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Sargeinsatz mit luftdichtem Verschluss, insbesondere für Aufbahrungszwecke
Es ist bereits bekannt, Leichen zum Transport oder zur Isolierung bei Seuchengefahr in entsprechend abschliessende Säcke, z. B. aus Gummi, einzuschliessen. Eine derartige Umhüllung ist natürlich wegen ihrer Undurchsichtigkeit für Aufbahrungszwecke ungeeignet. Es ist weiters bekannt, die Leiche zur Aufbahrung mit luft- und wasserdichten sackähnlichen Gebilden aus durchsichtigem Kunststoffmaterial zu umhüllen. Eine solche Umhüllung wird an einer ihrer Seiten nach Hineinlegen der Leiche verklebt, ver- schweisst oder mit einem Gleitverschluss verschlossen und liegt lose um die Leiche.
Schliesslich ist es noch bekannt, über die auf einer Unterlage ruhende Leiche einen halbzylindrischenHohlkörper aus festem, durchsichtigem Thermoplastmaterial zu stülpen, wobei es natürlich nicht möglich ist, die Leiche von der Umgebung dicht abzuschliessen, wie im übrigen auch die Leiche nach der Aufbahrung in den Sarg umgelegt werden muss.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Schaffung eines Sargeinsatzes aus durchsichtigem Material mit einem Verschluss, der es ermöglicht, die Leiche hermetisch von der Umgebung abzuschliessen.
Gemäss vorliegender Erfindung wird die Möglichkeit geboten, den Einsatzoberteil straff über den eigentlichen Sargunterteil zu spannen, wodurch der Eindruck einer über den eigentlichen Sargunterteil gelegten Glasplatte hervorgerufen wird. Durch Einblasen von Luft oder eines andern Gases durch ein Ventil kann die Spannung des Einsatzoberteiles erhöht und eine Faltenbildung vermieden werden.
Zur näheren Erläuterung vorliegender Erfindung dient beiliegende Zeichnung, in der beispielsweise und ohne Beschränkung hierauf die luftdichte Verschliessung der Sargeinsätze am eigentlichen Sargunterteil im Querschnitt dargestellt ist. Bei dem erfindungsgemässen Verschluss sind die Randteile 3, 4 der Einsatzteile 1, 2 mit elastischen Wulsträndern 11,12 versehen. Durch die Spannwirkung der Wulste wird ein luftdichter Verschluss bereits erhalten, wenn zuerst der untere und sodann der obere Randteil der Einsatzteile über den halbrund vorspringenden Rand 5 des eigentlichen Sargunterteiles 6 gezogen wird. Der obere Einsatzteil 2 ist hiebei flach ausgebildet.
Die Anbringung des Sargdeckels kann auf eine beliebige herkömmliche Art erfolgen.
Vor der Verschliessung der Einsatzteile werden diesen zweckmässig feuchtigkeitsentziehende und/oder die Verwesung verzögernde und gegebenenfalls mumifizierende Substanzen beigeschlossen.
Zur zusätzlichen Sicherung bzw. Abdichtung können die Spannwülste beispielsweise mit einem Plastikklebestreifen verklebt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sargeinsatz mit luftdichtem Verschluss, insbesondere für Aufbahrungszwecke, gekennzeichnet durch einen Einsatzoberteil und einen Einsatzunterteil aus durchsichtigem Material, wie z. B. Polyvinylchlorid, deren Randteile mit einem elastischen Spannwulst versehen und mit diesem über den Seitenrand des eigentlichen Sargunterteiles gezogen sind.
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Coffin insert with airtight seal, especially for storage purposes
It is already known to transport corpses or for isolation in the event of a risk of epidemics in appropriately sealed bags, e.g. B. rubber to include. Such an envelope is of course unsuitable for storage purposes because of its opacity. It is also known to encase the corpse for laying out with airtight and watertight sack-like structures made of transparent plastic material. Such a cover is glued, welded or closed with a slide fastener on one of its sides after the corpse has been inserted and lies loosely around the corpse.
Finally, it is also known to put a semi-cylindrical hollow body made of solid, transparent thermoplastic material over the corpse resting on a base, whereby it is of course not possible to seal the corpse from the surroundings, as is the case after the laying out in the coffin must be turned over.
The object of the present invention is to create a coffin insert made of transparent material with a closure which enables the corpse to be hermetically sealed from the surroundings.
According to the present invention, the possibility is offered to stretch the insert upper part tightly over the actual coffin lower part, which creates the impression of a glass plate placed over the actual coffin lower part. By blowing air or another gas through a valve, the tension of the upper part of the insert can be increased and wrinkles can be avoided.
For a more detailed explanation of the present invention, the accompanying drawing is used, in which, for example and without limitation, the airtight closure of the coffin inserts on the actual coffin base is shown in cross section. In the case of the closure according to the invention, the edge parts 3, 4 of the insert parts 1, 2 are provided with elastic beaded edges 11, 12. Due to the tensioning effect of the beads, an airtight seal is obtained when first the lower and then the upper edge part of the insert parts are pulled over the semicircular protruding edge 5 of the actual coffin lower part 6. The upper insert part 2 is here flat.
The attachment of the coffin lid can be done in any conventional manner.
Before the insert parts are closed, they are expediently dehumidifying and / or decaying and, if necessary, mummifying substances.
For additional security or sealing, the clamping beads can be glued, for example, with a plastic adhesive strip.
PATENT CLAIMS:
1. Coffin insert with airtight closure, especially for storage purposes, characterized by an upper insert part and a lower insert part made of transparent material, such as. B. polyvinyl chloride, the edge parts of which are provided with an elastic bead and are pulled with this over the side edge of the actual coffin base.
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