AT205612B - Verfahren zur Durchführung von thermonuklearen Fusionsreaktionen - Google Patents

Verfahren zur Durchführung von thermonuklearen Fusionsreaktionen

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AT205612B
AT205612B AT617657A AT617657A AT205612B AT 205612 B AT205612 B AT 205612B AT 617657 A AT617657 A AT 617657A AT 617657 A AT617657 A AT 617657A AT 205612 B AT205612 B AT 205612B
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thermonuclear fusion
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Vickers Electrical Co Ltd
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eine Wärmeisolierung 7 getrennt sein. Der Raum in der Kammer 1 wird   dmch   eins Pumpe 8 evakuiert ; 9, 9' sind Elektronen emittierende Kathoden, die an jedem Achsenende der Kammer angeordnet, auf einem zu den Anoden 10,   10' negativen   Potential gehalten sind, und von jedem Ende der Vorrichtung durch die Magnetwicklungen hindurch in den zentralen Reaktionsraum einen Elektronenstrom schicken, 11 ist eine   ringförmige lonenquelle vonDeuteronen oderTritonen   bzw. beider, die in bezug auf die ringförmigen Anoden 12 auf positivem Potential gehalten ist und einen kräftigen lunenstrom in denReaktionsraum zu schicken vermag.

   Die von der Ionenquelle   rund   den die Elektronen aussendenden Kathoden abgehenden Ströme sind in ihrer Stärke einander angepasst. 



   Im Betrieb ist anfänglich der ganze Raum innerhalb der Kammer 1 vollständig evakuiert und es fände keine Beschleunigung von Elektronen oder Ionen statt. Ein kurzer Impuls in der Dauer von etwa ein-bis zehn Millisekunden wird nun an die Elektronenkathode angelegt (verhältnismässig niedrige Spannung, negativer Impuls von etwa 1 kV) sowie auch an die Quelle der Ionen (hohe Spannung, positiver Impuls im 
 EMI2.1 
 dadurch auf   ein Mindestmass herabgesetzt werden,   dass ungefähr die gleiche Zahl von Elektronen und Ionen eingeführt wird.

   Im Reaktionsraum steigert sich daher im Verlauf des Impulses die Ionendichte auf   1018 - 1017/cm 3   und es können dann Kernreaktionen auftreten, u. zw. entweder infolge der indi-   viduellen Energie der Ionen (wenn mehr als etwa 100 kV eingeführt werden) oder infolge der hohen wirksamen Temperatur 10 Grad K bei 10 kV Ionen.   



   Am Ende des Impulses werden die Reaktionsprodukte und neutrales Gas durch die Vakuumpumpe abgezogen, die während des Impulses auf die Dichte der Ionen im Reaktionsraum keinen merklichen Einfluss ausübt. Die Reaktionsenergie tritt als Strahlungs- und Leitungswärme in Erscheinung und kann von den Wandungen der Reaktionskammer mit Hilfe der üblichen Wärmeaustauscher abgezogen werden. 



   Das magnetische Feld ist bei der dargestellten Ausführung eleKtromagnetisch gewonnen worden, es kann aber auch durch permanente Magnete oder   vorübergehend   durch Entladungen durch die Wicklungen hindurch erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : Verfahren zur Durchführung von thermonuklearen Fusionsreaktionen durch Kollisionen zwischen Isotopen des Wasserstoffes in einer evakuierten Reaktionskammer in Anwesenheit eines starken Magnetfeldes, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld in der Grössenordnung von mindestens 100000 Gauss und axial zurReaktionskammer gelegen ist, dass Elektronen in axialer Richtung und ein ionisiertes leichtes Gas oder Gasgemisch quer zur Richtung des Magnetfeldes in diese Kammer eingeleitet werden.
AT617657A 1956-09-24 1957-09-23 Verfahren zur Durchführung von thermonuklearen Fusionsreaktionen AT205612B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3243348A (en) * 1960-08-19 1966-03-29 Litton Systems Inc Radially converging fusion reactor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3243348A (en) * 1960-08-19 1966-03-29 Litton Systems Inc Radially converging fusion reactor

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