AT268334B - Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial

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    • G03C1/00Photosensitive materials
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Description


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  Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial 
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   Es werden nun die Zusammensetzung und Struktur verschiedener wärmeempfindlicher Materialien, welche erfindungsgemässe   Aufzeichnungs- und   Reproduktionsmaterialien bilden oder für deren Aufbau dienen, in den Einzelheiten beschrieben. 



   Die Fig. 1 und 2 sind vergrösserte Querschnitte von drei verschiedenen Ausführungsformen des erfin-   dungsgemässen Aufzeichnungsmaterials ;   die Fig. 3 bis 7 erläutern   schematisch Wärmebelichtungsmetho-   den mittels einer Infrarotstrahlungsquelle ; die Fig. 8 und 9   sind vergrösserte Querschnitte von Ausfüh-   rungsformen des erfindungsgemässen Aufzeichnungsmaterials ; die Fig. 10 illustriert ein reflektographi- sches Belichtungsverfahren, nach dem eine bildmässig infrarotreflektierende Vorlage reproduziert wird. 



   Das Aufzeichnungsmaterial besteht nach Fig.   l   aus einer wärmeempfindlichen   Schicht --1--,   wel- che auf einem   Träger --2-- angeordnet   ist und hydrophobe, thermoplastische, in eine kontinuierliche
Phase aus hydrophilem   Bindemittel --4-- dispergierte Polymerteilchen -, -3-- enthält.   



   Das Aufzeichnungsmaterial kann auch noch, wie in der Fig. 2 dargestellt, eine wärmeempfindli- che, selbsttragende Folie --6-- sein, welche Teilchen eines hydrophoben, thermoplastischen Polyme-   ren --3- enthält,   die in eine kontinuierliche Phase eines hydrophilen, filmbildenden Bindemittels - dispergiert sind. 



   Materialien für die Herstellung der kontinuierlichen Phase in der Aufzeichnungsschicht des Auf- zeichnungsmaterials sind hydrophile Bindemittel, wie z. B. hydrophile Naturkolloide oder modifizierte hydrophile Naturkolloide, z. B. Gelatine, Leim, Casein, Zein, Oxyäthylcellulose, Carboxymethylcel- lulose, Methylcellulose, Carboxymethyloxyäthylcellulose, Gummi arabicum, Natriumalginat und hy- drophile Abkömmlinge dieser Kolloide oder synthetische, hydrophile Polymerisate, z. B. Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylamin, Polyäthylenoxyd, Polystyrolsulfonsäure, Polyacrylsäure und hydrophile Mischpolymerisate, und Derivate solcher Polymerisate. 



   Das für die Herstellung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials verwendete hydrophile filmbildende Material kann zum Erreichen einer höheren mechanischen Festigkeit gehärtet werden. So kann z. B. ein filmbildendes Bindemittel des Gelatinetyps durch Reaktion mit einem Aldehyd, wie Formaldehyd oder Glyoxal, gehärtet werden. Die Härtemittel, wie z. B. Alaun, können zusammen mit dem Kolloid als Ingredienz der Giesszusammensetzung zugegeben werden oder nachher aus einer Lösung durch Behandlung der Aufzeichnungsschicht mit dieser Lösung in diese Schicht eingebracht werden. 



   Das Zugeben der Härtemittel als Ingredienzien zur Aufzeichnungsschicht, die ein hydrophiles Bindemittel enthält, wird normalerweise in Abhängigkeit der erwünschten mechanischen Festigkeit bestimmt. Die Menge von zugegebenen Härtemitteln kann innerhalb 0, 5 bis 5   Gew. -0/0   schwanken. Die Behandlung der Aufzeichnungsschicht kann mittels einer Lösung, die eine Konzentration von 2 bis 25   Gel.-%   Härtemittel aufweist, durchgeführt werden. 



   Das hydrophobe thermoplastische Polymere, das den wärmeempfindlichen Stoff des erfindungsgemässen Aufzeichnungsmaterials darstellt, muss, wenn es aus einer wässerigen Dispersion bei einer Temperatur, die nicht wirklich höher ist als die Raumtemperatur, aufgetragen und getrocknet wird, eine poröse Schicht oder wasserdurchlässige Schicht bilden. Die polymeren Teilchen erweichen vorzugsweise bei einer Temperatur, die 10 bis 2000C über der Raumtemperatur liegt. Als geeignete Polymere seien die Polymeren erwähnt, die einen Schmelzpunkt oder einen Einfrierpunkt aufweisen, der 10 bis   2000C   über der Raumtemperatur liegt. Besonders geeignet sind z. B. Polyäthylen und Polyvinylidenchlorid mit Schmelzpunkt bei 110 bzw.   190 C,   und die folgenden Polymeren : 
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500C),Polyvinylcarbazol (Schmelzpunkt 2000C). 



   Bekanntlich kann der Einfrierpunkt durch Zusatz von bestimmten, als Weichmacher bezeichneten   Substanzen erniedrigt werden. Näheres über geeignete Weichmacher und den Einfrierpunkt von HomoundMischpolymeren findet man z. B. in Georges Champetier, Chimie Macromoléculaire - Généralités,    Librairie Armand Colin, Paris, Ve, S. 194 bis 198. Daraus geht hervor, dass durch Mischpolymerisation oder Mischpolykondensation eine Skala von Einfrierpunkten mit Hilfe des Verhältnisses des Monomeren oder der Kondensationsreagenzien, die in der Mischpolymerisation bzw. in der Mischkondensation verwendet werden, erhalten werden kann. 



   Das Molekulargewicht der für das erfindungsgemässeAufzeichnungsmaterial verwendbaren Polymeren kann innerhalb weiter Grenzen schwanken. Es werden jedoch jene Polymere verwendet, die ein Mo- 

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 lekulargewicht zwischen 5000 und   1000 000   aufweisen. Es hat sich ergeben, dass Polyäthylen mit einem
Molekulargewicht zwischen   15000   und   50 000   besonders geeignet ist. Selbstverständlich kommen auch gemischte Dispersionen von Polymerteilchen in Frage, und die unterschiedenen Polymerteilchen können gegebenenfalls Reaktionskomponenten enthalten, die im Augenblick des Ineinanderdiffundierens zufolge einer Verwendung von Wärme oder Druck miteinander z. B. unter Farbbildung reagieren. 



   Die für die Herstellung eines erfindungsgemässen Aufzeichnungsmaterials geeigneten, hydrophoben, thermoplastischen Homopolymeren und Mischpolymeren werden in der Form einer wässerigen Disper- sion, die ein hydrophiles Bindemittel enthält, aufgetragen. Die wässerige Dispersion des Homopolyme- ren oder des Mischpolymeren wird vorzugsweise durch Radikalpolymerisation in Emulsion von einem oder mehreren polymerisationsfähigen Monomeren gemäss bekannten Verfahren,   z. B.   gemäss den von
W. Sorenson und T. W. Campbell in Preparative Methods of Polymer Chemistry, Interscience Publishers,
New York   (1961),   beschriebenen, hergestellt. In dieser Radikalpolymerisation werden Dispergiermittel, wie die von K.

   Laux, in "Die Grenzflächenaktiven   Stoffe"von Winnacker-Küchler's   Chemische Tech- nologie, Carl Hanser-Verlag, München (1960), S. 155 bis   242,   beschriebenen, verwendet. 



   Es können auch wässerige Dispersionen von Polymeren, hergestellt durch Dispergieren einer Lösung eines wasserunlöslichen Polymeren in einem nicht wassermischbaren Lösungsmittel in eine wässerige
Lösung eines hydrophilen Bindemittels dispergiert, angewendet werden. Als nicht wassermischbare Lö- sungsmittel seien erwähnt z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Trichloräthylen. 



