AT247258B - Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schußspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schußspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden

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AT247258B
AT247258B AT754463A AT754463A AT247258B AT 247258 B AT247258 B AT 247258B AT 754463 A AT754463 A AT 754463A AT 754463 A AT754463 A AT 754463A AT 247258 B AT247258 B AT 247258B
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Elitex Zavody Textilniho
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Description


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   Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schussspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schussspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden, insbesondere zum
Abziehen (Absaugen) der Reservewicklung der Spulen. 



   Die Vorratskasten der automatischen Webstühle werden auf   Spulmaschinen mit Schussspulen gefüllt,   die an ihrer Spitze mit einer ringförmigen Wicklung der sogenannten Reservewicklung, versehen sind. Die Schussspulen werden aus dem Vorratskasten automatisch in die Ladeeinrichtung befördert, wo sie in den Webschützen geladen werden. Die Reservewicklung wird vor dem Laden mechanisch abgezogen und abgesaugt, wodurch das Vorderende des Schussfadens vor dem Laden gesichert ist. In der Bahn der Schussspulen, die in Richtung vom Vorratskasten verläuft, sind verschiedene Einrichtungen angeordnet, die sich an der Beförderung der Schussspulen vom Vorratskasten zur Ladestelle beteiligen, sowie Einrichtungen zur Vorbereitung der Schussspulen zum Laden.

   Dies sind   z.   B. die Einrichtung, welche die Schussspulen aus dem Vorratskasten nimmt und sie in den Führungskanal einträgt, der bei der Ladestelle mündet, die Einrichtung zum Ausscheiden der Schussspulen ohne Reservewicklung oder von verkehrtliegenden Schussspulen aus der Schussspulbahn, die Einrichtung, welche die Schussspulen in die Stellung zum Abziehen der Reservewicklung und in die Ladestellung bringt, die Einrichtung zum Abziehen und Absaugen der Reservewicklung, die Einrichtung zum Abschneiden usw. Im Grunde handelt es sich um alle Einrichtungen, die am Schussspulwechsel beteiligt sind, mit Ausnahme der Ladeeinrichtung, welche unabhängig betätigt wird. 



   Alle erwähnten Einrichtungen werden bisher mittels eines elektrischen Spulenfühlers oder unmittelbar durch den Ladehammer in Tätigkeit versetzt. Der elektrische Spulenfühler schliesst bei erschöpftem Schussfadenvorrat einen elektrischen Stromkreis, in den alle Einrichtungen zum Schussspulenwechsel und alle Einrichtungen zur Beförderung der Schussspulen aus dem Vorratskasten zur Ladestelle eingeschaltet sind. Im elektrischen Stromkreis ist ein Zeitschalter angeordnet, der nach einem bestimmten einstellbaren Zeitabschnitt nach Ladung der Schussspule in den Webschützen alle diese Einrichtungen wieder ausschaltet. 



   Es ist weiters eine Einrichtung bekannt, bei der die erwähnten Einrichtungen durch den Ladehammer beim Laden der Schussspule in den Webschützen in Tätigkeit versetzt werden, so dass sie eine gewisse Zeit nach dem Laden in Tätigkeit sind. Durch die Bewegung des Ladehammers wird der Elektromotor der Programmeinrichtung eingeschaltet, welcher die Tätigkeit der erwähnten Mechanismen steuert. 



   Eine gemeinsamer Nachteil aller dieser Einrichtungen besteht darin, dass ihre Tätigkeit unabhängig von der Ladestellung der Schussspule ist. Dadurch, dass die Einrichtungen ohne Rücksicht darauf, ob die Schussspule in der richtigen Ladestellung ist oder nicht, arbeiten, kommt es zu Störungen, die die Leistung des Webstuhles herabsetzen. 

