AT273176B - Verfahren und Einrichtung zum Abstoppeln - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Abstoppeln

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AT273176B
AT273176B AT590967A AT590967A AT273176B AT 273176 B AT273176 B AT 273176B AT 590967 A AT590967 A AT 590967A AT 590967 A AT590967 A AT 590967A AT 273176 B AT273176 B AT 273176B
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AT590967A
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Alfred Dipl Ing Dr Sandri
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Waagner Biro Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum Abstoppeln 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Abstoppen beschädigter Rohre, insbesondere eines Heizflächenbündels mit schwer zugänglichen Rohrenden. 



   Es ist bekannt, undicht gewordene Rohre eines Heizflächenrohrbündels an beiden Enden durch einen Stoppel abzudichten, um so das Auswechseln dieses Rohres vermeiden zu können. Soferne nun die beiden Enden auf dessen Innenseite frei zugänglich sind, besteht, abgesehen von Materialfragen für diese Massnahme kaum eine Schwierigkeit. Ein Pfropfen entsprechender Grösse wird in das Schadensrohr hineingetrieben und dann zum Zwecke der totalen Abdichtung mit einer Dichtnaht auf der Innenseite rundum verschweisst. Wenn das betreffende Ende des schadhaften Rohres nicht frei, d. h. leicht zugänglich ist, muss dieser Vorgang mit Hilfe einer eigens dafür konstruierten Maschine vorgenommen werden. Das ist   z.

   B.   der Fall wenn das Rohrbündel von einem Rundsammler ausgeht, dessen Innendurchmesser nicht gross genug ist, um einen Schweisser sich im Sammler frei bewegen zu lassen. 



  Das Einbringen eines Pfropfens und auch das eventuelle Verschrauben eines solchen mittels Fernbedienung ist im allgemeinen nicht allzu schwierig. Das Legen einer Dichtnaht ist dagegen mit einem unverhältnismässig grossen Aufwand bei der Konstruktion der Maschine verbunden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Pfropfen eingebracht und befestigt wird, welcher in oder an seinem Körper die für einen dichtenden Lot-oder Schweissvorgang erforderlichen Materialien trägt, und dass der   Lot- odeur   Schweissvorgang lediglich durch örtliche   Wärmezuführung   ausgelöst wird. 



   Der erfindungsgemässe Pfropfen ist dadurch gekennzeichnet, dadass er Hohlräume aufweist, in welchen die während des Lötvorganges benötigten Materialien, wie   z. B. Lot-und Flussmittel   und gegebenenfalls eine Dichtung gebrauchsfertig angeordnet sind. Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal ist das Flussmittel in einem Hohlraum im Inneren des Pfropfens eingebettet, der durch entsprechende Bohrungen mit einer Verteilernut verbunden ist und der an der zugänglichen Aussenseite mittels einer Membran oder mittels eines Kolbens verschlossen ist. Die Zuführung der benötigten Wärme erfolgt entweder von aussen oder erfindungsgemäss durch eingebettete Heizelemente, wie   z. B.   eine elektrische Widerstandsheizung oder eine Patrone mit Zündeinrichtung. 



   Die Erfindung ist in den   Fig. 1   und 2 beispielsweise dargestellt.   Fig. 1   zeigt einen Pfropfen im Schnitt. Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Pfropfen im Schnitt. 



   In   Fig. 1   ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Pfropfens im Schnitt dargestellt. In einem   Rohrboden --2-- ist   das abzustoppelnde Rohr--l--eingewalzt und mit einer Dichtnaht - abgedichtet. Der Körper des   Pfropfens--3-ist   konisch ausgebildet. In der   Nut--4-des   Pfropfens ist eine Dichtung aus Weichmaterial angeordnet, welche beim Einpressen des Flussmittels in den abgegrenzten Hohlraum zwischen dem   Pfropfen --3-- und   dem   Rohr--l-ein   Austreten desselben vermeidet. Die Dichtung kann beim Erwärmen auf Löttemperatur herausbrennen. In einer weiteren   Nut-5--ist   das Lötmaterial eingebettet.

