AT212748B - Kugelschreiber - Google Patents
KugelschreiberInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kugelschreiber EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> entleertem Zustand. Die dargestellte kombinierte Einheit kann entweder in einem Gehäuse untergebracht sein, dessen Innengewinde mit dem Aussengewindeteil 3 des Nippels 2 in Eingriff steht oder sie stellt schon das komplette Schreibgerät dar und das Aussengewinde 3 wird für das Aufschrauben einer Kappe verwendet werden, die ausser Gebrauch die Kugel 5 umgibt. Die Leitungen 6 und 7 stellen eine ununterbrochene Verbindung zwischen dem Tintenvorrat im Behälter und der Kugel 5 her und haben zur Gänze oder zum Teil kapillare Abmessungen. Beim Kugelschreiber gemäss den Fig. 3,4 und 5 wird das am Nippel 2 abgewendete Ende des Sakkes 8 durch einen federnden Ring 12 gegen die Seitenwand des Behälters 1 gedrückt. Ist der Sack selbst an dem von der Kugel abgewendeten Ende offen, so wird er durch den das offene Ende gegen die Innenwandung des Gehäuses 1 pressenden Ring 12 hermetisch geschlossen. Wieder wird der Sack nach Massgabe des Verbrauches der Tinte schlaff und legt sich gegen die Seitenwand des Gehäuses (Fig. 4). Gemäss den Fig. 6 und 7 ist der Sack als ein faltbares Diaphragma 8 ausgebildet, das an dem von der Kugel abgewendeten Ende offen ist und an diesem Ende zwischen der Innenwandung des Gehäuses 1 und dem mit der Belüftungsbohrung 10 versehenen Pfropfen 9 eingespannt ist. Dadurch ist der vom Gehäuse und dem faltbaren Diaphragma begrenzte Tintenvorrat dort dicht abgeschlossen. Beim Füllen des Kugelschreibers geht man so vor, dass man das Gehäuse zuerst mit Tinte füllt und dann das Diaphragma 8 in der eben beschriebenen Weise fixiert oder man fixiert das Diaphragma zuerst und füllt dann das Gerät mit Tinte. In dem Masse, als Tinte entnommen wird, paCt sich das Diaphragma automatisch dem Tintenvolumen im Gehäuse an und legt sich gegen die Innenwand des Gehäuses 1 (Fig. 7). Beim Kugelschreiber gemäss den Fig. 8 und 9 ist eine axial angeordnete Stützstange 14 od. dgl. vorgesehen, die sich im Sack 8 vom Pfropfen 9 nach aufwärts erstreckt. Beim Einfüllen von Tinte (Fig. 8) legt sich der Sack 8 an die Stange 14 an, die am oberen Ende mit einem Knopf 15 versehen ist. Wird ''inte entnommen, so legt sich der Sack gegen die Seitenwände des Gehäuses (Fig. 9). Fig. 10 zeigt einen austauschbaren Behälter 1 von der Bauart gemäss Fig. 1, der am offenen Ende mit Aussengewinde 16 versehen ist, um ihn mit dem Gerät fest verbinden zu können. Der Pfropfen 9 entfällt und das Gehäuse 1 ist mit einem Luftloch 10 versehen. Bei der Bauart gemäss Fig. 11 ist zwischen der Innenwand des Gehäuses 1 und dem Sack 8 eine flexible, aber nicht streckbare Hülle 17 aus Nylongewebe od. dgl. eingelegt. Am offenen Ende ist diese Hülle mit dem Sack 8 am Gehäuse 1 fixiert, begrenzt die Ausdehnung des Sackes und nimmt alle Beanspruchungen auf, die sonst den verhältnismässig heiklen Sack 8 treffen würden. Fig. 12 zeigt einen austauschbaren Behälter gemäss der Erfindung, bei welchem der Sack 8 mittels einer Ringfeder 18 im Ende des Gehäuses fixiert ist, während eine ein Luftloch 10 aufweisende Schutzkappe 19 über das Ende des Gehäuses gezogen ist. Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die untere Hälfte der Figur den Sack mit Time gefüllt, die obere Hälfte den Sack teilweise geleert zeigt. Der Sack ist gewellt, so dass er in der Längsrichtung zusammenschrumpft. Dazu weist er eine verdickte oder verstärkte Grundfläche 8a auf, die hinlänglich stark ist, so dass sie nicht zusammenschrumpft. Gemäss Fig. 14 ist im Sack als zentrale Abstützstange ein Rohr angedeutet, gegen das sich der Sack beim Zmammenschrumpfen legt. Die vollen Linien zeigen den Sack gefüllt, die gestrichelten Linien teilweise entleert. Das