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Azetylenentwickler.
Der vorliegende Azetylenentwickler unterscheidet sich von den bekannten Apparaten dieser Art durch die besondere Ausgestaltung seines im Entwicklerrohre vorgesehenen Fangkorbes.
Es sind zwar bereits derartige Fangvorrichtungen zur Aufnahme der sich loslösenden kleineren Karbidstücke bekannt geworden (z. B. durch die britische Patentschrift Nr. 12342 vom Jahre 1904). Bei diesen zeigte sich jedoch der Übelstand, dass die aus einfachen geraden Drähten hergestellten Roststäbe bei Aufnahme einer grösseren Anzahl losgelöster Karbidstücke sehr leicht einer seitlichen Verbiegung ausgesetzt waren, welcher Fall besonders dann leicht eintrat, wenn die im Fangkorbe sich ansammelnden Brocken bis zu solcher Höhe sich aufhäuften,
dass der darüber befindliche Karbidvorrat auf denselben lastete und demnach infolge seines Gewichtes die Roststäbe zum seitlichen Nachgeben veranlasst. Nichteil zeigt sieh bei einer schon bekannten Vorrichtung, welche aus einem eingelöteten, aus schwachem Draht hergestellten, mit aufgebogenen Unterstützungsenden verschonen Karbideinhängekorb besteht, dessen alleinige Bestimmung die Aufnahme des zum Verbrauche bestimmten undurchlochten Rohkarbidbrockens bei Azetylenlampen ist und frei, entfernt von den Soitenwänden, im Entwicklungsraum hängt.
Dieser aus leicht verbiegbarpm, nach allen Seiten hin ausweichendem Draht bestehende Fangkorb ist bei Verwendung von grösseren Karbidmengpn unverlässlich, schon aus dem Grunde, weil die Drahtstäbe zu schwach sind und bereits beim Reinigen tragbarer Apparate verbogen bzw. ausgebrochen wurden.
Diese Übelstände werden bei vorliegendem Fangkorbe erstens durch die federnde Anpressung der Roststäbe an die Innenfläche des Entwicklerrohres, zweitens durch die Idauenartige Abbiegung der Roststabenden nach innen beseitigt. Ausserdem bietet die vorliegende Einrichtung den Vorteil, dass der Fangkorb sehr leicht herausnehmbar ist und daher eine Reinigung des Entwicklergefässes möglich ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform teils im Schnitt teils in Ansicht zur Darstellung gebracht.
In dem Wasserbehälter 1 ist der nach unten zu sich kegelförmig erweiternde Entwicklungszylinder 2 untergebracht. Derselbe ruht auf an der Innenwand des Wasserbehälters vorgesehenen Winkeleisen 3 auf. Der Wasserbehälter ist in üblicher Weise durch einen Deckel 4 verschlossen. Auf der Innenwand des Entwicklungszylinders sind einzelne Nasen 5 bzw. eine umlaufende Wulst vorgesehen, auf welcher der das Durchfallen des Karbids verhindernde Sicherheitsfangrost ss aufruht. Der letztere besteht aus an die Innenfläche des Entwicklerrohres 2 sich anschmiegenden, von einem vollen Ring ausgehenden Metallstreifen 6, die gemäss vorliegender Erfindung federnd an der Innenfläche des Entwicklerrohres anliegen und an ihren freien Enden zum Zwecke der Bildung des Fangkorbes kiauenartig nach innen abgebogen sind.
Durch diese klauenartige Gestaltung der Streifen 6, sowie durch die federnde Anpressung derselben an das Rohr 2 wird einer Verbiegung derselben vorgebeugt und daher die Gefahr einer durch Herabfallen grösserer Karbidbrocken veranlassten, übermässigen Gasentwicklung vermieden. An dem Fangkorbe 6 ist ein gelochter Deckel 7 angeordnet, welcher den Aufhängestab 8 für die Karbidstücke trägt. Die Mündung d (s Entwicklungszylinders ist in üblicher Weise mit einem Verschluss 9 versehen.
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Acetylene generator.
The present acetylene generator differs from the known apparatus of this type in the special design of its collecting basket provided in the developer tube.
There are already such safety devices for receiving the loosening smaller pieces of carbide become known (for example from British patent specification No. 12342 from 1904). In these, however, the disadvantage was that the grate bars made of simple straight wires were very easily exposed to lateral bending when a large number of detached carbide pieces were picked up, which is particularly easy when the lumps that have collected in the baskets are up to such a height piled up
that the carbide supply above it weighed on the same and therefore caused the grate bars to yield to the side due to its weight. Non-part shows in an already known device, which consists of a soldered-in carbide hanging basket made of weak wire and spared with bent support ends, the sole purpose of which is to receive the unperforated crude carbide lump in acetylene lamps and free, away from the walls, in the development room hangs.
This collecting basket, which is made of easily bendable wire that deflects in all directions, is unreliable when larger amounts of carbide are used, for the reason that the wire rods are too weak and have already been bent or broken off when cleaning portable equipment.
In the present baskets, these inconveniences are eliminated firstly by the resilient pressure of the grate bars against the inner surface of the developer tube, and secondly by the inward bending of the grate bar ends. In addition, the present device offers the advantage that the collecting basket is very easy to remove and therefore cleaning of the developer vessel is possible.
In the drawing, the subject of the invention is shown in an exemplary embodiment, partly in section, partly in view.
In the water tank 1, the developing cylinder 2, which widens in a cone-shaped manner, is accommodated. The same rests on angle iron 3 provided on the inner wall of the water tank. The water container is closed in the usual way by a cover 4. On the inner wall of the developing cylinder, individual lugs 5 or a circumferential bead are provided on which the safety catch grate which prevents the carbide from falling through rests. The latter consists of metal strips 6 clinging to the inner surface of the developer tube 2, extending from a full ring, which according to the present invention lie resiliently against the inner surface of the developer tube and are bent inwards at their free ends for the purpose of forming the collecting basket.
This claw-like design of the strips 6, as well as the resilient pressing thereof against the tube 2, prevents them from bending and therefore avoids the risk of excessive gas development caused by the falling of larger lumps of carbide. A perforated cover 7 is arranged on the collecting basket 6 and carries the suspension rod 8 for the carbide pieces. The opening of the developing cylinder is provided with a closure 9 in the usual manner.