AT215515B - Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitenden Schaltverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitenden Schaltverbindungen

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AT215515B
AT215515B AT568658A AT568658A AT215515B AT 215515 B AT215515 B AT 215515B AT 568658 A AT568658 A AT 568658A AT 568658 A AT568658 A AT 568658A AT 215515 B AT215515 B AT 215515B
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AT
Austria
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planing tool
tools
machining
planing
pantograph
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Int Standard Electric Corp
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitenden
Schaltverbindungen 
Im Stammpatent wird ein Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitenden Schaltverbindungen aus einer Metallfolie, z. B. aus Kupfer, die fest auf einer Isolierstoffplatte haftet, ähnlich den gedruckten Schaltungen, beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die einzelnen leitenden Schaltverbindungen durch mechanische Abtrennung von den übrigen Flächen der Metallfolie durch spanabhebende Bearbeitung, wie z. B. durch Fräs-und bzw. oder Gravierwerkzeuge od. dgl., gebildet werden. 



   Die erfindungsgemässe Weiterbildung des Stammpatentes ist dadurch gekennzeichnet, dass die spanabhebende Bearbeitung durch mindestens ein Hobelwerkzeug erfolgt. Weitere Ausbildungen der Erfindung werden an   HÅand   der Figuren erläutert. 



   Die Fig. 1 zeigt das Bearbeitungswerkzeug mit der Schaltplatte, wobei das Bearbeitungswerkzeug in einem spitzen Winkel zur Schaltplatte steht. 



   Die Fig. 2 zeigt das Bearbeitungswerkzeug mit der Schaltplatte, wobei das Bearbeitungswerkzeug in einem stumpfen Winkel zur Schaltplatte steht. 



   Die Fig. 3 zeigt wie eine Mehrzahl von Streifen gleichzeitig aus der Schaltplatte herausgearbeitet werden kann. 



   In   Fig. 1   ist von der   Schaltplatte'die Isolierte Grundplatte l   und die Kupferbelegung 2 auf einer Oberfläche der Grundplatte dargestellt. Das Hobelwerkzeug 3 mit spitzem Bearbeitungswinkel wird auf die Oberfläche der Schaltplatte gesenkt, wobei das Hobelwerkzeug durch die Kupferbelegung 2 hindurchdringt und in einen Teil der Grundplatte eindringt. Der Pfeil deutet die Bewegungsrichtung des Hobelwerkzeuges relativ zur Schaltplatte an. 



   Die Fig. 2 zeigt ein Hobelwerkzeug   mitstumpfemBearbeitungswinkel.   Ebenso wie das im Stammpatent beispielhaft beschriebene Fräswerkzeug wird die Bearbeitung von Hand aus oder automatisch durchgeführt. Darüber hinaus kann eine Anzahl von Hobelwerkzeugen knapp nebeneinander angeordnet werden, um so einen Vielfachschneidkopf zu bilden, durch welchen ein breiter Streifen oder eine Anzahl schmaler voneinander getrennter Streifen herausgearbeitet werden kann. 



   In Fig. 3 sind drei Hobelwerkzeuge 4,5 und 6 dargestellt, welche nebeneinander montiert sind. Die Hobelwerkzeuge werden normalerweise durch die Federn 8,9 und 10 von der Oberfläche entfernt gehalten. Wenn man nun einen oder mehrere Kanäle in die Schaltplatte einarbeiten will, dann wird die Schaltplatte in Richtung des Pfeiles bewegt und das Hobelwerkzeug oder die Hobelwerkzeuge mittels der Stiften 11, 12 und 13 auf die Schaltplatte gesenkt, wobei die ausgewählten Hobelwerkzeuge bei der Achse 14 drehbar eingespannt sind, welche im Rahmen 15 befestigt ist. Die Stifte 11, 12 und 13 können auf irgendeine Weise, z. B. elektromagnetisch, betätigt werden. Das Senken der Hobelwerkzeuge kann durch eine Programmierungseinrichtung gesteuert werden.

   In einer ändern Anordnung kann die Schaltplatte feststehen und die Bewegung der Hobelwerkzeuge in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung erfolgen. 



   Im Stammpatent ist die Automation des Verfahrens beschrieben, bei welcher zwei Vielfachschneidköpfe mit vorzugsweise   rotierenden Fräsern verwendet   werden, welche entlang dem Fliessband voneinander entfernt angeordnet sind und über die Schaltplatte geführt werden. Der erste Vielfachschneidkopf 

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 entfernt die Streifen in Richtung der horizontalen Koordinatenachse, während der zweite Vielfachschneidkopf die Streifen in der Richtung der vertikalen Koordinatenachse entfernt. 



   An Stelle von Vielfachschneidköpfen mit rotierenden Fräsern können auch nur ein Vielfachschneidkopf oder auch beide Vielfachschneidköpfe mit Hobelwerkzeug ausgestattet sein. Vorzugsweise wird der erste Vielfachschneidkopf mit Hobelwerkzeugen ausgestattet sein. 



   In Fig. 3 kann man erkennen, dass die Hobelwerkzeuge den Vorteil gegenüber den rotierenden Fräswerkzeugen haben, dass sie weniger Raum benötigen und dass es dadurch möglich ist, alle Hobelwerkzeuge knapp nebeneinander anzuordnen, anstatt sie staffeln zu müssen. Dadurch ist die Programmierung bedeutend vereinfacht. Im Stammpatent wurde das Verfahren zur Erzeugung des" gedruckten" Stromkreises mit einer Graviermaschine beschrieben, bei welcher ein Arbeiter den Griffel des Pantographen über ein vergrössertes Abbild   eines"gedruckten"Leitungsmusters   führt und wobei ein rotierendes Fräswerkzeug an einer andern Stelle des Pantographen Teile des Kupfers der Schaltplatte herausarbeitet, wodurch ein verkleinertes Abbild des, durch den Griffel abgetasteten, Musters entsteht.