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   Der erwähnte Nachteil wird gemäss der Erfindung bei einer Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schussspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden, insbesondere zum Abziehen (Absaugen) der Reservewicklung der Spulen dadurch beseitigt, dass in den Antriebsstromkreisen dieser beiden Einrichtungen in an sich bekannter Weise ein gemeinsamer Schalter (Hauptschalter) angeordnet ist, der durch einen die Anwesenheit einer Schussspule an der Ladestelle kontrollierenden Fühler betätigbar ist. Vorteilhafterweise besteht dabei der Fühler aus einem federbelasteten Winkelhebel, von dem ein Arm in die Bewegungsbahn der Spulenköpfe ragtund durch dessen andern Arm der Hauptschalter betätigbar ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann zum Hauptschalter ein Hilfsschalter parallelgeschaltet sein, der durch das Steuersegment eines im Antrieb für die Spulentransporteinrichtung vorgesehenen Drehteiles betätigbar ist und so auch nach Öffnen des Hauptschalter die Steuerstromkreise der   epiek-   
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 die Länge des Segmentes bestimmt ist. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich ausserdem durch ihre Einfachheit und Betriebsver- lässlichkeit aus. Es ist zwar schon eine Einrichtung bekannt, bei welcher ein die Anwesenheit der Schuss- spule an der Ladestelle kontrollierender Fühler vorgesehen ist, der eine ähnliche Ausgestaltung besitzt wie der Fühler beim Gegenstand der Erfindung, Es bestehen aber wesentliche Unterschiede hinsichtlich der
Aufgabe dieses Fühlers und auch bezüglich der von diesem zu steuernden elektrischen Stromkreise. Bei der bekannten Einrichtung handelt es sich um eine mehrfarbige Wechseleinrichtung für Webstühle, wobei der Fühlhebel in einem elektrischen Stromkreis angeordnet ist, der in erster Linie die Funktion des Lade- hammers steuert.

   Dieser elektrische Stromkreis schliesst einen weiteren   Kontrollstromkreis   ein, der fol- gende Funktionen überwacht : Übereinstimmung der Farbe der Schussspule, die zu laden ist, mit dem zugehörigen Schützen und Öffnen sowie Verschliessen des betreffenden Schussspulenbehälters. Wenn sich die zum Laden bestimmte
Schussspule in der richtigen Ladestellung befindet und   wenn die richtige Farbe   der Schussspule für den in
Frage kommenden Schützen gewählt wurde, wird der ganze Stromkreis geschlossen, der durch die Einschaltung eines Relais das Einschlagen der Schussspule in den Schützen bewirkt. Wenn sich die Schussspule nicht in der richtigen Ladestellung befindet oder wenn sie völlig fehlt, wird der Stromkreis nicht geschlossen und es kann nicht zum Laden kommen. 



   Demgegenüberkontrolliert bei der Einrichtung gemäss der Erfindung der zweiarmige Fühlhebel die Anwesenheit der Schussspule in der Ladestellung'und bewirkt, wenn sich die Schussspule in der richtigen Ladestellung befindet, nicht, wie bei der bekannten Einrichtung, das Laden der Schussspule in den Webschützen, sondern das Aussertätigkeitsetzen der Einrichtung zur Beförderung der Spule aus dem Vorratskasten zur Ladestelle und der Einrichtung zur Vorbereitung der Spule zum Laden. Ein völlig anderer, an sich bekannter Stromkreis kontrolliert den Stand der Schussspule im Webschützen, der erst nach   deren Erschöp-   fung den Wechsel bewirkt.

   Nur wenn sich die Schussspule nicht in der Ladestellung befindet, setzt beim Erfindungsgegenstand der zweiarmige Fühlhebel einerseits die Einrichtung zur Beförderung der Schussspule aus dem Vorratskasten zur Ladestelle und anderseits die Einrichtung zur Vorbereitung der Schussspule zum Laden in Tätigkeit. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung ist schematisch in den Zeichnungen dargestellt, wobei Fig. 1 die Einrichtung in schaubildlicher Ansicht, Fig. 2 die Ladestelle mit der Schussspule in Ladestellung im Teilschnitt von oben und Fig. 3 die   Ladestelle nach Ladung   der Schussspule in den Webschützen im Teilschnitt von oben veranschaulichen. 



