieses Spiel vergrössert werden, indem die Aussenoberfläche des Gehäuses --18-- mit einem oder mehreren sich in Längsrichtung erstreckenden flachen Abschnitten versehen wird. 



   Man erkennt in Fig. l, dass das untere Ende der   Muffe --21- niedriger   liegt als die Unterfläche des   Kolbens--37--um   einen Betrag, der mindestens gleich ist der Höhe des oberen   Endes--22--des   unteren Gehäuses --19--, so dass sich ein etwa glockenförmiger   Raum --72-- ergibt.   Dieser glockenförmige Raum hat die Tendenz, sich mit der leichtesten Phase, also dem Gas, zu füllen, bevor die Fluidprobe genommen wird. In ähnlicher Weise hat die   Kammer--63--die   Tendenz, sich mit der schwersten Phase, also dem Wasser, zu füllen, bevor die Probe genommen ist. Die Messfehler, die sonst auftreten würden als Ergebnis dieses Verhaltens, 
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 man eine wirklich repräsentative Probe entnimmt.

   In der Praxis ergeben sich geringfügige Störungen in der Strömung als Ergebnis der Veränderung des Strömungsquerschnittes an jedem Ende des mittleren Abschnittes - und als Ergebnis der Grenzschicht um den Abschnitt--20--. Die erstgenannte Störung nimmt ab mit zunehmender Länge des Abschnittes--20--, während die letztere abnimmt mit abnehmendem Durchmesser des   Abschnittes--20--.   Tests haben ergeben, dass bei einer Vorrichtung --10-- mit einem Aussendurchmesser von 43 mm befriedigende Resultate erzielbar sind mit einem mittleren Abschnitt--20-von 30 mm Länge und 20 mm Durchmesser. Wenn jedoch die Länge des Abschnittes --20-- auf 20 cm verkürzt wurde, ergaben sich erhebliche Fehler. 



   Der elektronische Schaltkreis für die Anwendung mit der   Vorrichtung --10-- ist   in Fig. 3 dargestellt ; er umfasst einen Steuerschaltkreis --75-- an der Oberfläche, der über das   Kabel--11--mit   der Vorrichtung verbunden ist. Der   Steuerschaltkreis--75--umfasst   eine   Wechselspannungsstromversorgung-76--,   deren Ausgang über einen handbetätigten   Schalter--77--mit   einem isolierten   Leiter --78-- verbunden   ist, der einen Teil des   Kabels--11--bildet.   Das untere Ende des   Leiters --78-- ist   verbunden mit dem Eingang einer Gleichspannungsstromversorgung--79--,

   die einen Teil des bereits erwähnten Steuerschaltkreises 
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    --10-- bildet.Kondensator --82-- mit   dem Setzeingang eines bistabilen Schaltkreises--83--. 



   Jeder der erwähnten   Mikroschalter--Sl   und S2-- umfasst zwei gleichzeitig betätigbare Kontaktsätze   - Sla, Sib,   S2a,   S2b-.   Die   Kontaktsätze-Sla   und S2a-- sind parallelgeschaltet zwischen den Ausgang des RC-Schaltkreises --80-- und den Rückstelleingang des bistabilen Schaltkreises--83--, während die   Kontaktsätze--Sib   und S2b-- zwischen einerseits den Ausgang der Stromversorgung--79--und anderseits den   Rücksetz- bzw.   Setzeingang eines bistabilen   Schaltkreises--84--geschaltet   sind. Die Setz- und Rücksetzausgänge des bistabilen Schalkreises--84--steuern Gattern--85 bzw. 86--. 



   Der Setzausgang des bistabilen   Schaltkreises--83--ist   verbunden zur Steuerung eines Gatters--87--, dessen Eingang verbunden ist mit der Leitung-78--. Der Ausgang des   Gatters --87-- ist   über das Gatter --85-- mit dem Eingang für die Rückwärtsdrehung des elektrischen   Motors--26--verbunden   sowie ferner über das   Gatter--86--mit   dem Eingang für die Vorwärtsdrehbewegung des Motors--26-. Der Eingang des Verstärkers --81--, der 900 phasenverschoben ist, ist verbunden mit den   Detektorspulen-70-des     Dichtesensors--68--,   während der Ausgang dieses Verstärkers mit den Erregerspulen--69--verbunden ist.

   Die   Spulen-70--sind ferner   über ein   Hochpassfilter--88--mit   dem isolierten Leiter-78--in dem   Kabel--11--verbunden,   und der Rücksetzausgang des bistabilen   Schaltkreises --83-- ist   ebenfalls verbunden mit dem Leiter --78--. 

