AT203084B - Elektrisches Schaltgerät - Google Patents

Elektrisches Schaltgerät

Info

Publication number
AT203084B
AT203084B AT376457A AT376457A AT203084B AT 203084 B AT203084 B AT 203084B AT 376457 A AT376457 A AT 376457A AT 376457 A AT376457 A AT 376457A AT 203084 B AT203084 B AT 203084B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
arc
deion
chamber
plates
deion plates
Prior art date
Application number
AT376457A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Ing Baeuml
Original Assignee
Elin Ag Elek Ind Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elin Ag Elek Ind Wien filed Critical Elin Ag Elek Ind Wien
Priority to AT376457A priority Critical patent/AT203084B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT203084B publication Critical patent/AT203084B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/34Stationary parts for restricting or subdividing the arc, e.g. barrier plate
    • H01H9/342Venting arrangements for arc chutes

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektrisches Schaltgerät    
Um bei elektrischen Schützen eine rasche Löschung der beim. Abschalten entstehenden Lichtbogen zu erreichen, werden meistens elektromagnetische Blasfelder verwendet, welche den oder die Lichtbogen in die Länge ziehen und diese dadurch zum Erlöschen Dringen. 



   Bei Wechselstromschaltgeräten versucht man, den Lichtbogen nach dem ersten Stromnulldurchgang zu löschen. Dies geschieht bei   Einfachunterbrechung     durch Verlängerung   und nachfolgende Kühlung des Lichtbogens mittels Isolierrippen oder   Ktihlgittern   oder bei Mehrfachunterbrechung durch vermehrte Fusspunktbildung. 



   Die Mehrfachunterbrechung wird häufig durch die allseits bekannten sogenannten Deionbleche aus Metall erreicht. Entsteht ein Lichtbogen zwischen den Schaltstücken, so wird er bei entsprechender Gestaltung durch sein Eigenfeld oder bei eisernen Deionblechen durch die magnetische Wirkung in die Löschkammer hineingetrieben. Es ist hier also nicht so, dass der Lichtbogen in die Länge gezogen wird, sondern er wird in viele kleine Teillichtbogen zerlegt. Ist der Abstand und die Anzahl der Bleche richtig gewählt, so führt die wiederkehrende Spannung zu keiner   Ruckzündung   des Lichtbogens. Die Bleche haben auch die Aufgabe, den   Licl1tbogenraum   zu kühlen und zu deionisieren.

   Betrachtet man den Gesamtraum der Lichtbogenwirkung, so wird man feststellen, dass nicht mir die Lichtbogensäule massgebend ist, sondern auch das   sogenannte Lichthogenplasma.   An Schaltgeräten tritt es als leuchtende Gaswolke in Erscheinung, die bei Abschaltung aus der Funkenkammer heraustritt. Aus diesem Grunde ist es oft nicht möglich, die Abstände der einzelnen Pole   beiDrehstromschaltgeräten   so klein zu halten, als es konstruktiv möglich wäre, da im ungünstigsten Fall   Phasenüberschläge   auftreten können. Speziell auch dann, wenn Schaltgeräte in   Metaftgehäuse   oder eng aneinander montiert werden sollen. 



   Es ist eine Einrichtung zum schnellen Löschen eines zwischen Unterbrechungskontakten gezogenen Lichtbogens mit einer Anzahl feststehender, leitend über den Unterbrechungskontakten angeordneten Querwänden bekannt, bei welcher zwischen den leitenden Querwänden eine Anzahl metallischer Netze oder Gitter angeordnet ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass ein Teil der metallischen Netze oder Gitter durch Verbindung der leitenden Querwände über ohm'sche oder kapazitive Widerstände überbrückt ist. 



  Diese Anordnungen erwiesen sich jedoch im praktischen Betrieb als unzweckmässig. 



   Um die aufgezeigten konstruktiven Schwierigkeiten zu vermeiden, wurde ein elektrisches Schaltgerät, insbesondere Schütz mit einer die zu trennenden Kontakte einschliessenden, Deionbleche und dazwischenliegende Deionblechsiebe enthaltenden Funkenkammer geschaffen, bei welchem erfindungsgemäss wenigstens eines der Deionblechsiebe am Funkenkammerende die Funkenkammer abschliessend umgebogen ist. 



   Vorteilhafterweise sind die den Schaltstücken zugekehrten Seiten der Deionbleche und bzw. oder Deionblechsiebe mit halbkreisförmigen Ausnehmungen versehen, wobei die entstandenen Stege zur Befestigung der Deionbleche in der Kammer dienen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in zwei Figuren dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Funkenkammer und die Fig. 2 den Grundriss durch die Kammer als Schnitt AB der Fig. 1. 



   Die in den Zeichnungen dargestellte Funkenkammer ist für einen mehrpoligen Schalter bestimmt. 



