AT205620B - Heizplatte - Google Patents

Heizplatte

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AT205620B
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AT
Austria
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heating
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plate
core layer
layers
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AT592557A
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Rudolf Wilflingseder
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Rudolf Wilflingseder
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  Heizplatte 
Es sind Heizplatten für die verschiedensten Verwendungszwecke, z. B. zum Warmhalten von Speisen bekannt, bei denen der Heizdraht zwischen hitzebeständigen Materialien, z. B. Keramikteile, eingelegt wird. Der Heizdraht ist dabei meistens sehr störanfällig untergebracht. Er wird in Windungen innerhalb der Keramikplatten eingelegt und bleibt meistens nach oben zu offen, so dass die Heizeinlage bei derartigen Platten keine lange Lebensdauer haben. 



   Häufig werden die Heizdrähte, um sie zu schützen, von Perlen aus Isolierstoff oder einer anders geformten Umhüllung umgeben, doch ist auch diese Anbringung kein ausreichender Schutz. Die Lebensdauer solcher Platten ist daher stets begrenzt. 



   Die bekannte Ausführung elektrischer   Heizkörper, beiwelcher einwiderstandsdrahtum   eine Seele aus Glaswolle, Baumwolle od. dgl. herum angeordnet ist, die zwischen zwei Folien aus plastischem Isoliermaterial eingeschlossen wird, genügt den bei Decken, Kleider u. dgl. zu stellenden Anforderungen, ist aber für das Verwendungsgebiet, auf das sich die Erfindung bezieht, nicht haltbar und robust genug. 



   Bei den gleichfalls bekannten, aus gehärteten Kunstharzmassen mit Füllstoffen und darin eingebetteten Widerstandsdrähten bestehenden, heizbaren Platten, Belägen u. dgl., die durch Giessen oder Stampfen in Formen und nachträgliches Aushärten durch Beheizen mittels des eingebetteten Widerstandsdrahtes hergestellt werden, ist mit Rücksicht auf einen unerlässlichen Sicherheitszuschlag zum Mindestabstand der innerhalb befindlichen Widerstandsdrähte von den Oberflächen die Dicke des fertigen Gegenstandes wesentlich grösser als theoretisch notwendig. Bei dieser Ausführung ist keine sichere Gewähr für einen durchwegs gleichmässigen Abstand der. Heizwindungen von den Aussenflächen gegeben. Auch ist bei zu grosser Heiztemperatur während der Herstellung die Bildung von Blasen unmittelbar an den Widerstandsdrähten nicht ausgeschlossen. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Heizplatte aus Kunstschichtstoffen, die solche Nachteile vermeidet. 



   Die neue Kunststoffschichtplatte, deren Heizleiter zwischen Schichten, die aus mit hitzehärtendem Kunststoff getränkte Material bestehen, fest eingebettet ist, unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen vor allem durch ihre verbesserten, technischen Eigenschaften und die Möglichkeit, Folien verschiedener Art im Hinblick auf an die Oberflächen der Heizplatte zu stellenden Anforderungen, hinsichtlich Widerstandsfähigkeit gegen besondere Beanspruchungen zu verwenden, wie auch die dekorative Ausgestaltung zu berücksichtigen. 



   Zufolge des besonderen Aufbaues ist die erfindungsgemässe Platte bei gleichem Isolationsvermögen und gleicher oder höherer Festigkeit von geringerer Dicke als die bekannten Heizplatten. Dies wird dadurch möglich, dass die Heizplatte eine Kernschicht aufweist, die aus Spezial-Papierfolien, Glasfaserfolien, Baumwollfolien, Leinenfolien oder Asbestgeweben besteht, die mit Melamin-, Phenol-, Kresol-, Epoxyharzen oder andern hitzehärtenden, hitzebeständigen Kunstharzen getränkt sind, welche Kernschicht mit dem Heizdraht umgeben únd beiderseits durch eine Deckschicht abgedeckt ist, welche gleichfalls aus mindestens einer Folie der vorgenannten Art besteht, wobei alle Schichten und der Heizleiter durch Polymerisation zu einem einheitlichen festen Körper vereinigt sind. 