   Es können auch polymere Dispersionen verwendet werden, die durch Dispergieren von mechanisch feinverteilten, polymeren Teilchen, vorzugsweise mit Hilfe oberflächenaktiver Verbindungen und/oder hydrophiler Schutzkolloide, wie Polyvinylalkohol und Gelatine, in Wasser hergestellt werden. Es wer- den aber vorzugsweise durch Emulsionspolymerisation hergestellte Latices angewendet. In diesem Poly- merisationsverfahren wird das Monomere durch Rühren bis zu sehr feinen Tröpfchen in Gegenwart von
Wasser, Emulgierungsmitteln (Seifen, Ammoniumoleat, sulfonierte Fettalkohole usw. ), Schutzkolloi- den (Carboxymethylcellulose, Polyvinylalkohol usw. ), eines Puffersystems einer oberflächenaktiven
Verbindung und eines wasserlöslichen Katalysators, z. B. Wasserstoffperoxyd oder ein Persulfat, disper- giert.

   Das Polymere wird in der Form einer stabilen Dispersion von Polymerteilchen in Wasser erhalten. 



   Die dispergierten hydrophoben Polymerteilchen haben einen Durchmesser von   0, 01   bis 50   p.   Je grösser jedoch die Teilchen, umso kleiner das. Auflösungsvermögen bei der Aufzeichnung. Sehr gute Ergebnisse werden erhalten mit Dispersionen, deren dispergierte Polymerteilchen einen Durchmesser von 0, 05 bis   2 bol   aufweisen. Gute Ergebnisse werden erhalten, indem man Hydrosole verwendet, deren hydrophobe Polymerteilchen nicht grösser als 0, 1   jn   sind. Vorteilhafte Ergebnisse werden auch erzielt, wenn die in der Aufzeichnungsschicht verwendeten Mengen von hydrophoben Polymeren innerhalb 0, 5 g und 10 g pro Quadratmeter variieren. Die Dicke der Aufzeichnungsschicht schwankt vorzugsweise innerhalb 0, 5 und 10   p.   



   Die Menge des hydrophilen Bindemittels wird hauptsächlich von der erforderlichen hydrophil-hydrophoben Differenzierung, die durch die bildmässige Wärmebehandlung der wärmeempfindlichen Schicht erzielt wird, bestimmt. 



   Es wurde einerseits gefunden, dass mit einem Gewichtsverhältnis von   1 : 1   von hydrophilem Bindemittel zu hydrophobem thermoplastischem Bindemittel und auch mit einem grösseren Verhältnis von hydrophilen Bindemitteln bisher keine verwendbaren Ergebnisse erhalten werden konnten, und dass anderseits bereits mit einem Verhältnis von 2 : 3 eine ausgesprochene bildmässige Änderung von hydrophil nach hydrophob und von durchlässig nach undurchlässig erreicht wird, was für die Herstellung von Kopien sowie für Reproduktionszwecke geeignet ist. 



   Die Auftragung der Schichten kann mit üblichen Mitteln, z. B. mit einer Aufwalzvorrichtung, einer Bürstenstreichmaschine, einer Aufspritzvorrichtung, einer   Walzenstreichvorrichtung   oder durch Verwendung von einer Schlitzdüsenauftragmaschine durchgeführt werden. 



   Je nach dem Zweck, für den das Material bestimmt ist, kann der Träger der Aufzeichnungsschicht starr oder biegsam sein. Falls ein biegsamer Träger bevorzugt wird, verwendet man einen Bogen, wie z. B. einen Papierbogen, einen Kunststoffilm, eine Metallfolie usw. Der Träger darf sowohl durchlässig als auch undurchlässig sein,   z.   B. kann er wasserdurchlässig sein wie ein Gewebe oder Textil. Falls die Biegsamkeit keine bedeutende Rolle spielt, können Platten aus Metall, Glas, Kunststoff, auch Faserplatten, Pappe usw. benutzt werden. 



   Je nach den Verwendungszwecken des erfindungsgemässen Aufzeichnungsmaterials wird dieses verschiedentlich aufgebaut. Die ein hydrophiles Bindemittel enthaltende, wärmeempfindliche Schicht kann beispielsweise auf eine eventuell als Träger dienende hydrophile Schicht aufgetragen werden. Unter hy- 

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 drophile Schicht versteht man eine Schicht, die durch Wasser oder durch wässerige Lösungen benetzt werden kann. Diese Schicht kann porös oder wasserdurchlässig sein. Sie kann   z. B.   hauptsächlich aus natürlichen oder synthetischen Kolloiden, die in Wasser dispergiert werden können, bestehen. Derartige Schichten sind   z.

   B.   eine Gelatineschicht, eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht, eine wasserdurchlässige entwicklungskeimehaltige Kolloidschicht für die Anwendung in dem Silbersalzdiffusionsübertragungsverfahren, eine Gelatine und Bariumsulfat enthaltende Barytschicht ; eine Gelatineschicht, die Pigmente, gelöste Farbstoffe oder Reaktionskomponenten enthält, die imstande sind, eine Farbreaktion hervorzubringen ; eine Gelatineschicht, die Entwicklersubstanzen für Silberhalogenid oder komplexiertes Silberhalogenid enthält, oder eine Gelatineschicht, die feinverteiltes ätzbares Metall, z. B. Silber, enthält. 



   Ausser den in der wärmeempfindlichen Schicht anwesenden hydrophilen Bindemitteln kann diese Schicht selbst Ingredienzien aller Art wie Pigmente, elektrisch leitfähige Teilchen, z. B. ätzbares Metallteilchen, Farbstoffe, z. B.   bleichbare   Farbstoffe, Reaktionskomponenten zur Bildung von Farbstoffen, Katalysatoren für Farbreaktionen, Entwicklungskeime, lichtempfindliche Substanzen, Entwicklersubstanzen für Silberhalogenid oder komplexiertes Silberhalogenid, feinverteiltes Metall, Reaktionskomponenten, die vorzugsweise unter 800C destilliert werden können, und andere bildaufbauende Materialien enthalten. Weiter kann diese Schicht noch Härtemittel für das hydrophile Bindemittel und gegebenenfalls auch Härtemittel, die das hydrophobe thermoplastische Polymere bei erhöhten Temperaturen härten, enthalten. 



   Die wärmeempfindliche Schicht kann auch über eine gegebenenfalls als Träger dienende hydrophobe Schicht gezogen werden. Unter hydrophobe Schicht versteht man eine Schicht, die nicht oder fast nicht durch Wasser benetzt werden kann. 



   Derartige Schichten oder Träger bestehen z. B. aus Celluloseesterabkömmlingen, Polyestern, Poly- 
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 sein, dass die wärmeabsorbierenden Teile der Vorlage in wärmeleitfähiger Beziehung zur wärmeleitfähi- gen Schicht stehen. Falls die Infrarotstrahlung durch das wärmeempfindliche Material durchdringen muss, ehe die infrarotabsorbierenden Bildstellen erreicht werden, ist es wichtig, dass dieses Material selbst diese Strahlung durchlässt. 



   Falls die Infrarotstrahlung auf die Rückseite der Vorlage gerichtet ist, ist es wichtig, dass der die infrarotabsorbierenden Bildstellen enthaltende Träger diese Strahlung durchlässt. 



   Die Fig. 3 bis 6 erläutern vier Ausführungsformen zur Aufzeichnung, wobei eine infrarote Licht- quelle verwendet wird, und nach denen die die infrarotabsorbierenden Bildstellen tragende Vorlage mit einem erfindungsgemässen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial in Berührung steht. 



   In Fig. 3 wird ein erfindungsgemässes, wärmeempfindliches Material --8-- zwischen der Infrarotstrahlungsquelle --9-- und der die infrarotabsorbierenden   Bildstellen-11-- tragenden Vorlage-10--   gestellt. Der   Träger --12-- und   die wärmeempfindliche   Schicht -13-- lassen   die Infrarotstrahlen durch. 