  In der Funkenkammer 1 befinden sich die Deionbleche 2 und das Deionsieb 3, welches sich vorerst wie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein normales Deionblech verhält. 



   Durch Abwärtsbewegen des   Schalterbrückenträgsrs   5 werden die Schaltstück 4 unter Spannen der Feder 8 voneinander getrennt. Der entstehende Lichtbogen (mit Pos. 6 angedeutet) läuft längs der Deionbleche 2 nach aussen und dringt in das Deionblechsieb 3 ein. Die Deionblechsiebe sind vorteilhaft in der Mitte der Kammer angeordnet,   wobei   die Boden bei dieser Art von Kammer beidseitig als Kammerabschluss umgebogen sind. 



   Der im Inneren entstehende Druck presst die Gaswolke und mit ihr die beim Schaltvorgang entstehenden einzelnen Partikelchen der Schaltstück und Deionbleche ebenfalls nach aussen. Durch die Wirkung des Deionsiebes wird die Gaswolke gebremst und unter starker Abkühlung durch die kleinen Öffnungen der Siebe gedrängt. Elektrisch leitende Partikelchen schlagen sich an der   kurzzeitig potentialführenden In-   nenwand der Siebe nieder. Die aus den Sieben noch austretende Gaswolke ist praktisch nicht mehr leitend, sehr klein und stellt keine Gefahr mehr dar. Gelangt der Lichtbogen bis an   das Ende der Deionbleche,   so wird durch das   Deionsieb   die   Lichtbogenunterteilung   aufgehoben und der rasche und hohe Spannungs anstieg gemildert. 



   Die den Schaltstücken zugekehrte Seite der Deionbleche ist vorteilhaft halbkreisförmig ausgeführt, damit der Lichtbogen in die Bleche eindringen kann. Die Bleche werden von aussen eingeschoben und an der Stelle 7 so eingebogen, dass Stege entstehen, die an der Kammer befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Schütz mit einer die zu trennenden Kontakte einschliessenden, Deionbleche und dazwischenliegende Deionblechsiebe enthaltenden Funkenkammer, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Deionbleehsiebe am Funkenkammerende die Funkenkammer abschlie- ssend umgebogen ist.
AT376457A 1957-06-07 1957-06-07 Elektrisches Schaltgerät AT203084B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT376457A AT203084B (de) 1957-06-07 1957-06-07 Elektrisches Schaltgerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT376457A AT203084B (de) 1957-06-07 1957-06-07 Elektrisches Schaltgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT203084B true AT203084B (de) 1959-04-25

Family

ID=3555093

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT376457A AT203084B (de) 1957-06-07 1957-06-07 Elektrisches Schaltgerät

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT203084B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3341950B1 (de) Kontaktvorrichtung für einen elektrischen schalter und elektrischer schalter
EP2786385A1 (de) Schaltgeraet fuer gleichstromanwendungen
EP0640242B1 (de) Kontaktfederanordnung für ein relais zum führen und schalten hoher ströme
DE3872800T2 (de) Schalteranordnung fuer elektrische mehrpolige schutzschalter mit mehreren kontakten.
EP0793318A1 (de) Überspannungs-Ableiteinrichtung
DE4018674C2 (de) Kontaktanordnung für ein elektrisches Schaltgerät, insbesondere für ein Schütz
DE2029252A1 (de) Elektrischer Schalter
AT203084B (de) Elektrisches Schaltgerät
DE408129C (de) Funkenloeschvorrichtung fuer elektrische Stromunterbrecher
WO2002075760A1 (de) Gehäuse für ein schaltgerät
EP3127131B1 (de) Mehrpoliges leistungsschütz
DE1160922B (de) Lichtbogenkammer fuer Gleich- und Wechselstromschalter
DE3129161A1 (de) &#34;lichtbogen-loeschkammer
DE928655C (de) Loeschanordnung mit Loeschblechen fuer Gleichstromschalter
DE202005007878U1 (de) Löschkammer
DE1182323B (de) Elektrischer Schalter mit einem zur Lichtbogenloeschung dienenden Kamin
EP2747107A1 (de) Elektrisches Schaltgerät
DE688222C (de) Schalter mit Unterbrechung in einer Isolierfluessigkeit
DE713419C (de) Verfahren zur Unterbrechung eines Starkstromkreises
DE69009070T2 (de) Hoch- oder Mittelspannungslastschalter.
DE2141138A1 (de) Elektrische kontaktvorrichtung
DE3824025C2 (de) Niederspannungsschaltgerät
DE3412566A1 (de) Lichtbogenloescheinrichtung fuer schaltgeraete der elektrischen energietechnik
DE1055643B (de) Elektrischer Stromunterbrecher, insbesondere Mehrfachschalter, mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel
DE685496C (de) Anordnung von Magnetsystemen zur Funkenloeschung und gegebenenfalls Ausloesung fuer elektrische Selbstschalter und Schuetze