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Filmbildwerfer
Die Erfindung betrifft einen Filmbildwerfer mit Mocor, Transformator und Lüfter sowie einem in sei- nem Gehäuse angebrachten, die Kühlluft zu der Lampe leitenden Luftkanal.
Es ist bekannt, Motoren an Gehäusen von LaufbildwerfeIl1 zu befestigen, mit Lüftem zusammenzu- bauen und dabei das Lüftergehäuse ebenso wie das des Motors fest mit dem Bildwerfergehäuse zu verbinden. Dabei werden die vom Lüfter und vom Motor erzeugten Geräusche verhältnismässig stark vom Bildwerfergehäuse aufgenommen und abgestrahlt.
Es ist bei Motoren ohne Lüfter auch bekannt, diese zum Zweck einer Geräuschdämpfung elastisch zu lagern. Motoren ohne Lüfter sind aber nur für kleine Bildwerfer mit geringen Lichstärken verwendbar.
Ein für verschiedene Zwecke befriedigender und auch für Geräte grösserer Leistung geeigneter Aufbau wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass der Motor federnd auf dem Transformator abgestützt ist, wobei er mindestens an einem Ende federnd aufdemLüftergehäuse aufliegt, das seinerseits mit dem Transformator starr verbunden, vom Gehäuse des Bildwerfers aber getrennt ist, und dass der Transformator seinerseits-mit verhältnismässig grosser Masse versehen-schwingfähig mit der Bodenplatte des Gehäuses verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt in Fig. 1 einen waagrechten Schnitt und in Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Filmbildwerfer.
Auf einer Grundplatte 1, die mit Füssen 2 abgestützt ist, sitzt ein Transformator 3, dessen Blechpaket 4 mit Schrauben 5 im Abstand von der Grundplatte gehalten ist. Auf dem Blechpaket ist ei. Lüftergehäuse 6 festgeschraubt, in das konzentrisch zu einer Einströmöffnung 7, aber auf der dieser entgegengesetzten Seite, ein elastischer Ring 8 eingelegt ist. Dieser Ring nimmt eine Seite eines Rahmens 9 des den Projektor antreibenden Motors auf, in dem sich ein Lager für die Motorwelle befindet. Das entgegengesetzte Ende des Rahmens wird unter Zwischenlage einer elastischen Scheibe 11 von einer Stütze 12 gehalten, die ebenfalls an dem Blechpaket 4 des Transformators befestigt ist.
Auf der in das Lüftergehäuse 1 ragende Welle 13 des Motors 10 ist ein Lüfterrad 14 befestigt. Es hat eine über die Einströmöffnung 7 hinaus verlängerte Nabe 15 mit einer Ringnut 16, in welche ein Riemen 17 zum Antrieb einer Blendenwelle 18 und anderer, nicht dargestellter Teile des Bildwerfers eingelegt ist.
Auf der Grundplatte 1 ist ein Gehäuse 19 befestigt, das an einem als Schaltbrett 20 ausgebildeten Teil Schalter 21 und 22 trägt und das Getriebe des Bildwerfers wie auch die elektrische Einrichtung umschliesst.
In einem Lampenraum 23 des Gehäuses, den auf seiner Oberseite eine Jalousie 24 abschliesst, ist eine Lampe 25 untergebracht, die zur Beleuchtung des Filmbildes dient. Auf der Vorderseite des Lampenraumes 23 ist ill das Gehäuse 19 ein Luftkanal 26 eingeformt, der gegenüber einer Auslassöffnung 27 des Lüftergehäuses endet. In diese Auslassöffnung ist ein Zwischenstück 28 aus hoch elastischem Werkstoff, beispielsweise Schaumgummi, eingelegt, das den Zwischenraum zwischen der Auslassöffnung 27 und dem Ende des Luftkanals 26 überbrückt, aber keine Erschütterung von demlüftergehäuse 6 auf das Gehäuse 19 überträgt.
Auf diese Weise ist mit dem Motor keine weitere Masse starr verbunden. Die mit seiner Drehzahl unmittelbar erregte schwingende Masse und deren Energie bleiben daher verhältnismässig klein. Im Gegensatz dazu ist die Masse des Transformators verhältnismässig gross und noch durch die Masse des Lüftergehäuses vermehrt. Diese Massen stellen zusammen mit den abstützenden Schrauben 5 und der stets verhält-
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nismässig dünnen, aus Blech bestehenden Bodenplatte des Gehäuses 1 ein Schwingsystem mit niedriger Eigenfrequenz dar, welches die höher frequente Störschwingung des Motors nicht weiterleitet.
Um dieses System schwingfähig zu halten, ist auch eine starre Verbindung des Lüftergehäuses mit den Wänden des Luftkanals 26 vermieden.
Diese Schwingungsfilterung durch die beiden aneinander gekoppelten Systeme führt dazu, dass die Motorschwingungen und Geräusche des Laufes und des Lüfters von dem Gehäuse ferngehalten sind. Das Gehäuse ist also schallisoliert, was sich in einem bemerkenswert geräuschlosen Lauf des Bildwerfers bemerkbar macht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Filmbildwerfer mit Motor, Transformator und Lüfter sowie einem in seinem Gehäuse angebrachten, die Kühlluft zu der Lampe leitenden Luftkanal, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (10) federnd auf den Transformator (3) abgestützt ist, wobei er mindestens an einem Ende federnd auf dem Lüftergehäuse (6) aufliegt, das seinerseits mit dem Transformator starr verbunden, vom Gehäuse (19) des Bildwerfers aber getrennt ist, und dass der Transformator seinerseits-mit verhältnismässig grosser Masse versehen-schwing-
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l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anfang des Kanalsund die Auslassöffnung (27) des Ventilgehäuses ein hochelastisches Zwischenstück (28) eingefügt ist.