AT307103B - Verfahren und Vorrichtung zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten

Info

Publication number
AT307103B
AT307103B AT287569A AT287569A AT307103B AT 307103 B AT307103 B AT 307103B AT 287569 A AT287569 A AT 287569A AT 287569 A AT287569 A AT 287569A AT 307103 B AT307103 B AT 307103B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
specimen
optical structure
structure analysis
light
automatic quantitative
Prior art date
Application number
AT287569A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vyzk Ustav Stavebnich Hmot V B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vyzk Ustav Stavebnich Hmot V B filed Critical Vyzk Ustav Stavebnich Hmot V B
Application granted granted Critical
Publication of AT307103B publication Critical patent/AT307103B/de

Links

Landscapes

  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten mittels photoelektrischen Abtastens der Lichtintensität eines sich bewegenden Präparates gemäss dem Prinzip der Integration nach der Punktmethode. 



   Es ist bekannt, dass Angaben über die quantitative Vertretung der Komponenten eines mikroskopischen Präparates durch Addieren der den einzelnen Komponenten entsprechenden Abschnitte auf den sich nicht schneidenden Geraden in der Ebene des Präparates gewonnen werden können,   d. h.   durch lineare Integration oder durch Addieren der gleichmässig über die Ebene des Präparates verteilten Punkte, die auf die einzelnen Komponenten entfallen, weil die Verhältnisse zwischen den Summen der Abschnitte oder Punkte den Volumenverhältnissen der Komponenten in dem Präparat entsprechen. 



   Die gegenwärtig gebräuchlichen Verfahren zur Bestimmung der angeführten Grössen durch Handregistrierung bei ständiger Beobachtung des Präparates mittels eines Mikroskops sind sehr anstrengend und zeitraubend. Die neuerdings verwendete Planimetrierung der einzelnen Gesichtsfelder mittels einer Fernseheinrichtung beschleunigt zwar die Arbeit beträchtlich, verlangt aber auch ständig eine Bedienungsperson. 



   Die neueste Vorrichtung, die zur quantitativen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten benutzt wird, ist vor allem zur Gewinnung von Informationen über die Grösse von Partikeln konstruiert. Dabei wird photoelektrisch stetig ein enges ausgeblendetes Lichtbündel eines Bildes des sich gleichmässig bewegenden Präparates abgetastet und die Zeit des Durchganges des Bildes der einzelnen Körner durch die Öffnung der Blende des   Photo-Elektronenvervielfachers   gemessen. 



   Zur quantitativen Strukturanalyse kann diese Vorrichtung so benutzt werden, dass die Gesamtzeit des Durchganges der Bilder von Partikeln der einzelnen Komponenten durch die Öffnung der Blende getrennt registriert wird, was im wesentlichen dem Abtasten nach der Methode der linearen Integration entspricht. Die Nachteile dieser Vorrichtung zum Zwecke der quantitativen Analyse von mikroskopischen Präparaten sind deren grosse Dimensionen und deren Kostspieligkeit. 



   Die oben angeführten Nachteile sind durch das erfindungsgemässe Verfahren beseitigt, welches darin besteht, dass in regelmässigen Zeitabschnitten die Lichtintensitäten kleiner Flächen des sich gegenüber dem Objektiv des Mikroskops gleichmässig bewegenden Präparates wechselnd in zwei zueinander senkrechten Richtungen photoelektrisch abgetastet und getrennt als elektrische Impulse ihrer Grösse nach addiert werden, wobei durch Wahl der Abtastfrequenz und der Geschwindigkeit und Grösse der Bewegung des Präparates eine gleichmässige Verteilung der abzutastenden kleinen Flächen über die ganze Fläche des Präparates erreicht wird, bei einer beliebig wählbaren Entfernung dieser Flächen. 



   Die Vorrichtung für die automatische quantitative Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens besteht aus einer Einrichtung zum Bewegen des Präparates unter dem Objektiv des Mikroskops und aus einer Einrichtung zur Umwandlung eines ausgeblendeten Lichtsignals, das durch photoelektrische Abtastung des Präparates gewonnen wird, in numerische Informationen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem Photoelement mit einer Blende, einem Tastkreis, der mit seinem Eingang entweder direkt oder über einen Verstärker an den Ausgang des Photoelementes angeschlossen ist, und aus   Impulsamplitudendiskriminatoren,   die mit ihren Eingängen entweder direkt oder über einen Verstärker an den Ausgang des Tastkreises und mit ihren Ausgängen an Speicherkreise angeschlossen sind. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. 