   An Stelle des rotierenden Bearbeitungswerkzeuges kann selbstverständlich in gewissen Fällen ein Hobelwerkzeug verwendet werden. 



   Eine solche Maschine kann auch für die Automation adaptiert werden. Es wird kein vergrössertes Abbild verwendet, sondern der Griffel des Pantographen wird von einer Koordinatoreinrichtung gesteuert, welche auf Grund eines Programmes arbeitet, welches durch eine Rechenmaschine ausgearbeitet wurde, wobei das Senken und Heben der bearbeitenden Werkzeuge ebenfalls durch die programmierte Koordinatoreinrichtung gesteuert wird. 



   Eine Maschine mit einem oder mehreren Hobelwerkzeugen und bzw. oder rotierenden Fräswerkzeugen kann durch eine Einrichtung automatisch gesteuert werden, welche auf Grund eines Programmes arbeitet, welches von einer Rechenmaschine ausgearbeitet wurde, um Leitungsmuster irgendwelcher komplexer Art aus der Schaltplatte herauszuarbeiten,   z. B.   entweder mit geraden parallelen Linien allein, mit geraden Koordinatennetzlinien allein, oder mit Linien irgendwelcher Gestalt und Richtung. 



   Als ein Beispiel kann ein rotierender Schneidkopf in einer Lage festgehalten werden, jedoch vertikal bewegt werden. Der Bearbeitungstisch, auf welchem die Schaltplatte angeordnet ist, ist jedoch in jeder Richtung in einer Ebene bewegbar, wobei seine Bewegung durch eine Koordinatoreinrichtung gesteuert werden kann, deren Programm von einer Rechenmaschine festgelegt wurde. Auf diese Weise kann man z. B. einen Schnitt zwischen den Punkten A und den Punkten B, wie im Stammpatent beschrieben, durchführen, wobei die Rechenmaschine in Koordinatenwerten ein Programm berechnet, welches die Koordinatoreinrichtung befähigt, den Bearbeitungstisch in die befohlene Richtung zu bewegen. Das Programm kann auch diejenigen Augenblicke festlegen, in welchen der Schneidkopf gesenkt werden muss, um die Bearbeitung zu beginnen und gehoben werden muss am Ende der Bearbeitung.

   Auf diese Weise kann irgendein komplexes Leitungsmuster mit hoher Genauigkeit eingearbeitet werden. 



   Wenn ein "gedruckter" Stromkreis bei hohen Frequenzen angewendet werden soll, ist es oft nicht erwünscht, auf der Schaltplatte grosse Teile von Kupfer zurückzulassen, welche nicht Bestandteile des Leitungsmusters sind. In solchen Fällen enthält das Programm der Rechenmaschine gewisse Befehle, solche Flächen durch das Bearbeitungswerkzeug zu entfernen oder zumindestens zu unterteilen. 



   In einer andern Ausführungsform ist der Bearbeitungstisch festgehalten und das Bearbeitungswerkzeug allein bewegt, wobei die Bewegung des Bearbeitungswerkzeuges von der programmierten Koordinatoreinrichtung gesteuert wird. Man kann natürlich auch den Bearbeitungskopf wie auch den Bearbeitungstisch gleichzeitig bewegen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitenden Schaltverbindungen aus einer Metallfolie,   z. B.   aus Kupfer, die fest auf einer Isolierstoffplatte haftet, ähnlich den gedruckten Schaltungen nach Patent Nr. 211891, dadurch gekennzeichnet, dass die spanabhebende Bearbeitung durch mindestens ein Hobelwerkzeug erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Hobelwerkzeug in einem spitzen Winkel zur Bearbeitungsfläche steht.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Hobelwerkzeug in einem stumpfen Winkel zur Bearbeitungsfläche steht.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung in einer Graviermaschine erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Graviermaschine einen Pantographen besitzt, auf welchem das Hobelwerkzeug montiert ist und durch welchen aus einem verkleinerten oder vergrösserten Abbild, entlang welchem der Griffel des Pantographen geführt wird, das Muster auf die zu bearbeitende Schaltplatte übertragen bzw. eingehobelt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Graviermaschine einen Pantographen besitzt, auf welchem das Hobelwerkzeug montiert ist, wobei eine programmierte Koordinatoreinrichtung das Heben und Senken des Hobelwerkzeuges und die Bewegung des Pantographen steuert.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die relative Bewegung von Schaltplatte und Hobelwerkzeug durch eine programmierte Koordinatoreinrichtung gesteuert wird.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- und Abbewegung des Hobelwerkzeuges durch eine programmierte Koordinatoreinrichtung gesteuert wird.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 13 des Patentes Nr. 211891 und bzw. oder Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Bearbeitungsgängen in horizontaler Richtung und den Bearbeitungsgängen in vertikaler Richtung die Schaltplatte im wesentlichen um 900 gedreht wird und die Bearbeitung durch rotierende Fräswerkzeuge und bzw. oder Hobelwerkzeuge im vertikalen und horizontalen Bearbeitungsvorgang gleich oder unterschiedlich erfolgt.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung mehrerer Bearbeitungswerkzeuge diese nahe nebeneinander angeordnet sind.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswerkzeuge individuell gehoben oder gesenkt werden können.
    12. Verfahren nach Anspruch l1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heben und Senken der Bearbeitungswerkzeuge unter Zuhilfenahme einer programmierten Koordinatoreinrichtung erfolgt.
AT568658A 1957-08-16 1958-08-14 Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitenden Schaltverbindungen AT215515B (de)

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GB215515X 1957-08-16

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