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 --78-- istStufenwechseldetektor--93--mit dem"Stop"-Eingang eines   Zähler-Zeitgebers--94--,   der mit einem Rückstell/Start-Eingang verbunden ist, welcher über einen   Schalter--95-erregt   werden kann.

   Der Schalter   --95--   ist wirkungsmässig verbunden mit dem   Schalter--77--.   Der   Zählausgang/Zeitgeber--94--ist   verbunden mit einem weiteren Eingang des   Aufzeichnungsgerätes--92--sowie   mit einer (nicht dargestellten) visuellen Anzeige. 



   Wenn die Vorrichtung --10-- in das Bohrloch -12-- abgesenkt wird, sind die Schalter--S2a und S2b--geschlossen, da-wie bereits   erwähnt-die Mutter--33--sich   in ihrer unteren Stellung befindet. An der gewünschten Tiefe wird der   Schalter--77--geschlossen,   womit der   Zähler/Zeitgeber--94--rückgestellt   und gestartet wird über den   Schalter--95--,   wobei zugleich die Gleichstromversorgung--79--mit Energie 
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 womit der   Motor--26--gestoppt   wird. Der Kontaktsatz--Slb--stellt den bistabilen Schaltkreis--84-zurück, womit das Gatter--85--gesperrt und das Gatter --86-- dafür geöffnet wird. Die Mutter --33-bleibt demgemäss in ihrer obersten Lage, wie auch der Kolben--37--, während der Muffenteil --21-- eine Probe einfängt, wie bereits beschrieben wurde.

   Die Sichtanzeige des Zähler/Zeitgebers --94-- ändert sich nicht mehr, womit sich eine visuelle Anzeige an der Oberfläche dafür ergibt, dass die Mutter--33--ihre oberste Stellung erreicht hat. 



   Nachdem die oben erwähnte Beruhigungszeit von etwa 30 sec verstrichen ist, wird der   Schalter--77--   geöffnet und wieder geschlossen. Wie zuvor, werden damit der   Zähler/Zeitgeber--94--rückgestellt   und 
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 ist der Betrag dieser Bewegung direkt proportional der Zeit, während der diese Bewegung stattfand ; die Proportionalitätskonstante wird bestimmt durch die Gesamtzeit, innerhalb der der Kolben --37-- die bekannte Strecke von der obersten zur untersten Stellung durchläuft. 



   Fig. 4 zeigt ein typisches Beispiel für eine Aufzeichnung, gewonnen mit der Vorrichtung nach Fig. 1 und 3, unter der Annahme, dass die eingefangene Probe Wasser, Öl und Gas enthält. Das Ausgangssignal des Umsetzers --91-- ist in Abszissenrichtung aufgetragen, während die Zählung des   Zähler/Zeitgebers--94--als   Ordinate angesetzt wird. Die erhaltene Kurve ist mit--96--bezeichnet, und der erste   Abschnitt --97-- derselben   entspricht der Zeit, die erforderlich ist, das zunächst in der Kammer--93--eingeschlossene Wasser aus dieser Kammer auszutreiben. Die Länge dieses Abschnittes der Kurve wird ignoriert aus den oben bereits erläuterten Gründen. Die gemessene Dichte jedoch ist die des Wassers.

   Der zweite Abschnitt--98--der Kurve--96-entspricht dem Durchgang der Wasserphase der Probe durch die Kammer --63-- und führt in eine Übergangszone--99--, die anzeigt, dass sich die Kammer --63-- allmählich mit Öl füllt. Der nächste   Abschnitt --100-- entspricht   dem Durchgang der ölphase durch die   Kammer --63-- und   wird gefolgt von einem weiteren Übergangsabschnitt--101--, wenn das Gas in die Kammer --63-- eindringt und diese füllt. 



  Der letzte   Abschnitt --102-- zeigt   an, dass das Gas durch die Kammer --63-- gelangt. Die Dichte jeder Phase wird repräsentiert durch die Höhe der jeweiligen Abschnitte--98, 100,102, während die jeweiligen Anteile jeder Phase in Fig. 4 als (Pwasser'Pöl und PGas) angegeben sind. 



   Man erkennt, dass selbst dann, wenn der Gasanteil sehr klein ist, der   Raum --73-- immer   noch mit Gas gefüllt wird, so dass mindestens der Ausgangspunkt des Abschnittes--101--der Kurve--96--erhalten wird, so dass man die Dichte des Gases bestimmen kann. Wenn jedoch die Menge einer der Phasen kleiner ist als 

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 das freie Volumen der   Kammer--63-, ist es   immer noch möglich, seine Dichte von der Neigung der übergangszone ausgehend abzuschätzen. Da die Messungen in situ durchgeführt werden, d. h. unter Druck- und Temperaturbedingungen des Bohrloches--12-, beziehen sie sich auch auf den Status jeder Phase während der Strömung.