   In Fig. 4 wird   die Vorlage --10-- zwischen   der   Infrarotstrahlungsquelle--9-- und   dem wärmeempfindlichen Material --8-- gestellt. Die infrarotabsorbierenden   Bildstellen --11- befinden   sich auf einem   Trägermaterial --14--,   das Infrarotstrahlung durchlässt. 



   In Fig. 5 wird die   Vorlage--15-zwischen   der Infrarotstrahlungsquelle --9-- und dem wärmeempfindlichen Material --8-- gestellt. Die infrarotabsorbierenden Bildstellen --11-- sind der Strahlungquelle --9-- zugewendet. Der   Träger --16-- der   infrarotabsorbierenden Bildstellen ist dünn und wärmeleitfähig. Falls der Träger nicht dünn oder nur schwach wärmeleitfähig ist, erhält man keine scharfe Aufnahme der Vorlage. 



   In Fig. 6 ist die wärmeempfindliche Schicht --13-- der Infrarotstrahlungsquelle --9-- zugewendet und der   Träger --17-- der   wärmeempfindlichen Schicht --13-- ist während der Bestrahlung mit den infrarotabsorbierenden   Bildstellen --11-- der Vorlage --10-- in   Berührung. Der   Träger --17-- der wär-   meempfindlichen Schicht --13-- ist dünn und wärmeleitfähig. Geeignete Träger für die wärmeempfindlichen Schichten sind   z. B.   die Träger der elektrothermographischen Materialien, beschrieben in der belgischen Patentschrift Nr. 597778. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform stehen die Vorlage und das wärmeempfindliche Material nicht in direkter Berührung. In diesem Falle wird eine die Infrarotstrahlung bildmässig durchlassende Vorlage aufgenommen. Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und/oder eine an dieser wärmeempfindlichen Schicht anliegende Schicht ist infrarotabsorbierend. Die wärmeempfindliche Schicht und/oder die anliegende Schicht enthalten z. B. eine homogen verteilte, infrarotabsorbierende Substanz. Die anliegende Schicht kann   z. B.   ein schwarzer Papierbogen sein, der während der Bestrahlung gegen die wärmeempfindliche Schicht gepresst wird. 



   In Fig. 7, die die letzterwähnte Ausführungsform veranschaulicht, wird die Vorlage --18--, die ein infrarotabsorbierende   Teile -19-- tragendes   Diapositiv ist, der Infrarotstrahlung einer Infrarotstrah-   lungsquelle-9-ausgesetzt.   Die wärmeempfindliche Schicht --13-- wird durch die von der Vorlage durchgelassene Infrarotstrahlung bestrahlt. Die wärmeempfindliche Schicht --13-- oder der Träger -   des wärmeempfindlichen Materials-8-- enthalten   vorzugsweise mindestens eine homogen verteilte infrarotabsorbierende Substanz. 



   Nach einer Variante dieser durch Fig. 7 veranschaulichten Ausführungsform kann ein für Infrarot- strahlung durchlässiger, aber kaum oder nicht wärmeleitfähiger Bogen zwischen die Vorlage und die wärmeempfindliche Schicht und in Kontakt mit beiden gestellt werden. Die Ergebnisse sind sodann denen ähnlich, die gemäss der in Fig. 7 veranschaulichten Ausführungsform erhalten werden. 



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Aufzeichnung in einem thermographischen Verfahren wird eine modifizierte Form eines erfindungsgemässen Aufzeichnungsmaterials verwendet, das eine lichtempfindliche Schicht, die empfindlich ist für elektromagnetische   Strahlung (z. B. Röntgenstrah-   lung, Ultraviolettstrahlung, sichtbares Licht), und eine wie oben beschriebene wärmeempfindliche Schicht enthält. 



   Nach einer noch weiteren Ausführungsform der Aufzeichnung durch Undurchlässigmachen mittels Wärme kann eine erfindungsgemässe Aufzeichnungsschicht zusammen mit einem Silbersalzdiffusions- übertragungsmaterial,   z. B.   einer lichtempfindlichen Schicht und/oder einem Reduktionskeime und/ oder Entwicklungskeime enthaltenden Empfangsmaterial, verwendet werden. Es können also die infrarotabsorbierenden Bildstellen durch   das Silbersalzdiffusionsübertragungsverfahren   hervorgebracht werden. 



   Die Ausführungsform, nach der eine lichtempfindliche Schicht verwendet wird, schliesst die Bildung eines negativen oder positiven Bildes einer Vorlage in der lichtempfindlichen Schicht ein. 

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   Das in der lichtempfindlichen Schicht vorliegende Bild wird von mindestens einer infrarotabsorbie- renden Substanz aufgebaut. Die bereits erwähnte physikalische Änderung der Durchlässigkeit wird ver- anlasst, indem man das Aufzeichnungsmaterial derart einer Infrarotstrahlung aussetzt, dass genügend
Wärme in der   infrarotabsorbierendensubstanz   gespeichert und in die lichtempfindliche Schicht übertra- gen wird. 



   Gemäss Fig. 8 enthält das Aufzeichnungsmaterial --23-- eine wärmeempfindliche Schicht --1--, die hydrophobe, thermoplastische Polymerteilchen --3-- aufweist, die in einem hydrophilen Bindemit-   tel--4-- dispergiert   sind. Diese wärmeempfindliche   Schicht --1-- wird   auf eine Silberhalogenidemulsionsschicht --21-- aufgetragen. Diese Emulsionsschicht kann   z. B.   eine Auskopieremulsionsschicht, eine übliche Silberhalogenid-Negativemulsionsschicht oder eine Silberhalogenid-Direktpositivemulsionsschicht sein. Die Silberhalogenidemulsionsschicht selber wird auf einen   Träger --22-- angebracht.   



   Gemäss Fig. 9 besteht das Aufzeichnungsmaterial aus einer Silberhalogenidemulsionsschicht --21-und einer selbsttragenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-6-. 



   Weitere geeignete lichtempfindliche Schichten, die zusammen mit erfindungsgemässen wärmeempfindlichen Schichten verwendet werden können, sind in der franz. Patentschrift Nr. 1. 274. 486 beschrieben. 



   Eine spezielle und bevorzugte Kombination einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht mit einer erfindungsgemässen wärmeempfindlichen Schicht ist eine Silberhalogenidemulsionsschicht, die in trockenem Zustand wärmeentwickelbar ist. 



   Die Wärmeentwicklung spezieller Silberhalogenidemulsionsschichten wird   z. B.   von K. Mayer &   F. Lühr, Bild & Ton, Heft 3, 11. Jahrgang,   1958,   S. 62 bis 63,   beschrieben. Geeignete wärmeentwik-   kelbare Silberhalogenidmaterialien   und Entwicklungsverfahren werden beschrieben in den deutschenAuslegeschriften 1123203 und 1174157, der   franz. Patentschrift Nr. 1. 309. 445,   der deutschen Patentschrift Nr. 1171739 und der niederländischen Patentanmeldung Nr. 277086. 



   Falls eine trockene und wärmeentwickelbare Silberhalogenidemulsionsschicht zusammen mit einer erfindungsgemässen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht verwendet wird, ist es möglich, die Entwicklung des latenten Silberbildes gleichzeitig mit dem Hervorrufen der hydrophob-hydrophilen und/ oder durchlässig/undurchlässigen Differenzierung in der wärmeempfindlichen Schicht auf völlig trockene Weise mittels derselben Wärmequelle, z. B. einer Infrarotstrahlungsquelle, zu bewirken. 



   Das Beispiel 14 erläutert die Verwendung eines Silberhalogenidmaterials zusammen mit einer erfindungsgemässen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, wobei das Silberhalogenidmaterial trokken wärmeentwickelbar ist. 



