AT214786B - Getriebeschalthebel für mit elektrisch betätigten Kupplungen ausgestattete Kraftfahrzeuge - Google Patents

Getriebeschalthebel für mit elektrisch betätigten Kupplungen ausgestattete Kraftfahrzeuge

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AT214786B
AT214786B AT749459A AT749459A AT214786B AT 214786 B AT214786 B AT 214786B AT 749459 A AT749459 A AT 749459A AT 749459 A AT749459 A AT 749459A AT 214786 B AT214786 B AT 214786B
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AT
Austria
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lever
spring
gear shift
shift lever
contacts
Prior art date
Application number
AT749459A
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English (en)
Inventor
Franz Ing Ottahal
Original Assignee
Fichtel & Sachs Ag
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Description


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  Getriebeschalthebel für mit elektrisch betätigten Kupplungen ausgestattete Kraftfahrzeuge 
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an einem Getriebeschalthebel für mit elektrisch betätigten Kupplungen ausgestattete Kraftfahrzeuge, der in zwei Teile geteilt ist, als Verbindungsglied einen durch gegenseitiges Abknicken der beiden Hebelteile betätigbaren, den die Kupplungsbetätigung auslösenden Stromkreis schliessenden und aus an den beiden Hebelteilen sitzenden Kontakten bestehenden Schalter aufweist, wobei eine Feder die beiden Hebelteile anschlagbegrenzt axial auseinanderdrückt. Bei einer bevorzugten Ausbildung eines derartigen Getriebeschalthebels sind die Kontakte des Schalters mit zueinander parallelen, etwa kreisförmigen Kontaktflächen angeordnet.

   Der Abstand zwischen den Kontaktflächen ist klein gehalten, so dass schon bei einer relativ kleinen Abknickung des einen Schalthebelteiles gegen- über dem andern eine Kontaktgabe erzielt wird. Die die beiden Hebelteile anschlagbegrenzt auseinanderdrückende Feder wird bisher fast ausschliesslich als Schraubenfeder ausgebildet, die die beiden Kontakte konzentrisch umschliesst und mit ihren Enden gegen Ansätze der Schalthebelteilenden wirkt. Die Kontakte weisen somit einen nur geringen Abstand von der Feder auf. Der eine der beiden Kontakte wird meist direkt an dem freien, den Schaltgriff   od. dgl.   tragenden Hebelteil leitend befestigt, während der Gegenkontakt unter Zwischenschaltung einer Isolierbuchse in das stirnseitige Ende des zweiten Hebelteiles eingesetzt ist.

   Das aus dem Ende des Hebelteiles herausragende Ende der Isolierbuchse dient zugleich zur Zentrierung der Druckfeder. Für die Kontakte und die Feder ist meist eine am festen Hebelteil befestigte und zugleich zur Halterung des andern Hebelteiles dienende Schutzhaube vorgesehen. In der Praxis zeigt sich nun, dass sich, insbesondere wegen der unterschiedlichen Schalthäufigkeit in den einzelnen Gängen, eine unterschiedliche Abnutzung der Kontakte ergibt, was bedeutet, dass der freie Hebelteil bei abgenützten Kontakten bei der Einschaltung des am häufigsten benutzten Getriebeganges stärker gegen den andern Hebelteil abgeknickt werden muss, um eine Kontaktgabe zu erreichen, als dies beim Einschalten eines andern Ganges der Fall ist.

   Beim Schaltvorgang wird überdies die Feder verstellt und reibt sich an der Isolierbuchse, wodurch diese ebenfalls abgenutzt wird, so dass im Extremfall der Kontakt gegen die Feder zu blank wird. Wird die erwähnte Kontakt- und Isolierbuchsenabnutzung nicht rechtzeitig bemerkt, dann kann es vorkommen, dass die Feder gegen die Kontakte bzw. gegen den isolierten Kontakt gedrückt wird, sich an diesen bzw. diesem verklemmt und damit den Steuerstromkreis bleibend schliesst. Dies bedeutet, dass beim Auftreten dieses Fehlers die über den Schalter gesteuerte Kupplung bis zum Beheben des Schadens in der Auskupplungsstellung gehalten wird. Das Auftreten des erwähnten Fehlers kann insbesondere beim Vorfahren im Strassenverkehr sowie bei der Berg- oder Talfahrt zu   gefährli-   chen Unfällen Anlass geben. 



   Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Diese betrifft einen Getriebeschalthebel der eingangs genannten Art und besteht im wesentlichen darin, dass die Feder, vorzugsweise eine Druckfeder, ausserhalb des Kontaktbereiches angeordnet ist und auf den freien, den Schaltgriff od. dgl. tragenden Hebelteil ziehend einwirkt, wobei die Feder mit dem einen Ende an einer die Kontakte und die zugehörigen Hebelteilenden mit Abstand umgebenden Schutzhaube und mit dem andern Ende an einem am freien Hebelteil vorgesehenen Anschlagbund, beispielsweise in Form einer Ringnut mit eingesetztem Sprengring, abgestützt ist.

   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung wird erreicht, dass es auch bei abgenutzten Kontakten zu keiner Kurzschlussausbildung durch Verstellen der Feder mehr kommen kann und eine Abnutzung des Isolierteile für den Kontakt ausgeschlossen ist, wodurch die Betriebssicherheit des 

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 Getriebeschalthebels wesentlich erhöht wird. Während bei der bisherigen Ausführung zufolge der Anordnung der Druckfeder zwischen den Hebelteilenden die Verstellmöglichkeit der beiden Kontaktteile gegeneinander und somit ihre Nachstellmöglichkeit bei der Abnutzung eng begrenzt. war, fällt beim Erfindungsgegenstand diese Begrenzung weg, so dass auch nach starker Abnutzung der Kontakte durch Nachstellen die volle Betriebsbereitschaft des Schalters wieder hergestellt werden kann.

