AT279870B - Vorrichtung zur Vermeidung des Beschlagens an doppelwandigen Scheiben - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung des Beschlagens an doppelwandigen Scheiben

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AT279870B
AT279870B AT1073066A AT1073066A AT279870B AT 279870 B AT279870 B AT 279870B AT 1073066 A AT1073066 A AT 1073066A AT 1073066 A AT1073066 A AT 1073066A AT 279870 B AT279870 B AT 279870B
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Felix Levy
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    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
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    • B60H1/3233Cooling devices characterised by condensed liquid drainage means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
    • B01D53/265Drying gases or vapours by refrigeration (condensation)
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Vermeidung des Beschlagens an doppelwandigen Scheiben 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vermeidung des Beschlagens an doppelwandigen Scheiben durch Einblasen von Warmluft zwischen die Scheiben, welche in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert, der eine Heizvorrichtung und einen Ventilator enthält. 



   Zur Vermeidung des Beschlagens von Doppelscheiben ist es schon bekannt, die einzelnen Scheiben zu beheizen,   d. h.   eine bestimmte Scheibentemperatur einzuhalten. Diese Lösung schliesst jedoch ein Beschlagen der Scheiben, im Hohlraum zwischen diesen, nicht aus. 



   Weiters ist es auch bekannt, der im Hohlraum zwischen den Scheiben befindlichen Luft mit chemischen Stoffen, wie z. B. Kalziumchlorur, die Feuchtigkeit zu entziehen. Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, dass der Hohlraum zwischen den Scheiben gegenüber der Atmosphäre absolut dicht sein muss. Diese Bedingung ist jedoch auf die Dauer nicht erfüllbar, so dass, wenn die Aussenluft in den Hohlraum eintreten kann, der chemische Katalysator bald aufgebraucht ist und das Beschlagen der Scheiben erneut auftritt. 



   Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Nachteile dieser bekannten Lösungen nicht aufweist. 



   Dies wird   erfmdungsgemäss   dadurch erreicht, dass in den Kreislauf nach einer ersten Heizvorrichtung zunächst noch eine Kühlvorrichtung zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit und danach eine zweite Heizvorrichtung zur Erwärmung der vor dem Eintritt in die doppelwandige Scheibe befindlichen Luft eingeschaltet ist. Vorzugsweise ist die Kühlvorrichtung mit einer Evakuiereinrichtung für das Wasser ausgestattet, das von der Kondensation der durchströmenden Luftfeuchtigkeit stammt.

   Bei einer weiteren erfindungsgemässen Ausgestaltung besteht bei der Anwendung bei einem Fahrzeug die Kühlvorrichtung aus einem Mantelrohr, das der freien Atmosphäre ausgesetzt und von der warmen Luft des Kreislaufs durchströmt wird und dessen Wände von Metallrippen durchsetzt werden, so dass infolge der Bewegung des Fahrzeuges der durch die Luft gekühlte äussere Teil der Metallrippen den inneren Teil und in der Folge auch die im Kreislauf zirkulierende Luft abkühlt. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann überall angewendet werden, insbesondere bei Scheiben von Kontrolltürmen auf Flughäfen, wo es wichtig ist, dass die Klarheit der Scheiben allen atmosphärischen Bedingungen standhält, bei Schau-,   Büro-und   Wohnungsfenstern, bei Windschutzscheiben von Automobilen, bei Befehlsbrücken von Schiffen usw. 



   Bei der Anwendung an Automobilen können die Auspuffgase oder das heisse Wasser des Kühlers in den Erhitzern verwendet werden. 



   Es hat sich als günstig erwiesen, die Trocknung der umlaufenden Luft durch Erhitzung mit nachfolgender Abkühlung trotz der kleinen Kapazität des Kreislaufs dauernd aufrecht zu erhalten, da praktisch immer wieder Aussenluft durch kleine Undichtheiten in den Kreislauf eindringt. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der   erfindungsgemässen   Vorrichtung dargestellt. Es   zeigen : Fig. 1   die gesamte Vorrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform des Kondensators. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die umlaufende Luft, welche ursprünglich mit Feuchtigkeit geladen ist oder infolge Wiedereindringens von Aussenluft in den Kreislauf wieder etwas Feuchtigkeit aufgenommen hat, gelangt 
 EMI2.1 
 und sich niederschlagen lässt ; sie geht dann durch einen zweiten   Erhitzer --4-- mit   isolierten Wänden, bevor sie, trocken und heiss, durch eine Luftführung, welche ebenfalls isoliert sein kann, zwischen die beiden   Scheiben --6-6a-- geführt   wird, um zu ihrem Ausgangspunkt   bei--l--   zurückzukehren und das gleiche Spiel neu zu beginnen. Die Zirkulation der Luft in der Vorrichtung wird durch die Turbulenz gewährleistet, die durch die natürliche Schwerkraft und die Temperaturdifferenzen bedingt ist.