   Derartige Heizplatten bieten umfassende Verwendungsmöglichkeiten für zahlreiche technische Gebiete und für den Haushalt. Die Platte kann nicht nur als Heizplatte auf Servierwagen oder Tischen verlegt werden, wo sie hauptsächlich zum Warmhalten von Speisen dient, sondern sie eignet sich auch als Stuhlbelag, als Belag für Fussbänke oder jedes andere Möbelstück, wo Wärme gewünscht wird. Die Platte 

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 kann als Bauteil benutzt werden, nämlich als heizbare Wandverkleidung bzw. Deckenverkleidung. 



   Darüber hinaus kann die Platte in der Industrie und im Haushalt übeiall Verwendung finden, wo eine gleichmässige Wärme benötigt wird. Die vorerwähnten Folien haben ausgezeichnete elektrische Eigenschaften. Sie isolieren gut und sind fest gegen Kriechströme usw. 



   Der Kern kann aus Folien der oben beschriebenen Art je nach dem Verwendungszweck in beliebiger Form und Dicke hergestellt werden. Als Heizdrähte kommen Chrom-Nickeldrähte, Nickelindrähte, Constanten usw. in Frage. 



   Der so beschaffene und mit Heizdrähten umgebene Kern ist beiderseits mit mindestens einer Folie aus dem genannten Material belegt und unter Hitze und Druck verpresst. Als   Aussenschichten   können, je nach dem Verwendungszweck, auch dekorative, bedruckte oder gefärbte Folien verwendet werden. 



   Nach der Verpressung ist das elektrische Heizsystem unlösbar und unsichtbar in der Platte eingebettet. Wenn die Platte mit den freien, vorstehenden Enden des Drahtes an ein Stromnetz angeschlossen wird, so nimmt sie nach kurzer Zeit eine erhöhte Temperatur an, die gleichmässig über die gesamte Oberfläche der Platte verteilt ist. Die Temperatur kann in üblicher Weise durch die Dimensionierung der Heizdrähte oder durch Vorschalten eines   Widerstands=   oder durch Kopplung mit einem Thermostaten reguliert werden. 



   Die Platte ist ein in sich geschlossenes, fertiges Element, dessen Oberfläche keine weitere Verkleidung benötigt, so dass ein damit bekleideter Bauteil eine fertige Abdeckung hat. Der Heizdraht ist durch seine Einbettung in die Platte vollkommen berührungsgesichert und kann daher nicht beschädigt werden. 



  Die Einbettung des Heizdrahtes ergibt äusserst günstige Wärmeabstrahlungsverhältnisse, da keine lufterfüllten Hohlräume vorhanden sind. 



   Die Lebensdauer der erfindungsgemässen Platten ist praktisch unbeschränkt, da durch den hermetischen Abschluss des Heizelementes nach aussen an diesem keine Oxydation auftritt. Die Platte ist auch wegen der Verwendung von Kunstharzfolien mit den oben beschriebenen elektrischen Eigenschaften absolut betriebssicher. 
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Claims (1)

  1. rPATENTANSPRUCH : Heizplatte, deren Heizleiter zwischen Schichten, die aus mit hitzehärtendem Kunststoff getränktem Material bestehen, fest eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kernschicht aufweist, die aus Spezial-Papierfolien, Glasfaserfolien, Baumwollfolien, Leinenfolien oder Asbestgeweben bestehen, die mit Melamin-, Phenol-, Kresol-, Epoxyharzen oder andern hitzehärtenden, hitzebeständigen Kunstharzen getränkt sind, welche Kernschicht mit dem Heizdraht umgeben und beiderseits durch eine Deckschicht abgedeckt ist, welche gleichfalls aus mindestens einer Folie der vorgenannten Art besteht, wobei alle Schichten und der Heizleiter durch Polymerisation zu einem einheitlichen festen Körper vereinigt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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