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Verfahren zur Herstellung von Behältern
Behälter, die Stoffe aufnehmen sollen, welche die Wände der für Behälter üblicherweise verwende- ten Werkstoffe angreifen oder das aufzunehmende Gut verändern, werden aus Blechen einer korrosions- beständigen Legierung hergestellt. Diese Bleche sind jedoch teuer, so dass zur Ersparung bereits vorge- schlagen wurde, dünne Bleche zu verwenden, die auf einem festen Grundkörper, z. B. Beton, Holz od. dgl. aufliegen, wobei der Grundkörper allein die statische Beanspruchung des Behälters aufzunehmen hal. Die
Auskleidebleche werden hiebei meist mit Trägern, die in den Grundwerkstoff, z. B. Beton, eingelassen sind, verbunden. Es ist auch bekannt, Behälter aus vorgefertigten und mit einem Blech belegten Platten herzustellen.
Der Nachteil solcher Behälter besteht darin, dass die zu belegenden Flächen des Grundkörpers entwe- der nicht hinreichend eben sind oder aber mit der Zeit, z. B. wegen der Austrocknung des Grundkörpers oder wegen thermisch bedingter Veränderungen, wie Schrumpfung u. a., reissen oder cine-ormveränderung erfahren. Durch den Druck des Füllgutes werden die dünnen Bleche gegen den veränderten Grundkörper gepresst und dadurch beschädigt oder deformiert. Durch eine solche Verbeulung der Behälterwand wird die wiederholt notwendige Reinigung der Behälter erschwert und das Mass des Behälterinhaltes, das bei vielen Behälterarten genau eingehalten werden muss, verändert.
Um grosse Behälter mit diesen Blechen auskleiden zu können, müssen in dem meist aus Beton bestehenden Grundkörper Träger angeordnet werden, die umfangreiche St0mmarbdtèn rursachen.
Um alle diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, zwischen dem Grundkörper und den Auskleideblechen fertige Platten anzuordnen, die einerseits mit dem die statische Beanspruchung aufnehmenden Grundkörper und anderseits mit dünnen Auskleideblechen bzw. mit dem aus den Auskleideblechen gefertigten Behälter. B. durch Hintergiessen mit einer Verbundmasse, verbunden werden.
Die Einlage der vorgefertigten Platten zwischen Grundkörper und Auskleideblechen bietet den Vorteil des leichten und einfacheren Aufbaues der Behälter. Ausserdem besitzen die vorgefertigten Platten, gleichgültig, ob sie aus zementgebundenen oder aus klebemittelgebundenen Füllstoffen bestehen, eine glatte Oberfläche, wodurch die Gefahr der Beschädigung der dünnen Auskleidebleche vermieden wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Die Fig. 1 zeigt eine Wanne und die Fig. 2 einen Teil eines Grossbehälters gemäss der Erfindung.
In einem Grundkörper 1 aus Holz, Beton od. dgl., dessen Festigkeit der statischen Beanspruchung des Behälters entspricht, sind vorgeformte Platten 2 eingelegt. Die Platten bestehen z. B. aus einem Füllstoff, derdurchZementgebundenist {wiez. B. Heraklith). oder aus Hartfasern, Sägemehl od. dgl. die mit einem Bindemittel zu Platten geformt sind, oder aber aus Kunststoff od. ähnl. Der Hohlraum zwischen dem Grund- körper und den Platten ist mit einer Verbundmasse 3. z. B. Zemehtmilch, Leim, Bitumen od. dgl. ausgegossen. Die Ausgussmasse muss an dem Grundkörper haften, um gleichzeitig eine Verbindung des Grundkörpers mit den Platten zu gewährleisten.
Auf der Innenwand des so hergestellten Behälters sind dünne Ble-
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Teer, Zementmilchod. dgl. verwendet werden. Bei der Herstellung kleinerer Behälter können die dünnen Bleche vorerst zu einer Wanne verbunden und diese Wanne kann anschliessend in einen mit den Platten 2 ausgekleideten Grundkörper eingeschoben und eingeklebt werden.
Bei grossen Behältern werden die Platten 2 (Fig. 2) ebenfalls auf dem Grundkörper 1 befestigt, jedoch zweckmässig gegeneinander durch in die Stossstellen der Platten eingelegte Roste 6 mit doppelt-T-förmi- gem Querschnitt, gegen ein Abgleiten gesichert. Der Spalt zwischen dem Grundkörper und den Platten
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wird mit Zementmilch 3 vergossen, wodurch gleichzeitig die Roste mit dem Grundkörper befestigt werden.
Über den Platten werden die dünnen Bleche 4 aus korrosionsbeständigem Material mittels eines Klebers 5 befestigt und deren Stossstellen miteinander verschweisst. Die Stossstellen der Bleche sollen vorteilhaft auf den Rosten zu liegen kommen, so dass die Bleche bei dem Schweissvorgang auch mit dem Rost verbunden werden können.
