AT295552B - Verfahren und Vorrichtung zur Regenerierung eines aus einem körnigen Filtermittel bestehenden Filterbettes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Regenerierung eines aus einem körnigen Filtermittel bestehenden Filterbettes

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AT295552B AT950868A AT950868A AT295552B AT 295552 B AT295552 B AT 295552B AT 950868 A AT950868 A AT 950868A AT 950868 A AT950868 A AT 950868A AT 295552 B AT295552 B AT 295552B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Regenerierung eines aus einem körnigen Filtermittel bestehenden Filterbettes 
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 Aufschlämmung mit dem Filtermittel strömt über die gelochte Fläche hinweg, und das Filterbett wird für die folgende Filterung wieder hergestellt. Die Bildung der Aufschlämmung wird durch die
Verwendung von Körnern aus einem organischen Polymerisat, z. B. Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polystyrol oder aus Holzsägemehl od. dgl. als Filtermittel begünstigt, da diese Materialien ein geringes Gewicht haben und in leicht aufschlämmbarer Gestalt erhältlich sind. Die Flüssigkeitsmenge in der Aufschlämmung und die Häufigkeit, mit welcher die Aufschlämmung über die gelochte Fläche geführt wird, hängen davon ab, wie weit das Filtermittel gereinigt werden soll.

   Auch der Anteil der durch die gelochte Fläche abgezogenen Aufschlämmung ist durch Änderung der Strömungsgeschwindigkeit der Aufschlämmung veränderbar. 



   Bei Verwendung organischer Polymerisate, wie z. B. Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen, oder von Holzsägemehl od. dgl., als Filtermittel ergeben sich gewisse Vorteile. Diese Werkstoffe sind leicht, haben eine grosse strukturelle Festigkeit und eignen sich der Grösse und Form nach zur Aufschlämmung, wenn sie gereinigt werden sollen. 



   Bei Verwendung dieser Filtermittel können sehr hohe Schmutzbeladungen erreicht werden, bevor eine Rückspülung erforderlich ist. Beispielsweise können 75 kg Eisenoxyd von 1 m3 Filtermittel aufgenommen werden, wenn die Teilchen des Filtermittelbettes aus diesen Werkstoffen bestehen. Diese sehr hohen Schmutzbeladungen erschweren die Rückspülung oder Reinigung des Filtermittels beträchtlich, wenn sie notwendig wird. 



   In der   erfindungsgemässen   Filteranlage lässt man die Filtermittelkörner des mit beträchtlichen Schmutzmengen belasteten Filterbettes aufschlämmen und über ein Sieb od. dgl. strömen. Das Sieb hat Öffnungen, die kleiner als die Filtermittelkörner, jedoch grösser als die Schmutzpartikel in der Aufschlämmung sind. Ein Teil der Flüssigkeit der Aufschlämmung wird durch das Sieb abgezogen, wobei mit der Flüssigkeit der darin suspendierte Schmutz entfernt wird. 



   Im wesentlichen lässt man das Filtermittel mit dem darin abgelagerten Schmutz nach Aufschlämmung in einem Volumen einer Verdünnungsflüssigkeit als Suspension durch einen geschlossenen Kreislauf strömen. Da das Gemisch aus Filtermittel und Schmutz während der Aufschlämmung kräftig gerührt wird und die Aufschlämmung vorzugsweise auf dem Kreislauf durch eine Zentrifugalpumpe gefördert wird, wird der Kuchen aus Schmutz in Mischung mit Filterbettkörnern vollständig zerbrochen und in der Flüssigkeit suspendiert. Die Rührung der Aufschlämmung beim Passieren des Siebes begünstigt das Abziehen eines vorbestimmten Teiles des Schmutzes mit der Flüssigkeit. 
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 Flüssigkeit die Feststoffkonzentration in 1 min um 50% herabgesetzt.

   Die Zugabe eines gleich grossen Tankvolumens an Flüssigkeit genügt, um aus dem Filtermittel, dem Schmutz und der Verdünnungsflüssigkeit eine Aufschlämmung zu bilden. 



