AT305800B - Ziehkeil-Schaltvorrichtung für Zweirad-Motorfahrzeuge - Google Patents

Ziehkeil-Schaltvorrichtung für Zweirad-Motorfahrzeuge

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Publication number
AT305800B
AT305800B AT848169A AT848169A AT305800B AT 305800 B AT305800 B AT 305800B AT 848169 A AT848169 A AT 848169A AT 848169 A AT848169 A AT 848169A AT 305800 B AT305800 B AT 305800B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guide shaft
balls
motor vehicles
switching
draw key
Prior art date
Application number
AT848169A
Other languages
English (en)
Inventor
Juli Nikolov Dipl Ing Morosov
Original Assignee
Nipkida Fa
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/06Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with spur gear wheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/083Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with radially acting and axially controlled clutching members, e.g. sliding keys

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Ziehkeil-Schaltvorrichtung für Zahnradgetriebe mit ständigem Eingriff, insbesondere für Zweirad-Motorfahrzeuge, wie Mopeds, Motorroller und Motorräder. 



   Es sind grundsätzlich drei Arten von Schaltvorrichtungen für Zahnradgetriebe mit ständigem Eingriff bekannt :
So gibt es Schaltvorrichtungen mit Klauenkupplungen, welche die Zahnräder mit der Welle aus-und einkuppeln. Bei Zweiradfahrzeugen finden sie keine Verwendung wegen der grossen Abmessungen und der komplizierten Konstruktion, sie werden aber bei Personen- und Lastkraftwagen bevorzugt. 



   Weiters sind Ziehkeil-Schaltvorrichtungen mit einem in Axialrichtung verschiebbaren Schaltkolben bekannt, der in einer Zylinderbohrung einer Sekundärwelle gleitet und Kugeln in Radialrichtung verschiebt. Diese Bauart findet bei Zweirad-Motorfahrzeugen weite Anwendung, obwohl sie einen wesentlichen Nachteil aufweist. Zur Verwirklichung der Kommandogabe muss die Kolbenstange weit aus dem Zahnradblock herausragen, so dass die Getriebekasten breit gebaut sein müssen. Dadurch ist auch der Motor,   d. h.   die gesamte Antriebseinheit, breiter und schwerer. 



   Schliesslich gibt es Ziehkeil-Schaltvorrichtungen mit Gleitkolben und Querstift, der in gegenüberliegenden Langlöchern einer Sekundärwelle geführt ist und in Axialrichtung gleitet. Dabei werden die Zahnräder mit der Sekundärwelle nacheinander ein- und ausgekuppelt. Diese Schaltvorrichtung hat denselben prinzipiellen Nachteil wie die Vorrichtung mit axial verschiebbarem Schaltkolben und ausserdem noch den zusätzlichen Nachteil, dass eine Blockierung des Getriebes als Folge des Stiftverschleisses möglich ist. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, innerhalb der Breite eines Zahnradblockes die Ein- und Ausschaltung der Zahnräder mit der Welle zu ermöglichen, ohne den Getriebekasten dafür zu verbreitern. Diese Aufgabe wird bei einer Ziehkeil-Schaltvorrichtung für Zahnradgetriebe mit ständigem Eingriff, insbesondere für Zweirad-Motorfahrzeuge, wobei in der axialen Bohrung einer Sekundärwelle der Ziehkeil axial verschiebbar geführt ist, der in der Sekundärwelle radial verschiebbar gelagerte, als Kupplungselement dienende Schaltkugeln zum Kuppeln eines schaltbaren Zahnrades nach aussen schiebt, erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Ziehkeil als Schalthülse ausgebildet ist, die auf einer in der Bohrung der Sekundärwelle konzentrisch angeordneten, axial unverschieblichen, in Umfangsrichtung begrenzt einstellbaren hohlen Führungswelle drehbar und verschiebbar gelagert ist,

   und dass in der Bohrung der Führungswelle eine Schraubenspindel gelagert ist, die bei ihrer Verdrehung über in Längsschlitzen der Führungswelle bewegliche und in einer an der   Innenfläche   der Schalthülse angeordneten Ringnut laufende Führungskugeln die Schalthülse verschiebt. Die Führungskugeln haben die Funktion einer Mutter und ihre mögliche Anzahl hängt von der Zahl der Gewindegänge der Schraubenspindel ab. Eine Verdrehung der "Mutter" ist durch die Führungswelle verhindert, deren Längsschlitze die Kugeln der "Mutter" umfassen und voneinander trennen. Auf diesen Kugeln ist frei drehbar die Schalthülse gelagert, die in Axialrichtung durch die Schraubenspindel in der Bohrung der Sekundärwelle verschoben wird.