   Zum Hervorrufen einer   aufnahmemässigenUndurchlässigmachung undHydrophobisierung   durch Wärme in dem Aufzeichnungsmaterial können nicht nur Infrarotstrahlung, sondern auch z. B. Hochfrequenzerwärmung, Joulesche Wärme, energiereiche Korpuskularstrahlung und Wärmeübertragung durch den Kontakt mit warmen Körpern verwendet werden. 



   Im folgenden wird eine kurze Übersicht verschiedener Systeme gegeben, die zur Herstellung von 
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SystemTrägermaterial, z. B. ein mit Aluminium, Kupfer oder Zink beschichteter Bogen, aufträgt, ist es mög- lich, mit diesem Material durch Ätzen eine Flachdruckmatrize, eine Hochdruckmatrize oder eine
Tiefdruckmatrize anzufertigen. 



   Nach einem zweiten System, um durch Diffusion ein Bild aufzubauen, wird die dem Aufzeichnungs- material einverleibte bildaufbauende Substanz durch Diffusion aus den durchlässig gebliebenen Stellen auf ein Bildempfangsmaterial übertragen. In dieser Weise ist es möglich,   z. B.   einen löslichen Farbstoff in die Aufzeichnungsschicht oder in eine damit in Beziehung stehende, für Flüssigkeit durchlässige
Schicht einzulagern, wobei dieser Farbstoff imstande ist, daraus bildmässig nach einem Empfangsmate- rial überzudiffundieren, wenn die ein durch Wärme hervorgerufenes Bild tragende Schicht benetzt wird. 



   Selbstverständlich kann statt eines Farbstoffes eine farblose Reaktionskomponente oder Katalysator zum Hervorbringen einer Farbreaktion mit einer Reaktionskomponente in dem Empfangsmaterial der
Aufzeichnungsschicht einverleibt werden. 



   So ist es auch möglich, Silbersalze, die komplexiert werden können und die in gelöster Form nach einem Reduktionskeime oder Entwicklungskeime enthaltenden Empfangsmaterial überdiffundieren kön- nen, in das Aufzeichnungsmaterial einzuarbeiten, worauf entsprechend den durchlässig gebliebenen
Stellen des Aufzeichnungsmaterials ein Silberbild auf dem Empfangsmaterial gebildet wird. 



   In diesen Diffusionsverfahren brauchen die bildaufbauenden Substanzen, wie ein Farbstoff, ein ätzfähiges Metall oder Reaktionskomponenten, nicht in der Aufzeichnungsschicht selber anwesend zu sein ; sie können auch in eine Schicht oder in einen damit in wasserdurchlässiger Beziehung stehenden Träger eingearbeitet werden. 



   Das Aufzeichnungsmaterial,   z. B.   als selbsttragender Bogen, kann nach der Wärmeaufzeichnung auch ein bildmässig wasserdurchlässiges Häutchen, durch welches beispielsweise eine wässerige Farbstofflösung kontinuierlich diffundieren kann, bilden. Auf diese Weise wird ein   Hydrotopie-Umdruckori-   ginal erhalten, mittels dessen mehrere Kopien der Vorlage auf ein Übertragungsmaterial gedruckt werden   können.   



   Dieses bildmässig undurchlässig gemachte Häutchen kann ebenso für elektrolytischen Druck verwendet werden, weil dieses nur durch die durchlässigen Stellen Elektrolyt durchlässt, so dass ein bildmässiger elektrolytischer Niederschlag von Bildsubstanzen auf einem Elektrodenmaterial, das in inniger Berührung steht mit diesem Häutchen, gebildet werden kann. 



   Nach einem andern System werden die durchlässig gebliebenen Stellen des ein durch Wärme entstandenes Bild tragenden Aufzeichnungsmaterials, z. B. durch Auswaschen oder Abbauen des hydrophilen Bindemittels und/oder durch Entfernen der nicht durch Wärme fixierten hydrophoben thermoplastischen Polymerteilchen, entfernt. In diesem Fall kann die Aufzeichnungsschicht einen Farbstoff,   z. B.   ein (farbiges) Pigment oder einen gelösten Farbstoff, enthalten, so dass nach der Entfernung der durchlässig gebliebenen Bildstellen mittels Flüssigkeit eine Reliefkopie der Vorlage erhalten wird. 



   Durch Anwendung dieses andern Systems kann, ausgehend von einer ein durch Wärme entstandenes Bild tragenden Aufzeichnungsschicht, die auf einen ätzfähigen Metallträger aufgetragen ist, eine Tiefdruckplatte erzeugt werden. Nach der Entfernung der durchlässig und hydrophil gebliebenen Teile der Aufzeichnungsschicht, z. B. durch Auswaschen, kann das entblösste Metall bildmässig geätzt werden. In 
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 schen Lösungsmittels, ist die geätzte Metallplatte als Tiefdruckplatte druckfertig. 



   Durch Anwendung dieses Systems kann eine Hochdruckplatte durch blosses Auswaschen der durchlässig und hydrophil gebliebenen Teile der einen bildmässig durch Wärme behandelten Aufzeichnungsschicht hergestellt werden, wonach die undurchlässig gemachten Teile der Aufzeichnungsschicht gegebenenfalls gehärtet werden. In dieser Weise stellen die undurchlässig gemachten Teile ein Reliefbild dar. 



   Falls die Aufzeichnungsschicht auf einen stark leitfähigen Träger, z. B. von Aluminium, aufgetra- gen wird, kann aus diesem Material nach der bildmässigen Einwirkung von Wärme eine elektrostatische Druckplatte gemacht werden. 



   Das leitfähige Material wird bildmässig blossgelegt, indem man die durchlässigen Teile der erfindungsgemässen Aufzeichnungsschicht, die ein hydrophiles Bindemittel enthält, wegwäscht. Die undurch lässig gemachten Teile der Aufzeichnungsschicht besitzen einen bedeutend höheren elektrischen Widerstand als der stark leitfähige Träger. Durch diesen Unterschied des elektrischen Widerstandes und durch die isolierende Eigenschaft der zurückgebliebenen Polymerteile kann in Übereinstimmung mit diesen Polymerteilchen durch elektrostatisches Aufladen ein elektrostatisches Ladungsbild erzeugt werden. 

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  Diese Teile können entweder nach bekannter Weise, z. B. mittels Puder, entwickelt werden oder für die bildmässige Übertragung elektrischer Ladungen auf einen isolierenden Übertragungsbogen verwendet werden. Anderseits kann das derart behandelte Aufzeichnungsmaterial als eine elektrostatische Druckplatte oder als ein Material, das ein dauerhaftes Leitfähigkeitsbild enthält, verwendet werden. Ein ein Leitfähigkeitsbild enthaltendes Material und dessen Verwendung werden z. B. in der USA-Patentschrift Nr. 3, 113, 022 und in der franz. Patentschrift Nr. l. 284. 724 beschrieben. 



   Durch Anwendung dieses zweiten Systems ist es auch möglich, eine Schablone oder eine Siebdruckmatrize von einem erfindungsgemässen, ein durch Wärme entstandenes Bild tragenden Material herzustellen. Dazu wird eine oder die beiden Seiten eines Rastermaterials mit einer Aufzeichnungsschicht beschichtet. Geeignete Rastermaterialien sind Japanpapier (Yoshino-Papier), Nylongewebe mit einer Maschengrösse von 0, 2 bis 0, 08 mm und Bronzedrahtgewebe (s. Beispiel 15). 



   Es ist aus der Siebdrucktechnik bekannt, dass Farbe nur an den offenen (durchlässigen) Stellen des 
Gewebes (Rastermaterials) hindurchtreten kann und sich entsprechend diesen Stellen auf das zu bedruk- kende Material absetzen kann. Die bildmässig offenen Stellen werden erhalten, indem man die Auf-   zeichnungsschichtzusammensetzung   mit Ausnahme von dem Rastermaterial an den durchlässig und hy- drophil gebliebenen Stellen dieser Schicht auswäscht oder abbaut. 