   Demgemäss erleichtern sie die Berechnung der Massenströmung jeder Phase, die Abschätzung der Gleitgeschwindigkeiten (d. h. der relativen Geschwindigkeiten zwischen den Phasen) und die Interpretation anderer Bohrlochmessungen, wie sie etwa erhalten werden mittels eines Gradiomanometers. 



   Zweckmässige Abweichungen können bei den Ausführungsbeispielen vorgenommen werden, ohne vom Sinn der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann die   Welle--28--des Motors--26-mit   einem Drehcodierer versehen werden, beispielsweise einem nockenbetätigten Schalter oder einem Zahnrad mit 
 EMI7.1 
 die Position des   Kolbens--37--genauer   bestimmbar ist durch Zählung der Anzahl von Antriebsimpulsen, welche dem Schrittschaltmotor zugeführt werden.

   In manchen Fällen ist es darüber hinaus möglich, das erste und zweite Rückschlagventil in Kommunikation mit der   Kammer --63-- wegzulassen   und sie zu ersetzen durch eine einzige Leitung mit Kapillarwirkung zwischen der   Kammer --63-- und   dem Bohrloch--12--. 
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 ausgeschnitten so weit, dass er nicht mehr länger als Kolben wirkt, sondern nur noch als ein in Längsrichtung der   Kammer --71-- bewegliches   Glied, wobei eine Abdichtung vorgesehen ist zwischen der   Muffe --21-- und   dem unteren Ende des Kolbens--18--.

   In diesem Falle ist an der Unterseite dieses beweglichen Gliedes ein Dichtewandler, wie ein schwingender Kristall oder eine Keramikanordnung, angeordnet, deren Vibrationsfrequenz dichteabhängig ist, und dieser Wandler wird demgemäss sukzessiv nach unten durch die abgeschiedenen Phasen in der   Kammer --72'-- bewegt.   Die erhaltene Kurve mit dieser Anordnung ist im wesentlichen eine invertierte Version der Kurve--96--, da der Wandler sich durch die Phasen in der Reihenfolge zunehmender Dichte bewegt. Falls erwünscht, kann dieser Typ von Wandler mit offenliegenden, d. h. nicht isolierten elektrischen Verbindungen ausgestattet sein, so dass er kurzgeschlossen wird, sobald er die elektrisch leitende Wasserphase erreicht, um eine Anzeige für die Position der   Wasser-Ölgrenzfläche   zu erreichen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Bestimmung der volumetrischen Phasenanteile eines in einem Förderbohrloch strömenden Fluids mit einem in dem Bohrloch aufgehangenen langgestreckten Sondenkörper mit einem Abschnitt verringerten Durchmessers, der der Strömung einen relativ geringen Widerstand bietet, und mit einem Muffenteil, der auf dem Sondenkörper gleitbeweglich zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung angeordnet ist, in deren ersterer er mit dem Sondenkörper eine umschlossene Probekammer rings um den Abschnitt verringerten Durchmessers definiert, wogegen in der zweiten Stellung die Probekammer für Bohrlochströmungsfluid zugänglich ist,   gekennzeichnet durch   eine Betätigungseinrichtung (26,30, 33, 34,40, 49,50) für die wahlweise Bewegung des Muffenteiles (21)

   zwischen der ersten und der zweiten Stellung zum sukzessiven Zugänglichmachen der Kammer (72) für das Bohrlochfluid und zum Auffangen einer Probe des der Probekammer (72) zugeflossenen Fluids für die Separation der dieses bildenden Phasen, durch einen Sensor (68) für die Erzeugung von für die jeweiligen Parameter,   z. B.   die Dichte, der Phasen des Fluids repräsentativen Ausgangssignalen mit unterschiedlichen Werten für jede der Phasen, und durch eine Versetzeinrichtung (37) für das Bewirken einer, vorzugsweise konstanten, Relativebewegung zwischen Sensor (68) und sukzessiven Anteilen der Phasen des separierten Fluids. 
 EMI7.3 


Claims (1)

