AT212463B - Radioaktiver Strahler - Google Patents

Radioaktiver Strahler

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AT212463B
AT212463B AT783859A AT783859A AT212463B AT 212463 B AT212463 B AT 212463B AT 783859 A AT783859 A AT 783859A AT 783859 A AT783859 A AT 783859A AT 212463 B AT212463 B AT 212463B
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radiation
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Pierre Vidal
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Pierre Vidal
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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21GCONVERSION OF CHEMICAL ELEMENTS; RADIOACTIVE SOURCES
    • G21G4/00Radioactive sources
    • G21G4/04Radioactive sources other than neutron sources
    • G21G4/06Radioactive sources other than neutron sources characterised by constructional features

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Radioaktiver Strahler 
Die Erfindung betrifft radioaktive Strahler, die aus einer Vereinigung von mehreren radioaktiven Körpern, insbesondere von Scheiben aus radioaktiven Stoff, z. B. Kobalt, zu einem Gesamtgebilde bestehen. 



   Diese Scheiben, beispielsweise in der von dem Laboratorium in Oak Ridge, U. S. A. gelieferten Ausführung, werden im allgemeinen zu Zylindern aufeinander gestapelt, um eine radioaktive Strahlungsquelle von grösserer oder kleinerer Leistung zu erhalten. Diese Zylinder weisen zwar auf ihrer ganzen Umfläche eine praktisch gleiche Strahlung auf, aber ein Teil der Oberfläche der den Zylinder bildenden Scheiben liegt nicht frei, so dass der von der Gesamtheit der Scheiben zu erwartende Strahlungshöchstwert nicht erzielt wird. Diese zylindrische Scheibenschichtung führt daher zu einer beträchtlichen Einbusse hinsichtlich   der Aktivität   der Strahlungsquelle, vor allem in den Fällen, wo man nur die in einer bestimmten Richtung erfolgende Strahlung ausnützen will. 



   Man hat auch schon vorgeschlagen, mehrere zylindrische radioaktive Teilkörper dadurch zu einem radioaktiven Strahler zu vereinigen, dass sie in Bohrungen eines Blockes aus plastischem Werkstoff eingesetzt sind, deren Achsen sich in einem gemeinsamen Punkt schneiden, in welchem das zu bestrahlende Objekt vorgesehen wird, das dadurch von allen Teilkörpern gleichzeitig bestrahlt wird. Durch einen radioaktiven Strahler dieser Art wird die verfügbare Strahlungsenergie auch nur zu einem Teil ausgenützt, da lediglich die nur nach einer Richtung ausgesendeten Strahlen der radioaktiven Teilkörper zur Beeinflussung eines zu bestrahlenden Objektes herangezogen werden und die übrigen,   z. B.   die gegensinnig abgehenden Strahlen, wirkungslos bleiben. 



   Im Gegensatz zu diesen bekannten Ausführungsformen von aus mehreren Teilkörpern aus radioaktivem Material bestehenden radioaktiven Strahlern liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein ebenflächiges radioaktives Strahlungsgebilde grosser Ausdehnung mit praktisch zu seiner Ebene senkrechter Strahlungsaussendung auf beiden voll ausgenutzten Seitenflächen zu schaffen, wie es zur ionisierenden Bestrahlung von verschiedenen Naturprodukten für deren Sterilisierung oder für ähnliche Zwecke notwendig ist, um ein Behandlungsverfahren mit dem höchsterreichbaren technischen und wirtschaftlichen Wirkungsgrade zu ermöglichen. 



   Erfindungsgemäss wird ein diesen Forderungen genügender, aus mehreren radioaktiven Teilkörpern zusammengesetzter radioaktiver Strahler dadurch erhalten, dass die Teilkörper in der Form von flachen, einen runden oder eckigen Umriss aufweisenden Pastillen aus radioaktivem Material in einer Vielzahl in mit ihrem   Umriss   übereinstimmende sowie ihre beiden Seitenflächen freilassende Löcher einer etwa gleich dicken, ebenen, flächigen Trägerschicht eingepasst sind und mit dieser praktisch eine auf beiden Seitenflächen strahlende Platte bilden. 



