AT253612B - Verfahren zur Herstellung von Kleinstelektromotoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kleinstelektromotoren

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AT253612B
AT253612B AT964164A AT964164A AT253612B AT 253612 B AT253612 B AT 253612B AT 964164 A AT964164 A AT 964164A AT 964164 A AT964164 A AT 964164A AT 253612 B AT253612 B AT 253612B
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AT
Austria
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rotor
miniature electric
electric motors
production
shaft
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Application number
AT964164A
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English (en)
Inventor
Josef Drasch
Original Assignee
Eumig
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  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kleinstelektromotoren 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kleinstelektromotoren mit einem bewickelten Rotor-Blechpaket. 



   Bisher wurden die Rotoren von Kleinstelektromotoren in der Weise hergestellt, dass die aufeinandergeschichteten Bleche zunächst gepresst wurden, worauf in die zur Aufnahme der Rotorwelle vorgesehene Bohrung ein Hohlniet eingesetzt und vernietet worden ist. Anschliessend wurde der Läufer bewickelt und danach auf die Rotorwelle aufgezogen. Ein Nachteil dieses Herstellungsverfahrens war, dass eine relativ grosse Bohrung in den Blechschnitten erforderlich war. Dies führte zu einer grossen Feldkonzentration in den die Bohrung umgebenden Eisenteilen, woraus relativ grosse Eisenverluste resultierten. Ein weiterer Nachteil war, dass durch die Nietung der zur Verfügung stehende Wickelraum verkleinert wurde.

   Schliesslich ergaben sich immer wieder dadurch Komplikationen, dass die relativ dünnwandigen Nietrohre beim Nietvorgang ausbeulten, wodurch die später eingezogene Welle dezentriert war. 



   Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Rotor-Blechpakete im gepressten Zustand mit Kunststoff zu umspritzen und dann zu bewickeln, wobei in einem Fall zwei Wellenstümpfe in dem   Kunststoffkörper   befestigt werden. Da der das Blechpaket umschliessende Kunststoffteil die Presskraft desselben aufnehmen muss, ist es notwendig, diesen mit einer relativ grossen Wandstärke auszuführen. Dies hat jedoch zur Folge, dass der zur Verfügung stehende Wickelraum verkleinert wird und der Motor relativ gross gebaut werden muss. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass zunächst die einzelnen Rotorbleche zu einem Stapel aufgeschichtet werden, worauf dieser gepresst und in gepresstem Zustand bewickelt wird, wonach die Pressvorrichtung gelöst und das Rotorblechpaket auf einer Welle aufgezogen bzw. aufgeklebt wird. Bei diesem Verfahren ist es möglich, mit einem minimalen Bohrungsdurchmesser das Auslangen zu finden. Durch das Wegfallen des Hohlnietes wird auch der Wickelraum des Rotors vergrössert. Wird das Rotorblechpaket durch Klebung mit der Rotorwelle verbunden, so besteht überdies die Möglichkeit, den Rotor gegenüber der Welle zu zentrieren. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert :
Die   Fig. 1   zeigt im Axialschnitt einen nach den bisherigen Verfahren hergestellten Rotor eines Kleinstelektromotors. Fig. 2 stellt einen Querschnitt des in Fig. 1 gezeigten Rotors dar. Die Fig. 3 veranschaulicht ebenfalls im Axialschnitt den Rotor eines Kleinstelektromotors, der gemäss der Erfindung hergestellt worden ist. 



   In Fig. l ist mit 1 das Blechpaket bezeichnet, das durch einen Hohlniet 2 zusammengepresst ist, 3 ist die Wicklung des Rotors. Wie die Fig. l deutlich zeigt, wird durch den Hohlniet 2 ein relativ grosser Raum beansprucht, der zu einer Verminderung des zur Verfügung stehenden Winkelraumes führt. 



  Der Hohlniet selbst ist im Interesse eines möglichst geringen Bohrungsdurchmessers relativ dünnwandig ausgeführt. Erfahrungsgemäss ist es beim Nieten häufig zu einem Ausbeulen des Nietrohres gekommen, wodurch die Rotorwelle nicht mehr axial eingeführt werden konnte. Zufolge der daraus resultierenden 

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 Unwucht ist es bei der Herstellung dieser Kleinstelektromotoren zu einer relativ grossen Ausschussrate gekommen. Im Interesse einer guten Ausnützung des Motors war es auch erforderlich, die die einzelnen   Polhörner   verbindenden Rotorjoche relativ knapp zu bemessen, wodurch sich in diesen Teilen relativ hohe Feldkonzentrationen ergeben haben. Dies hat wieder vergrösserte Eisenverluste und damit eine Verschlechterung des Wirkungsgrades zur Folge. 



   Die Fig. 3 zeigt den neuen Rotor, bei welchem durch unmittelbares Bewickeln des noch gepressten Blechpaketes auf eine Nietung verzichtet werden konnte. Nach Abnahme des Rotors von der Wickelvorrichtung wird das Blechpaket lediglich durch die Wicklung gehalten. Zum Schutz der Wicklung 3 wird auf beiden Seiten des Blechpaket 1 ein Kunststoff-Pressteil 4,5 aufgeschoben. Der Kunststoffteil 5 weist eine die Rotorwelle 6 umschliessende Büchse 5a auf, auf welche nach dem Aufbringen der Wicklung ein Flachkollektor 7 aufgeschoben wird. Der bewickelte und mit dem Kollektor verbundene Rotor wird entweder direkt auf die Welle 6 aufgezogen, oder an dieser durch Klebung fixiert. 



  In diesem Fall ist es zweckmässig, die Bohrung des Rotors mit Spiel zu versehen, so dass vor dem Abbinden des Klebstoffes das Rotorblechpaket gegenüber der Welle 6 zentriert werden kann. 



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Im Rahmen der Erfindung sind vielmehr zahlreiche Abänderungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kleinstelektromotoren mit einem bewickelten Rotor-Blechpaket, da- durch gekennzeichnet, dass zunächst die einzelnen Rotorbleche zu einem Stapel aufgeschichtet werden, worauf dieser gepresst und im gepressten Zustand bewickelt wird, wonach die Pressvorrichtung gelöst und das Rotorblechpaket auf einer Welle aufgezogen bzw. aufgeklebt wird.
AT964164A 1964-11-13 1964-11-13 Verfahren zur Herstellung von Kleinstelektromotoren AT253612B (de)

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