AT228318B - Kontakte für Hochspannungsschalter - Google Patents
Kontakte für HochspannungsschalterInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kontakte für Hochspannungsschalter Bisher wurde für die Kontakte von Hochspannungsschaltern vorwiegend reines Wolfram als Kontaktwerkstoff verwendet, der jedoch verschiedene Nachteile aufweist. So ist reines Wolfram spröde und hart, so dass solche Wolframkontakte für starke, insbesondere schlagende Beanspruchungen, die bei Hochspannungsschaltern vorkommen, nicht geeignet sind. Ferner ist reines Wolfram schwer zu bearbeiten, wegen seiner schlechten Benetzbarkeit schlecht zu löten und die Herstellung von grösseren dichten Wolframformteilen mit beträchtlichen Schwierigkeiten verbunden. Um die Eigenschaften von Wolfram für Kontaktzwecke zu verbessern, hat man es bereits mit Zusätzen von Thoriumoxyd bis zu einer Menge von 2% versetzt. Dadurch soll die Oxydationsbeständigkeit verbessert und der Kontaktwiderstand verringert worden sein. Eine wesentliche Verbesserung der Schlag- und Stossfestigkeit des Wolframs kann jedoch durch diesen Oxydzusatz nicht erreicht werden. Ausserdem wird durch den Thoriumoxydzusatz die Lichtbogenbildung beim Schalten gefördert, weil das Thorium eine Herabsetzung der Austrittsarbeitfür die Elektronen bewirkt. Ein anderer Weg, die Kontakteigenschaften von Wolfram zu verbessern, wurde im Zusatz von Edelmetallen erblickt. Beispielsweise wurden durch Sintern Legierungen hergestellt, die neben Wolfram 10bis 981o Platin enthielten. Es ist jedoch mit Schwierigkeiten verbunden, Wolfram mit Edelmetallen zu dichten Körpern zusammenzusintern, weil beträchtliche Unterschiede im Schmelzpunkt dieser Metalle bestehen. Um die Herstellung dieser Kontaktwerkstoffe zu verbessern, hat man versucht, weitere Zusätze an Nickel und Kupfer beizumengen. Beim Sintern einer solchen Legierung bildet sich eine Phase aus Wolfram, Nickel und Kupfer mit verhältnismässig niedrigem Schmelzpunkt. Bei entsprechender Wahl der Sintertemperatur entsteht eine flüssige Phase, wodurch das Zusammensintern der Komponenten zu einem dichten Körper sehr begünstigtwird. Kontaktwerkstoffe mit der zuletzt genannten Zusammensetzung sind jedoch für Hochspannungszwecke wenig geeignet, weil der Wolframanteil in diesen Werkstoffen nur sehr gering ist. Es hat sich nun gezeigt, dass die guten Kontakteigenschaften des Wolframs erhalten bleiben, wenn die Kontakte aus hochprozentigen Wolfram-Legierungen hergestellt sind. Erfindungsgemäss enthalten diese Legierungen neben 85 - 950/0 Wolfram eine metallische Bindephase aus Eisen-Nickel oder Kupfer-Nickel. Diese Legierungen lassen sich bei relativ niedrigen Temperaturen zu dichten Körpern sintern und müssen nicht wie bei reinem Wolfram zur Erreichung einer ausreichenden Dichte mechanisch nachbearbeitet werden. Die Herstellung dieser Schwermetalle kann in bekannter Weise vorzugsweise so vorgenommen werden, dass die Gemische der entsprechenden Metallpulver nach guter Mischung zu Formkörpern verpresst werden. Diese werden dann in reduzierender Atmosphäre bei 1300-16000 dicht gesintert. Die Zusätze machen diese Legierungen trotz hoher Härte in gewissem Masse duktil, so dass sie den schlagartigen Beanspruchungen beim Schalten besser gewachsen sind. Diese Werkstoffe haben gegenüber Wolfram noch den besonderen Vorteil, dass sie sich mit Hart- oder Weichloten wesentlich besser löten lassen. Ausserdem ist im Zusammenhang mit der Ausbildung des Gefüges dieser Werkstoffe eine gute Bearbeitbarkeit durch Drehen oder Fräsen verbunden. Damit ist es möglich, Sinterteile zu exakten Formkörpern ohne langwierige Schleifarbeit zu verarbeiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Kontakte für Hochspannungsschalter, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus 85 - 95% Wolfram, Rest Cu-Ni bzw. Fe-Ni, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT618861A AT228318B (de) | 1961-08-09 | 1961-08-09 | Kontakte für Hochspannungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT618861A AT228318B (de) | 1961-08-09 | 1961-08-09 | Kontakte für Hochspannungsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT228318B true AT228318B (de) | 1963-07-10 |
Family
ID=3583758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT618861A AT228318B (de) | 1961-08-09 | 1961-08-09 | Kontakte für Hochspannungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT228318B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4040902A1 (de) * | 1990-12-20 | 1992-06-25 | Felten & Guilleaume Energie | Kipprohrlasttrennschalter |
| DE19904930A1 (de) * | 1999-02-06 | 2000-08-31 | Felten & Guilleaume Ag | Schalter für den Einsatz in SF6-Mittelspannungsschaltanlagen |
-
1961
- 1961-08-09 AT AT618861A patent/AT228318B/de active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4040902A1 (de) * | 1990-12-20 | 1992-06-25 | Felten & Guilleaume Energie | Kipprohrlasttrennschalter |
| DE19904930A1 (de) * | 1999-02-06 | 2000-08-31 | Felten & Guilleaume Ag | Schalter für den Einsatz in SF6-Mittelspannungsschaltanlagen |
| DE19904930C2 (de) * | 1999-02-06 | 2000-12-14 | Felten & Guilleaume Ag | Schalter für den Einsatz in SF6-Mittelspannungsschaltanlagen |
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