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Warmluftkessel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Warmluftkessel, der eine zentral angeordnete Verbrennungskammer und einen diese umgebenden-Mantel umfasst, wobei zwischen der Verbrennungskammer und dem Mantel ein im wesentlichen ringförmiger Kanal gebildet wird, durch den die zu erhitzende Luft mittels eines, in der Luftströmungsrichtung gesehen, vor und gleichachsig mit der Verbrennungskammer angebrachten Ventilators gepresst wird, dessen Ventilatorrad einen Durchmesser aufweist, der im wesentlichen mit dem Durchmesser der Verbrennungskammer übereinstimmt.
Die Erfindung ist im wesentlichen darin gelegen, dass das Ventilatorrad vom halbaxialen Typ ist, d. h. die Ventilatorradschaufeln so gestellt sind, dass der Winkel zwischen der mittleren Meridianstromlinie und der Drehachse des Ventilatorrades zwischen 300 und 600 liegt.
Durch die Anwendung eines derartigen Ventilatorrades erreicht man mehrere wesentliche Vorteile, in erster Linie, dass das vom Ventilator hervorgerufene Geräusch bei gleicher Luftmenge und gleichem Druck wesentlich geringer wird als bei Anwendung eines gewöhnlichen Axialventilatorrades. Hiedurch ist es möglich, derartige Warmluftkessel für verschiedene'Gelegenheiten zu verwenden, bei denen früher auf Grund des störenden Geräusches des Ventilators Warmluftkessel nicht benutzt werden konnten.
Hinzu kommt, dass die Wärmeüberführung von der Verbrennungskammer zur Luft infolge der Rotation der Luft in dem ringförmigen Kanal bedeutend besser wird. Hiedurch kann die Grösse des Warmluftkessels bei unveränderter Leistung verringert werden, da sich die wärmeabgebenden Flächen kleiner halten lassen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer auf der Zeichnung in vertikalem Längsschnitt veranschaulichten Ausführungsform näher beschrieben.
Auf. der Zeichnung bezeichnet 1 einen zweckmässig zylindrischen Aussenmantel, der von Beinen 2 getragen wird. Zentral im Mantel 1 ist eine Verbrennungskammer 3 für einen Ölbrenner 4 angeordnet.
Vom oberen Teil der Verbrennungskammer 3 gehen eine Anzahl als Wärmeaustauscher dienende Rohre 5 aus, die die Verbrennungsgase in einen am oberen Teil des Mantels 1 gelegenen und diesen abschliessenden Kanal 6 und weiter in einen Schornstein 7 abführen. Der Mantel 1 und die Verbrennungskammer 3 sind so bemessen, dass zwischen ihnen ein ringförmiger Kanal für die Luft gebildet wird, die erwärmt werden soll und mittels eines unmittelbar unter der Verbrennungskammer angebrachten Ventilatorrades 9 am unten offenen Ende des Mantels eingesaugt sowie durch den Kanal 8 gepresst wird, um dann durch eine oder mehrere Öffnungen 10 am oberen Teil des Mantels 1 ausgeblasen zu werden.
Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist das Ventilatorrad 9 erfindungsgemäss in Form eines Halbaxialrades ausgebildet und so konstruiert, dass das Verhältnis zwischen der tangentialen und der axialen Ge-
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mässig zwischen 1, 5 und 2, 5, liegt. Der für den Antrieb des Ventilatorrades bestimmte Motor ist mit U bezeichnet. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, stimmt zweckmässig der Durchmesser des Ventilatorrades im wesentlichen mit dem Durchmesser der Verbrennungskammer überein.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform begrenzt, vielmehr kann diese im Rahmen des Erfindungsgedankens in vielfacher Weise geändert werden.
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