   Nach einem dritten System werden die nach der bildmässigen Wärmebehandlung durchlässig und hydrophil gebliebenen Teile der Aufzeichnungsschicht durch Quetschen und Ausreissen auf ein Übertra- gungsmaterial übertragen. 



   Diese Übertragungsart ist durchführbar, falls die Kohäsion der Substanz des Übertragungsmaterials stärker ist als die der Substanz der durchlässigen Teile der Aufzeichnungsschicht und falls die Adhäsion zwischen diesen durchlässigen Teilen und demübertragungsmaterial grösser ist als die Kohäsion der Sub- stanz dieser durchlässigen Teile. 



   Die Übertragung findet erfolgreich statt, wenn man ein erfindungsgemässes, benetztes Aufzeich- nungsmaterial, das ein durch Wärme entstandenes Bild trägt, und ein Empfangsmaterial, das vorzugsweise eine hydrophile und/oder poröse Oberfläche besitzt, gegeneinanderpresst und nachher wieder von- einander trennt. 



   Ein entgegengesetzter Typ von Übertragung ist anwendbar, falls die Kohäsion der Substanz des Übertragungsmaterials kleiner ist als die der Substanz in den durchlässigen Teilen der Aufzeichnungsschicht und falls die Adhäsion zwischen diesen durchlässigen Teilen und dem Übertragungsmaterial stärker ist als die Kohäsion der Substanz dieses Übertragungsmaterials. Das Übertragungsmaterial ist z. B. eine Farbstoffschicht eines Kohlepapiers, das an der Oberfläche wenig hydrophob ist, wie das in dem Verfahren nach der deutschen Patentschrift Nr. 1108926 beschrieben ist. Bevor das Aufzeichnungsmaterial auf eine Farbstoffschicht gepresst wird, kann man das hydrophile Bindemittel dieses Materials quellen lassen, so dass ein Reliefbild hergestellt wird, das eine innigere Berührung mit der Farbstoffschicht ermöglicht. 



   Das nach der bereits im vorhergehenden   angegebenen Technik erhaltene Auswaschreliefbild   aus undurchlässig und hydrophob gemachten Teilen der Aufzeichnungsschicht kann natürlich auch in einer Übertragungstechnik verwendet werden, bei der Teile einer Farbstoffschicht auf diese hydrophoben Teile übertragen werden. 



   Nach diesen Übertragungssystemen ist es also möglich, Umdruckoriginale für die Spiritvervielfältigung herzustellen, weil das ausgerissene Material einen in der Übertragungsflüssigkeit löslichen hektographischen Farbstoff enthalten kann, oder eine Reaktionskomponente enthalten kann, die mit einer z. B. in der Übertragungsflüssigkeit oder dem Übertragungsmaterial anwesenden Reaktionskomponente einen Farbstoff bildet. 



   Nach einem weiteren System ist es möglich, bei der Verwendung eines niedrigschmelzenden oder destillierenden Farbstoffes oder Farbkomponenten in der Aufzeichnungsschicht diesen Farbstoff oder Komponenten durch Erwärmen des mit einem Übertragungsmaterial in Berührung stehenden Aufzeichnungsmaterials zu übertragen. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. 



   Beispiel 1: Die zwei folgenden Zusammensetzungen werden bei   350C   auf ein Barytpapier mit einem Quadratmetergewicht von 175 g vergossen : 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Zusammensetzung A 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> 10%ige <SEP> wässerige <SEP> Gelatine <SEP> 66 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> 32 <SEP> cm3
<tb> Essigsäure <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> cm3 <SEP> 
<tb> sulfoniertes <SEP> Rizinusöl <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb> Mischung <SEP> von <SEP> Glyoxal <SEP> und <SEP> Wasser
<tb> (1 <SEP> :

   <SEP> 2) <SEP> 1 <SEP> cm, <SEP> 
<tb> 
 
 EMI9.2 
 Zusammensetzung B 
 EMI9.3 
 
<tb> 
<tb> lomige <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> von <SEP> Poly-
<tb> äthylen <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse <SEP> von
<tb> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> li <SEP> und <SEP> einem <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht <SEP> zwischen
<tb> 15000 <SEP> und <SEP> 30000 <SEP> 75 <SEP> cm3
<tb> lloige <SEP> wässerige <SEP> Gelatine <SEP> 25 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> 70 <SEP> cm3
<tb> 
 
Diese Zusammensetzung wird mittels Walzen in einem Verhältnis von 50   cnr*/m   aufgetragen. 



  Nach dem Trocknen bei   350C   erhält man eine wärmeempfindliche Schicht. 



   Die empfindliche Seite des erhaltenen wärmeempfindlichen Materials wird mit den infrarotabsorbierenden Bildflächen einer Vorlage in Berührung gebracht und in einem Gerät einer Infrarotstrahlung ausgesetzt,   z. B. einem"Thermographic Secretary   Copying Machine"-Gerät, das von der Minnesota Mining and Manufacturing Company auf den Markt gebracht wird. Der Knopf zur Einstellung der Durchfuhrgeschwindigkeit wurde auf 7 eingestellt. Zufolge der selektiven Absorption der infraroten Strahlen an den infrarotabsorbierendenBildflächen der Vorlage erfährt die wärmeempfindliche Schicht eine bildmässige Abnahme der Durchlässigkeit und der Hydrophilie.

   Zur Steigerung der Differenzierung in der Hydrophilie zwischen den Flächen, die mit den infrarotabsorbierenden Bildflächen übereinstimmen, und den durchlässig gebliebenen, damit nicht übereinstimmenden Flächen wird die Aufzeichnungsschicht mit der folgenden abstossenden Zusammensetzung eingerieben : 
 EMI9.4 
 
<tb> 
<tb> 20% <SEP> ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von
<tb> Gummi <SEP> arabicum <SEP> 50 <SEP> cm3
<tb> Carboxymethylcellulose <SEP> 1 <SEP> g
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> 30%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 2 <SEP> cm3
<tb> 
 
Darauf wird die behandelte Aufzeichnungsschicht mit einer lithographischen Farbe eingerieben, wobei eine druckfertige Flachdruckform erhalten wird. 



   Bevor die Aufzeichnungsschicht mit Farbe eingerieben wird, kann sie aber auch mit einem sogenannten Fixer auf Basis von oleophilen Harzen eingerieben werden, z. B. mit einem Fixer der folgenden Zusammensetzung : 
 EMI9.5 
 
<tb> 
<tb> Cyclohexanon <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Pentaerythritolester <SEP> von <SEP> Kolophonium
<tb> mit <SEP> Schmelzpunkt <SEP> von <SEP> 130 <SEP> bis <SEP> 137 C
<tb> und <SEP> Säurezahl <SEP> von <SEP> 30 <SEP> bis <SEP> 40 <SEP> 50 <SEP> g
<tb> Rizinusöl <SEP> 20 <SEP> cm3
<tb> Toluidinrot <SEP> R <SEP> (C. <SEP> I. <SEP> 12120) <SEP> 4 <SEP> g
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
Durch Verwendung dieses Fixers erhöht man die Farbeaufnahmefähigkeit und die Anzahl der Ab- züge. 