   Der Vorratskasten 1 mit den Schussspulen 2 ist in einem Rahmen 3 gelagert, der von Stangen 4 getragen ist, die an der Wand 5 des Maschinenrahmens 6 befestigt sind. In der Vorderwand des   Vorratskastens   1 ist eine Ausfallöffnung 7 angeordnet, an die sich eine schräge Rutschführung 8 anschliesst, welche zur Ladestelle führt. Die Schussspulen 2 werden aus dem Kasten 1 zur Rutschführung 8   durch eine Flügeltrommel   9, welche drehbar unter der Ausfallöffnung 7 gelagert ist, gebracht. Die   fl1igeltrommel   9 ist mit ihren Zapfen im Rahmen 3 gelagert und wird durch das Kettenrad 10 angetrieben. 



   Die Ladestelle wird durch ein fest angeordnetes Ladelager 11 gebildet, das mit einer Aussparung 12 und einem   Anguss   13 versehen ist, welche die richtige Ladestellung der Schussspule 2 an der Ladestelle bestimmen (s. Fig. 2 und 3). Die Aussparung 12 ist für den Kopfteil 2a der Schussspule 2 vorgesehen und auf den Anguss 13 stützt sich die Spitze der Schussspule 2. Im Ladelager 11 ist der Fühler in Form eines Winkelhebels 14 angeordnet, der auf der Achse 15 drehbar gelagert ist, welche in der Aussparung 16 der Seitenwand des Kastens 5 liegt. doppelarmige Hebel 14 be- 

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 steht aus einem kürzeren Arm 17 und einem längeren Arm 18 und steht unter Einwirkung der Fe- der 19, die am längeren Arm 18 angreift.

   Der Hebel 14 wird durch den Zug der Feder 19 derart gesteuert, dass der kürzere Arm 17 in Richtung der Ladestelle in jenen Raum verdreht wird, in welchem sich der Kopfteil 2a der Schussspule 2 in Ladestellung befindet. Der längere Arm 18 steuert den Hauptschalter   20.   der in einem Hohlraum des Ladelagers 11 untergebracht ist. 



   Auf der oberen Wand 21 des Ladelagers 11 (in den Fig. 2 und 3 ist nur ein Teil der oberen
Wand veranschaulicht) ist mittels der Schrauben 22 eine Blattfeder 23 befestigt, deren Ende gegen den vorderen Rand des Kopfteiles 2a der Schussspule 2 anliegt, die sich in der Ladestellung befindet (Fig. 2). Die Blattfeder 23 sichert somit die richtige Ladestellung der Schussspule 2 im Ladela- ger 11. Falls sich die Schussspule in der Ladestellung befindet, wird der kürzere Arm 17 durch die
Schussspule 2 in die Aussparung 16 gedrückt und der längere Arm 18 befindet   sich ausserhalb des  
Wirkungsbereiches des Momentschalters 20 (Fig. 2).

   Falls sich die Schussspule 2 nicht in der Lade- stelle 2 befindet (Fig.   3).   verschwenkt sich der doppelarmige Hebel 14 durch Einwirkung des Zu- gesder Feder 19 derart, dass der längere Arm 18 den Hauptschalter 20 schliesst. 



   Zwischen dem Ladelager 11 und dem Ende der Rutschführung 8 sind auf der Welle zwei Roset- ten 25,26 angebracht, welche mit ihren bogenförmigen Aussparungen die Schussspulen 2 in die
Stellung zum Abziehen der Reservewicklung und in die Ladestellung bringen und in den erwähnten Stel- lungen sichern. Die Welle 24 ist mit ihrem einen Ende drehbar im unbeweglichen Lager 27 und mit ihrem zweiten Ende in dem Wandteil 5 gelagert. Das Ende der Welle 24 trägt ein Malteser- kreuz 28. 



   In der Stellung zum Abziehen der Reservewicklung befindet sich die Schussspule 2 auf dem Ende des Bodens der Rutschführung 8, der mit einer Aussparung 29 versehen ist, über welcher die Spitze der Schussspule 2 mit der Reservewicklung 30 zu liegen kommt. 



