AT314124B - Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus auf die Blockstrinfläche aufgegossenem, mittels eines elektromagnetischen Feldes geformtem Metall - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus auf die Blockstrinfläche aufgegossenem, mittels eines elektromagnetischen Feldes geformtem Metall

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Publication number
AT314124B
AT314124B AT955171A AT955171A AT314124B AT 314124 B AT314124 B AT 314124B AT 955171 A AT955171 A AT 955171A AT 955171 A AT955171 A AT 955171A AT 314124 B AT314124 B AT 314124B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
inductor
block
electromagnetic field
metal
shaped
Prior art date
Application number
AT955171A
Other languages
English (en)
Inventor
Naumovich Getselev Zinovy
Original Assignee
Kuibyshevsky Metall Zd Im V I
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/01Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths without moulds, e.g. on molten surfaces
    • B22D11/015Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths without moulds, e.g. on molten surfaces using magnetic field for conformation, i.e. the metal is not in contact with a mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Herstellen von Blöcken aus auf die Blockstirnfläche aufgegossenem, mittels eines elektromagnetischen Feldes geformtem Metall, mit einer den Block abstützenden, heb- und senkbaren Anfahrplatte und einem mit dieser koaxialen, als Vorrichtungsgestell dienenden, ringförmigen Kühlkanal, dessen dem Block zugekehrte Seitenwand mit Ausflusskanälen für das Kühlmittel versehen und an dem ein Induktor zur Erzeugung des den Block formenden, elektromagnetischen Feldes befestigt ist, sowie mit einem das Feld verteilenden Schirm aus magnetisch leitfähigem Material. 



   Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Induktor unterhalb des Kühlkanales angeordnet und daher zugänglich, so dass besondere Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere eine möglichst zuverlässige Isolation der spannungsführenden Bestandteile, notwendig war. Trotzdem konnten, wie die Erfahrung gezeigt hat, auf zufälliges Berühren des Induktors zurückgehende Unglücksfälle nicht ausgeschlossen werden. Überdies waren eigene Zu- und Abfuhrleitungen für ein den Induktor kühlendes Kühlmittel erforderlich, was den
Vorrichtungsaufbau komplizierte. 



   Ziel der Erfindung ist die Behebung dieser Unzukömmlichkeiten. Dieses Ziel ist bei Vorrichtungen des eingangs umrissenen Aufbaues sehr einfach erreichbar, indem erfindungsgemäss der Induktor in den Innenraum des Kühlkanales verlegt und in das Kühlmittel eingetaucht ist. Bei dieser Anordnung entfallen sämtliche mit der
Berührungssicherheit verbundenen Probleme und der Induktor wird von dem den Kühlkanal durchströmenden
Kühlmittel gekühlt, so dass keinerlei zusätzliche Leitungen vonnöten sind. 



   Es ist empfehlenswert, den Induktor an der dem Block zugekehrten Seitenwand des Kühlkanales anzubringen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist in dem Innenraum des Kühlkanales eine ringförmige, vertikale Leitwand für das Kühlmittel angeordnet und der Induktor an dieser befestigt. In diesem Fall ist es vorteilhaft, den Schirm im Innenraum des Kühlkanales über dem Induktor anzubringen und damit sämtliche
Bestandteile der Vorrichtung nach aussen hin abzudecken, so dass Beschädigungen und Dejustierungen praktisch ausgeschlossen sind. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand zweier beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. 



   In den Zeichnungen zeigt   Fig. 1   sowie Fig. 2 je einen Achsenschnitt durch eine erfindungsgemässe
Vorrichtung. 



   Jede der dargestellten Vorrichtungen weist einen ringförmigen   Kühlkanal--l--auf,   der mit einem   Deckel --9-- abgeschlossen   ist. Beide Bestandteile sind aus dielektrischem Material,   z. B.   aus mit Glasfasern verstärktem Kunststoff gefertigt. Koaxial mit dem Kühlkanal ist eine heb- und senkbare   Anfahrplatte --4--   angeordnet auf der das untere Ende des herzustellenden   Blockes --3-- aufruht.   Der mittels Justierschrauben horizontierbare Kühlkanal kann wegen seiner Steifigkeit als Vorrichtungsgestell dienen, an dem die übrigen
Vorrichtungsbestandteile befestigt sind, nämlich ein   Induktor--7--und   ein   Schirm--6--aus   magnetisch leitfähigem Material, der eine gewünschte Verteilung des Induktorfeldes bewirkt.

   Induktor und Schirm sind koaxial mit dem Kühlkanal, dessen dem Strang zugekehrte Seitenwand mit wenigstens einem Austrittskanal   --5-- für   Kühlflüssigkeit und dessen äussere Seitenwand mit   Anschlussöffnungen   für Zuleitungsrohre versehen ist. Es ist angezeigt, im Innenraum--2--des Kühlkanales eine vertikale, ringförmige   Leitwand--8--   anzuordnen, die eine Umleitung des zugeführten Kühlmittels und eine Vergleichmässigung der Strömung bewirkt, denn die aus den Öffnungen der inneren Kanalseitenwand austretende Flüssigkeit soll in einem definierten Niveau knapp unterhalb des aufgegossenen schmelzflüssigen Bades auf die bereits erstarrte Oberflächenzone des   Blockes-3-austreffen.   