   Beispiel 2 : Eine   wärmeempfindliche Empfangsschicht   wird hergestellt, indem man die folgende
Zusammensetzung über die Gelatinehaftschicht eines Trägers in einem Verhältnis von 70   g/m2   veri giesst : 
 EMI10.1 
 
<tb> 
<tb> 10%ige <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> von <SEP> Poly-
<tb> äthylen <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse
<tb> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> p <SEP> und <SEP> einem <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht, <SEP> begriffen
<tb> zwischen <SEP> 15 <SEP> 000 <SEP> und <SEP> 30 <SEP> 000 <SEP> 75 <SEP> brrr <SEP> 
<tb> tige <SEP> wässerige <SEP> Gelatinelösung <SEP> 25 <SEP> cnr'
<tb> kolloidales <SEP> Silber <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse <SEP> kleiner <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 0001 <SEP> li <SEP> 0,

   <SEP> 05 <SEP> g
<tb> Natriumthiosulfat-5-wasser <SEP> 2 <SEP> g
<tb> zege <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 1 <SEP> cnr'
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> 
 
Das Material wird dann bei Raumtemperatur getrocknet. 



   Ein für Diffusionsübertragung geeignetes lichtempfindliches Negativmaterial, dessen Silberchloridemulsionsschicht 2, 6 g   Gelatinejm2   enthält und dessen Verhältnis von Gelatine zu Silberchlorid 1, 8 beträgt, wird reflektographisch nach einem Strichoriginal belichtet und in einer Entwicklungslösung der folgenden Zusammensetzung entwickelt : 
 EMI10.2 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 1000 <SEP> 3
<tb> wasserfreies <SEP> Natriumsulfit <SEP> 75 <SEP> g
<tb> Natriumhydroxyd <SEP> 10 <SEP> g
<tb> Kaliumbromid <SEP> 1 <SEP> g
<tb> Hydrochinon <SEP> 16 <SEP> g
<tb> 1-Phenyl-3-pyrazolidon <SEP> 1 <SEP> g
<tb> 
 
Das entwickelte Negativmaterial wird sodann 1 min in einem Diffusionsübertragungskopiergerät gegen die beschriebene, entwicklungskeimehaltige, wärmeempfindliche Schicht des Empfangsmaterials gepresst. Nachher werden die Materialien voneinander getrennt. 



   Die ein positives und wärmeabsorbierendes Silberbild enthaltende wärmeempfindliche Schicht wird getrocknet und einer Infrarotstrahlung ausgesetzt, wodurch die wärmeempfindliche Schicht entsprechend den silberhaltigen Teilen weniger durchlässig und weniger hydrophil wird. Nach der Behandlung dieser Schicht mit einer abstossenden Zusammensetzung und mit einem Fixer, wie beschrieben in Beispiel 1, erhält man eine druckfertige Flachdruckform hervorragender Qualität. 



   Beispiel 3 : Eine   7joigne   wässerige Lösung von Gelatine wird im Verhältnis von 7 g Gelatine/m2 auf einen Cellulosetriacetatträger vergossen. Nach der Trocknung dieser Gelatineschicht wird darauf die folgende Zusammensetzung in einem Verhältnis von 50 g/m2 aufgebracht : 
 EMI10.3 
 
<tb> 
<tb> lige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Gelatine <SEP> 1000 <SEP> cm3
<tb> 40%ige <SEP> kolloidale <SEP> wässerige <SEP> Dispersion
<tb> von <SEP> Polyäthylen <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse
<tb> kleiner <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> li <SEP> und <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht, <SEP> begriffen <SEP> zwischen
<tb> 15 <SEP> 000 <SEP> und <SEP> 30 <SEP> 000 <SEP> 75 <SEP> cm
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 



   Das ein durch Wärme entstandenes Bild tragende Material wird in eine   lomige   wässerige Lösung von
Methylenblau getaucht. Die Farbstofflösung durchdringt die Aufzeichnungsschicht in den wasserdurch- lässig gebliebenen Teilen. Die durch Wärme bildgemäss undurchlässig und hydrophob gemachten Teile der Aufzeichnungsschicht absorbieren keinen Farbstoff. 



   Wenn man die noch feuchte Kopie bei Raumtemperatur gegen einen als Empfangsmaterial verwen- deten Papierbogen presst, erhält man darauf ein blaues negatives Bild. In dieser Weise können verschie- dene Kopien der während der Infrarotstrahlung in Kontakt mit der wärmeempfindlichen Schicht stehen- den Seite der Vorlage durch Diffusionsübertragung des absorbierten Farbstoffes auf ein Empfangsmaterial aus Papier hergestellt werden. Die Anzahl der Kopien ist abhängig von der Durchlässigkeit der Gelatine, der Natur des aus Papier bestehenden Empfangsmaterials, der Konzentration der Farbstofflösung und der
Temperatur, bei der die Diffusion stattfindet. 



   Durch Einverleibung eines bekannten Härtemittels, z. B. Formaldehyd, in die Gelatineschicht in einer Menge von   0, 5 Gew.-'%),   bezogen auf die Gelatine, erhält man ein mechanisch stärkeres Material. Experimentell wurde festgestellt, dass man mehr als 800 gute Kopien erhalten kann, indem man das Material in Kontakt bringt mit einer rotierenden Farbwalze, die durch eine wässerige Farbstofflösung vor jeder Kontaktherstellung mit einem Empfangspapierbogen benetzt wird. Die Behandlung mittels Formaldehyds verhütet eine zu starke Quellung der Gelatine. 



   Ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn man die oben erwähnte Polyäthylendispersion der Aufzeichnungsschichtzusammensetzung durch eine   40%igue   wässerige Dispersion von Polyvinylchloridteilchen mit durchschnittlichem Partikeldurchmesser von 0,16   u   und Durchschnittsmolekulargewicht von   200000   oder durch eine 40% ige wässerige Dispersion von Polymethylmethacrylatteilchen mit Durchschnittsdurchmesser von 0,12      und Durchschnittsmolekulargewicht von   1300000   ersetzt. 



   Beispiel 4 : Ein Material, zusammengesetzt wie beschrieben in Beispiel 3, aber dessen Cellulosetriacetatträger darüber hinaus auch eine in Vacuo aufgebrachte Kupferschicht metallisiert wurde, wird an einer Schablone für gedruckte Schaltungen durch Infrarotbestrahlung, wie beschrieben in demselben Beispiel, belichtet. Nachher wird das belichtete Material mit einer   2% eigen   wässerigen Natriumhypochloritlösung behandelt, wodurch die nach der Infrarotbestrahlung hydrophil und wasserdurchlässig gebliebenen Teile entfernt werden. Die Ätzung des Kupfers an den unbedeckten Teilen wird mit einer üblichen   Eisen- (III)-chlorid   enthaltenden Ätzflüssigkeit vorgenommen. Auf diese Weise erhält man eine gedruckte Schaltung. 



   Beispiel 5 : Eine Lösung von 70 g Gelatine in 1000 cm3 Wasser wird im Verhältnis von 7 g Gelatine/m2 auf einen 0,14 mm dicken Cellulosetriacetatträger aufgebracht. Auf die getrocknete Gelatineschicht wird eine Schicht der folgenden Zusammensetzung in einem Verhältnis von 50 g/m2 aufgetragen : 
 EMI11.2 
 
<tb> 
<tb> Polyvinylalkohol <SEP> 10 <SEP> g
<tb> 40%ige <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> des <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> verwendeten <SEP> Polyäthylens <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> 900 <SEP> cm3
<tb> 
 
Die Schicht wird getrocknet und das Material ist fertig zum Aufzeichnen. 



   Eine einseitig mit infrarotabsorbierendenBildzeichen bedruckte Vorlage wird in Berührung gebracht mit dem Träger des wie oben beschrieben hergestellten, wärmeempfindlichen Materials. Ein infrarotabsorbierender schwarzer Papierbogen wird auf die wärmeempfindliche Schicht gelegt. Dann werden die aufeinanderliegenden Materialien mit infrarotem Licht bestrahlt, wobei aber die Vorlage zwischen der Lichtquelle und dem wärmeempfindlichen Material befindlich ist. Die   wärmeempfindliche   Schicht wird hydrophob an den mit den nicht-druckenden Flächen der Vorlage übereinstimmenden Stellen. Durch Eintauchen des Aufzeichnungsmaterials, das ein durch Wärme entstandenes Bild enthält, in eine wässerige Lösung von Methylenblau werden die hydrophil gebliebenen Flächen blau gefärbt, so dass ein positives Bild der Vorlage erhalten wird. 