   Diese strahlende Platte kann in beträchtlicher und beliebig vergrösserbarer Ausdehnung ausgeführt werden und weist eine nicht nur maximale, sondern auch gleichmässige Ausnutzung des gesamten radioaktiven Strahlungsvermögens der von ihr umfassten strahlenden Teilkörper auf. und ausserdem ist ihre Herstellung einfach und billig. und ihre Handhabung ist nicht nur bequem, sondern lässt sich auch leicht gefahrlos gestalten. Alle diese Vorzüge machen den radioaktiven Strahler nach der Erfindung insbesondere für die in grossem Massstabe erfolgende Anwendung der radioaktiven Strahlen zur Behandlung von Samen oder Pflanzen, zur Konservierung von Lebensmitteln und für ähnliche Zwecke vorteilhaft geeignet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Trägerschicht kann zusammen mit den eingesetzten radioaktiven Teilkörpern von einer Schutzhülle umschlossen sein. Als Träger für die flachen radioaktiven Teilkörper kann zweckmässig eine steife oder biegsame Folie von nicht oxydierbarem Metall oder anderem Werkstoff dienen, die mit Aussparungen für das Einsetzen und Einpassen der pastillenförmigen Teilkörper versehen ist. Die Schutzhülle kann dabei aus einer dünnen Folie, ebenfalls aus nicht oxydierbarem Metall, bestehen, welche in einer der Trägerschicht angepassten Form diese und die Teilkörper vollständig umhüllt und an ihren Rändern luftund wasserdampfdicht durch Verschweissung oder sonstwie abgeschlossen ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den radioaktiven Strahler nach der Erfindung beispielsweise in einer   Ausführungsform.   



   Gemäss der Zeichnung sind in einer aus nicht oxydierbarem Stahl bestehenden Folie 1 von 1 mm 
 EMI2.1 
 
2 cm ausgespart, und in jedes Loch ist eine durch Kobalt 60 gebildete radioaktive Strahlungsquelle 2 in
Form einer im Durchmesser gleichen kreisrunden Scheibe von 100 Curie   eingefügt. Die   als Trägerschicht die radioaktiven Teilkörper 2 enthaltende Folie 1 ist von einer in der Zeichnung abgebrochen darge- stellten Hülle 3 umgeben, die durch eine ebenfalls aus nicht oxydierbarem Stahl gewalzte Folie von
0,   07   mm Dicke gegeben ist, die durch Verschweissen ihrer Ränder verschlossen ist.

   Diese   Hülle hält nicht   nur die Scheiben 2 in den Löchern der Folie 1 in Lage, sondern schützt sie auch gegen die schädliche
Einwirkung von Feuchtigkeit, welche Kobalt um so stärker angreift, je kräftiger die Radioaktivität ist. 



   Man kann in die metallische Trägerschicht eine grössere oder kleinere Zahl von flachen radio- aktiven Teilkörpern einfügen und darin in verschiedener Anordnung vorsehen. sowie den Umriss und die Grösse der flachen Teilkörper und auch der Trägerschicht beliebig wählen, um die zu erzielende radioaktive Strahlung den Bedürfnissen der jeweiligen Anwendung des Strahlers anzupassen. Auch kann man an Stelle von Kobalt auch irgend welche andere Isotope, wie   z. B. Cäsium,   für die als Strahlungsquelle wirksamen flachen Teilkörper benutzen. 



    - PATENTANSPRÜCHE :    
1. Aus mehreren radioaktiven Teilkörpern zusammengesetzter radioaktiver Strahler, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilkörper in der Form von flachen, einen runden oder eckigen Umriss aufweisenden Pastillen (2) aus radioaktivem Material in einer Vielzahl in mit ihrem Umriss übereinstimmende sowie ihre beiden Seitenflächen freilassende Löcher einer etwa gleich dicken, ebenen, flächigen Trägerschicht eingepasst sind und mit dieser praktisch eine auf beiden Seitenflächen strahlende Platte bilden.

Claims (1)

  1. 2. Radioaktiver Strahler nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1) zusammen mit den eingesetzten radioaktiven Pastillen (2) von einer Schutzhülle (3) umschlossen ist.
    3. Radioaktiver Strahler nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1) aus einer biegsamen Folie besteht.
    4. Radioaktiver Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1) durch eine steife oder biegsame Folie von nicht oxydierbarem Metall gebildet ist.
    5. Radioaktiver Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie (3) aus nicht oxydierbarem Metall die Trägerschicht (1) mit den in ihr enthaltenen radioaktiven Pastillen (2) umhüllt und an ihren Rändern luft- und feuchtigkeitsdicht verschlossen ist.
AT783859A 1957-11-13 1958-11-11 Radioaktiver Strahler AT212463B (de)

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DE1094380B (de) 1960-12-08
FR1186011A (fr) 1959-08-12
CH351345A (fr) 1961-01-15
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