   Wenn die Verdünnungsflüssigkeit mit einer Geschwindigkeit von   1,     89 m3 Imin   durch das Trennelement abgezogen wird, würde man während der ersten zwei Minuten der Reinigungszeit die Hälfte der Flüssigkeit und die damit gemischte Hälfte des Schmutzes entfernen. Nach Passieren des Reinigungsbehälters hat man noch ein restliches Schlammvolumen von   3, 78 m3.   Es werden dann weitere 3, 78 m3 frische Flüssigkeit zugesetzt. Da bereits eine Hälfte der Schmutzbelastung entfernt worden ist, bedeutet die Zugabe des weiteren Verdünnungsmittelvolumens, dass die Schmutzkonzentration nun ein Viertel des ursprünglichen Wertes beträgt.

   Wenn bei dem nächsten Kreislauf über das Trennelement 3, 78 m3 Verdünnungswasser mit dem darin suspendierten Schmutz abgezogen werden, enthält die Aufschlämmung nach Passieren des Trennelementes nur noch ein Viertel der ursprünglichen Schmutzmenge. 



   Wenn durch die Entfernung der Hälfte des Schmutzes das Filtermittel genügend rein ist, würde man nur einen Umlauf durch den geschlossenen Strömungsweg benötigen. Unter den oben angegebenen Umständen könnte man dann die Reinigung des Filtermittels in 2 min bewerkstelligen. Wenn zur Regenerierung des Filtermittels 3/4 des Schmutzes entfernt werden müssen, würde man 4 min benötigen. In entsprechender Weise wäre für eine weitere Reinigung auch eine zusätzliche Zeit erforderlich. 



   Obwohl die Erfindung nur einige besondere Versionen des Reinigungsbehälters offenbart, sind viele andere Varianten möglich. Allen gemeinsam ist die Strömung der Aufschlämmung aus Filtermittelkörnern, Schmutzteilchen mit beträchtlicher Geschwindigkeit über ein Sieb, wobei ein Teil der Flüssigkeit und der entsprechende darin suspendierte Schmutzanteil durch das Sieb abgezogen werden. 

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 bekannten tiefen Filterbetten aus Sand. Beispielsweise kann die Tiefe des Filtermittels zwischen 15, 2 und 45, 6 cm betragen, wobei ein gewöhnlicher Wert bei 30, 5 cm liegt. Unter Tiefe ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Bett der Abstand zwischen den   Eintrittsrohren--16--und   den Austrittsrohren   --23-- zu   verstehen. 



   Die Teilchen haben vorzugsweise im wesentlichen gleiche Grösse, obgleich die Form erheblich variieren kann. Vorzugsweise werden Polyvinylchlorid-Teilchen benutzt, die aus einer Emulsion zu der gewünschten Grösse gewachsen sind, da sie kugel-oder eiförmig sind und eine pockennarbige Oberfläche haben, etwa wie Blumenkohl oder Röstmais (popcorn). Es können auch Teilchen aus Polystyrol-Schaum benutzt werden, die etwa kugelförmige Gestalt haben. Polyäthylen-Teilchen werden durch Schnitzel grösserer Teilchen, wie z. B. Würfel mit 6, 5 mm Kantenlänge, hergestellt. Sie liegen daher als Späne vor und haben vorwiegend längliche Gestalt nach Art eines Bleistiftes, einer Schnur oder einer Nadel. 



   Das leichte Gewicht all dieser Teilchen einschliesslich der plattenartigen Holzsägemehlteilchen begünstigen das Aufschlämmvermögen des   Bettes--35--.   



   Diese Materialien sind organischer Natur, u. zw. synthetische oder natürliche Polymere und stehen damit im Gegensatz zu den bisher benutzten Filtermitteln für tiefe Betten, wie Kohle, Sand u. dgl. 



   Das   Filtermittelbett-35-zeigt   eine Toleranzeigenschaft für die Verunreinigungsteilchen insofern, als es sehr weitgehend mit Schmutz beladen werden kann und dabei doch durchlässig für die Flüssigkeitsströmung bleibt. Wenn sich das   Bett--35--jedoch   mit Verunreinigungsteilchen beladen hat, ist es notwendig, das Bett zu regenerieren. Die Notwendigkeit einer solchen Regenerierung kann durch Ansteigen des Gegendruckes in dem Raum über dem   Bett --35-- angezeigt   werden oder durch geeignete andere Mittel, wie durch zeitliche Verzögerung, Messung oder Strömungsgeschwindigkeit von dem Tank od. dgl.