   Beispiel 6 : Eine Menge von 40 g Russ wird in einer Lösung von 70 g Gelatine in 1000   cms   Was-   ier   dispergiert. Ein mit einer Gelatinehaftschicht versehener   Cellulosetriacetatträger   wird mit dieser Dispersion in einem Verhältnis von 7 g   Gelatine/m   beschichtet.

   Nach der Trocknung wird darauf eine 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 wärmeempfindliche Schicht mit folgender Zusammensetzung in einem Verhältnis von 50   cmVm   aufgetragen : 
 EMI12.1 
 
<tb> 
<tb> Gelatine <SEP> 10 <SEP> g
<tb> 52loge <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> von <SEP> Mischpoly- <SEP> (vinylchlorid/diäthylmaleat)- <SEP> 
<tb> - <SEP> teilchen <SEP> (88, <SEP> 6/11, <SEP> 4) <SEP> mit <SEP> durchschnittlichem <SEP> Partikeldurchmesser <SEP> von <SEP> 0, <SEP> l <SEP> 1
<tb> und <SEP> Grenzviskosität <SEP> ( <SEP> = <SEP> 0, <SEP> 86 <SEP> dl/g <SEP> ,
<tb> gemessen <SEP> in <SEP> Cyclohexanon <SEP> bei <SEP> 200C <SEP> 75 <SEP> cm
<tb> Wasser <SEP> 900 <SEP> cm3
<tb> 
 
Diese Schicht wird unter   350C   getrocknet.

   Nachher wird das erhaltene Material mit der wärmeempfindlichen Schicht gegen den Polyäthylenglykolterephthalat-Träger eines lichtempfindlichen Materials, das eine bildgemäss belichtete und entwickelte Negativsilberhalogenidemulsionsschicht aufweist, gepresst und infrarotem Licht ausgesetzt, wobei die entwickelte Emulsionsschicht der Infrarotlichtquelle zugewendet ist. Durch die Infrarotbestrahlung werden die nicht mit dem Silberbild übereinstimmenden Flächen der Aufzeichnungsschicht hinsichtlich der nicht bestrahlten Flächen hydrophob und weniger durchlässig, so dass mit diesem Material eine Kopie erhalten werden kann, wie beschrieben wurde in Beispiel 3, oder eine Offsetplatte wie beschrieben in Beispiel 1. 



   Beispiel7 :DiefolgendenzweiZusammensetzungenwerdenhergestellt: 
Zusammensetzung A 
 EMI12.2 
 
<tb> 
<tb> Polystyrol <SEP> mit <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht <SEP> von <SEP> 5 <SEP> 600 <SEP> 45 <SEP> g
<tb> Methylenchlorid <SEP> 240 <SEP> cm3
<tb> Netzmittel <SEP> mit <SEP> der <SEP> Formel <SEP> : <SEP> 
<tb> HssCOO- <SEP> (CH, <SEP> CH20) <SEP> -H <SEP> 1 <SEP> g
<tb> 
 Zusammensetzung B 
 EMI12.3 
 
<tb> 
<tb> Gelatine <SEP> 10 <SEP> g
<tb> 5%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 20 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> 500 <SEP> cm3
<tb> 
 
Die Zusammensetzung A wird sodann in der Zusammensetzung B dispergiert. Nachher wird die Dispersion unter Rühren bis zur völligen Verdampfung des Methylenchlorids erwärmt.

   Darauf wird die Dispersion auf einen Polyäthylenglykolterephthalat-Träger aufgetragen, der mit einer Haftschicht und einer Gelatineschicht überzogen ist, wie beschrieben in Beispiel 1. Nach der Trocknung unter   350C   wird ein wärmeempfindliches Material erhalten, das in einem thermographischen Aufzeichnungsverfahren verwendet werden kann. 



   Beispiel 8: Ein Papier mit Quadratmetergewicht von 135 g wird mit einer üblichen gelatinehaltigen Auskopieremulsion, die jedoch kein Härtemittel enthält, versehen. Die Zusammensetzung einer derartigen Emulsion wird beschrieben z. B. in E. J. Wall, Photographic Emulsion, American Photo graphic Publishing Co. (1929), S. 106 bis 110 und S. 237 bis 238.

   Auf diese Emulsionsschicht wird eine Schicht der folgenden Zusammensetzung in einem Verhältnis von 50 g/m2 vergossen : 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 
 EMI13.1 
 
<tb> 
<tb> Gelatine <SEP> 10 <SEP> g
<tb> 400/oige <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> von <SEP> Poly-
<tb> äthylen <SEP> mit <SEP> durchschnittlichem <SEP> Partikeldurchmesser <SEP> kleiner <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> ju <SEP> und
<tb> Durchschnittsmolekulargewicht, <SEP> begriffen
<tb> zwischen <SEP> 15 <SEP> 000 <SEP> und <SEP> 30 <SEP> 000 <SEP> 75 <SEP> g
<tb> Wasser <SEP> 950 <SEP> cm'
<tb> 
 
 EMI13.2 
 
 EMI13.3 
 
<tb> 
<tb> 35 <SEP> Cl% <SEP> ige <SEP> wässerige <SEP> Gelatine <SEP> 1000 <SEP> cm3
<tb> 28loige <SEP> kolloidale <SEP> wässerige <SEP> Dispersion
<tb> von <SEP> Polymethylmethacrylat <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Teilchengrösse <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0,

  12 <SEP> li <SEP> und
<tb> einem <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht <SEP> 3 <SEP> 
<tb> von <SEP> 130 <SEP> 000 <SEP> 54 <SEP> cm
<tb> 28%ige <SEP> kolloidale <SEP> wässerige <SEP> Lösung
<tb> von <SEP> Polystyrol <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse
<tb> von <SEP> 0,14 <SEP> li <SEP> und <SEP> einem <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht <SEP> von <SEP> 50 <SEP> 000 <SEP> 54 <SEP> cm3
<tb> 
 
 EMI13.4 
 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 
 EMI14.1 
 
<tb> 
<tb> Gelatine <SEP> 10 <SEP> g
<tb> 40%ige <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> von <SEP> Poly-
<tb> äthylen <SEP> mit <SEP> durchschnittlichem <SEP> Partikeldurchmesser <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> p <SEP> und
<tb> i <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht,

   <SEP> begriffen
<tb> zwischen <SEP> 15 <SEP> 000 <SEP> und <SEP> 30 <SEP> 000 <SEP> 75 <SEP> g
<tb> Wasser <SEP> 950 <SEP> g
<tb> 
 
Diese Schicht wird unter   350C   getrocknet. Das erhaltene Material wird mit infrarotem Licht belich- tet, wobei die wärmeempfindliche Schicht mit einer infrarotabsorbierende Flächen tragenden Vorlage in Berührung steht. Das thermisch und bildgemäss undurchlässig gemachte Material wird der Einwirkung von Chlorwasserstoffgas ausgesetzt. Das Chlorwasserstoffgas dringt in den durchlässig gebliebenen Flä- chen der Registrierschicht und veranlasst an diesen Stellen einen Farbumschlag von Rot in Blau. 



   Beispiel 11 : Eine   7% igue   wässerige Gelatinelösung, die pro Liter 2 g eines infrarotabsorbieren- den Silbersols enthält, wird in einem Verhältnis von 7 g   Gelatine/m2   auf einen mit einer Haftschicht versehenen Polyäthylenglykolterephthalat-Träger vergossen. 



