AT26480B - Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei Wasserkraftanlagen. - Google Patents

Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei Wasserkraftanlagen.

Info

Publication number
AT26480B
AT26480B AT26480DA AT26480B AT 26480 B AT26480 B AT 26480B AT 26480D A AT26480D A AT 26480DA AT 26480 B AT26480 B AT 26480B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
basin
arrangement
water storage
hydropower plants
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Golwig
Original Assignee
Fritz Golwig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Golwig filed Critical Fritz Golwig
Application granted granted Critical
Publication of AT26480B publication Critical patent/AT26480B/de

Links

Landscapes

  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei   Wasserkraftanlagen.   



   Es ist häufig bei Kraft-und namentlich bei elektrischen Anlagen (z. B. bei mit Wasserkraft betriebenen elektrischen Überlandzentralen) wünschenswert, die zur Verfügung stehende Energie aufzuspeichern, um sie später zu beliebigen Zeiten und in beliebigen sekundlichen Mengen auszunutzen. Zu diesem Zwecke wurde bereits vorgeschlagen, durch eine Pumpe Wasser in ein hochgelegenes Becken zu drücken, von wo ans es zum Antriebe einer die Hauptanlage unterstützenden Nebenanlage abgelassen werden kann. Die Anordnung einer derartigen Speicheranlage mit Hochbecken war jedoch bisher dort   unmöglich,   wo kein Wasser zu dessen Speisung zur Verfügung stand oder wohl, z.

   B. bei Wasserkraftanlagen, Wasser vorhanden, aber durch   Zurückhalten   desselben bei Füllung des Hochbeckens Störungen in den Wasserverhältnissen des   Unter ! aufcs eingetreten   wären oder endlich dort, wo das Wasser wohl vorhanden war, aber im Winter wegen Eisbildung   (be-   sonders wegen des sogenannten Eisgrieses) nicht zum Pumpen- und Tarbinenbetrieb verwendet werden konnte.

   Die Erfindung ermöglicht den Betrieb einer Wasseraufspeicherung mit einem solchen Hochbecken auch in diesen Fällen, und zwar dadurch, dass ausser diesem   liochbfckon   noch ein zweites,   tiefgelegones Becken   vorgesehen wird, das entweder. bai stetigem Kreislauf, sowohl zur Speisung als auch wieder zur Aufnahme des Ablaufes des   llochbeckens   dient oder das nur den Ablauf des Hochbeckens aufnimmt und dann dazu dient, unter Zuhilfenahme einer geeigneten Regelung während der Füllung des Hoch-   bcckens aus einem Wasserlaufe soviel   Wasser in den Unterlauf abströmen zu lassen, wie aus dem   (verlaufe   entnommen wird.

   Das untere   Becken muss. wenn   der beabsichtigte Zweck theoretisch vollständig erfüllt werden soll, den gleichen Fassungsraum wie das obere Becken besitzen. 



   Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 und 2 schematisch in   Ausführungsformen für diese   beiden Fälle. 



   Es soll in beiden Fällen ein hochgelegenes Becken B in bekannter Weise während einer gewissen Zeit, z. B. während einer geringen Beanspruchung einer Kraftanlage (elektriches Licht- und Kraftwerk A, Fig. 2), mit Hilfe einer durch eine die aufzuspeichernde Energie liefernde Kraftmaschine Al betriebenen Pumpe P mit Wasser gefüllt werden, das zu einer späteren Zeit (z. B. während der   Höchstbeanspruchung   der Anlage) aus dem   eiteren Becken. ss abgelassen   wird, um eine Turbine l'anzutreiben, die die aufgespeicherte Energie durch irgendein Übertragungsmittel weiter abgibt. 



   Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiele ist vorausgesetzt, dass zur   Füllung des oberen Speicherbeckens B kein geeigneter Wasservorrat (Fluss, See usw. ) vor-   
 EMI1.1 
 wasser u. dgl.) gefüllt zu werden braucht und den im allgemeinen   gleichen Fassungsraum   wie das obere Becken B besitzt. Aus diesem Becken C wird das obere Becken   ss   durch das   Rohrstück     t'und   das Rohr R mit Hilfe der Pumpe P gefüllt und in dieses Becken   C   findet wieder die Entleerung des oberen Beckens durch ein besonderes Rohr oder durch das Rohr R und das   Rohrstück   rl statt, wenn das im Hochbecken aufgespeicherte Wasser zum Antriebe der Turbine T verwendet wird.