   Wenn die Regenerierung notwendig wird, schliesst man das   Ventil-V3--,   wodurch 
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 wird das obere   Austrittsventil--V6--geöffnet,   um den Austritt der Flüssigkeit durch die   Bypass-Leitung--46--und   die   Ansaugleitung --4S-- zu   der Reinigungspumpe--47-freizugeben. Die   Ventile--V7   und V8--werden geöffnet, so dass die Bypass-Strömung aus der Pumpe--47--durch Eintrittsleitung--41--in den Tank eintritt. 



   Durch die Flüssigkeitsströmung von der   Pumpe--30--durch   die obere Eintrittsleitung --43, 44--und die Zuführung von Bypass-Flüssigkeit von der   Pumpe--47--durch   die untere 
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 dem darin eingebetteten Schmutz aufgeschlämmt wird, wobei die Flüssigkeit und die damit vermischten Feststoffe bis unter die   Haube--14--steigen   und unter Expansion und Rührung des Bettes eine Aufschlämmung bilden. 



   Die Aufschlämmung tritt durch den   Austrittsstutzen--45--im   oberen Teil des Tanks   - 11--   oberhalb des normalen Bettspiegels aus und gelangt durch die   Leitung--46--,   die   Ansaugleitung--47--zur   Ansaugseite der Schlammpumpe--47--. Der Schlamm strömt dann durch die Zentrifugalpumpe--47--, wobei er wieder aufgewirbelt und ein Aufbrechen der grösseren Teilchen in die einzelnen Filtermittelkörner und Schmutzpartikel erfolgt, die in der   Verdünnungsflüssigkeit   aus dem Tank --37-- suspendiert werden. 



   Der Schlamm gelangt von der Pumpe--47--in einen Reinigungsbehälter, der in Fig. l schematisch mit--50--und in den Einzelheiten in den Fig. 5 und 7 dargestellt ist. 



   Der Reinigungsbehälter --50-- besteht im einzelnen aus einer äusseren geschlossenen erweiterten   Leitung--51--,   die das Pumpenaustrittsrohr--52--konzentrisch umgibt und gegen dieses durch eine Stirnwandung--53--abgedichtet ist. An dem Pumpenaustrittsrohr--52--ist ein aus Keildraht gebildetes zylinderförmiges Sieb--54--befestigt, das im wesentlichen den gleichen Innendurchmesser wie das   Rohr--52--hat.   An den Raum zwischen der erweiterten Leitung   --51--   und der   Siebleitung--54--ist   eine Abzugsleitung--58--angeschlossen. An das Austrittsende des   Siebes--54--schliesst   sich die   Rücklaufleitung --55-- an,   die ebenfalls durch eine   Stirnwandung--56--gegen   die Trennkammer abgedichtet ist.

   Die   Rücklaufleitung --55--   steht über Ventil--V7--mit den verzweigten   Rückspülleitungen-41-in   Verbindung, so dass der 

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 der Filtermittelkörner, jedoch grösser als der Durchmesser der in dem Schlamm suspendierten Schmutzteilchen ist. Wenn die Aufschlämmung durch die   Leitung --52-- und   die Keildrahtleitung -   strömt,   wird ein Teil der Flüssigkeit durch die   Leitung --58-- abgezogen.   Dieser Teil gelangt über die   Leitung --58-- mit   dem   Ventil-V8--zu   dem Absetzbehälter --59--.

   Da die Filtermittelkörner so gross sind, dass sie durch den Keildraht zurückgehalten werden, kann nur die Flüssigkeit mit dem darin suspendierten Schmutz durch die   Leitung --58-- abgezogen   werden. Der 
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 Flüssigkeit durch die   Leitung --58-- abgezogen.   



   Man sieht also, dass die Filtermittelkomponente der Aufschlämmung durch den geschlossenen 
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   Wenn eine ausreichende Schmutzmenge von dem Schlamm abgetrennt worden ist, werden die Ventile --V5 und   V6--geschlossen,   und das   Ventis---vin   der Bypass-Leitung-60-wird geöffnet. Dann umströmt die von der   Pumpe --30-- geförderte   Flüssigkeit den Tank, und die Aufschlämmung wird gestoppt. Die Bypass-Strömung durch die Leitung --43-- und Bypass-Leitung --60-- mit Ventil --V9-- spült den restlichen Schlamm aus der   Leitung-46--,   der Leitung   - -48--,   der   Pumpe-47--,   dem   Behälter-50-und   den Leitungen-55 und   41-fort.   
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 --47-- angehalten,öffnen der   Ventile-VI,   V3 und V10-- und Schliessen des   Ventils-V4-wieder   aufgenommen. 