   In die Ausfallöffnung im Ladelager 11 greift die ausschwenkbar auf dem Ende der Rutschfüh- rung 8 gelagerte Klappe 31 ein, die durch eine nicht dargestellte Feder in ihrer vorübergehenden
Sperrlage gehalten wird. Beim Laden wird diese Klappe durch die mittels des Ladehammersausgestossene
Schussspule geöffnet. 



   Die   Schussspule   2 ist in der Ladestellung einerseits durch die Arme der Rosetten 25, 26, welche die Schussspule 2 gegen den Anguss 13 und den Kopfteil 2a in die Aussparung 12 drücken, und anderseits durch die Feder 23 sowie durch die Klappe 31 gesichert. 



   Rechts von der Rutschführung 8, koaxial zur Schussspule 2, welche sich in der Stellung zum Abziehen der Reservewicklung befindet, ist verschiebbar das Abziehrohr 32 gelagert, welches einen
Bestandteil der Einrichtung zum Abziehen und Absaugen der Reservewicklung bildet. Das Abziehrohr 32 bewegt sich umkehrbar in Richtung der Pfeile in der Führung 33 und wird durch die Rohre 34 mit dem Sammelkasten 35 verbunden, welcher mit einem durch einen Elektromotor 36 angetriebenen Ventilator versehen ist. Der Sammelkasten 35 ist von unten am Rahmen 3 und am Wandteil 5 befestigt. 



   Das Malteserkreuz 28 wird durch einen Zapfen 37 angetrieben, der in der Aussparung der zylindrischen Absetzung Drehteil 38 des Schneckenrades 39 angebracht ist, in welches die am Ende der Welle des Elektromotors 42 angebrachte Schnecke 40 eingreift. Bei einer Umdrehung des mittels der Achse 41 drehbar gelagerten Schneckenrades 39 verdreht sich das Malteserkreuz 28 um eine bogenförmige Aussparung, sowie auch die Rosetten 25, 26. Die bogenförmigen Aussparungen des Malteserkreuzes sichern die Rosetten 25, 26 in ihrer Ruhestellung gegen Verdrehung. 



   Die Elektromotoren 36 und 42 besorgen den Antrieb der sich an dem Transport der Schussspulen 2 aus dem Kasten 1 in die Ladestelle beteiligenden Einrichtung sowie der Einrichtung zum Vorbereiten der Schussspulen zum Laden. 



   Der Elektromtor 36 versetzt die in dem Sammelbehälter 35 gelagerte Absaugeinrichtung in Tätigkeit und der Elektromotor 42 besorgt den Antrieb der Flügeltrommel   9,   der Rosetten 25,26 und des Abziehrohres 32 über entsprechende Getriebeglieder. 



   An die Nabe des Schneckenrades 39 ist das Kettenrad 45 angeschlossen, welches mittels eines Kettentriebes das Kettenrad 10 antreibt. In der Nabe des Schneckenrades 39 ist eine Schraubennut 46 vorgesehen, in die der Zapfen der Zugstange 47 eingreift, welche verschiebbar in den Lagern 48 gelagert ist. Die Bewegung der Zugstange 47 wird mittels eines doppelarmigen Hebels 49, der drehbar auf dem Halter 50 gelagert ist, auf das Abziehrohr 32 übertragen. 



   Die Schussspulen 2 werden in den Webschützen durch einen Ladehammer 52 eingeschlagen, welcher durch einen nicht dargestellten, ebenfalls durch den Spulenfühler 14 gesteuerten Mechanismus 

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   betätigt wird. In Fig. l ist der Mittelteil des Ladehammeis 52 fortgelassen.    



   Im elektrischen Stromkreis 53 liegen die Elektromotoren 42,36 und die Kontakte 55 des
Relais   54,   hingegen in dem Stromkreis 57 der Hauptmomentschalter 20, das Relais 54, der
Momentschalter 44 und der Hauptschalter 56. Der Hauptschalter 20 unterbricht und schliesst den elektrischen Stromkreis 53 mittels der Kontakte 55 des Relais 54. 



