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Rohrverbindung
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werdensehen. Eine abnehmbare Überwurfmutter 6 sichert die Verbindung zwischen den Kupplungsgliedern mit der in die Muffe eingeführten Muffenrohrspitze. Die Überwurfmutter 6 ist zwecks leichterer Handhabung vorzugsweise an ihrer Aussenfläche mit einer Riffelung versehen. Wie bei 7 ersichtlich, sind die Überwurfmutter 6 und das Glied 1 fest zusammengeschraubt. Das Glied 2 ist mit einem Flansch 8 versehen, an dem sich die Überwurfmutter 6 abstützt.
Um die Rohrverbindung flüssigkeits- bzw. gasdicht zu machen, ist eine einzige Ringdichtung in Form einer Lederringscheibe 9 mit anliegendem Neoprenring 10 vorgesehen, welche in einer ringförmigen Vertiefung 11 des Gliedes 2 untergebracht und dadurch beim Auseinandernehmen der Kupplungsglieder vor Schmutz geschützt sind. Im allgemeinen ist nur ein solches Dichtungselement erforderlich, doch können in manchen Fällen auch zwei oder mehr angewendet werden. Zur leichteren Handhabung können die Glieder 1 und 2 und bzw. oder die Überwurfmutter 6 mit Abflachungen für den Ansatz eines Schraubenschlüssels versehen sein.
Im Betrieb gelangt das unter hohem Druck stehende Medium in Kontakt mit dem Ring 10, wobei dieser deformiert und damit die Wirksamkeit der Abdichtung zwischen dem Muffenrohrspitzende 4 und der Rohrmuffe 5 erhöht wird. Die Lederringscheibe 9 sichert den Dichtungsring in seiner Lage und trägt ausserdem zur Abdichtungswirkung bei. Die besten Ergebnisse werden erhalten, wenn der Dichtungsring sich in der Ausnehmung 11 an der Seite des Druckangriffes befindet, doch kann die Lage des Ringes und der Ringscheibe auch umgekehrt sein.
EinEntkuppelnderbeidenGlieder, solange die Leitung noch Gas, z. B. Luft, unter hohem Druck enthält, wäre äusserst gefährlich ; dieses Risiko wird jedoch gemäss der Erfindungleicht vermieden. Beim Lösen der Verbindung durch Lockern der Verschraubung zwischen dem Glied 1 und der Überwurfmutter 6 treibt ein etwa vorhandener Druck in der Leitung die Glieder 1 und 2 auseinander und schiebt dabei auch die Öffnung 12 an den in der ringförmigen Ausnehmung 11 vorgesehenen Dichtungen 9, 10 vorbei, noch bevor das Glied 1 und die Überwurfmutter 6 vollständig voneinander getrennt sind. In dieser Weise tritt das möglicherweise in der Leitung unter hohem Druck befindliche Medium durch die Öffnungen 12, zwi- schenden Gliedern 1 und 2 und längs der Verschraubung aus.
Dadurch wird das Bedienungspersonal gewarnt und der Druck in der Leitung kann herabgesetzt werden, bevor die Lösung der Rohrverbindung beendet wird.
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doch kann auch irgendein anderes deformierbares gummiartiges Material verwendet werden. Ebenso kann an Stelle der Lederringscheibe auch ein anderes Dichtungsmaterial, das steifer ist, verwendet werden.
Selbstverständlich können Abänderungen in der Konstruktion der vorstehend als Beispiel veranschau- lichten bevorzugten Ausführurigsform der Erfindung vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
PATENTANSPRÜCHE.
1. Rohrverbindung fürHochdruckleitungen, bestehend aus zwei an die zu verbindenden Leitungsenden anschliessbaren, mit je einer Bohrung versehenen, ineinanderpassenden Gliedern, von denen eines in einer Muffenrohrspitze und das andere in der entsprechenden Muffe endigt, einer Abdichtung zwischen Spitze und Muffe und einer Einrichtung zum Feststellen der beiden ineinandergepassten Glieder, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand der Muffenrohrspitze zwischen der Abdichtungszone und ihrem Ende mindestens eine Abzugsöffnung vorgesehen ist, die zur Druckentlastung der Rohrverbindung bei nur teilweiser Lösung der Kupplungsglieder dient.
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Pipe connection
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will see. A removable union nut 6 secures the connection between the coupling members with the socket pipe tip inserted into the socket. The union nut 6 is preferably provided with a corrugation on its outer surface for the purpose of easier handling. As can be seen at 7, the union nut 6 and the link 1 are firmly screwed together. The link 2 is provided with a flange 8 on which the union nut 6 is supported.
In order to make the pipe connection liquid- or gas-tight, a single ring seal in the form of a leather ring disc 9 with an adjacent neoprene ring 10 is provided, which is housed in an annular recess 11 of the link 2 and is thus protected from dirt when the coupling links are disassembled. Generally only one such sealing element is required, but in some cases two or more can be used. For easier handling, the links 1 and 2 and / or the union nut 6 can be provided with flats for the approach of a wrench.
During operation, the medium under high pressure comes into contact with the ring 10, the latter being deformed and thus the effectiveness of the seal between the socket pipe spigot end 4 and the pipe socket 5 being increased. The leather ring disc 9 secures the sealing ring in its position and also contributes to the sealing effect. The best results are obtained when the sealing ring is located in the recess 11 on the side of the pressure application, but the position of the ring and the washer can also be reversed.
A decoupling of both links while the line still has gas, e.g. B. Containing air under high pressure would be extremely dangerous; however, this risk is easily avoided according to the invention. When the connection is loosened by loosening the screw connection between the link 1 and the union nut 6, any pressure present in the line drives the links 1 and 2 apart and also pushes the opening 12 past the seals 9, 10 provided in the annular recess 11 , even before the link 1 and the union nut 6 are completely separated from one another. In this way, the medium possibly under high pressure in the line exits through the openings 12, between the links 1 and 2 and along the screw connection.
This warns the operator and the pressure in the line can be reduced before the pipe connection is released.
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however, any other deformable rubbery material can be used. Another sealing material, which is more rigid, can also be used instead of the leather ring washer.
Of course, changes in the construction of the preferred embodiment of the invention illustrated above as an example can be made without departing from the scope of the invention.
PATENT CLAIMS.
1. Pipe connection for high-pressure lines, consisting of two interlocking members that can be connected to the pipe ends to be connected, each provided with a bore, one of which ends in a socket pipe tip and the other in the corresponding socket, a seal between tip and socket and a device for locking of the two intermeshed links, characterized in that at least one outlet opening is provided in the wall of the socket pipe tip between the sealing zone and its end, which is used to relieve pressure in the pipe connection when the coupling links are only partially released.