AT203278B - Kolben für Brennkraftmaschinen, insbesondere Leichtmetallkolben für Dieselmotoren - Google Patents

Kolben für Brennkraftmaschinen, insbesondere Leichtmetallkolben für Dieselmotoren

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AT203278B
AT203278B AT391456A AT391456A AT203278B AT 203278 B AT203278 B AT 203278B AT 391456 A AT391456 A AT 391456A AT 391456 A AT391456 A AT 391456A AT 203278 B AT203278 B AT 203278B
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piston
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Marianne Debelack
Paul Debelack
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Marianne Debelack
Paul Debelack
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/16Pistons  having cooling means
    • F02F3/20Pistons  having cooling means the means being a fluid flowing through or along piston
    • F02F3/22Pistons  having cooling means the means being a fluid flowing through or along piston the fluid being liquid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05CINDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kolben für Brennkraftmaschinen, insbesondere Leichtmetallkolben für Dieselmotoren 
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 fürBlech bestehenden Kolbenschaftes ist äusserst gering, zumal dessen   Betciebstemperatuir   diejenige des Zylinders kaum wesentlich übersteigen dürfteist deren Herstellung infolge ihrer mehrteiligen Bauweise umständlich und teuer und es ist überdies keine Gewähr dafür gegeben, dass bei einer hohen thermischen Belastung nicht doch ein Teil der Wärme aus dem Fortsatz über die Querstreben in den Kolbenschaft gelangt und dort wiederum, wie bei den einstückigen Kolben, wenn auch in verkleinertem Ausmass, örtliche Ausbuchtungen   hervoEruft, die zumindest Druckstellen,   wenn nicht gar Fressstellen hervorrufen könnten. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und einen Kolben zu schaffen, der sowohl einfach in der Herstellung ist als auch ein minimales Einbauspiel ermöglicht und zwar auch bei solchen Motoren, die einer hohen thermischen Belastung während einer langen Betriebsdauer unterworfen sind, wie dies insbesondere für aufgeladene Dieselmotoren gilt, die vielfach schon mit   Leichtmetall, kol-ben   bestückt werden. 



   Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, zur Vereinfachung der. Herstellungsweise wohl die ein-   gangs genannte bekannte Kolbenbauart   mit einem in das   Kolbenirmere   ragenden Fortsatz, der seitlich gegen den aus gleichen Werkstoff bestehenden KolbenschaftdurchQuerstrebenabgestütztundan dem der Pleuelstangenkopf gelagert ist, heranzuziehen, jedoch im Gegensatz zu der letzterwähnten mehrteiligen Kolbenbauart den Kolbenschaft aus dem gleichen Werkstoff wie den Kolbenkopf und   einstückig   mit diesem auszubilden und zur Abstützung Querstreben vorzusehen, die   zumindest im   Kolbenschaft, vorzugsweise auch im Fortsatz, eingegossen sind.

   Dabei sollen sich die Querstreben bei der   Erwärmung   des'Kolbens auf die Betriebstemperatur weniger stark ausdehnen, als sich die Schaftteile, in denen sie verankert sind, ohne diese Querstreben radial voneinander entfernen würden. Das kann dadurch erreicht werden,   dass   man dië Querstreben aus einem Werkstoff mit   sah'1ec'hterer   Wärmeleitfähigkeitund/oderkleineremAusdehnungskoeffizienten als dem des   übrigen Kolbens   ausführt. 



   Neben einer einfachen Herstellung des erfindungsgemässen Kolbens, die z. B. in der derzeit üblichen Weise mittels mehrteiliger Kerne   vorge-   

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   Des weiteren kann der Fortsatz zur Vergrösserung seines Wärmespeichervermögens bis in die untere Kolbenhälfte herunterreichen und mit einer an sich bekannten, gegen das offene Schaftende konvexen Lagerfläche versehen sein, die wegen deI leichteren Bearbeitbarkeit auch separat anzufertigen und aufsteckbar ist, wobei die Lagerfläche eine senkrecht zur Schwingungsebene der Pleuelstange sich erstreckende etwa halb zylindrische Form aufweisen kann. und die Halteschrauben für die La gerbrillen oder für das zylindrische   Zwischenstücl   in den dazu entsprechend   getrennten   Querstreben 
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 sein, die zur Wärmespeicherung notwendige Masse des Fortsatzes zu vermindern, oder sollte es sich ergeben, dass durch die vorstehend geschilderten Massnahmen allein eine überhitzung der Querstreben bzw.