   In den elektrischen Stromkreis 57   ist wéiters   das den Zeitabschnitt des Ganges der Elektromoto- ren 36,42 im Intervall zwischen dem Schliessen und Unterbrechen des Hauptmomentschalters 20 verlängernde Glied eingeschaltet. Dieses Glied ist ein weiterer Momentschalter 44, der zum Haupt- schalter 20 parallelgeschaltet ist.

   Der Momentschalter 44   schliesst und unterbricht den elektrischen     Stromkreis - 57.   Der Momentschalter 44 wird durch das Segment 43 gesteuert, welches auf der zylindrischen Absetzung Drehteil 38 im Hinblick auf den Zapfen 37 derart angebracht ist, dass wäh-   rend der Zeit während welcher sich das Malteserkreuz   28 dreht, das Segment 43 auf den Kontakt des Momentschalters 44   aufzufahren beginnt und diesen schliesst, wodurch der Hauptschalter   20 vor-   übergehend überbrückt wird.

   Daraus geht hervor, dass der elektrische Stromkreis 53 durch die Kontak-    te 55 des Relais 54 nicht. in der Zeit eingeschaltet ist, wenn die Schussspule 2 in die Ladestel- lung gebracht wird, in welchem Augenblick der längere Arm 18 den Kontakt des Hauptschalters 20 löst, aber erst dann, wenn das Segment 43 den Kontakt des Momentschalters 44 löst, d. h. wenn die Schussspule 2 die richtige Ladestellung einnimmt. 



   Die Einrichtung arbeitet folgendermassen. 



   Während des Webvorganges verschwenkt die Schussspule 2, die sich in der Ladestellung befindet, durch-ihren Kopfteil 2a den zweiarmigen Hebel 14 derart, dass der längere Arm 18 ausser Wir- kungsbereich des Hauptschalters 20 ist ; dieser ist geöffnet. 



   Nach Verbrauch des Schussfadens im Webschützen versetzt der Spulenfühler die Ladeeinrichtung in Tätigkeit, die durchdenLadehammer 52 die Schussspule 2 in den Webschützen 51 schlägt. Nach   dem Einschlagen der Schussspule   2 wird durch Einwirkung der Feder 19 der zweiarmige Hebel 14 derart verschwenkt, dass der kürzere Arm 17 in die entleerte Ladestelle eindringt und der längere
Arm 18 den Hauptschalter 20 schliesst. Durch Schliessung des Hauptschalters 20 wird das Relais 54 erregt, welches durch Schliessen der Kontakte 55 den elektrischen Stromkreis 53 schliesst, wodurch die Elektromotoren 36 und 42 in Gang gesetzt werden. 



   Die Umdrehungen des Elektromotors 42 werden durch die Schnecke 40 aufdasSchneckenrad 39 übertragen. Durch Einwirkung der Schraubennut 46 wird die Zugstange 47 in Richtung nach rechts bewegt, wodurch das Abziehrohr 32   in Richtung zur Spitze der Schussspule   2   verschoben wird, wel-   che sich in der Stellung zum Abzug der Reservewicklung befindet. Nach dem Anfahren des Abziehrohres 32 auf die Reservewicklung 30 wird letztere in bekannter, nicht dargestellter Weise bei der Rückbewegung des Abziehrohres 32 abgesaugt. Der für das Absaugen benötigte Unterdruck wird durch einen Ventilator erzeugt, dessen Elektromotor 36 zugleich mit dem Elektromotor 42 in Gang   ge-.   setzt wurde. 



   Beim Drehen des Schneckenrades 39 wird mittels der Kettenräder 45 und 10 die Flügeltrommel 9 verdreht, welche die nächste Schussspule 2 aus dem Vorratskasten 1 auf die Rutschführung 8 bringt. 



