AT205806B - Vorkammereinsatz für Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents

Vorkammereinsatz für Einspritzbrennkraftmaschinen

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AT205806B
AT205806B AT166658A AT166658A AT205806B AT 205806 B AT205806 B AT 205806B AT 166658 A AT166658 A AT 166658A AT 166658 A AT166658 A AT 166658A AT 205806 B AT205806 B AT 205806B
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AT
Austria
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antechamber
insert
cylinder head
internal combustion
combustion engines
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AT166658A
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English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Greier
Bruno Schukoff
Hans Dipl Ing Dr Techn List
Original Assignee
Hans Dipl Ing Dr Techn List
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description


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  Vorkammereinsatz für Einspritzbrennkraftmaschinen 
Bei Vorkammermotoren bedarf der Vorkammereinsatz als thermisch höchstbeanspruchter Teil, insbesondere die für dessen Haltbarkeit massgebliche Spitze, welche die Ausblaskanäle enthält, durch die die Vorkammer mit dem Zylinderraum veibunden ist, einer guten Kühlung. 



   Aus naheliegenden Gründen-die Vorkammer liegt abseits der Spülluftströmung und sie kommt erst in nennenswerten Umfang mit der Verbrennungsluft in Berührung, wenn diese durch ihre Verdichtung im Zylinder ebenfalls bereits in erheblichem Masse vorgewärmt ist-kommt für die Abführung der Vorkammerwärme Konvektion durch den Zylinderinhalt nicht in Frage. Es kommt somit lediglich die Wärmeableitung in den Wänden des Vorkammereinsatzes gegen die diesen umschliessenden Teile des Zylinderkopfes in Betracht. Zufolge der extremen thermischen Belastung der Vorkammer muss diese aus sehr hitzebeständigem Material bestehen, die jedoch geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Verbesserung der Kühlung insbesondere der Vorkammerspitze. Ausgegangen wird dabei von einer Vergrösserung des für die Wärmeableitung wirksamen Querschnittes durch eine Erhöhung der Materialstärke des Vorkammereinsatzes im Bereich der aus hitzebeständigem Material bestehenden Vorkammerspitze. Die Vergrösserung der Wanddicke im Bereich der Ausblaskanäle darf anderseits nicht dazu führen, dass hiedurch die Strömungsverluste zufolge der Verlängerung der Ausblaskanäle anwachsen. Jener Anteil dieser Verluste, der sich aus der Drosselung der Strömung in den engen Kanälen ergibt, ist stark von der Länge der Ausblaskanäle konstanten Querschnitts abhängig, den das Gas beim Ausströmen in den Zylinderraum passieren muss.

   Die Vergrösserung der Wanddicke kann deshalb nur zu einem insgesamt befriedigenden Erfolg führen, wenn es gelingt, dennoch die für den Drosselverlust massgebliche Länge der Ausblaskanäle im wesentlichen unverändert zu lassen. 



   Bisher ist schon vorgeschlagen   worden, zur Verkürzung   eines einzigen, schlitzförmigen Ausblaskanals den Vorkammereinsatz zylinderraumseitig nach einer ebenen Fläche abzuschneiden, die gegen die Längsachse des Einsatzes geneigt, senkrecht zur Achse des Ausblaskanals verläuft. Bei dieser Ausbildung ergibt sich jedoch gerade in dessen Bereich eine Einschnürung der Vorkammerwand, wodurch diese Massnahme eigentlich dem Erfordernis der Wärmeableitung entgegenwirkt. 



   Im Gegensatz hiezu wird nach der Erfindung die Verstärkung der Vorkammerwand im Bereich der Ausblaskanäle voll erhalten und jegliche Einschnürung vermieden. Die   Kanäle   sind hiezu nach aussen durch diese erweiternde Anfräsungen oder Ansenkungen des Volkammereinsatzes begrenzt. Hiedurch. wird ein Ansteigen der Drosselverluste über das bisherige Ausmass ebenfalls vermieden. Durch die Vergrösserung der Materialstärke steht für die Wärmeabfuhr aber ein Querschnitt zur   Verfügung. der   der geringeren War-' meleitfähigkeit des hitzebeständigen Materials entgegenwirkt. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung bezieht sich auf die Wärmeübertragung zwischen der Vorkammer und dem Zylinderkopf. Danach ist in jenem Bereich der Vorkammer, der wärmeleitend mit dem Zylinderkopf verbunden ist, der Vorkammereinsatz an seiner Aussenseite mit einer Schicht eines Materials besonders hoher   Wärmeleitfähigkeit   versehen. Dieses Material muss, um eine Verbesseiung der Wärmeübertragung zu ergeben, selbstverständlich unter Vermeidung jeder Fuge auf dem hitzebeständigen Vorkammerteil aufgebracht sein. Hiefür stehen zahlreiche bekannte Verfahren, wie Aufspritzen, Aufschweissen   u. dgl.   zur Verfügung.