   So wird die Radialverschiebung der Schaltkugeln der Sekundärwelle bewirkt, welche die entsprechenden Zahnräder aus-und einkuppeln. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Es zeigen   Fig. 1   ein Fünfgang-Getriebe für Zweirad-Motorfahrzeuge im Längsschnitt ; Fig. 2 einen Querschnitt durch das Getriebe gemäss der Linie II-II in Fig. l ; Fig. 3 eine Ansicht gemäss dem Pfeil III in Fig. l und Fig. 4 einen Querschnitt gemäss der Linie IV-IV in   Fig. 1.   
 EMI1.1 
 eine Lagerfläche für die Schalthülse dar und ist geschliffen, wobei der Durchmesser dieses geschliffenen Abschnittes gleich dem oder etwas kleiner als der Durchmesser der ungeschliffenen Innenflächen ist, die sich zu beiden Seiten des geschliffenen Abschnittes befinden. 



   Um die Möglichkeit des ungewollten Ausrückens eines Ganges zu vermeiden und um die 
 EMI1.2 
 



  Ausserdem ist die Führungswelle gegen Drehung gegenüber dem   Körper--K--mittels   einer Halteplatte - und einer Schraube-4'- (Fig. l und 3) gesichert. Die Halteplatte--4-- (Fig. 3) hat einen bogenförmigen Schlitz, womit ihre Winkellage und dadurch auch die Stellung der   Schalthülse-8-- gegenüber   den   Schaltkugeln --7-- eingestellt   werden kann.

   Die Schraubenspindel --2-- (Fig. 1) ist in der Führungswelle --10-- in Radial- und Axialrichtung mittels   Rollen --3-- gelagert.   Diese Rollen sind 

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 entsprechend in Bohrungen der Führungswelle --10-- angeordnet und von einem Sicherungsfederring   - 13--umfasst.   Beim Drehen eines   Zahnsektors--l--wird   auch die dreigängige Schraubenspindel--2-mitgedreht, in deren Gewinderillen sich die   Führungskugeln --9-- befinden,   welche Kugeln in den 
 EMI2.1 
 
Führungswelle-10-geführtSchalthülse --8-- verschieben. Die Schalthülse verschiebt die Schaltkugeln-7--, die nacheinander die   Zahnräder --12-- mit   der   Sekundärwelle--11--ein-und   auskuppeln, in radialer Richtung.

   Die Konstruktion besteht aus einer minimalen Anzahl technologisch günstiger, einfacher und verschleissfester Einzelteile, so dass sie bei Zweirad-Motorfahrzeugen die Verwendung von Getriebekasten mit minimaler Baubreite ermöglicht und wesentliche Betriebs-, Ein- und Ausbauvorteile geschaffen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ziehkeil-Schaltvorrichtung für Zahnradgetriebe mit ständigem Eingriff, insbesondere für Zweirad-Motorfahrzeuge, wobei in der axialen Bohrung einer Sekundärwelle der Ziehkeil axial verschiebbar geführt ist, der in der Sekundärwelle radial verschiebbar gelagerte, als Kupplungselemente dienende Schaltkugeln 
 EMI2.2 
 Ziehkeil als Schalthülse (8) ausgebildet ist, die auf einer in der Bohrung der Sekundärwelle   (1)   konzentrisch angeordneten, axial unverschieblichen, in Umfangsrichtung begrenzt einstellbaren hohlen Führungswelle (10) drehbar und verschiebbar gelagert ist, und dass in der Bohrung der Führungswelle eine Schraubenspindel (2) gelagert ist, die bei ihrer Verdrehung über in Längsschlitzen der Führungswelle (10) bewegliche und in einer an der Innenfläche der Schalthülse (8)

   angeordneten Ringnut laufende Führungskugeln (9) die Schalthülse verschiebt. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Führungswelle (10) in Radial- und Axialrichtung mittels Kugeln (5) an einem mit der Sekundärwelle (11) rotierenden Innenring eines Wälzlagers (6) oder einem Distanzring (6') gelagert ist. EMI2.4 Schraubenspindel (2) in Axialrichtung gegenüber der Führungswelle (10) mittels Rollen (3), die von einem Sicherungsfederring (13) umfasst sind, gelagert ist. EMI2.5 frei drehbare Schalthülse (8) auf ihrer Aussenfläche eine konzentrische Selbstfixierungsrille mit einem Profil besitzt, das aus einem Bogen mit einem Radius gleich oder etwas grösser als der Radius der Schaltkugeln (7) gebildet ist.
    EMI2.6 dass die begrenzte Einstellbarkeit der Führungswelle (10) in Umfangsrichtung gegenüber dem Motorgehäuse mittels einer mit der Führungswelle gegen Verdrehung verriegelten Halteplatte (4) bewirkt ist, die einen bogenförmigen Schlitz aufweist, durch den eine Klemmschraube (4') hindurchgreift.
AT848169A 1969-09-05 1969-09-05 Ziehkeil-Schaltvorrichtung für Zweirad-Motorfahrzeuge AT305800B (de)

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