AT163890B - Verfahren zur Herstellung eines Vormateriales für Feinbleche, insbesondere Transformatorenbleche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Vormateriales für Feinbleche, insbesondere Transformatorenbleche

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Vormateriales für Feinbleche, insbesondere
Transformatorenbleche 
 EMI1.1 
 



   Alle diese Nachteile werden nun vermieden, wenn man für die Herstellung des Ausgangsmateriales das an sich bekannte Sintern des Metallpulvergemisches verwendet, das die nachstehende erfindungsgemässe Zusammensetzung besitzt, wobei der folgende Vorgang eingehalten wird :
Als Ausgangsmaterial werden die Legierungskomponenten in völliger Reinheit verwendet, u. zw. hergestellt nach den bekannten Verfahren, wie sie bei der Erzeugung von Hartmetall, insbesondere bei der Herstellung der Zusatzkomponenten zum Wolframkarbid, üblich sind. So kann man in bekannter Weise für die Herstellung der Eisenkomponente die Vermahlung oder Zerstäubung verwenden, während für die Herstellung der Aluminiumkomponente das Giessen eines Metallstrahles in Wasser oder das Zerstäuben des flüssigen Metalles durch strömende, indifferente Gase oder durch Luft Verwendung finden kann. 



  Die Siliziumkomponente wird als Ferrosilizium zur Anwendung gebracht. Unter Verwendung von Kollergängen und Mischmaschinen wird das Ausgangsprodukt feinst vermahlen und gemischt, wobei durch die Vermahlung nach den oben genannten bekannten Verfahren Korngrössen von 0-01 bis   0-0001 mm   erzielt werden sollen. Das Mangan kann in ganz geringen Mengen vorhanden sein. 



   Das so erhaltene Metallpulvergemisch wird nun in einem Sinterofen bekannter Art der Sinterung bei einer Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur des gleichwertigen Stahles unterworfen. Dieses so erhaltene gesinterte Material wird nun auf die gewünschte Stärke ausgewalzt. 



   Durch den Sintervorgang kann nun auf die Zusammensetzung des Materiales erfindunggemäss ein bestimmender Einfluss ausgeübt werden, wobei folgende Legierungsgrenzen eingehalten werden : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> c................... <SEP> 0-03-0-05%
<tb> P <SEP> plus <SEP> S <SEP> maximal...... <SEP> 0-001%
<tb> Mn.................. <SEP> wie <SEP> üblich
<tb> Si.................. <SEP> 4-0-20%
<tb> Alp
<tb> Rest <SEP> Eisen.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Summe aller Legierungskomponenten kann bis zu dem Betrage von 50% gesteigert werden. 



   Aus der Anwendung des bekannten Sintervor- ganges ergibt sich nun gerade für die Transfomatorenbleche die besonders vorteilhafte Massnahme der Erhöhung der die Eigenschaften des Transformatorenbleches so günstig beeinflussenden Komponenten Silizium und Aluminium, u. zw. besonders des Aluminiums, in einem ganz erheblichen Ausmass, was für einen Erschmelzungsprozess im Elektroofen ausgeschlossen wäre. 



   Die höheren Herstellungskosten werden durch die Verwendung des Materiales ausschliesslich für Spezialzwecke wettgemacht. Alle Mängel, die sich bisher durch den Schmelz-und Vergiessprozess ergeben hatten, werden durch das   erfindungsgemässe   Herstellungsverfahren im günstigsten Sinne beseitigt ; der Wattverlust pro Kilogramm kann dadurch auf jeden Fall unter 1 gehalten werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Vormateriales für Feinbleche, insbesondere Transformatorenbleche, durch Sinterung eines pulverförmigen Gemisches (Sintermetall), dadurch gekennzeichnet, dass das Sintermetall neben den üblichen Komponenten Kohlenstoff, Mangan, Schwefel und Phosphor in den üblichen Grenzen, Aluminium in einem Ausmass von 1 bis   30%   und Silizium in einem Ausmass von 4-0 bis   20%   enthält.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sintermetall die Legierungskomponenten Silizium und Aluminium zusammen in einem Ausmass enthält, welches den Wert 50% erreicht.
AT163890D 1946-06-14 1946-06-14 Verfahren zur Herstellung eines Vormateriales für Feinbleche, insbesondere Transformatorenbleche AT163890B (de)

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