   des Fortsatzes nicht ausreichend ver hindert werden kann, wie dies allenfalls bei hoch beanspruchten Kolben mit einem im Kolbenboder ausgesparten Brennraum denkbar wäre, so   kann de :   Fortsatz noch   zusätzlich'gekühlt werden.   Zu diesem Zwecke können im Fortsatz an sich bekannte öl   durchtrittskanäle vorgesehen   und/oder in dem   zwi-   sehen den Querstreben verbleibenden Ringraum, 
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   bzw. hohle Wärmeableitungsbeilagen angeordnel    werden, die der Dehnung des. Kolbenschaftes fol gen und einen Teil der im Fortsatz anfallender Wärmemenge in die untere kühlere Schaftpartie ableiten. 



   Der nachfolgenden Beschreibung können wei tere vorteilhafte Ausbildungsmerkmale des   ernn     dungsgemässen Ko1bens an   Hand mehrerer Ausfüh   . rungsbeispie : le   entnommen werden. In der Zeichnung stellen   die'Fig. 1 und   2 zueinander senkreehte Mittelschnitte durch einen   erfindungsgemässen   Kolben in der Ausführung mit einer an eine kon vexe Lagerfläche des Fortsatzes angelenkten Pleuel stange dar, und die Fig. 3 und 4 zeigen ähnliche Schnitte durch einen Kolben mit einer Klemmpleuelstange. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 2 und Fig. 6 denselben Querschnitt mit eingelegtem siebenteiligen Kern der Innenkokille, die bei der Herstellung des Kolbens verwendet wird.

   Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Kolben alter Bauart und einen erfindunggemässen Kolben in je zwei aufeinander senkrechten Mittelschnitten und in den Fig. 7a und 8a ist die Temperaturverteilung in den Böden dieser Kolben angedeutet. In sämtlichen Figuren sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. 



     Der für   den Kokillenguss konisch geformte Kol-   benboden-Fortsatz   ist mit   I,   der dünnwandige,   irohrfönmge Kolbenmantel   mit 2, die   einstückige,   beispielsweise gegossene, in der Schwingungsebene der Pleuelstange senkrecht zur Kolbenlängsachse angeordnete Querstrebe mit 3 bezeichnet. Die Querstrebe 3 weislt eine den Seitendruck aufnehmende Verankerungsplatte   3'auf   und ist aus einem Werkstoff mit schlechterer Wärmeleitfähig- 

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   keit und/oder kleinerem Ausdehnungsbeiwert als der Kolben ausgeführt.

   Um die beim Zusammen- guss von Werkstoffen mit verschiedenen Wärmedehnungskoeffizienten auf längere Distanz auftre- tenden Spannungen weitestgehend zu vermeiden, ist eine die Seitendrücke aufnehmende weitere Verankerungsplatte 13 mittig angeordnet, derart, dass sich'bei. der Erwärmung die verschiedenen Werkstoffe unabhängig voneinander ausdehnen können. 



  Mittels segmentartiger Beilageplatten 4, die an der Querstrebe 3 und in einer angedrehten Zentrierstufe 4'des Kolbenmantels 2 anliegen, werden die den Pleuelstangenkopf 18a unterfassenden Lagerschalen 6 gegen die auftretenden Seitenkräfte zentriert und fixiert, so dass die Befestigungsschrauben 5 der Lagerschalen 6 von seitlichen Beanspruchungen völlig entlastet sind und lediglich auf Zug beansprucht werden, wobei letztere nunmehr mit grösster Vorspannung angezogen werden können. Mit 7 sind die in der Zeichnung angedeuteten Bügel bezeichnet, über welche die zwei Lagerschalen 6 die fliehkräfte des Kolbens auf den Pleuelstangenkopf 18a gleichmässig übertragen und die dementsprechend zu dimensionieren sind. Die Lagerfläche 20 der Pleuellagerungin Fig. l ist zum offenen Kolbenschaftende in der Schwingungsebene der Pleuelstange konvex, zweckmässig halbzylindrisch gestaltet.

