AT237253B - Ortsunabhängiges Raumheizgerät mit Abgabe erwärmter Frischluft - Google Patents

Ortsunabhängiges Raumheizgerät mit Abgabe erwärmter Frischluft

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AT237253B
AT237253B AT72163A AT72163A AT237253B AT 237253 B AT237253 B AT 237253B AT 72163 A AT72163 A AT 72163A AT 72163 A AT72163 A AT 72163A AT 237253 B AT237253 B AT 237253B
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  Ortsunabhängiges Raumheizgerät mit Abgabe erwärmter Frischluft 
Frischluft-, insbesondere Raumheizgeräte, bei denen mittels eines Wärmeaustauschers erwärmte Frischluft abgegeben wird, sind bekannt. Es ist ferner bekannt, für diese Zwecke die von Explosionsmotoren abzuführende Wärme auszunutzen und auf diese Art neben der mechanischen Leistung Wärme für Raumbeheizungszwecke zur Verfügung zu haben. Mit Rücksicht auf die bei Explosionsmotoren notwendige Einhaltung einer bestimmten Temperatur wäre bei Verwendung solcher Motoren auch für reine Beheizung eine Wirtschaftlichkeit, insbesondere bei einer Beheizung grösserer Räume, nicht gegeben, abgesehen von dem erforderlichen zusätzlichen technischen Aufwand der Explosionsmotoren. 



   Es wird daher ein neues ortsunabhängiges Raumheizgerät vorgeschlagen, das nach der Erfindung dadurch ausgezeichnet ist, dass ein Heissluftmotor mit einem von ihm angetriebenen Gebläse für die Frischluftzuführung über den Kühler des Motors und über einen auf dem Heizkopf angeordneten Wärmeaustauscher vorgesehen ist. 



   Das neue Heizgerät hat einerseits den Vorteil grösserer Wärmeabgabe bei vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand und ist anderseits von den Brennstoffen unabhängig. Ferner sind keine elektrischen Zusatzeinrichtungen zum Betrieb erforderlich, sei es eine Batterie oder ein Generator bzw. elektrische Zündeinrichtungen. Ausserdem ist das Gerät relativ geräuschlos, was bei längerem Betrieb von Vorteil ist. Überdies können die Frischluftaustrittsleitungen auch bei nicht schallfestem zu beheizendem Raum auf ein Minimum reduziert werden. 



   Da die heisse Frischluft mit Überdruck am Austrittsstutzen zur Verfügung steht, ist das neue Gerät auch besonders zur Erwärmung von Maschinenaggregaten, z. B. Flugmotorren od. dgl., geeignet. 



   An Hand der Figur der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben. 



   Ein Brenner 1 heizt den Kopf 2 eines Heissluftmotors und bewirkt, dass der Motor mechanische Energie an den Keilriemen 3 abgibt, welcher in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis ein Gebläse 4 antreibt. 



  Der Aufbau eines Heissluftmotors wird als bekannt vorausgesetzt. Frischluft kann durch ein einstufiges Radialgebläse bei 5 angesaugt und über den Kühler 6 des Heissluftmotors durch das zur Führung dienende Frischluftrohr 7 sowie durch den Wärmeaustauscher 9 auf dem Heizkopf 2 in den Frischluftaustrittsstutzen 10 gedrückt werden. Aus dem Brenner 1 tritt die Flamme 11 in den Flammenkanal12 zum Heizkopf 2 des Heissluftmotoraggregates ein und gibt ihre Wärme zum Teil an den Heizkopf 2 zur Erzeugung der mechanischen Leistung für das Gebläse ab. Die noch sehr heissen Gase durchströmen jetzt den aus Röhren bestehenden Wärmeaustauscher 9 und ziehen bei 13 ins Freie ab. Die Luft für die kontinuierliche Verbrennung beim Dauerbetrieb wird ebenfalls von dem Radialgebläse 4 geliefert. 



   Ein Flammenblech   14,   welches durch eine kräftige Bimetallspirale eingestellt wird, wobei der Bezugspunkt die zulässige Heizkopftemperatur des Heissluftmotoraggregates ist, sorgt dafür, dass der vorteilhafterweise für die erforderliche Wärmemenge des Heissluftmotoraggregates überdimensionierte Brenner 1 die Temperatur am Heizkopf nicht zu hoch werden lässt. Da der erforderliche Luftstrom für den Kühler ohne weiteres überdimensioniert werden kann, ist eine besonders gute und ausreichende Kühlung des Kühlers des Heissluftmotors vorhanden, und die Temperatur des Heizkopfes kann ebenfalls bis zur Grenze getrieben werden, so dass sehr günstige thermodynamische Bedingungen vorliegen. 



   Der erforderliche Brennstoff wird dem Brennstofftank 15 entnommen und mit der erforderlichen Verbrennungsluft innerhalb des Brenners 1 vermischt. Der zum Starten des Aggregates erforderliche Luftdruck wird innerhalb des Montagerohrrahmens 16 sowie in dem Druckluftbehälter 17 gespeichert. 



  Der Druck wird von dem Luftkompressor 18 erzeugt, welcher von dem Heissluftmotor mit angetrieben wird. Der Druck innerhalb des Rahmensystems sowie des Druckluftbehälters 17 ist am Manometer 8 abzulesen. 



   Die Ventile 19-21 sind zum Starten des Aggregates sowie zum Aufpumpen des Druckluftsystems erforderlich. Das ganze Aggregat ist auf einer Lager- und Grundplatte 22 innerhalb des Montagerohrrahmens montiert. Die Lagerung des Heizgerätes kann durch Schwingmetallpuffer 23 vorgenommen werden. 



  Die erhitzte Frischluft, welche aus dem Stutzen 10 austritt, kann nun mit einer flexiblen Anschlussleistung dem zu beheizenden Raum zugeführt werden. 

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   Der Brenner 1 des Heissluftmotors, welcher mit Druckluft betrieben wird, kann so eingerichtet sein, dass man durch Auswechseln einer Hauptdüse mit einem Brenner vom Benzin bis herab zum Dieselöl alle Kraftstoffe verbrennen kann. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1.   Ortsunabhängiges Raumheizgerät   mit Abgabe erwärmter Frischluft, gekennzeichnet durch einen Heissluftmotor mit einem von ihm angetriebenen Gebläse für die Frischluftführung über den Kühler des Motors und über einen auf dem Heizkopf angeordneten Wärmeaustauscher.

Claims (1)

  1. 2. Raumheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner im Verhältnis zu der mechanischen Leistung des Heissluftmotors überdimensioniert ist.
    3. Raumheizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Flammenkanal ein Flammenblech mit einer Bimetallspirale zur Begrenzung der Heizkopftemperatur vorgesehen ist.
    4. Raumheizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdüsen zur Anpassung an verschiedene Brennstoffe auswechselbar sind.
AT72163A 1962-02-02 1963-01-30 Ortsunabhängiges Raumheizgerät mit Abgabe erwärmter Frischluft AT237253B (de)

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DE237253X 1962-02-02

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