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Verfahren zum Appretieren von Geweben durch Überziehen derselben mit Nitrozelluloselösung.
Gewisse Arten von Stückware werden seit langem zwischen Walzen hindurchgezogen, auf denen feine parallele Linien graviert sind, um der Ware einen seidenartigen Glanz zu erteilen. Der durch diese mechanischen Mittel erzeugte Glanz ist jedoch vergänglich und verschwindet mehr oder weniger, wenn die Ware einer feuchten Atmosphäre oder dem Regen ausgesetzt wird und selbst unter dem Bügeleisen. Man hat getrachtet, diese mechanische Appretur dauerhaft zu machen und viele Verfahren hiezu vorgeschlagen, aber bisher nur einen sehr geringen Erfolg erzielt.
Es ist beispielsweise versucht worden, den erzeugten Glanz dadurch dauerhaft zu machen, dass man die Waren mit verschiedenen Lösungen von Nitrozellulose behandelte, allein bis jetzt haben derartige Verfahren aus verschiedenen Gründen völlig befriedigende Ergebnisse nicht zu erreichen gestattet. Es ist festgestellt worden, dass dies der Beschaffenheit der benützten Lösungsmittel zuzuschreiben ist.
Bei einigen Lösungsmitteln bewirkt die in den Geweben stets vorhandene Feuchtigkeit, dass die Nitrocellulose in undurchsichtigem statt in durchsichtigem Zustande zurückbleibt, wodurch das Aussehen der Ware leidet. Einige Lösungsmittel sind leicht entzündlich un (1 selbst explosiv, wenn ihre Dämpfe sich mit Luft mischen und sind somit gefährlich. Einige Lösungsmittel wieder wirken betäubend und sind also für das Leben und die Gesundheit der Arbeiter gefährlich. Einige Lösungsmittel verleihen der Ware einen unangenehmen Geruch, andere haben einen zu hohen und wieder andere einen zu niedrigen Siedepunkt, um sie leicht verwendbar zu machen usf.
Nach einer langen Reihe von Versuchen und Erprobung fast a) ! er bekannter und ieler bisher unbekannter Lösungsmittel ist endlielr eines gefunden worden, welches frei von all den vorstehend angeführten Mängeln ist. Dieses Lösungsmittel ist Amylformat (Ameisensäure-lsoamytäthor). Seine Verwendung ist gefahrlos, er macht die Nitrozellulose nicht undurchsichtig und hat einen verhältnismässig hohen, jedoch nicht zu hohen Siedepunkt
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strige auf den Fasern des Gewebes erzeugen, was von grosser Wichtigkeit ist.
Eine fünfperzentige Lösung entspricht dem Zwecke und kann in irgendeiner gebräuchlichen eise aufgetragen werden, z. B. mittelst einer Brause.
Die Lösung wird zweckmässig zweimal nachienander aufgetragen, wobei nach jedem Auftragen das Lösungsmittel verflüchtigt wird; doch soll der erhaltene Überzug nicht eine zusammenhängende Schichte bilden oder das Gewebe wasserdicht machen, sondern eben genügen, den mechanisch erzeugten Glanz zu fixieren.
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Method of sizing fabrics by coating them with nitrocellulose solution.
Certain types of piece goods have long been pulled through between rollers on which fine parallel lines are engraved in order to give the goods a silky sheen. However, the shine created by these mechanical means is ephemeral and more or less disappears when the goods are exposed to a humid atmosphere or rain, and even under the iron. Attempts have been made to make this mechanical finish permanent and many methods have been proposed for this purpose, but so far only very little success has been achieved.
Attempts have been made, for example, to make the gloss produced permanent by treating the goods with various solutions of nitrocellulose, but up to now such processes have not made it possible to achieve completely satisfactory results for various reasons. It has been found that this is due to the nature of the solvents used.
With some solvents, the moisture that is always present in the fabrics causes the nitrocellulose to remain in an opaque state instead of a transparent state, which affects the appearance of the goods. Some solvents are highly flammable and (1 themselves explosive when their vapors mix with air and are therefore dangerous. Some solvents again have an anesthetic effect and are therefore dangerous for the life and health of workers. Some solvents give the goods an unpleasant odor others have a boiling point that is too high and still others too low to make them easy to use, etc.
After a long series of tries and trials almost a)! He known and many heretofore unknown solvents have finally been found to be free from all of the deficiencies noted above. This solvent is amyl format (formic acid isoamytether). Its use is safe, it does not make the nitrocellulose opaque and has a relatively high, but not too high boiling point
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produce strige on the fibers of the fabric, which is of great importance.
A five percent solution will do the job and can be applied in any convenient way, e.g. B. by means of a shower head.
The solution is expediently applied twice in succession, the solvent being evaporated after each application; however, the coating obtained should not form a coherent layer or make the fabric waterproof, but should suffice to fix the mechanically generated gloss.
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