   In der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung bezeichnet die Bezugszahl-70einen etwas andern Schmutzabtrennbehälter, der aus einer erweiterten Aussenleitung --71-- besteht, welche die Aufschlämmung oder Mischung aus Filtermittel, Schmutz und Flüssigkeit durch einen mit der Druckseite der   Pumpe --47-- durch   eine   Leitung --73-- verbundenen   Eintrittsstutzen erhält. 



  In der   Leitung--71--ist   koaxial eine Keildrahtleitung-75-angeordnet, die im wesentlichen die gleiche wie die in Fig. 5 dargestellte   Leitung --54-- ist.   Die   Leitung--75--ist   an einem Ende, beispielsweise durch einen   Stopfen--76--,   geschlossen und steht am andern Ende mit einer   Dränageleitung--77--in   Verbindung. 



   Der durch die erweiterte   Leitung --71-- strömende   Schlamm fliesst in die oben beschriebene Leitung Ein Teil der flüssigen Phase des Schlammes wird durch die Leitung-77-abgezogen. Dieser Teil der Flüssigkeit enthält einen proportionalen Anteil des Schmutzes, wie oben beschrieben wurde. Vorzugsweise ist der   Keildraht--57--mit   der Keilseite nach innen, also umgekehrt wie das in Fig. 6 dargestellte   Drahtrohr-75-gewickelt,   so dass die Schmutzteilchen sich nicht zwischen benachbarten Keildrähten einklemmen können. 



   Im übrigen ist die Arbeitsweise und Funktion der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform die gleiche wie bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform. 



   Nach Fig. 8 ist ein Tank --80-- von im wesentlichen der gleichen Gestalt wie der früher beschriebene Tank--11--vorgesehen, jedoch mit der Ausnahme, dass der   Tank --80-- einen   unteren gelochten   Zwischenboden--81-aufweist,   der aus in geringem Abstand angeordnetem Keildraht od.ähnl. Bauteilen --82-- besteht, zwischen dessen Schlitze gelassen sind. Die Masse --83-- des Filtermittels wird von diesem angehobenen   Boden --81-- getragen.   



   Die Zuführungsrohre --84-- sind im wesentlichen die gleichen wie die in Fig. l dargestellten Rohre-16-, jedoch mit der Ausnahme, dass ihr Unterteil-85--, der durch die Kammer   --86-- unterhalb   des   Bodens --81-- reicht,   ungelocht ist. Die   Austrittsrohre-87-sind   im 

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 wesentlichen die gleichen wie die in Fig. 2 dargestellten Austrittsrohre-23--. Der einzige Unterschied besteht darin, dass diese Rohre von einer unteren Austrittskammer--88-aufwärtsgerichtet sind, die in der   Kammer --86-- abgeteilt   und mit einer   Austrittsöffnung-89-   versehen ist. 



   Die   Austrittsöffnung --89-- steht   mit der in Fig. 1 gezeigten Reinwasser-Leitung --36-- in Verbindung. Mit der Kammer--86--ist eine Entwässerungsleitung --90-- verbunden. 



   Die normale Betriebsweise des in Fig. 8 gezeigten Apparates ist leicht zu erkennen. Die Trübe tritt durch   Eintrittsstutzen --91-- ein,   fliesst durch die   Eintrittskammer --92-- in   die Rohre-84und dann durch die Masse des Filtermittels--83--. Das saubere Wasser tritt durch die Rohre   --87--,   die Kammer--88--und die Auslassleitung --89-- aus und strömt dann zu dem Reinwassertank--37--zurück. 
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 Eine Bypass-Leitung --100-- führt über die   Leitung --101-- mit   dem   Ventis--vin   das Innere des Tanks --80-- unmittelbar oberhalb der Keildrahtschicht--81--. Es können mehrere 
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 durch die   Leitung --104-- an   und drückt sie durch die   Leitung --105-- in   den   Eduktor-97--.   



