AT24052B - Stoßbohrkrone mit feststehendem Kernrohr für Tiefbohrapparate. - Google Patents

Stoßbohrkrone mit feststehendem Kernrohr für Tiefbohrapparate.

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AT24052B
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  Stossbohrkrone mit feststehendem Kernrohr für   Tiefbohrapparate.   



   Es sind stossende Kernbohrer mit Kernschutzröhren bekannt, bei denen das Kernschutzrohr nicht an der Schlagbewegung teilnimmt. 



   Der eigentliche Zweck der Schutzröhren, den Kern vor dem Zerschlagen und Zerreiben zu schützen, ist jedoch bei den bekannten Vorrichtungen nur sehr unvollkommen 
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 sehr leicht Brüche ihrer notwendigerweise schwach gebauten Bestandteile zur Folge hat. 



     Gemäss   vorlegender Erfindung werden vorstehende Übelstände dadurch beseitigt, dass das   Kernschutzrohr mit   dem Gestänge starr verbunden ist, wobei der Kornbohrer, wie bekannt, von einem unmittelbar über dem Bohrer am Gestange angeordneten Motor angetrieben wird. Erst durch die Verlegung des Antriebes an die   untf'rtiigige Arbeitsstelle   
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 diese Weise Kerne   von gleichwertiger Beschaffenheit als   die durch Diamantbohrung erzielten gewonnen werden. Die einer solchen Art des Antriebes eigentümlichen Vorzüge, bestehend in der Kleinheit der zu bewegenden Massen, dem kleinen Hub und der grossen Schlagzahl, 
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 haltung der Kerne. 



   Nach vorliegender Zeichnung (Fig. 1-2) ist der die Bohrkrone a bewegende Motor b mit einer an sich bekannten Solenoidbohrmaschine ausgeführt, dessen Kolbenstange c mit dem Kreuzungsstück d fest verbunden ist. Um das mit dem Motor befestigte und als Auflager für dessen Rückzugfeder f ausgebildete äussere Rohrstück g nach innen in das 
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 das   Rohrstück     y entsprechend diesen Schlitzen hindurchgoführt   ist. An das untere Ende   dieses Rohrstückes schliesst   sich unter Vermittlung des Übergangsstückes e das eigentliche kernrohr an, das den   Kernrohrschuh     mit   der beliebig   ausgebildeten Kornfang-   
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 Durchmesser erhält.

   Der Schuh sichert gleichzeitig die richtige Entfernung der Bohrkrone von der   Bohrlochsohle.     Die Verbindung zwischen Bohrkrone   a und   Kreuzungsstück   d stellt das   Rohr m   her. Der Verlauf des   spi) \wassers   ist durch Pfeile   angedeutete die Manschette M   verhindert den Austritt des   Spülwassers   an dieser Stelle. 



   Fig. 4 zeigt die Ansicht der dreischnoidigen   Bohrkrone   mit   dem Kernrohrscbuh.   



   Die Wirkungsweise des Apparates ist ohne weiteres klar. Im Bohrloch auf und ab bewegt werden die Bohrkrone   n,   das   Rohr 111   und das Kreuzungsstück d, dagegen nehmen 

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 vorliegenden Fall, wie üblich von Tage aus unter Vermittlung des   Kreuznngssttickes     d   geschehen oder aber auch, wie bekannt, durch ein beliebiges, mit dem unter Tage arbeitenden 
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   Selbstverständlich ist die Anwendung dieses Kornbohrors nicht auf die Solonoidbohrmaschine beschränkt ; sie kann auch bei jedem anderen, unmittelbar über   def Arbeits-   stelle mittels Wasser, Luft usw. angetriebenen Motor Verwendung finden. Eine für Druckwasser geeignete Ausführung zeigen, z. B. die Fig.   5-8.   Diese Ausführung unterscheidet sich von der oben beschriebenen dadurch, dass oberhalb des Motors eine   Kernrohrverlangerung   
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 ausgebildet ist, was hier durch die ringförmige Anordnung einer Anzahl Kolben Ci an Stelle des massiven Kolbens c (Fig. 1) erreicht wird, oder auch durch die Anordnung eines ringförmigen Kolbens an Stelle der mehreren   Kolben   erreicht worden kann.

   Die Rück-   zugfeder f ist   zwischen dem die Kernfangvorrichtung tragenden Kernrohr h und dem Ver-   längerungsrohr   der Bohrkrone a angeordnet. Die Kolben cl sind mit dem Rundschieber p verbunden, der Schieber selbst wird in seiner jeweiligen Stellung zu dem Kolbenkörper q durch die Federn r gehalten. Mit diesem Kolbenkörper sind die beliebig lang auszubildende, oben genannte   Kernrohrverlängerung     a   und das gleichlange Rohr t verschraubt. 



   Das unter hohem Druck stehende Spülwasser drückt den Kolben   fi   und damit die Bohrkrone a nach unten, bis der Schieber p die   Ausflussöffnung   u freigibt, worauf die Rückzugfeder die Bohrkrone emporheben kann. In der obersten (in Fig. 4 links gezeichneten) Stellung angelangt, schliesst der Schieber wieder die Öffnung   u   und der zweite Schlag wird eingeleitet.. 



   Diese letztere Ausführungsform hat der ersteren gegenüber den Vorzug, dass eine grössere Menge von Kernen in einem   Bohrmarsch     abgebohrt worden   kann, bevor aufgeholt werden muss, während nach der ersten Ausführungsform (Fig. 1-2) die Menge der hintereinander abzubohrenden Kerne an die Länge des Rohres   m   gebunden ist, dieses aber aus praktischen Gründen eine gewisse, für das normale   Bedürfnis   allerdings meist ausreichende Länge nicht überschreiten wird. 



   Die Verwendung des Erfindungsgegenstandes lässt Messungen zur Bestimmung des Streichens und Einfallen der Gebirgsschichten zu, wie sie bisher nur beim Diamantbohrverfahren vorgenommen werden konnten. 
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1. Stossbohrkrone mit feststehendem Kernrohr für Tiefbohrapparate, deren Antriebsmotor im Bohrloch unmittelbar über der Arbeitsstelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet. dass das Kernrohr mit dem den Tiefbohrapparat tragenden Gestänge starr verbunden ist. während der über das Kernrohr gleitend geführte   Kernbohrer   von dem Arbeitsmotor, unabhängig vom Gestänge, bewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Kernbohrer nach innen mit meisselartigen Vorsprüngen versehen ist, die entsprechende Schlitze des unteren Endes des Kernrohres durchdringen.
    3. Eine Ausführnngsform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor derart hohl ausgebildet ist, dass er den Durchgang der Bohrkern gestattet und dass über dem Antriebsmotor eine beliebig lange Kornrohrverlängerung angeordnet ist.
AT24052D 1905-05-12 1905-05-12 Stoßbohrkrone mit feststehendem Kernrohr für Tiefbohrapparate. AT24052B (de)

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