   Ein kleiner, vorteilhafterweise nach dem Kühler angeordneter   Ventilator --10-- verstärkt   die Zirkulation. 



   Der Umlaufsinn der Kreislaufturbulenz gestattet das Ansaugen der Luftschicht im oberen Teil des durch die beiden Scheiben geschaffenen Zwischenraumes. Diese Luft wird mittels einer isothermischen Führung mit glatten inneren Wänden in eine ebenfalls isothermische Heizvorrichtung eingeblasen, von der die erwärmte Luft dann in eine Kühlvorrichtung einer ganz neuen Type eingeblasen wird, die gegebenenfalls einzig und allein mittels Erniedrigung der Temperatur der kalten Umgebung arbeitet. 



   Das Ansaugen der Luftschicht im oberen Teil des inneren Zwischenraumes zwischen den beiden Scheiben verursacht einen Unterdruck im unteren Teil und begünstigt so die Zirkulation und die Rückkehr der in der Kreislaufturbulenz enthaltenen Luftmassen. 



   Man sieht in   Fig. 2,   wie sich die Abkühlung durch die Aussenluft einfach bewerkstelligen lässt ; die   Waande --3-- der   Kühlvorrichtung tragen von aussen nach innen reichende Rippen, deren innere Teile so angeordnet oder gestaltet sind, dass das Kondenswasser, das sich daran niederschlägt, nach dem Boden des Apparates abfliessen und durch eine oder mehrere   Austrittsöffnungen --8-- ablaufen   kann. 



   Die Luft, welche in der kalten Zone mit den Aussenflächen der Rippen in Berührung steht, genügt zum Absorbieren und Abführen der im Inneren der Kühlvorrichtung aus dem Kreislauf zurückgehaltenen Wärmemenge, um durch Kondensation einen Wärmemengenanfall durch den zirkulierenden Luftsektor zu erzeugen. 



   Je niedriger die Temperatur der kalten Zone ist, umso besser erfüllt die Kühlvorrichtung ihre Aufgabe, welche nur in Abhängigkeit von den Temperaturschwankungen nötig und progressiv ist. Aber man kann auch jede andere Anordnung der Kühlvorrichtung verwenden. Nach dem Abkühlen muss die Luft entsprechend erwärmt werden, um beim Einblasen die Scheibentemperatur beizubehalten, wie das schon dargelegt wurde und was die Einschaltung einer zweiten Heizung rechtfertigt. 



   In   Fig. l,   wo die Anwendung der Erfindung bei einem Automobil angenommen wurde, sind durch   -     schematisch   die durch die   Leitung --5-- mit   trockener und heisser Luft versorgte 
 EMI2.2 
 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Vermeidung des Beschlagens an doppelwandigen Scheiben durch Einblasen von Warmluft zwischen die Scheiben, welche in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert, der eine 
 EMI2.3 
 Kreislauf nach einer ersten Heizvorrichtung zunächst noch eine Kühlvorrichtung zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit und danach eine zweite Heizvorrichtung zur Erwärmung der vor dem Eintritt in die doppelwandige Scheibe befindlichen Luft eingeschaltet ist. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. mit einer Evakuiereinrichtung für das Wasser ausgestattet ist, das von der Kondensation der durchströmenden Luftfeuchtigkeit stammt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung bei einem Fahrzeug die Kühlvorrichtung aus einem Mantelrohr besteht, das der freien Atmosphäre ausgesetzt und von der warmen Luft des Kreislaufs durchströmt wird und dessen Wände von Metallrippen durchsetzt werden, so dass infolge der Bewegung des Fahrzeuges der durch die Luft <Desc/Clms Page number 3> gekühlte äussere Teil der Metallrippen den inneren Teil und in der Folge auch die im Kreislauf zirkulierende Luft abkühlt.
AT1073066A 1965-11-22 1966-11-21 Vorrichtung zur Vermeidung des Beschlagens an doppelwandigen Scheiben AT279870B (de)

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