   Die ganze Anlage kann demnach ganz un- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiele ist vorausgesetzt, dass sich nahe der günstigen Stelle für die Anlage des Hocbbeckens wohl ein entsprechender Wasservorrat F (Fluss, Wasserlauf) befindet, dass aber das zeitweise Zurückhalten von Wasser zur Füllung des oberen Beckens B aus diesem Wasserlanfe und die spätere Entleerung bisher durch wasserrechtliche Verhältnisse unmöglich gemacht war. In diesem Falle wird unterhalb der Turbine ?'wieder ein zweites Becken 0 von im allgemeinen gleichem Fassungsraum wie B angeordnet und dafür gesorgt, dass bei jedesmaliger Füllung des   Hochbeckens   B der sekundliche   Zufluss   zur Pumpe (bei   )   in jedem Augenblicke gleich 
 EMI2.1 
 



   Es kann also bei unmittelbarer Füllung des Hochbeckens B durch das Rohr R aus dem
Wasserlaufe doch jede Störung der Wasserverhältnisse im Unterlaufe dadurch vermieden werden, dass während dieser Füllung das im unteren Becken C aufgespeicherte Wasser genau in der gleichen Menge abgelassen wird, wie Wasser aus dem Laufe F für das obere   Becken B entnommen   wird. 



   Die zum Betriebe der Pumpe P dienende Kraftmaschine   1.   kann selbständig betrieben werden oder, wie in Fig. 2 vorausgesetzt ist, ein Elektromotor sein, der seinen Strom aus dem Leitungsnetz L der Hauptanlage selbst erhält. 



   Bei dem Beispiele nach Fig. 2 wird die durch die Turbine T gewonnene, auf- gespeicherte Energie zum Teil von der Turbine selbst unmittelbar übertragen (z. B. einer   Transmission W für   ein Walzwerk), zum Teil mittels eines Generators   G   einem getrennten
Netze LI zugeführt. Selbstverständlich kann die aufgespeicherte Energie auch dem Haupt- 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei Wasserkraftanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem hochliegenden Speicherbehälter (B) noch ein zweiter, tiefliegender Gegen- behälter (C) vorgesehen wird, der entweder, bloss einmal gefüllt, sowohl zur Speisung als auch zur Wiederaufnahme des Ablaufes des Hochbehälters dient (Fig. 1) oder nur den Ablauf des aus einem Wasserlaufe zu speisenden Hochbehälters aufnimmt und dann dazu dient, während der Füllung des Hochbehälters so viel Wasser in den Wasserlauf abzugeben, wie aus diesen zur Füllung des Hochbehälters entnommen wird. EMI2.3
AT26480D 1905-07-11 1905-07-11 Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei Wasserkraftanlagen. AT26480B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT26480T 1905-07-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT26480B true AT26480B (de) 1906-11-26

Family

ID=3538032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT26480D AT26480B (de) 1905-07-11 1905-07-11 Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei Wasserkraftanlagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT26480B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102015104909B3 (de) Energiespeicher, Kraftwerksanlage mit Energiespeicher und Verfahren zum Betrieb desselben
EP2776705B1 (de) Pumpspeicherkraftwerk
EP2681445B1 (de) Hydraulischer energiespeicher
CH708605A2 (de) Pumpwasserdruck-Luftpolster-Energiespeicherung mit einstellbarem über die Druckluft regulierbarem konstantem Wasserdruck für den Turbinenantrieb.
DE4139134A1 (de) Wasserkraftschnecke zur energieumwandlung
DE202013011141U1 (de) Pumpspeicherwerk
DE69605510T2 (de) Einrichtung und verfahren zum entsalzen von meerwasser durch umkehrosmose mittels hydrostatischen drucks
DE102012100981A1 (de) Unterwasserspeicher zum Speichern von vorzugsweise elektrischer Energie
WO2014072415A1 (de) Pumpspeicher-wasserkraftwerk und energieerzeugungs- und speichersystem mit einem solchen kraftwerk
EP2003332A1 (de) Wasserkraftanlage
AT26480B (de) Anordnung zur Wasseraufspeicherung bei Wasserkraftanlagen.
AT6889U1 (de) Verfahren und vorrichtung zur leistungsregelung in einem speicherkraftwerk
DE102009057343B4 (de) Kraftwerkskomponente mit höhenverstellbarem Maschinenhaus für Pumpspeicherwerke und Pumpspeicherwerk
DE19907180A1 (de) Mechanischer Energiewandler Strömungsenergie
DE2447246A1 (de) Einrichtung zum speichern von medien unter druck
DE3037777C2 (de) Verfahren zur Erzeugung elektrischer Energie aus Wärme
DE102013020984A1 (de) Stahlhohlkörpersysteme als Pumpspeicherwerk
EP2405205B1 (de) Gasabscheider in einer Solaranlage zur Wärmegewinnung
DE102008050389A1 (de) Verfahren zur Energiespeicherung in großflächigen Stromnetzen und dafür geeigneter Energiespeicher
DE202007016499U1 (de) Energieerzeugungsanlage
EP4278081B1 (de) Hydromechanische energiespeicher- und energieumwandlungsvorrichtung sowie betriebsverfahren
DE102014015374A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Übertragung der Bewegungsenergie einer Wassermasse auf ein im geschlossenen Leitungssystem angeordnetes Fluid
DE553144C (de) Anlage zur Nutzbarmachung der durch die Ebbe und Flut des Meeres verfuegbaren Energie
AT102174B (de) Wasserkraftanlage in Hochdruckwasserleitungen.
DE102010044876B4 (de) Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie aus Wasserkraft