   Bei beiden gezeigten Ausführungsformen ist der   Induktor--7--im   Einklang mit der Erfindung in das Innere des Kühlkanales verlegt und daher von aussen unzugänglich. 



   Bei der Ausführung nach   Fig. 1   ist der   Induktor--7--an   der dem   Block--3--zugekehrten   Seitenwand des   Kühlkanales--l--angebracht.   Der   Deckel --9- des   Kühlkanales weist an seinem inneren Umfang einen kurzen zylindrischen Ansatz auf, dessen Stirnfläche mit der inneren Seitenwand des rinnenförmigen Kanalteiles eine als Ringspalt ausgebildete Austrittsöffnung für Kühlmittel begrenzt.

   Die zylindrische Wandung des   Schirmes--6--in   Form eines gegen den   Deckel --9-- abgestützten   Ringes von L-förmigem Querschnitt ist an ihrem Rande abgeschrägt, um gemeinsam mit der an ihrem Rande ebenfalls abgeschrägten Seitenwand des rinnenförmigen Kanalunterteiles die gewünschte Neigung des Austrittskanalquerschnittes und damit der austretenden Flüssigkeit zu sichern. Die an dem Deckel befestigte   Leitwand--S--   bewirkt, dass die   Kühlflüssigkeit   die Induktorseitenwand dauernd überspült und damit für eine gute Kühlung des   Induktors--7--sorgt.   



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 steht die   Leitwand--8--von   der Sohle des rinnenförmigen Kanalunterteiles ab und trägt an ihrer dem   Block--3--zugewendeten   Seite den Induktor--7--. Die innere Seitenwand des   Kühlkanales--l--ist   mit in zwei Reihen angeordneten   Austrittskanälen--5--versehen,   die senkrecht zu der Umfangsfläche des zu kühlenden Blockes orientiert sind. Der ringförmige Schirm sitzt an der Innenseite des   Deckels --9-- und   befindet sich daher ebenfalls im   Innenraum --2-- des   Kühlkanals oberhalb des Induktors-7-. Das vor seinem Austritt aus den   Kanälen-5-den   Induktor überströmende Kühlmittel sorgt für dessen ausreichende Kühlung. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die   Kühlkanäle-l-sind   mittels der Justierschrauben gegen   Unterlagsplatten-10-abgestützt.   



   Die beschriebenen Vorrichtungen arbeiten auf folgende Weise. Zunächst wird die Zufuhr des Kühlmittels angestellt, das von einer Versorgungsstation zugeführt wird, wobei Druck und Durchflussmenge eingeregelt werden. Die   Anfahrplatte --4-- wird   bis in die wirksame Zone des   Induktors --7-- und   des Schirmes - angehoben, die das elektromagnetische Feld erzeugen, bzw. verteilen, das ein seitliches Abfliessen schmelzflüssigen Metalles verhindern soll. Hierauf wird schmelzflüssiges Metall, z. B. Aluminium, auf die   Anfahrplatte --4-- aufgegossen,   wo es erstarrt. Die Anfahrplatte wird dann abgesenkt, so dass ein Block entsteht, dessen Seitenwand ausschliesslich das elektromagnetische Feld formt.

   Die Stirnfläche des Blockes bzw. das durch Zufuhr des schmelzflüssigen Metalles auf dieser aufrecht erhaltene Metallbad muss dauernd innerhalb des wirksamen Bereiches dieses Feldes bleiben, so dass die Absenkgeschwindigkeit der den Block abstützenden Anfahrplatte mit der pro Zeiteinheit zugeführten Metallmenge gehörig abgestimmt werden und auch beachtet werden muss, dass die Oberfläche des Blockes an jener Stelle, an der sie aus dem Wirkungsbereich des Feldes austritt, bereits ausreichend erstarrt ist. Sobald der Block die gewünschte Länge erreicht hat, wird die Zufuhr schmelzflüssigen Metalles sowie die Abwärtsbewegung der Anfahrplatte abgestellt, später der Induktor abgeschaltet und dann auch die Kühlmittelzufuhr eingestellt. Der ausreichend verfestigte Block wird von der Anfahrplatte abgenommen. 



   Eingehende Prüfungen solcher Vorrichtungen haben ihre Betriebssicherheit sowie ihre Gefahrlosigkeit in elektrischer Hinsicht erwiesen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus auf die Blockstirnfläche aufgegossenem, mittels eines elektromagnetischen Feldes geformtem Metall, mit einer den Block abstützenden, heb- und senkbaren Anfahrplatte und einem mit dieser koaxialen, als Vorrichtungsgestell dienenden, ringförmigen Kühlkanal, dessen dem Block zugekehrte Seitenwand mit Ausflusskanälen für das Kühlmittel versehen und an dem ein Induktor zur Erzeugung des den Block formenden, elektromagnetischen Feldes befestigt ist, sowie mit einem das Feld 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. Kühlkanales (1) eine ringförmige, vertikale Leitwand (8) für das Kühlmittel angeordnet und der Induktor (7) an dieser befestigt ist. EMI2.2
AT955171A 1971-11-05 1971-11-05 Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus auf die Blockstrinfläche aufgegossenem, mittels eines elektromagnetischen Feldes geformtem Metall AT314124B (de)

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