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Trennblechsystem für Verbundguss
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Diese technische Lehre hat nichts mit dem Erfindungsgegenstand zu tun, der mit Absicht eine Aufkohlung der kohlenstoffärmeren Schmelze vermeidet, weil sich gezeigt hat, dass ein Gradient im Kohlenstoffgehalt des Stahls für den Verbund nicht zuträglich ist.
Gemäss einer dritten Ausführungsform der Erfindung sind die Blechstärken des Trennblechsystems den i (örtlich) verschiedenen Aufschmelzleistungen angepasst. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass man an einem der Begrenzungstrennbleche des Trennblechsystems zusätzliche Bleche zur Erhöhung der Aufschmelzleistung, beispielsweise stufenförmig befestigt, wobei die verschiedenen Stufen durch die Anzahl der aufgeklebten Bleche gegeben sind und die Anzahl der übereinanderliegenden Bleche von den Berandungen nach den zentralen Teilen hin zunimmt.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. 1 veranschaulicht einen horizontalen Schnitt durch eine Kokille mit einem erfindungsgemässen
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wobei die verschiedenen Erstarrungszonen gestrichelt angedeutet sind. Fig. 3 veranschaulicht die Anwen- dung des Erfindungsgedankensauf ein in sich geschlossenes Trennwandsystem, wie es beispielsweise beim Ver- giessen von Verbundgusswalzen Verwendung findet.
Wie aus Fig. l ersichtlich ist, befindet sich längs eines Durchmessers der Kokille 1 das Trennwand- system, welches aus den beiden Begrenzungsblechen 2 und 3 sowie den Stegblechen 4 besteht. Wie man erkennt, nimmt die Folge der Stegbleche von den Kokillenwandungen zur Mitte zu, entsprechend der gegen die Mitte zu sich verringernden Erstarrungsgeschwindigkeit. Eine gleiche Korrektur muss natürlich auch noch in vertikaler Richtung des Blockes erfolgen, was durch die Dichte der Einlagen in den Kam- mern geschehen kann.
Selbstverständlich kann auch ein wabenförmige Kammersystem zwischen den beiden Begrenzung- blechen vorgesehen werden, welches sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung eine Anpas- sung an die verschiedenen Abschmelzleistungen ermöglicht.
In Fig. 2 weist das vordere sichtbare Begrenzungsblech 2 des Trennwandsystems eine Anzahl von Öffnungen 5 auf, die von der Mitte des Bleches 2 mit der Kokille 1 nach aussen zu entsprechend dem
Erstarrungsverlauf in immer dichterer Folge aufeinanderfolgen.
Wie aus Fig. 3, die einen vertikalen Schnitt uarch eine Kokille zum Giessen von Walzenkörpern darstellt, ersichtlich ist, geschieht der Ausgleich der verschiedenen Erstarrungsgeschwindigkeiten und damit Beeinflussung des aufzuschmelzenden Trennwandmaterials durch die Anbringung zusätzlich auf- geschweisster Bleche auf die Grundflächen 2 und 3. Wie man der Zeichnung entnehmen kann, entspre- chen den verschiedenen Erstarrungsgeschwindigkeiten eine entsprechende Anzahl von Zusatzblechen 6, die auf die Grundflächen 2 und 3 durch Verkleben, Verschweissen od. dgl. aufgebracht sind.
Der stu- fenförmige Verlauf entspricht auch hier in etwa den Erstarrungsgeschwindigkeiten, wobei mit steigen- der Erstarrungsgeschwindigkeit eine entsprechende geringere Aufschmelzleistung gekoppelt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trennblechsystem für Verbundguss, insbesondere für den Verbundguss von grösseren Blöcken, ge- kennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Trennbleche, dass die lokale Aufschmelzleistung für dieselben von den Zonen, an denen eine schnellere Erstarrung stattfindet, zu den Zonen, an denen eine langsamere Erstarrung stattfindet, kontinuierlich oder diskontinuierlich zunimmt.
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Partition system for composite casting
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This technical teaching has nothing to do with the subject matter of the invention, which intentionally avoids carburization of the lower-carbon melt, because it has been shown that a gradient in the carbon content of the steel is not beneficial for the composite.
According to a third embodiment of the invention, the sheet metal thicknesses of the partition sheet system are adapted to the i (locally) different melting rates. This can be done, for example, by attaching additional metal sheets to one of the boundary separating plates of the separating plate system to increase the melting performance, for example in a stepped manner, the different steps being given by the number of glued-on metal sheets and the number of superimposed metal sheets from the edges to the central parts increases towards.
The invention is illustrated with reference to the drawings.
Fig. 1 illustrates a horizontal section through a mold with an inventive
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the different solidification zones are indicated by dashed lines. 3 illustrates the application of the inventive concept to a self-contained partition wall system, as is used, for example, in the casting of composite cast rolls.
As can be seen from FIG. 1, the partition wall system, which consists of the two delimitation plates 2 and 3 and the web plates 4, is located along a diameter of the mold 1. As can be seen, the sequence of web plates increases from the mold walls to the center, corresponding to the rate of solidification which decreases towards the center. The same correction must of course also be made in the vertical direction of the block, which can be done by the density of the inlays in the chambers.
It goes without saying that a honeycomb-shaped chamber system can also be provided between the two delimitation plates, which enables adaptation to the different melting rates in both the horizontal and vertical directions.
In Fig. 2, the front visible delimitation plate 2 of the partition system has a number of openings 5, which from the center of the plate 2 with the mold 1 to the outside according to the
Solidification progress in ever closer succession.
As can be seen from FIG. 3, which shows a vertical section of a mold for casting roller bodies, the different solidification speeds and thus the influence on the partition material to be melted are compensated for by attaching additional welded sheets to the base surfaces 2 and 3 As can be seen from the drawing, the various solidification speeds correspond to a corresponding number of additional sheets 6 which are applied to the base surfaces 2 and 3 by gluing, welding or the like.
Here, too, the stepped profile roughly corresponds to the solidification speeds, with a correspondingly lower melting rate being coupled with the increasing solidification speed.
PATENT CLAIMS:
1. Partition plate system for composite casting, in particular for composite casting of larger blocks, characterized by such a design of the partition plates that the local melting performance for them from the zones where faster solidification takes place to the zones where slower solidification takes place, increases continuously or discontinuously.