   Die Zeichnung zeigt ein Blockschema der Vorrichtung zur Umwandlung des ausgeblendeten Lichtsignals, das durch photoelektrische Abtastung der Lichtintensität des Präparats gewonnen wird, in numerische Informationen unter Benutzung eines Photoelementes. 



   Diese Vorrichtung zur Umwandlung des ausgeblendeten Lichtsignals in numerische Informationen besteht aus einem   Photoelement--l--mit   einer Blende--2--und aus einem Tastkreis--3--, der mit seinem 
 EMI1.1 
 Eingängen an den Ausgang des   Tastkreises--3--entweder   direkt oder über einen   Verstärker-6--und   mit ihren Ausgängen an Speicherkreise--7--angeschlossen sind. 



   Das Bild des gleichmässig sich bewegenden Präparates wird mittels des Mikroskops mit einer sehr kleinen Öffnung auf die Blende projiziert, deren Grösse so gewählt wird, dass sie zirka   l   der Fläche des Präparates abbildet. Die durch die Blende begrenzte Lichtintensität des Strahles wird in regelmässigen Zeitintervallen auf photoelektrischem Wege in elektrische Impulse umgewandelt, deren Amplitude der Lichtintensität proportional ist. Dies ergibt eine Abtastung einer Reihe von gleichmässig entfernten kleinen Flächen,   d. h.   von Punkten, die auf der Geraden liegen. Regelmässige Wiederholung in parallelen Geraden dieser Abtastung der kleinen Flächen ergibt ein Netz von Lichtpunkten der Fläche des Präparates. 



   Die Analyse mittels der Punktmethode erfordert eine gleichmässige Verteilung der Punkte, wobei ihre Entfernung nicht grösser sein soll als die mittlere Grösse der Körner im Präparat. Deshalb ist die Bewegungsgeschwindigkeit des Präparates, die Grösse des Seitenvorschubes und die Abtastfrequenz veränderlich, und durch deren Kombination wird die maximale Abtastgeschwindigkeit im Hinblick auf die Rauhigkeit des Präparates erreicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die weitere Verarbeitung der gewonnenen Impulse besteht im getrennten Addieren derselben nach deren Grösse in Kanälen, deren Höhe und Breite immer vor der Analyse gemäss den optischen Eigenschaften der festgelegten Komponente eingestellt werden. 



   Die Anzahl der aufgezeichneten Impulse, die den einzelnen Komponenten entsprechen, sind proportional den Inhalten der Komponenten im Präparat. 



   Die Vorrichtung zur Umwandlung des photoelektrisch abgetasteten Signals in numerische Informationen ist mit dem   Photoelement-l-versehen,   auf welches über die   Blende --2-- das   am sich bewegenden Präparat reflektierte oder durch dasselbe durchgehende Licht fällt. Die der Intensität des einfallenden Lichtes 
 EMI2.1 
 



      --4-- anBeispiel :   Die quantitative lichtoptische Strukturanalyse eines mikroskopischen Präparates mit einer mittleren Korngrösse von ungefähr   50 jut   wurde erfindungsgemäss durchgeführt. Das mikroskopische Präparat besteht aus Körnern der Komponente A, der Komponente B und der Komponente C, z. B. Galenit, Sphalerit und Quarz. Nach dem Rückstrahlvermögen der einzelnen Komponente des Präparates wurde die Grösse und Breite der Kanäle für die einzelne Komponente A, B und C eingestellt. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Präparates und die Abtastfrequenz wurden so eingestellt, dass die Entfernung der abgetasteten Punkte   50 but   sein soll.