  1. (26,30, 33,34, 40,49, 50) eine Verschliesseinrichtung (49, 50) für eine relativ schnelle Bewegung des Muffenteiles (21) aus der zweiten Stellung in die erste Stellung aufweist. EMI7.4 Gebrauchslage sich unterhalb der zweiten Stellung befindet und die Verschliesseinrichtung (49,50) eine Feder (49) umfasst, welche zwischen dem Muffenteil (21) und dem Sondenkörper (17) komprimierbar angeordnet ist EMI7.5 Betätigungseinrichtung (26,30, 33,34, 40,49, 50) eine Öffnungseinrichtung (26,30, 33,34, 40) umfasst, die von ausserhalb des Bohrloches betätigbar ist für die Bewegung des Muffenteiles (21) aus der ersten in die zweite Stellung, wobei bei dieser Bewegung vorzugsweise die Feder (49) der Verschliesseinrichtung (49, 50) durch die Öffnungseinrichtung (26,30, 33, 34, 40) spannbar ist.
    EMI7.6 <Desc/Clms Page number 8> 49, 50)und einer Nockenfläche (44) aufweist, das in der Versetzeinrichtung (37) drehbeweglich gelagert und für das Zusammenwirken mit Umfangseinschnitten (45,46) an dem Abschnitt verringerten Querschnittes (20) und mit einer Umfangsnut (43) an der Innenseite des verschiebbaren Muffenteiles (21) ausgebildet ist. EMI8.1 (45) im Bereich der Stellung des Haltegliedes (40) bei der sich in ihrer oberen Endlage befindliche Öffnungseinrichtung (26,30, 33,34, 40) und der zweite Umfangseinschnitt (46) im Bereich der Stellung des Haltegliedes (40) bei der sich in ihrer unteren Endlage befindlicher Öffnungseinrichtung (26,30, 33,34, 40) angeordnet ist.
    EMI8.2 Öffnungseinrichtung (26,30, 33,34, 40) noch eine im Sondenkörper (17) drehbare Schnecke (30), einen Motor (26) in Antriebsverbindung mit der Schnecke, ein mit dieser kämmendes Gewindeglied (33) und eine Drehsicherung (34) zur Verhinderung einer Drehung des Gewindegliedes relativ zum Sondenkörper (17) umfasst. EMI8.3 (26,30, 33,34, 40,49, 50) vollständig innerhalb des Sondenkörpers (17) und des Muffenteiles (21) angeordnet ist. EMI8.4 (26,30, 33,34, 40,49, 50) von einer im Sondenkörper (17) befindlichen Flüssigkeit zumindest teilweise umgeben ist, deren Druck mindestens etwa gleich dem Druck des Borhlochfluids ist. EMI8.5 Versetzeinrichtung (37) ein längs der Probekammer (72) bewegliches Glied umfasst, und dass der Sensor an dem beweglichen Glied mit diesem durch die mit dem Bohrlochfluid gefüllte Probekammer (72) bewegbar befestigt ist.
    EMI8.6 Versetzeinrichtung (37) durch einen Kolben gebildet ist, der längs der Probekammer (72) beweglich ist, und dass der Sondenkörper (17) mit einem Durchlass (63,64) versehen ist, durch den die Phasen des Fluids in der Kammer (72) sukzessive durch Bewegen des die Verstelleinrichtung bildenden Kolbens dem in dem Durchlass (3,64) angeordneten Sensor (68) zuführbar sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenteil (21) mit mindestens einer Öffnung (61) versehen ist, die mindestens dann, wenn der Muffenteil (21) in der ersten Stellung befindlich ist, mit dem Bereich (47) variablen Volumens innerhalb des Muffenteiles (21) hinter dem die Versetzeinrichtung (37) bildenden Kolben kommuniziert und ein Filter (62) aufweist, durch welches der Bereich (47) für die gefilterte Bohrlochflüssigkeit zugänglich ist.
    EMI8.7 (50) vorgesehen ist, das sich durch den die Verstelleinrichtung (37) bildenden Kolben in abdichtendem Kontakt mit diesem hindurcherstreckt und relativ zu diesem beweglich ist, und dass der Muffenteil (21) nahe seinem unteren Ende mit einem nach innen einspringenden Vorsprung (53) versehen ist, auf dem sich die Feder (49) über das Kraftübertragungsglied (50) abstützt, solange sich er Muffenteil (21) in der zweiten Stellung befindet.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14 und Anspruch 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass der die Versetzeinrichtung (37) bildende Kolben fest mit dem Gewindeglied (33) verbunden und mit diesem beweglich ist. EMI8.8 Versetzeinrichtung (37) bildende Kolben mit einem Abstreifer (59) für das Abstreifen körniger Teile, wie Sand, von der Innenfläche des Muffenteiles (21) und der Aussenfläche des Abschnittes verringerten Querschnittes (20) bei Durchtreiben der Phasen der Bohrlochflüssigkeit aus der Probekammer (72) mittels des Kolbens versehen ist. EMI8.9 Muffenteil (21) mit einem Abstreifer (60) für das Abstreifen körniger Teile, wie Sand, bei Bewegung des Muffenteiles (21) aus der ersten in die zweite Stellung versehen ist.
    EMI8.10 Abschnitt verringerten Querschnitts (20) mehrmals, vorzugsweise etwa dreimal, so lang ist als der Aussendurchmesser des Muffenteiles (21).
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