Nach diesem Verfahren können vorhandene, jedoch schadhaft gewordene Behälter mit Vorteil ausgekleidet werden, um sie von neuem der Verwendung zuzuführen. Stemmarbeiten,'vie sie für die Träger der Bleche nach den bekannten Verfahren nötig sind, können dadurch entfallen.
Mitunterkann es von Vorteil sein, die dünnen Bleche, ohne sie auf die Platten zu kleben, allein mit den zwischen den Platten eingefügten Trägern, z. B. durch Schweissung zu verbinden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Behältern, deren Grundkörper mit dünnen Blechen ausgekleidet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Grundkörper (1) und Auskleideblechen (4) vorgefertigte Platten (2) angeordnet werden, die einerseits mit dem die statische Beanspruchung aufnehmenden Grundkörper (1) und anderseits mit dünnen Auskleideblechen (4) bzw. mit dem aus den Auskleideblechen gefertigten Be- hälter, z. B. durch Hintergiessen mit einer Verbundmasse, verbunden werden.
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Process for the manufacture of containers
Containers that are intended to hold substances which attack the walls of the materials usually used for containers or which change the goods to be held are made from sheet metal made from a corrosion-resistant alloy. However, these sheets are expensive, so that it has already been proposed to save thin sheets on a solid base, e.g. B. Concrete, wood or the like. Rest, the base body alone to absorb the static stress on the container. The
Lining sheets are usually made with carriers that are embedded in the base material, e.g. B. concrete, are embedded, connected. It is also known to manufacture containers from prefabricated panels covered with a sheet metal.
The disadvantage of such containers is that the surfaces of the base body to be covered are either not sufficiently flat or, over time, e.g. B. because of the drying out of the base body or because of thermal changes such as shrinkage and the like. a., tear or experience cineorm change. As a result of the pressure of the filling material, the thin metal sheets are pressed against the modified base body and thereby damaged or deformed. Such a bulging of the container wall makes the repeatedly necessary cleaning of the container more difficult and changes the size of the container content, which must be precisely adhered to with many types of container.
In order to be able to line large containers with these sheets, carriers must be arranged in the basic body, which is usually made of concrete, which cause extensive stagnation.
In order to avoid all these disadvantages, it is proposed according to the invention to arrange finished plates between the base body and the lining sheets, which are on the one hand with the base body that absorbs the static load and on the other with thin lining sheets or with the container made from the lining sheets. B. be connected by back casting with a composite material.
The insertion of the prefabricated panels between the base body and the lining sheets offers the advantage of a light and simple construction of the container. In addition, the prefabricated panels, regardless of whether they consist of cement-bound or adhesive-bound fillers, have a smooth surface, which avoids the risk of damaging the thin lining plates.
The subject matter of the invention is explained using the exemplary embodiments shown in the drawing. FIG. 1 shows a tub and FIG. 2 shows part of a large container according to the invention.
In a base body 1 made of wood, concrete or the like, the strength of which corresponds to the static load on the container, preformed plates 2 are inserted. The plates consist e.g. B. from a filler, which is bound by cement {such. B. Heraklith). or from hard fibers, sawdust or the like, which are formed into plates with a binder, or from plastic or the like. The cavity between the base body and the plates is covered with a composite material 3. B. Zemehtmilch, glue, bitumen or the like. Poured out. The pouring compound must adhere to the base body in order to simultaneously ensure a connection between the base body and the plates.
On the inner wall of the container produced in this way, thin sheet metal
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Tar, cement milk Like. Be used. In the production of smaller containers, the thin metal sheets can initially be connected to form a trough and this trough can then be pushed into a base body lined with the plates 2 and glued.
In the case of large containers, the plates 2 (FIG. 2) are also attached to the base body 1, but are appropriately secured against sliding off against one another by grids 6 with a double-T-shaped cross-section inserted into the joints of the plates. The gap between the main body and the plates
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is poured with cement milk 3, whereby the grates are attached to the base body at the same time.
The thin sheets 4 made of corrosion-resistant material are fastened over the plates by means of an adhesive 5 and their joints are welded together. The joints between the sheets should advantageously come to rest on the grids, so that the sheets can also be connected to the grate during the welding process.
According to this method, existing but defective containers can be lined with advantage in order to re-use them. Chiselling work, as they are necessary for the carrier of the sheets according to the known method, can be dispensed with.
Sometimes it can be advantageous to use the thin metal sheets without gluing them to the plates, only with the supports inserted between the plates, e.g. B. to be connected by welding.
PATENT CLAIMS:
1. A method for the production of containers, the base body of which is lined with thin metal sheets, characterized in that prefabricated plates (2) are arranged between the base body (1) and the lining metal sheets (4), which on the one hand are connected to the base body (1) which absorbs the static load and on the other hand with thin lining sheets (4) or with the container made from the lining sheets, e.g. B. be connected by back casting with a composite material.