   Zugleich wurde auch die Grösse der Querverschiebung eingestellt und die Entfernung der einzelnen Reihen der 
 EMI2.2 
 Kanalzähler für die Komponente A 2000 Punkte, für die Komponente B 4000 Punkte und für die Komponente C 4000 Punkte registriert. Der prozentuelle Volumeninhalt der Komponente A ist dadurch   20%,   der Komponente B 40% und der Komponente C auch 40%. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten mittels photoelektrischen Abtastens der Lichtintensität eines sich bewegenden Präparates gemäss dem 
 EMI2.3 
 Zeitabschnitten die Lichtintensitäten kleiner Flächen des sich gegenüber dem Objektiv des Mikroskops gleichmässig bewegenden Präparates wechselnd in zwei zueinander senkrechten Richtungen photoelektrisch abgetastet und getrennt als elektrische Impulse ihrer Grösse nach addiert werden, wobei durch Wahl der Abtastfrequenz und der Geschwindigkeit und Grösse der Bewegung des Präparates eine gleichmässige Verteilung der abzutastenden kleinen Flächen über die ganze Fläche des Präparates erreicht wird, bei einer beliebig wählbaren Entfernung dieser Flächen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung zur Bewegung des EMI2.4 Photoelement (1), mit einer Blende (2), einem Tastkreis (3), der mit seinem Eingang entweder direkt oder über einen Verstärker (4) an den Ausgang des Photoelements (1) angeschlossen ist, und aus Impulsamplitudendiskriminatoren (5), die mit ihren Eingängen entweder direkt oder über einen Verstärker (6) an den Ausgang des Tastkreises (3) und mit ihren Ausgängen an Speicherkreise (7) angeschlossen sind, besteht.
AT287569A 1968-03-25 1969-03-24 Verfahren und Vorrichtung zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten AT307103B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS226568 1968-03-25
CS765868 1968-11-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT307103B true AT307103B (de) 1973-05-10

Family

ID=25745596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT287569A AT307103B (de) 1968-03-25 1969-03-24 Verfahren und Vorrichtung zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT307103B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2447789C3 (de)
DE69225107T2 (de) Teilchenanalysator
DE4119240C2 (de)
DE2058124A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der Verteilung schwebender Teilchen
DE3039825A1 (de) Verfahren und einrichtung zur bestimmung der bewegungsfaehigkeit von spermazellen
DE1423606A1 (de) Verfahren und Geraet zum Ermitteln einer Oberflaechenkontur und/oder einer Gegenstandsdicke
DE102007025320A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von Gegenständen
DE2654155A1 (de) Konzentrations-bestimmungsmethode
CH686207A5 (de) Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen eines Bilds hoher Auflosung.
DE1598662A1 (de) Verfahren zur Analyse der Teilchengroessenverteilung von pulverfoermigen Stoffen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE69704738T2 (de) Bilderfassungssystem für Paketensortierung
AT307103B (de) Verfahren und Vorrichtung zur automatischen quantitativen lichtoptischen Strukturanalyse von mikroskopischen Präparaten
DE2026404A1 (de) Verfahren zum Durchfuhren einer zeitbe stimmten Analyse und Anordnung zum Durch fuhren des Verfahrens
DD260764A1 (de) Verfahren zur bestimmung des koernungsverhaeltnisses eines korngemisches
EP0623885B1 (de) Einrichtung zum Gewinnen von Klassifikationsinformationen
DE60004000T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Messung des Flächengewichts und der Dicke von Materialien in Filmen, Bändern oder ähnlichem, unter gleichzeitiger Inspektion von deren Oberfläche
DE932997C (de) Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Bestimmung der Anzahl und Ausdehnung ungleich geformter und unregelmaessig verteilter Elemente eines Prueflings
DE3106803A1 (de) &#34;automatisches bildauswerteverfahren fuer die magnetrisspruefung&#34;
DE3221812A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur farbauftragsbestimmung einer aufsichtsbildvorlage
DE3147856A1 (de) &#34;verfahren und vorrichtung zur quantitativen bestimmung von oberflaechenstrukturen&#34;
DE2207194B2 (de) Densitometer
CH665480A5 (de) Verfahren zur messung des durchmessers langgestreckter gegenstaende und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens.
DE69033288T2 (de) Bildverarbeitungsverfahren und -vorrichtung
DE2053438A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung des Gehaltes an suspendiertem Material in Flüssigkeiten oder dem Trübungsgrad von Flüssigkeiten
DE2754237C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum quantitativen Untersuchen der Struktur von porösen Stoffen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee