AT234776B - Zeitabhängige Hochfrequenz-Stärkeregelung in einem Radarempfänger - Google Patents

Zeitabhängige Hochfrequenz-Stärkeregelung in einem Radarempfänger

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AT234776B
AT234776B AT263363A AT263363A AT234776B AT 234776 B AT234776 B AT 234776B AT 263363 A AT263363 A AT 263363A AT 263363 A AT263363 A AT 263363A AT 234776 B AT234776 B AT 234776B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zeitabhängige Hochfrequenz-Stärkeregelung in einem Radarempfänger 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 anderseits über einen regelbaren Widerstand 9 mit Erde verbunden. Der Widerstand 9 wird durch die Emit- ter-Kollektorstrecke des Transistors 10 überbrückt. Die effektive elektrische Länge des Wellenleiters zwi- schen dem Mischkristall 4 und dem Kolben 3 hängt von der Vorpolarisation des Ferritkörpers 5 und somit von dem durch die Wicklung 6 fliessenden Strom ab. i Der Strom durch die Wicklung 6 wird derart gesteuert, dass während jedes Radarsendeimpulses und unmittelbar darauf die erwähnte elektrische Länge gleich einem geradzahligen Vielfachen einer Viertel- wellenlänge vorzugsweise gleich einer halben Wellenlänge ist. Der Mischkristall befindet sich dabei an der Stelle eines Knotens des elektrischen Feldes für die Frequenz der Radarwellen.

   Da ausserdem die
Zwischenfrequenz eines Radarempfängers im allgemeinen verhältnismässig niedrig ist, wird die Wellen- ! länge der Schwingungen des Ortsoszillators nur wenig von der Radarwellenlänge abweichen, so dass der
Mischkristall auch praktisch an der Stelle eines Knotens für die örtlichen Oszillatorschwingungen liegt. 



   Der Mischkristall liefert unter diesen Umständen nur sehr wenig Zwischenfrequenzenergie an seinen Aus- gangsklemmen 11,12, die mit dem Zwischenfrequenzverstärker verbunden sind. Während der Empfangs- periode der Echosignale hat der Strom durch die Wicklung 6 einen solchen Wert, dass die effektive elek-   trische   Länge zwischen dem Mischkristall 4 und dem Kolben 3 ein ungeradzahliges Vielfaches einer Vier- telwellenlänge, vorzugsweise eine Viertelwellenlänge beträgt. Der Mischkristall befindet sich dabei in einem Bauch der Wellen und der Kristall wird eine hohe Zwischenfrequenzenergie liefern. Die Übertra- gungsdämpfung ist dabei z. B. nur 0,2 dB, während diese während der Sendeperiode 60 oder mehr Dezibel betragen kann.

   Da die Einstellung   des Mischkristalles   an einen Knoten der elektrischen Kraftlinien ver- hältnismässig kritisch ist (im Gegensatz zu der Einstellung auf einen Bauch) und da es nicht erwünscht ist, diese Einstellung von den zufälligen elektrischen Parametern des Transistors abhängig zu machen, wird vorzugsweise die Einstellung derart durchgeführt, dass der Transistor während einer Sendeperiode gesperrt ist. 



   Die Regelung erfolgt dabei derart, dass zunächst bei leitendem Transistor 10 (wobei dieser einen ef- fektiven Kurzschluss des Punktes 13 gegen Erde bildet und der Strom durch die Wicklung 6 somit nur sehr wenig von dem Wert des Widerstandes 9 abhängig ist) der Kolben 3 derart eingestellt wird, dass der Misch- kristall sich bei einem Wellenbauch befindet, so dass die Übertragung maximal ist, worauf bei gesperrtem
Transistor 10 der Widerstand 9 derart eingestellt wird, dass die Übertragung minimal ist. 



   Die Steuerung des Transistors 10 erfolgt dann weiter normalerweise derart, dass während jedes Sende- impulses ein positiver Impuls der Basiselektrode zugeführt wird, welcher positive Impuls gerade vor dem
Sendeimpuls anfängt und z. B. nach dem Sendeimpuls sägezahnförmig abnimmt, so dass der Empfänger nicht unmittelbar darauf wieder die maximale Empfindlichkeit erreicht und die starken Echosignale von
Nahgegenständen nicht störend wirken können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zeitabhängige Hoch & equenz-Stärkeregelungineinem Radarempfänger, wobei die empfangenen Echo- signal und eine Schwingung eines Ortsoszillatorseinem Wellenleiter zugeführt werden, in dem eine Misch- diode zum Erzeugen eines Zwischenfrequenzsignales angebracht und der am andern Ende kurzgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Mischdiode und dem kurzgeschlossenen Ende des Wellen- leiters ein Phasenregler angebracht ist, der synchron mit den ausgesendeten Radarimpulsen derart ge- steuert wird, dass während eines Sendeimpulses die effektive Länge zwischen dem Mischkristall und dem kurzgeschlossenen Ende des Wellenleiters gleich einem geradzahligen Vielfachen einer Viertelwellenlänge der Sendefrequenz im Wellenleiter ist,
    welche Länge darauf während des Empfanges der Echosignale in ein ungeradzahliges Vielfaches einer Viertelwellenlänge übergeht.
AT263363A 1962-04-05 1963-04-02 Zeitabhängige Hochfrequenz-Stärkeregelung in einem Radarempfänger AT234776B (de)

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