   Die dritte   Nut-6-dient   zur Verteilung des Flussmittels, welches im   Raum --7 -- gespeichert   ist. Der   Speicherraum --7-- des   Flussmittels schliesst nach aussen mit einer   Membran --8-- ab.   Der   Raum-7-ist   durch Bohrungen-10-mit der   Verteilernut --6-- verbunden.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der   Pfropfen --3-- wird   in das   Rohr-l-eingeführt.   Dabei kommt die Dichtung-19zum Anliegen an die Rohrinnenseite-14--. Beim weiteren Eindringen des Pfropfens --3-kommt schliesslich der   Konus-15-zum   Aufsitzen und wird mit Hilfe eines Werkzeuges, dessen 
 EMI2.1 
 --7-- durch- mit dem betreffenden Teil des schadhaften Rohres-l-über den Schmelzpunkt des Lötmetalles erwärmt. Das Lötmetall wird dabei aus der   Nut--5--herausgeschmolzen   und bindet 
 EMI2.2 
 der elektrischen Heizung kann auch eine chemische Heizung nach Art einer Patrone mit Zündvorrichtung vorgesehen sein. In Fällen, wo man leicht an die Aussenseite der abzuschliessenden Rohre gelangt, genügt oft die Flamme eines Brenners, um das Lot zu verflüssigen.

   Selbstverständlich muss der Schmelzpunkt des Lotes über der Betriebstemperatur des Wärmetauschers liegen. 



   In Fig. 2 gelten die selben Bezugszeichen wie in   Fig. 1.   Um das Herausdrücken des Pfropfens aus 
 EMI2.3 
 wird solange eingeschraubt, bis sich die   Rohrinnenfläche-14-gegen   die Konusfläche --15-presst. Der   Pfropfen --3-- weist   an seiner zugänglichen Aussenseite   Nuten --16-- zum   Ansetzen eines Werkzeuges für die Verschraubung des   Pfropfens--3-auf.   An Stelle der   Membran --8-- der   Ausführungsform nach Fig. l ist bei dieser Ausführungsform ein   Kolben --17-- angeordnet.   



   Das Abpfropfen erfolgt hier in etwa der gleichen Weise wie bei der Ausführungsform nach   Fig. 1.   



  Der   Pfropfen--3--wird   jedoch nicht eingedrückt, sondern eingeschraubt. Der konische Teil --18-- des Pfropfens --3-- erleichtert das Einführen bis zum Anschnäbeln des Gewindes   - -13--.   Auch in diesem Falle dient die Lötung reinen Dichtungszwecken. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die hier dagestellten Beispiele. So kann an Stelle des Schraubverschlusses auch ein Bajonettverschluss treten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Abstoppeln beschädigter Rohre, insbesondere eines Heizflächenbündels mit 
 EMI2.4 
 und befestigt wird, welcher in oder an seinem Körper die für einen dichtenden   Lot- odeur   Schweissvorgang erforderlichen Materialien trägt, und dass der   Lot- odeur   Schweissvorgang lediglich durch örtliche   Wärmezuführung   ausgelöst wird. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. das Flussmittel an der dem abzustoppelnden Rohr abgewendeten Seite des Pfropfens (3) angeordnet ist und mit einer Membran (8) oder Kolben (17) verschlossen ist. EMI2.6 abzustoppelnden Rohr (1) zugekehrten Ende des Pfropfens (3) ein Gewinde (13) aufgeschnitten ist, dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Konus am andern Ende des Pfropfens. EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> abzustoppelnden Rohr zugekehrten Ende des Pfropfens ein Verschlussteil nach Art eines Bajonettverschlusses vorgesehen ist. EMI3.1 Verflüssigung des Lotes notwendige Energie in Form einer Patrone mit zugehöriger Zündeinrichtung im Pfropfen angeordnet ist.
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