   ImZeitabschnittderBeendigungderBewegungdesAbziehrohres 32 fährt der Zapfen 37 auf die radiale Aussparung des Malteserkreuzes 28 auf und verdreht es um eine bogenförmige Aussparung, wodurch zugleich die Rosetten 25,26   um eine bogenförmige Aussparung verdreht werden. Bei der Bewe-   gung der Rosetten 25,26 wird von der Schussspule 2 die Reservewicklung abgezogen und die Spule durch die bogenförmigen Aussparungen der Rosetten 25,26 aus der Stellung zum Abziehen der Reservewicklung in die Ladestellung verschoben. 



   Gleichzeitig wird durch die bogenförmigen Aussparungen der Rosetten 25,26 aus der Rutschführung 8 eine weitere Schussspule 2 in die Stellung zum Abziehen der Reservewicklung gebracht. 



   Beim Verschieben der Schussspule 2 aus der Stellung zum Abziehen der Reservewicklung in die Ladestellung verschwenkt der Kopfteil 2a den doppelarmigen Hebel 14 derart, dass der längere Arm 18 den Hauptmomentschalter 20 unterbricht. Dadurch ist jedoch nicht der elektrische Stromkreis 53 unterbrochen, denn der Momentschalter 44   überbrückt parallel den Hauptmomentschalter   20 durch Auffahren auf das Segment 43. Zur Unterbrechung des elektrischen Stromkreises 53 sowie zum Abstellen der Elektromotoren 36 und 42 kommt es, wenn das Segment 43 den Kontakt des Momentschalters 44 löst. Durch Verlängerung der Laufzeit der Elektromotoren 42 und 36 wird dienötige Zeit zum Lagern der Schussspule 2 in der richtigen Ladestellung gewonnen. 

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   Die Schussspule 2 wird in der Ladestellung einerseits durch die Rosetten 25,26 gesichert, welche die Spitze der Schussspule 2 gegen den Anguss 13 und den Kopfteil 2a   gegen die Ausspa-   rung 12 drücken, weiters durch die Feder 23 und endlich durch die Klappe 31. 



   Nach dem Laden der Schussspule 2 in den Webschützen 51 wiederholt sich das ganze Arbeitsspiel. 



   An Stelle des Momentschalters 44, der vom Segment 43 gesteuert wird, kann auch ein Zeitschalter benutzt werden, der nach Zeitablauf je nach Einstellung die Elektromotoren 36 und 42 abschaltet. 



   Die Einrichtung gemäss der Erfindung kann auch durch eine Einrichtung zum Ausscheiden von verkehrtliegenden Schussspulen oder von Schussspulen ohne Reservewicklung ergänzt werden, die durch ein entsprechendes Getriebe vom Elektromotor 42 angetrieben wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schussspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden, insbesondere zum Abziehen (Absaugen) der Reservewicklung der Spulen, dadurch   gekennzeichnet,   dass in den Antriebsstromkreisen dieser beiden Einrichtungen (9, 25,26 bzw.   32-35)   in an sich bekannter Weise ein gemeinsamer Schalter (Hauptschal-   ter ; 20)   angeordnet ist, der durch einen die Anwesenheit einer Schussspule an der Ladestelle kontrollierenden Fühler (14) betätigbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler aus einem federbelasteten Winkelhebel (14) besteht, von dem ein Arm (17) in die Bewegungsbahn der Spulenköpfe (2a) ragt und durch dessen andern Arm (18) der Hauptschalter (20) betätigbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Hauptschalter (20) ein Hilfsschalter (44) parallelgeschaltet ist, der durch das Steuersegment (43) eines im Antrieb für die Spulentransporteinrichtung (9, 25,26) vorgesehenen Drehteiles (38) betätigbar ist, und so auch nach Öffnen des Hauptschalters die Steuerstromkreise (53) der elektrischen Antriebe (36,42) noch eine bestimmte Zeit geschlossen hält, wobei die zusätzliche Einschaltdauer durch die Länge des Segmentes bestimmt ist.
AT754463A 1963-02-28 1963-09-19 Vorrichtung zum automatischen Fördern von Schußspulen aus einem Vorratskasten zur Ladestelle und zur Vorbereitung der Spulen für das Laden AT247258B (de)

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