   Hiedurch kann der dieser fläche angepasste konkave Pleuelkopf 18a leichter bearbeitet z. B. feinst gedreht werden und. ausserdem kann der Fortsatz 1 ein grö- sseres Volumen erhalten. Für besonders hochbeanspruchte Kolben wird sich gegebenenfalls eine Lagerschale aus Weissmetall oder Bronze empfehlen, die im Fortsatz 1 eingegossen oder durch ein aufsteckbares Zwischenstück austauschbar angeordnet sein kann.   
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 ng, z. B. beihohl ausgebildet und zusätzlich mit einer Kühlflüssigkeit oder mit Schmieröl von der durchbohrten   Pleuelstange 18 a. us gespeist   werden. In Fig. 1 ist die Ölzuführungsbohrung in der Pleuelstange 18 mit   21,   jene im Fortsatz 1 mit 22 bezeichnet.

   Die   Massenkräfte.   der   Wärmeableitungs-Beilagen   8 werden durch   die Stufe 10   des Kolbenschaftes 2 aufgenommen, wobei in diesem Bereich der untere Teil der Wärmeableitungs-Beilagen 8 durch Nieten 12. fixiert ist. Damit diese segmentartigen Beilagen 8 in ihrem unteren Teil der Wärmedehnung bzw. verschiedenen   Krümmung des Kolbenschaf-   tes 2 folgen können, sind   Längsschnitte   11 eingefräst oder eingesägt. Ein oberes festes Anliegen am Fortsatz   1   auch   bei grösster Erwärmung   verbürgt eine warmfeste Schraubenfeder 19, die auch durch eine entsprechende Schraube ersetzt werden kann. 



   Die Kompensierung der Durchmesservergrösse- 
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Tragflächedesselben, erfolgt durch die in der Schwingungs ebene der Pleuelstange 28 bzw. in der   Querkom-   ponenten-Richtung der   Kolbenkräfte   wirksame starre Verbindung des Fortsatzes 1 und des dünnen rohrförmigen Kolbenmantels 2 mittels der ein-   stückigen,   eingegossenen Querstrebe 3. Diese lässt den Kolbenmantel zumindest in seinem unrunden, denverankerungsflanschen3'bzw. 17annähernd entsprechenden Bereich nur mehr quer zur Schwin- 
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Tragflächen des Kolbenmantelslinderbohrung stets klemmfrei anpassen. 



   Die bei der Ausbildung nach der Fig. 1 und 2 vorgesehenen Lagerungen des Pleuels am Fortsatz 1 des Kolbens mittels einer halbzylindrischen Lager-
Hache ermöglicht die Einhaltung kleiner spezifi- scher Lagerbelastungen. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Kolbenausbildung, bei welcher der den verschiedenen Druckbeanspru- chungen entsprechend angefräste P1euelkopf einen kurzen   Kdlbenbolzen   14 trägt, welcher z. B. durch eine Klemmschraube 16 fixierbar ist. In diesem Falle muss der zentrale Fortsatz 1 seitlich durchbohrt werden, ebenso der Kolbenmantel 2, wobei letzterer durch Scheiben 15 nachträglich wieder verschlossen werden kann. Die   einstückig   ausgeführte Querstrebe 3 besteht hier aus einem starken   bogenförmigen'gestanzten Blech von schlechter    Wärmeleitfähigkeit   umd/oder   kleinerem Ausdehnungsbeiwert mit gleitschuh ähnlichen Enden 17, die mit dem Kolbenmaterial allseits umgossen sind und durch ihre dem Mantel 2 angepasste Form eine Verankerung über einen längeren Schaftbereich ergeben. 