   Wenn man das Filtermittel regenerieren will, wird die   Pumpe --103- angelassen,   nachdem die normalen   Zuführungs-und   Abführungsleitungen zu dem Tank --80-- geschlossen worden sind. Die Pumpenströmung durch die   Leitungen-100   und   101-wirbelt   das Bett des Filtermittels-83-auf, und die sich ergebende Strömung des Verdünnungsmittels bewirkt eine Aufschlämmung des Bettes   --83-- in   der Flüssigkeit. Der   Eduktor--97--saugt   diese Aufschlämmung aus dem Tank --80-ab. 



   Die sich ergebende Zirkulation des Schlammes durch die Leitungen --96, 100 und 101-erzeugt eine hohe Strömungsgeschwindigkeit durch die   Keildrahtschicht--82--.   Wenn man bei der Strömung des Schlammes über die Keildrahtschicht--82--einen Teil der Flüssigkeit durch das   Keildrahtsieb-82-und   die   Leitung --90-- abzieht,   entfernt man so einen Teil der Flüssigkeit mit dem darin suspendierten Schmutz. Man erzielt so eine Regenerierung des Filterbettes --83-- in im wesentlichen der gleichen Weise wie bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung, 
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 Schmutzanfall zu entfernen, wird die Pumpe--108--angehalten, die Ventile--Vll und V12-werden geschlossen, und die Strömung durch die Leitung --90-- wird unterbrochen.

   Der normale Filtertetrieb wird wieder aufgenommen, indem Trübe durch die   Kammer --92- und   die Einlassrohre   - 84--   eingeführt und reine Flüssigkeit durch Austrittsrohre--87--und Stutzen--89-abgezogen wird. 



   In jeder   erfindungsgemässen   Ausführungsform ist die bei der Regenerierung des Filterbettes eingeführte Flüssigkeit tatsächlich   eine "Verdünnungsflüssigkeit",   die entweder eine reine Flüssigkeit oder die normalerweise zur Filtration in den Tank eingeführte Trübe sein kann. Falls eine Trübe benutzt wird, ist die Schmutzkonzentration darin um so viel kleiner als die Schmutzkonzentration in der Aufschlämmung, dass auch die Trübe unter den hier definierten   Begriff "Verdünnungsflüssigkeit"   fällt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Regenerierung eines aus einem körnigen Filtermittel bestehenden Filterbettes, das zur Entfernung fester Verunreinigungen aus einer durch das Bett fliessenden Flüssigkeit dient, durch Aufschlämmen von Filtermittel und Verunreinigungen und Trennen derselben mittels einer gelochten EMI6.4 Durchmessers, der grösser ist als der Durchmesser der zu beseitigenden Schmutzteilchen, und eine gelochte Fläche mit Löchern eines Durchmessers, der zwischen dem Durchmesser der Filtermittelkörner und dem der Verunreinigungen liegt, verwendet, das mit den Verunreinigungen beladene Filtermittel mit der zu reinigenden Flüssigkeit innerhalb der Filteranlage aufschlämmt, über die gelochte Fläche strömen lässt, den Teil der Flüssigkeit, der durch die gelochte Fläche geströmt ist,
    mit den darin <Desc/Clms Page number 7> enthaltenen Verunreinigungen verwirft, und den andern Teil der Flüssigkeit, welcher das Filtermittel enthält, in das Filterbett zurückleitet.
    2. Filteranlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI7.1 innerhalb der gelochten Fläche (54), oder zwischen der gelochten Fläche (75) und dem äusseren Rohr (71) mündet. EMI7.2 Filtermittel (35 ; 83) an sich bekannte Filtermittelkörner aus organischem Polymerisat vorzugsweise einer Dichte unter 1, 55 und einer Teilchengrösse von etwa 0, 25 bis 0, 71 mm vorgesehen sind, und die Porosität des Filtermittelbettes etwa 55 bis 80% beträgt.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 127 832 DT-PS 219 958
AT950868A 1968-04-23 1968-09-30 Verfahren und Vorrichtung zur Regenerierung eines aus einem körnigen Filtermittel bestehenden Filterbettes AT295552B (de)

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