   Es wurde zwar bereits vorgeschlagen, zwischen dem Vorkammereinsatz und dem Zylinderkopf eine Büchse aus wärmeleitendem Material vorzusehen, die den Vorkammereinsatz unter Freilassung der thermisch höchst beanspruchten Teile wie der Mündungen der Ausblaskanäle und der Stirnseite des Vorkammereinsatzes mantelförmig umgibt, doch ist bei diesem Vorschlag nur eine unbefriedi- 

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 gende Wärmeableitung zu erwarten, weil in allen Betriebszuständen zwischen dem Vorkammereinsatz und der inneren Mantelfläche dieser Büchse ein Luftspalt bestehen bleiben soll, weshalb die Wärme nur über die stirnseitige Ringfläche der Büchse abgeleitet wird.

   Im Gegensatz hiezu besteht das Wesen der Erfindung darin, einerseits Material guter Wärmeleitfähigkeit unter Vermeidung jeglicher Fuge zwischen Vorkammereinsatz und Mantelschicht auf die Wand des Vorltammereinsatzes aufzubringen und anderseits den Vorkammereinsatz gerade im Bereich dieser Oberflächenschicht mit   möglichst   geringem Spiel in den Zylinderkopf einzusetzen. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand der in der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausbildungsform erläutert. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 die Ansicht einer   Vorkammer nach   der Erfindung. 



   Der aus besonders hitzebeständigem Material bestehende Teil 1 des Vorkammereinsatzes enthält an seiner Spitze die Ausblaskanäle 2, die die Vorkammer 9 mit dem Zylinderraum verbinden. Um trotz der für die Wärmeableitung von der Vorkammerspitze gegen den Zylinderkopf vorgesehenen grossen Materialstärke des Vorkammereinsatzes die Ausblaskanäle zur Verminderung der Drosselverluste kurz genug ausführen zu können, münden die Kanäle in trichterförmige Ansenkungen oder   Anfräsungen   3 an der Aussenseite des Einsatzes. 



   Zur weiteren Verbesserung des Wärmeübergangs von der Vorkammer in den Zy'inderkopf ist der Einsatz an den Flächen 6 und 7, längs der er wärmeleitend im   Zylinderkopf sitzt," einer   Schicht 4 eines Materials besonders hoher Wärmeleitfähigkeit, wie Kupfer, Aluminium,   Nickel, S Über u. ahnl. versehen.   



  Diese Schicht umschliesst die Vorkammer als Mantel. der die thermisch   höchst : beanspruchten Teile.   nämlich die Ränder der Austrittsöffnungen 3 und die   Stirnfläche   8 der Verkammerspitze, frei lässt. Zur Verbesserung der Wärmeableitung sind beim dargestellten Beispiel gegen die Stirnfläche 8 verlaufende Nuten 5 zwischen den Öffnungen 3 eingefräst, die ebenfalls mit :dem Materiat des Mantels 4 ausgefüllt sind. 



   Die Aufbringung der Schicht 4 kann nach beliebigen bekannten   Verfahren érf0J. gen,   die lediglich die Bedingung der fugenlosen Anordnung metallischer Oberflächenschichten erfüllen. So ist es unter anderem möglich, die Verfahren des Verbundgusses   z. B.   des Alfin-Verfährens anzuwenden. 



   PATENTANSPRÜCHE 
1. Vorkammereinsatz für Einspritzbrennkraftmaschinen mit verstärkten   wendingen m   Bereich der den Vorkammer- mit dem Zylinderraum verbindenden Ausblaskanäle, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausblaskanäle (2) zur Verminderung ihrer Durchströmlänge, wie an sich bekannt,   zylinderraumseitig   je in einer abgeschrägten   Wandfläche   des Einsatzes ausmünden, und dass die abgeschrägte Wandfläche als gekrümmte Mantelfläche einer die Mündung der Ausblaskanäle indbesondere   trichterförmig   begrenzenden Vertiefung (3) ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorkammer nach Anspruch 1 mit einer an der Aussenseite der Vorkammciwand aufgebrachten Schicht eines Werkstoffes hoher Wärmeleitfähigkeit, die unter Freilassung der (-hermiscb höchst beanspruchten Teile, insbesondere der dem Zylinderraum zugekehrten Stirnfläche der Vorkammer sowie der Mündungsöffnung der Ausblaskanäle, die Aussenseite der Vorkammer mastelformig umschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (4), die vorzugsweise durch Aufspritzen, Aunchweissr'.
    dgl. aufgebracht ist, auf einem erheblichen Teil ('7) ihrer Aussenfläche mit dem Zylinderkopf in wärmeleitender Verbindung steht und sich vorzugsweise zumindest von der Anlagefläche (6) des Vorkammereinsatzes am Zylinderkopf bis annähernd zu den Mündungstrichtern (3) der Ausblaskanäle (2) crsu'cht.
AT166658A 1958-03-07 1958-03-07 Vorkammereinsatz für Einspritzbrennkraftmaschinen AT205806B (de)

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