   Fig. 6, welche eine zum Giessen des erfindungs-   gemässen Kolbens verwendbare   siebenteilige Innenkokille zeigt, soll veranschaulichen, dass, trotz des Vorhandenseins eines engen Ringspaltes und der Querstrebe 3 zwischen den Seitenkemen d, e, f und g beim Zusammensetzen des Kernes vor dem Einheben in den Kokillenmantel, ein flotter Guss in der gebräuchlichen Art mit dem Kolbenboden unten-um letzteren besonders dicht zu bekommen möglich ist, indem die Kerne in der Reihenfolge ihrer alphabetischen Bezeichnung gezogen werden.

   Der Mittelkern a wird zuerst   senk-   
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 zu rücken, um sie dann ebenfalls hochzuziehen, wogegen die   Aussenkeme   d, e, f und g zuerst in an sich bekannter Weise   viertelkreisfomnig ge-   schwenkt werden müssen, worauf dieselben dann ebenfalls leicht hoch-bzw. herauszunehmen sind. 



   Die Fig. 7 veranschaulicht einen aus einem einheitlichen Werkstoff bestehenden Kolben alter 

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 Bauart mit Bolzenaugen und die Fig. 8 im Vergleich dazu einen solchen gemäss der Erfindung. 



  Aus den Figuren sind die grossen Unterschiede in den Mantelwandstärken u, v und w beim alten Kolben bzw. x beim   erfindungsgemässen Kolben   zu erkennen. Der Kolbenmantel gemäss der Erfindung von z. B. 120 mm   Kolbendurchmessei   hat eine Wandstärke x von etwa nur 3 mm, während die   Stärken   in den einzelnen Teilen der bisher üblichen Kolben gleichen Durchmessers z. B.   bei M   gleich 24 mm, v gleich 10 mm und w gleich 22 mm betragen. Aus dem in den zugehörigen Fig. 7a und 8a schematisoh dargestellten Temperaturverlauf im Kölbenboden sind auch die gemäss der Erfindung erreichten Temperatursenkungen zu erkennen. 



  Beim alten Kolben tritt in der Mitte des Kolbenbodens eine Temperaturspitze S auf, wo die Tem-   peratur'bedeutend höher   ist als an den Rändern. 



  Beim neuen Kolben ergibt sich dagegen ein ziemlich gleichmässiger Verlauf über den ganzen Kol-   benboden,   ohne das Auftreten irgendwelcher Temperaturspitzen. 



   Was die Lagerung des Pleuelstangenkopfes bei den in den Fig. 7 und 8 einander   gegenüberge-   stellten Kolbenbauarten anbelangt, sei darauf hingewiesen, dass sich der Entfall des 945 Gramm schweren   Kolbenbolzens   beim   erfm. dungsgemässen   Kolben nach Fig. 8 durch eine etwa   25% ige Ge-   wichtsverminderung günstig hinsichtlich der Mas-   senkräfte   auswirkt, da die gesamte   Pleuelverschrau-   bung bzw. die alternative   Ausführung   mit Gabelpleuel und halbzylindrischer Achse samt den Innensechskantsohrawben in diesem Ausmass leichter ist. Der Kolben nach der Erfindung weist somit in jedem Fall ein geringeres Gesamtgewicht auf als ein Zweinabenkolben bekannter Bauart mit Kolbenbolzen.

   Hinsichtlich des Kolbenschaftes dieser bekannten Kolben ergibt sich eine Verlagerung der   Kolbsnmasse   im Sinne einer Konzentrierung im mittleren Kolbenbodenfortsatz. Der Fortsatz be-   inhaltet nunmehr.   etwa 85% der Masse des früheren Kolbenoberteils, so dass eine einwandfreie Wärmeableitung erfolgt und ein Wärmestau ausgeschlossen ist.

   Bei einem bekannten hoch beanspruchten Leichtmetall-Dieselkolben üblicher Bauart für einen   185 PS 6-Zylinder-Motor   mit Aufladung mit einem in den Bolzennaben des Kolbenmantels gelagerten Kolbenbolzen mit einem Kolbendurchmesser von 120 mm beträgt das Kolbengewicht beispielsweise 3280 Gramm mit einem Einbauspiel von 0, 24 mm unterhalb der Kolbenringzone, wogegen ein Kolben der Bauart gemäss der Erfindung bei gleichem   Aussendurchmesser   mit einem Gewicht von 2978 Gramm und einem Einbauspiel von 0, 08mm und darunter ausgeführt werden kann. 