   Die Abstutzung der Feder an der Schutzhaube und an einem Anschlagbund des freien Hebelteiles ermöglicht es, einen bereits bestehenden Getriebeschalthebel, wie er eingangs beschrieben ist, nachträglich auf die   erfindungsgemässe   Federanordnung umzubauen. Es ist zu diesem Zweck nur notwendig, die ursprünglich im Kontaktbereich vorgesehene Feder zu entfernen und dafür die neue Feder in der beschriebenen Weise einzubauen. Die zur Aufnahme des als Anschlagbund dienenden Sprengringes dienende Ringnut kann leicht in jeder Werkstatt hergestellt werden. Es ist auch möglich, an Stelle einer Druckfeder eine Zugfeder zu verwenden, die mit einem Ende am freien Hebelteil am Bund eingehängt und mit ihrem andern Ende an der, in Richtung des freien Hebelteiles verlängerten Schutzhaube befestigt ist.

   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Getriebeschalthebel im Teilschnitt durch den Stossbereich der beiden Hebelteile dargestellt. Der Getriebeschalthebel besitzt eine zum Schaltgestänge führende Schalthebelhälfte 1 und eine zweite, an ihrem freien Ende   einen Handhebel od. dgl. tragende Schalthebelhälfte   2. Die beiden Hebelhälften 1 und 2 sind durch eine Schutzhaube 3 verbunden, die gemeinsam mit einer Kontermutter 4 mit der Hebelhälfte 1 verschraubt ist. Der Hebelteil 2 besitzt an seinem Ende einen Bund 5, mit dem er innen in der Schutzhaube 3 an einer   Anschlagfläche abgestützt   ist. Am Bund ist ein eine ebene Kontaktfläche aufweisender Ansatz 6 vorgesehen.

   Weiterhin ist am Ende des Hebelteiles 1 ein   Geenkontaktstüek   7 unter Zwischenschaltung einer Isolierbuchse 8 befestigt, von dem aus eine Steuerleitung 9 durch eine Bohrung 10 des He-   belteiles l isoliert zur Steuereinrichtung für   die Kupplung geführt ist. In dem zwischen der Innenwandung der Haube und den Kontakten 6 und 7 freibleibenden Hohlraum 11 war bei den früheren Ausführungen die zur Distanzierung der Kontakte 6, 7 voneinander dienende-Druckfeder untergebracht.

   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist erfindungsgemäss eine zu diesem Zweck dienende Feder 12 auf den Hebelteil 2 aufgeschoben und stützt sich mit ihrem einen Ende unter Zwischenschaltung einer Beilagscheibe 13 am stirnseitigen Ende der Schutzhaube 3 und mit ihrem andern Ende an einem als in eine Ringnut 14 des Hebelteiles 2 eingesetzter Sprengring 15 ausgebildeten Anschlagbund ab. Die Feder 12 ist beim Ausführungbeispiel als Druckfeder ausgebildet und zieht den Hebelteil 2 vom Hebelteil1   l weg,   so dass in der Normalstellung die Kontakte 6,7 geöffnet sind. Wird bei der Betätigung des Schalthebels der Hebelteil 2 unter Überwindung der Kraft der Feder 12 abgeknickt, dann berühren die beiden Kontakte 6 und 7 einander. 



  Für die Feder 12 ist noch eine am Hebelteil 2 befestigte, mit ihrem Ende die Schutzhaube 3 lose übergreifende Schutzhülse 16 vorgesehen. Es wäre natürlich auch möglich, an Stelle der Druckfeder 12 eine Zugfeder vorzusehen. Zu diesem Zweck müsste nur das Ende der Schutzhaube 3 bis etwa zum Bereich des Anschlagbundes 15 verlängert und die Zugfeder dort und hinter dem Bund 5 eingehängt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Getriebeschalthebel für mit elektrisch   betätigten Kupplungen   ausgestattete Kraftfahrzeuge, der in. zwei Teile geteilt ist, als Verbindungsglied einen durch gegenseitiges Abknicken der beiden Hebelteile betätigbaren, den die Kupplungsbetätigung auslösenden Stromkreis schliessenden und aus an den beiden   Hebelteile :

   ! sitzenden   Kontakten bestehenden Schalter aufweist, wobei eine Feder die beiden Hebelteile anschlagbegrenzt axial auseinanderdrückt, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder, vorzugsweise eine Druckfeder (12), ausserhalb des   Kontaktbereiches   (6, 7) angeordnet ist und auf den freien, den   Schaltgriff   od. dgl. tragenden Hebelteil (2) ziehend einwirkt, wobei die Feder (12) mit dem einen Ende an einer die Kontakte (6,7) und die zugehörigen Hebelteilenden mit Abstand   umgebende : ! Schutzhaube (3)   und mit dem andern Ende an einem am freien Hebelteil (2) vorgesehenen Anschlagbund, beispielsweise inForm einer Ringnut (14) mit eingesetztem Sprengring (15), abgestützt ist.

Claims (1)

  1. 2. Getriebeschalthebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugfeder vorgesehen ist, die mit einem Ende am freien Hebelteil (2) am Bund (5) eingehängt und mit wem andern Ende an. der, in Richtung des freien Hebelteiles (2) verlängerten Schutzhaube (3) befestigt ist.
AT749459A 1959-10-16 1959-10-16 Getriebeschalthebel für mit elektrisch betätigten Kupplungen ausgestattete Kraftfahrzeuge AT214786B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2720433A1 (de) * 1977-05-06 1978-11-16 Ni Avtomobilnyj I Avtomotornyj Griff zur gangumschaltung im wechselgetriebe eines fahrzeugs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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