Rohr 20 kann in den offenen Hals des Gehäuses 1 eingepasst werden, z. B. mit Hilfe radialer, nicht dargestellter Arme, und das offene Ende des Sackes wird am Gehäuse fixiert, so dass die Tinte rund um das Rohr aus der Mündung des Sackes ausfliesst. Bei Verwendung eines Rohres, das am vorderen Ende, wo es an die Mündung anschliesst, offen ist, kann das Rohr mit Bohrungen 21 ausgestattet sein, durch welche die Tinte fliesst. In diesem Falle kann der Sack vollständig geschlossen sein, so dass alle Tinte aus dem Sack durch die Öffnung (die Öffnungen) 21 und dann entlang dem Rohr zur Leitung 6 fliesst. Bei Füllung des Kugelschreibers mit pastoser Tinte kann mati den Behälter zuerst mit einer Flüssigkeit, z. B. Castoröl, füllen, um die Luft auszutreiben. Die Flüssigkeit wird dann ausgetrieben. Schliesslich wird der Sack durch Eintreiben von pastoser Tinte unter Druck vollständig gefüllt und ist dann im wesentlichen ohne Dehnungsbeanspruchung. Wenn der Sack reisst, würde Tinte an dem von der Kugel abgewendeten Ende des Gerätes ausfliessen. Um das zu verhindern, kann an diesem Ende im Behälter ein Pfropfen aus Baumwolle angeordnet werden. Alternativ kann das Luftloch 10 durch eine Mehrzahl kapillarer Kanäle ersetzt werden, die zusammen als gleichwertiger Luftdurchgang funktionieren, aber den Durchfluss von Tinte verhindern. Schliesslich kann das Gerät gemäss der Erfindung auch mit einem äusseren Gehäuse ausgestattet werden, aus dem es bei Gebrauch vorgestossen und in das es ausser Gebrauch zurückgezogen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Kugelschreiber fur pastose Tinten mit einem Behälter für den dem Druck der Atmosphäre ausgesetzten Tintenvorrat und mit einer von der Tintenvorratssäule ohne Unterbrechung zur Kugelspitze führenden Leitung von kapillaren Abmessungen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines den Tintenvorrat gegen die Atmosphäre abschliessenden, faltbaren Sackes, der sein Volumen selbsttätig dem nach Massgabe des Tintenverbrauches abnehmenden Volumen des Tintenvorrates anpasst.2. Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Tintenvorrat gegen die Atmosphäre abschliessende, faltbare Sack selbst den Tintenvorratsbehälter bildet (Fig. 1, 2).3. Kugelschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der faltbare Sack an seinem der Schreibkugel zugewendeten offenen Ende gut abgedichtet an einem Nippel (2) befestigt ist, in dem die die Tinte zur Schreibkugel führende kapillare Leitung ausgebildet ist (Fig. 1, 2).4. Kugelschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der faltbare Sack von einer Schutzhülle, z. B. aus Nylongewebe, umgeben ist, die faltbar, aber nicht dehnbar ist und die zusammen mit dem Sack im Gehäuse des Kugelschreibers befestigt ist (Fig. 11).5. Kugelschreiber nach Anspruch 1, bei dem das offene Ende des faltbaren Sackes an dem der Schreibspitze abgekehrten, mit der Lufteinlassöffnung versehenen Ende des die Tintenfüllung aufnehmenden Gehäuses abgedichtet eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Achse des Gehäuses (1) eine den Sack abstützende Stange (14), ein Rohr od. dgl. angeordnet ist (Fig. 8).6. Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützstange (14) im Verschlusspfropfen (9) des der Schreibspitze abgekehrten Gehäuseendes befestigt ist, der mit der Lufteinlassöffnung (10) versehen ist (Fig. 8,9).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB212748X | 1945-05-01 | ||
| BR212748X | 1945-12-19 |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT745753A AT212748B (de) | 1945-05-01 | 1953-12-17 | Kugelschreiber |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT212748B (de) |
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1953
- 1953-12-17 AT AT745753A patent/AT212748B/de active
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