   Bei der   Ausführung   nach Fig. 8 tritt das öl aus der im Pleuelschaft   angeordneten Längsbohrung 21   in einen der Längsachse des Ansatzes 1 des Kolbens angeordneten Kanal 20 über, wenn die Pleuelstange jene Stellung einnimmt, in der die Kanäle 20 und 21 fluchten. Das Schmiermittel gelangt durch den Kanal 20 his zu jener vorzugsweise nur in geringem Abstand vom Kolbenboden liegenden Stelle des Steigkanals, von der aus radiale Kanäle in den Ringraum zwischen Kolbensohaft und Mittelfortsatz führen. Ist im Kolben ein Brennraum untergebracht, so verlaufen die von der Pleuellagerung des Kolbens gegen den Kolbenboden gerichteten Kanäle nach oben divergierend am Brennraum des Kolbens vorbei. 



     Naturgemäss   muss es dem Fachmann überlassen bleiben, je nach den vorherrschenden Betriebsbedingungen und der gewünschten konstruktiven Ausführung des Kolbens selbst (Art der Lagerung des   Pleuelstangenkopfes,   Anwendung einer Kühlung u.   dgl.)   die Bemessung der Masse für den Kolbenbodenfortsatz so vorzunehmen, dass in Verbindung mit einer entsprechenden Auswahl für den Werkstoff der Querstreben optimale Verhältnisse hinsichtlich einer Kompensation der Wärmedehnung des Kolbenschaftes auftreten und ein minimales   Einbau@piel   ermöglicht wird. 



   Gegebenenfalls wird es sich zur Einhaltung dieses minimalen Spieles zusätzlich empfehlen,   bsi     Grosskolben   z. B. für Schiffsdieselmotoren, die zumeist nicht mehr   einstückig   gegossen, sondern mehrteilig ausgeführt werden, sowie auch für Repa- 
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 auszubilden. 



    Wenngleich die beschriebenen Ausführungsbei-    spiele vornehmlich oval geschliffene Leichtmetallkolben betreffen, so kann das darin verwirklicht Prinzip zur Regelung bzw. Kompensation der   Wärmedehnung   eines Kolbenschaftes mittels bestimmter Eigenschaften aufweisenden Querstreben bei zahlreichen andern ähnlichen auch kreisrunden, aus Schwermetall   (Gusseisen) bestehenden, ein-und     mehrstückigen Kolbenbauarten angewendet   werden. 