   Nach der Trocknung wird darauf die folgende Zusammensetzung in einem Verhältnis von 50 g/m2 aufgetragen : 
 EMI14.2 
 
<tb> 
<tb> lige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Gelatine <SEP> 1000 <SEP> cm"
<tb> 40%ige <SEP> kolloidale <SEP> wässerige <SEP> Dispersion
<tb> von <SEP> Polyäthylen <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse
<tb> kleiner <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> li <SEP> und <SEP> einem <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht,

   <SEP> begriffen <SEP> zwischen
<tb> 15000 <SEP> und <SEP> 30 <SEP> 000 <SEP> 75 <SEP> cm"
<tb> 
 
 EMI14.3 
 
 EMI14.4 
 
<tb> 
<tb> 1010% <SEP> ige <SEP> Losung <SEP> von <SEP> Gelatine <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> 400 <SEP> cm3
<tb> Glyzerin <SEP> 15 <SEP> cm3
<tb> 5% <SEP> igue <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 1-Phenyl-3-pyrazolidinon <SEP> in <SEP> Äthanol <SEP> 400 <SEP> cm3
<tb> Äthanolamin <SEP> 6 <SEP> cm3
<tb> 111%ige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb> tige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> 30 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> bis <SEP> 1000 <SEP> cm3
<tb> 
 
Vor dem Auftragen der ersten Schicht wird der PH-Wert der Lösung mittels   10% tiger   Schwefelsäure auf 6, 5 eingestellt. 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 



   Nach dem Trocknen der ersten Schicht wird darauf eine zweite Schicht aus der folgenden Suspension im Verhältnis von 100   g/n   aufgetragen : 
 EMI15.1 
 
<tb> 
<tb> Silberchloridemulsion, <SEP> die <SEP> pro <SEP> kg <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> Mol
<tb> Silber <SEP> aufweist <SEP> 500 <SEP> g
<tb> 0, <SEP> l%ige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> lH-Benztriazol <SEP> in
<tb> Äthanol <SEP> 20 <SEP> 3
<tb> 1- <SEP> Phenyl-5 <SEP> -mercaptotetrazol <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> 11%igue <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> bis <SEP> 1000 <SEP> cm'
<tb> 
 
Nach der Trocknung wird die Emulsionsschicht mit einer wärmeempfindlichen Schicht aus folgender Lösung überzogen :

   
 EMI15.2 
 
<tb> 
<tb> Gelatine <SEP> 5 <SEP> g
<tb> zigue <SEP> kolloidale <SEP> Polyäthylenemulsion
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> l <SEP> fj <SEP> 
<tb> und <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht,
<tb> begriffen <SEP> zwischen <SEP> 15 <SEP> 000 <SEP> und <SEP> 30 <SEP> 000 <SEP> 75 <SEP> g
<tb> Wasser <SEP> bis <SEP> 1000 <SEP> cm3
<tb> 
 
Das lichtempfindliche Material wird sodann reflektographisch durch die Rückseite des Aufzeichnungsmaterials nach einer Vorlage belichtet, wobei die zu reproduzierenden Bildzeichen der Vorlage der wärmeempfindlichen Schicht zugewendet sind. Das erhaltene latente Silberbild wird auf trockene Weise entwickelt, indem man das Material 30 sec bei   800C   auf einer Hochglanzplatte erwärmt.

   Nachher wird das erhaltene Negativ in dem in Beispiel 1 beschriebenen Gerät (Thermographic Secretary Copying Machine) infraroten Strahlen ausgesetzt. Infolge dieser Bestrahlung und der wärmeabsorbierenden Eigenschaften des entwickelten Silbers werden die mit den entwickelten Bildstellen der Emulsionsschicht übereinstimmenden Stellen der wärmeempfindlichen Kopie hydrophob, während die andern Stellen jedoch hydrophil bleiben. In dieser Weise erhält man ein Umdruckoriginal, das weiter in eine   10%ige   wässerige Lösung von Methylenblau getaucht werden kann. Diese Farbstofflösung befeuchtet nur die hydrophilen Stellen des Umdruckoriginals, so dass nach Gegeneinanderpressen des Umdruckoriginals und eines üblichen Schreibpapierbogens ein positives Farbstoffbild der Vorlage erzeugt wird.

   Es können derart mehrere Kopien erhalten werden, indem man das Umdruckoriginal wiederholt mit Farbstofflösung befeuchtet und jedesmal auf einen Papierbogen presst. 



   Beispiel 13: Eine Schablone wird wie   folgt hergestellt : Ein Japanpapier mit Quadratmeterge-   wicht von 14 g wird in die folgende Lösung eingetaucht : 
 EMI15.3 
 
<tb> 
<tb> lige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Gelatine <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> 200 <SEP> 3
<tb> 40%ige <SEP> kolloidale <SEP> Polyäthylenemulsion
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> l <SEP> l
<tb> und <SEP> einem <SEP> Durchschnittsmolekulargewicht
<tb> begriffen <SEP> zwischen <SEP> 15 <SEP> 000 <SEP> und <SEP> 30000 <SEP> 100 <SEP> cm3 <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> bis <SEP> 700 <SEP> cm3
<tb> 
 
Nach dem Trocknen dieses Japanpapiers liegen 9 g fester Stoff/m2 vor.

   Das derart behandelte Papier, das für Farbe undurchlässig geworden ist, wird dann reflektographisch mit infrarotem Licht bestrahlt, indem es mit einer negativen, ein Silberbild enthaltenden Kopie einer zu reproduzierenden Vorlage in Berührung gebracht wird. Nach dem bildmässigen Erwärmen wird das Papier 60 sec in eine Lösung von   Zeigern   Javellewasser eingetaucht. Auf diese Weise wird die Schicht an den Stellen, die während der Infrarotbestrahlung mit den nicht silberhaltigen Stellen des Negativs in Berührung standen, weggefressen, so dass das Japanpapier an diesen Stellen für fette Farbe durchlässig wird. Nach Spülen und Trocknen erhält man eine positive Schablone.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Aufzeichnungsschicht, die schmelzbare, in einem Bindemittel dispergierte Teilchen enthält, insbesondere zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe von Informationen in einem thermographischen Verfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Aufzeichnungsschicht enthaltenen schmelzbaren Teilchen hauptsächlich oder ganz aus hydrophobem, thermoplastischem, bei Raumtemperatur festem Polymeren bestehen, die in einem Gewichtsverhältnis grösser als 1 : 1 in einem wasserdurchlässigen hydrophilen Bindemittel dispergiert sind, und gegebenenfalls das Aufzeichnungsmaterial eine an die Aufzeichnungsschicht anliegende hydrophile Schicht enthält.
    2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungsschicht oder eine anliegende Schicht infrarotabsorbierende Substanzen enthält.
    3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Erzeugung eines sichtbaren Bildes ein Pigment, Metallteilchen, einen gelösten Farbstoff oder eine Komponente bzw. Komponenten für eine Farbreaktion oder einen bestimmten Katalysator für eine solche Reaktion enthält.
    4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungsschicht oder eine anliegende Schicht zur Erzeugung eines sichtbaren Bildes lichtempfindliches Silberhalogenid und/oder einen Entwicklungsstoff für belichtetes Silberhalogenid enthält.
    5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungsschicht oder eine anliegende Schicht zur Erzeugung eines sichtbaren Bildes Entwicklungskeime zur Förderung der Entwicklung von komplexiertem Silberhalogenid oder Substanzen zur Bildung solcher Entwicklungskeime enthält.
    6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerteilchen Latex-Polymerteilchen sind.
    7. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerteilchen eine Grösse von 0, 1 bis 50 J. I aufweisen. EMI16.1 n et, dass die Polymerteilchen in einer Menge von 0, 5 bis 10 g/m2 vorliegen.
    9. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Polymerteilchen in Gelatine dispergiert sind. EMI16.2
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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