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Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge, die insbesondere für Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten bestimmt ist.
Es sind Hebevorrichtungen bekannt, bei welchen als Druckmittel Pressluft und als Druckübertra- gungsmittel d verwendet wird und bei denen in einem äusseren Zylinder ein oben geschlossener innerer Zylinder geführt ist und durch den Boden des äusseren Zylinders eine Druckluftleitung in der Achse des inneren Zylinders nach oben bis über den höchsten Stand einer ölfüllung in dem inneren Zylinder und dem Ringraum zwischen äusserem und innerem Zylinder angeordnet ist.
Die Erfindung strebt an, eine Hebevorrichtung zu schaffen, die einen einfachen Aufbau besitzt, dabei aber eine grosse Festigkeit aufweist und auch im Dauerbetrieb eine befriedigende Wirkungsweise ergibt. Insbesondere wird eine zuverlässige Führung des Zylinders und eine sichere Abdichtung auch im Dauerbetrieb sowie ein einfacher Zusammenbau und eine einfache Zerlegbarkeit angestrebt.
Das wesentliche Merkmal der erfindungsgemä-
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packung in dem äusseren Zylinder ein Ring eingelegt ist, der mit nach unten offenen Schlitzen zur Aufnahme von in den Zylinder eingeschweissten Bolzen versehen ist. Dieses Auflager kann in einfacher Weise montiert werden und ergibt einen sicheren Sitz in dem äusseren Zylinder. Ausserdem wird die Stopfibüchsenpackung je nach der Belastung der Vorrichtung zusammengepresst und dichtet daher je nach dem vorliegenden Innendruck.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine beispielsweise Ausführungsform einer Hebevorrichtung schematisch veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Hubvorrichtung und Fig. 2 einen Querschnitt nach 11-17 der Fig. 1.
Die Hebevorrichtung besteht aus einem Innenzylinder 1, welcher mit Hilfe eines Führungsringes 2 in einem äusseren Zylinder 10 verschiebbar
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3 mit einem Flansch 4 des äusseren Zylinders verbunden und wird mit Hilfe der Schrauben 3
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angeordnet ist und sich auf einem Ring 6 ab- stützt. Der Ring 6 ist mit Schlitzen 6'versehen, welche über Bolzen 7 greifen, die in dem äusseren
Zylinder 10 eingeschweisst sind. Auf diese Wei- se ist es möglich, dass die Stopfbüchsenpackung bei einem Steigen des Innendruckes durch erhöh- te Belastung selbsttätig mehr zusammengepresst wird und die Dichtung zwischen den beiden Zy- lindern erhöht.
Der innere Zylinder 1 ist oben durch einen
Deckel 8 verschlossen, der eine ölnachfüllschrau- be 9 und Schrauben 11 zur Befestigung von Trä- gerpaaren, eines Tellers od. dgl. aufweist.
Am inneren Zylinder 1 ist unten ein Boden 12'befestigt, der nach aussen über die Zylinder- wandungen vorsteht und so eine Führung an den
Zylinderwandungen des äusseren Zylinders 10 bil- det. Der vorstehende Boden 12 bildet ferner An- schläge zur Begrenzung des Hubes des Zylinders
1 im Zusammenwirken einerseits mit dem Ring 6, anderseits mit Bolzen 13. Der Boden 12 besitzt ferner Schlitze 14 zur Ermöglichung einer Montage über die Bolzen 7 hinweg. Schliesslich sind im
Boden 12 Bohrungen 15 vorgesehen zur Brem- sung des öldurchflusses aus dem Zylinderzwischenraum in den inneren Zylinder, insbesondere der Rückströmung von aussen nach innen, also zur Bremsung der Absenkbewegung der Hubeinrichtung.
Der äussere Zylinder 10 ist durch einen Boden 16 verschlossen, der einstückig mit den Zylinderwandungen hergestellt ist und eine halbkugelige Gestalt aufweist. Durch den Boden 16 hindurch ist eine Druck-luftzuleitung 17 zentral in das Innere des Zylinders 1 eingeführt. Am oberen Rand der Druckluftzuleitung 17 ist ein kegeliger Schutzring 18 und oberhalb der öffnung der Druckluftzuleitung eine Platte 19 befestigt. Es wird dadurch verhindert, dass 01, insbesondere herumgespritztes CM, in die Druckluftleitung 17 gelangt ! und beim Absenken der Vorrichtung mit der abgelassenen Luft verlorengeht.
Um ein vollständiges Absenken der Hebevorrichtung, wenn diese nicht mehr durch das Gewicht des Kraftfahrzeuges belastet ist, zu errei-i chen, ist der innere Zylinder 1 mit Belastung-
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gewichten versehen, z. B. mit einem Betonzylin- der 20 ausgekleidet. In der Praxis hat es sich ergeben, dass gerade eine Betonauskleidung jenes Gewicht ergibt, welches aurseicht, um die Reibung in der Führung und der Stopfbüchse zu überwinden und den Zylinder 1 bis in seine tiefste Stellung abzusenken.
PATENTANSPR. UCH :
Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge, unter Verwendung von Pressluft als Druckmittel und öl als Druckübertragungsmittel, bei der in einem äusseren Zylinder ein oben geschlossener, innerer
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