  So wäre es durchaus denkbar, unter Verzicht auf eine einfache Kolbenbauweise auch bei dem zum Stande der Technik gehörige bezeichneten, mehrteiligen Kolbenbauarten mit einem Kolbenbodenfortsatz aus Leichtmetall und einem   dünnwandigen   Blechmantel als Kolbenhemd, die radialen Abstützungen aus einem besonders legierten Werkstoff herzustellen, der den an den Werkstoff der ein-   stückigen Querstrebe   gestellten Anforderungen auch hinsichtlich des Kolbenschaftwerkstoffes entspricht. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kolben für Brennkraftmaschinen, insbesondere Leichtmetallkolben für Dieselmotoren, mit einem vom Kolbenboden in das Kolbeninnere ragenden Fortsatz, der seitlich gegen den aus gleichem Werkstoff bestehenden Kolbenschaft durch Querstreben abgestützt und'an dem der Pleuelstangenkopf gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (3) aus einem Werkstoff mit schlechterer Wärmeleitfähigkeitund/oderkleineremAusdehnungskoeffizienten als dem des Kolbenwerkstoffes bestehen und zumindest im Kolbenschaft (2), vorzugsweise auch im Fortsatz (1), eingegossen sind. <Desc/Clms Page number 5>
    2. Kolben nach Anspruch 1, insbesondere mit unrundem Schaftquerschnitt, dadurch gekennzeich- net, dass die Querstreben (3) in dem der Schweiz gungsebene der Pleuelstange (18) benachbarten tragenden Bereich des Kolbenquerschnittes, vor- zugsweise in Richtung der grossen Achse des ellip- senförmigen Kolbenquerschnittes bzw. parallel hiezu verlaufen, wobei zweckmässig jeweils zwei einander gegenüberliegende Querstreben (3) einstückig ausgebildet sind.
    3. Kolben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich eine einzige, einstückige Querstrebe (3) vorgesehen ist, die in der Draufsicht in Richtung der grossen Achse des ellipsenförmigen Kolbenquerschnittes verläuft.
    4. Kolben nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung der Querstre- ben (3) im Fortsatz (1) im wesentlichen in der Mit- telachse des Fortsatzes (1) bzw. des Kolbens vorgesehen sind.
    5. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (3) in ihrer Länge durch Schrauben od. dgl. veränder- bar ausgebildet sind.
    6. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem mittig angeordneten, als Wärmespeicher dienenden, insbesondere massiv ausgeführten. Fort- satz (. !), der'sich gegen das Kolbeninnere konisch verjüngt, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer- streben (3) lediglich einen engen Ringraum über- brocken, der sich zur Bildung einer an sich be- kannten Wärmedrossel zwischen dem Kolbenboden und dem Kolbenhemd (2) bis knapp unterhalb der Kolbenoberkantebzw. desKolbenbodenserstreckt, wobei der Querschnitt des Ringraumes das zur Herstellung des Kolbens mittels mehrteiliger Kerne erforderliche Ausmass nicht oder nur wenig über- steigt.
    7. Kolben nach. Anspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Querstreben (3) oberhalb der Lagerfläche des zweckmässig bis in die untere Kol- benhälfte reichenden Fortsatzes (J) angeordnet und, gegebenenfalls schräg nach unten verlaufend, annähernd in der Höhe der Anlenkachse der Pleuelstange (18) iin Kolbenihemd 1 (2) unterhalb der Kol- benringpartie eingegossen sind.
    8. Kolben nach Anspruch 7 mit einer gegen das offene Schaftende konvexen Lagerfläche des Fortsatzes und einer dieser entsprechenden schalenförmigen bzw. gabelförmigen Lagerfläche im Pleuelstangenkopf, durch gekennzeichnet, dass die konvexen LagerHächen eine senkrecht zur Scha EMI5.1 amEweisen, als eigenes, etwa halbzylmdrisches Achsenzwischenstück ausgebildet sein können und die Halteschrauben (5) Air die aufsteckbare Achse bzw. für die Lagerbvi1len (6) des Pleuelstangenkopfes (18) in den Querstraben (3), befestigt z. B. eingeschraubt sind.
    9. Kolben nach Anspruch 6, insbesondere mit einer im Fortsatz (1) vorgesehene Querbohrung zur Aufnahme des in einer Klemmpleuelstange befestigten Ko} benoolzens (14), dadurch gekennzeichnet, dass die einstückig ausgebildeten Querstreben (3) entsprechend der Form der LagerHäche des Kolben- 'boden-Fortsatzes j (1) bzw. der Bolzenbohrung gestaltet sind und glaitsehuhartige Verankerungswinkel (17) besitzen, die sich-unterhalb der Kolbenringe in Richtung zum offenen Schaftende, vorzugsweise über die durch die Anlenkachse bzw. Kolben- bolzenmitte gehende Quersohnittsebene, erstrecken.
    10. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 9, insbesondere mit einem im Kolbenboden bzw. Fortsatz angeordneten Brennraum, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung einer Überhitzung der Quetstreben (3)'bzw. des Fortsatzes (1) in letzterem in an sich bekannter Weise Ö1durchtritts- bohrungen vorgesehen sind und/oder in dem zwi- schen den Querstreben (3) verbleibenden Ringraum, gegebenenfalls zum Fortsatz (1) hin ausge- nommene bzw. hohle Wärmeableitungsbeilagen (8) angeordnet sind, die der Dehnung des Kolben- EMI5.2 anfallenden Wärmemenge in die untere kühlere Schaftpartie ableiten.
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