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Sicherungseinrichtung für Weichenstellvorrichtungen.
Zur Sicherung der Weicheneinstellung werden Stellriegel verwendet, deren Kettenrollen mit Hebelrollen am Stellwerke durch Drahtzügo verbunden sind, von denen sich hei jeder Bewegungsrichtung je einer auf die Kettenrolle aufwickelt be/w. von derselben abwickelt.
Die verlässliche Funktion des Stellriegels und der erforderliche Schluss der Spitz- schiene kann nur dann erreicht werden, wenn die Spannungen dieser beiden Drahtzüge einander das Gleichgewicht halten. Reisst demnach eine der Leitungen, beispielsweise wahrend der Betätigung dsst Weiche, so wird die liettenrolle, dein Zuge der nicht gerissenen Leitung
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die Leitung bereits vor der Umstellung gerissen, so wird dieser Umstand meistens zu spat bemerkt, während beim Reissen derselben im Augenblicke der Umstellung, der Weichensteller das momentane Nachlassen des Zuges zwar am Stcllhcbel bemerkt, ohne jedoch in allen Fällen eine Entgleisung verhüten zu können.
Vorliegende Erfindung hat eine Sicherungseinrichtung zum Gegenstande, welche eine Entgleisung bei gerissener oder auch nur z. H. durch Witterungseinflüsse übermässig ge- dehnter Leitung sowie eine unvollkommene Weichenstellung unmöglich macht. Der angestrechte
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in den Drähten nicht überschritten wird, der aber beim Reissen eines Drahtes von dem bezüglichen hebel freigegeben wird und sich verdreht, so dass auch der zweite Hebe) ausser
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 und 2 denselben in Draufsicht bezw. in Seitenansicht, während die Fig. 3,4, 5 und 6 einzelheiten darstellen.
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dauernder Verbindung mit einer über die Kettenrolle 3 geführten Kette 6 stehen. Der Drchbolzcn 7 des Hebels, ! ist eingemauert, und zwar zweckmässig in solcher Hoho, dass die Kette 6 horizontal läuft. An dem Hebel 5 sind symmetrisch zwei um die Holzen
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Hebel 10 den Backen 13 frei, dieser verdreht sich im Sinne des Uhrzeigers, wodurch auch der untere Hebel 10 ausser Berührung mit dem Backen 13 kommt.
Letzterer Hebel verdreht sich, dem Zuge des nicht gerissenen Drahtes 2 folgend, bis letzterer aus seiner Kerbe 11 fällt, während gleichzeitig der Backen 13 gegen das dem Stellriegel zugekehrte Endo des Schlitzes 4 gleitet und auf diese Weise unter der Wirkung des hinreichend bemessenen Gewichtes 15 die bezügliche Endstellung der Weiche sichert.
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dreht und den letzteren freigibt, und es wird sich die Gleitbacke 13 gegen das dem Stellriegel zugekehrte Ende des Schlitzes 4 bewegen und auf diese Weise die zugehörige Endstellung der Weiche bewirken.
Diese Vorrichtung tritt auch in Funktion bei Umstellung aufgeschnittener Weichen, sowie beim Umstellen solcher Weichen, welche irgendwie verlegt sind, überhaupt bei jeder abnormalen Funktion der Weiche, bei welcher bis jetzt der Stellwerkwärter nur auf das Gefühl am Stellhebel angewiesen war.
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Safety device for switch machines.
To secure the turnout setting, locking bars are used, the chain rollers of which are connected to lever rollers on the signal box by wire pulls, one of which is wound onto the chain roller in each direction of movement. handled by the same.
The reliable function of the locking bar and the required closure of the pointed rail can only be achieved if the tensions of these two wire pulls keep each other in balance. If one of the lines breaks, for example during the actuation of the switch, the roll of wire becomes the course of the line that is not torn
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If the line was torn before the changeover, this circumstance is usually noticed too late, while if the line breaks at the moment of the changeover, the switchman notices the momentary slackening of the train on the handlebar, but without being able to prevent a derailment in all cases.
The subject of the present invention is a safety device which prevents derailment in the event of a crack or only z. H. makes an excessively stretched line impossible due to the weather and an imperfect setting of the course. The right one
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is not exceeded in the wires, but which is released by the relevant lever when a wire breaks and is twisted, so that the second lift) except
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The drawing illustrates an exemplary embodiment of the subject matter of the invention, namely, FIGS. 1 and 2 show the same in plan view, respectively. in side view, while FIGS. 3, 4, 5 and 6 show details.
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permanent connection with a chain 6 guided over the chain roller 3. The bolt 7 of the lever,! is walled in, and expediently in such a Hoho that the chain 6 runs horizontally. On the lever 5 there are two symmetrical around the wood
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Lever 10 releases the jaws 13, this rotates clockwise, whereby the lower lever 10 also comes out of contact with the jaws 13.
The latter lever rotates, following the course of the non-torn wire 2, until the latter falls out of its notch 11, while at the same time the jaw 13 slides against the end of the slot 4 facing the locking bar and in this way under the action of the adequately measured weight 15 the related end position of the switch secures.
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rotates and releases the latter, and the sliding jaw 13 will move against the end of the slot 4 facing the locking bar and in this way cause the associated end position of the switch.
This device also comes into operation when switching cut points, as well as when switching points that are somehow misplaced, in general with every abnormal function of the switch, in which until now the signalman was only dependent on the feeling on the control lever.