AT15856U1 - Dämpfungsvorrichtung - Google Patents

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AT15856U1
AT15856U1 ATGM50150/2015U AT501502015U AT15856U1 AT 15856 U1 AT15856 U1 AT 15856U1 AT 501502015 U AT501502015 U AT 501502015U AT 15856 U1 AT15856 U1 AT 15856U1
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Bilgeri Reinhard
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Grass Gmbh
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Abstract

Bei einer Dämpfungsvorrichtung zur Dämpfung der Bewegung eines bewegbaren Möbelteils, wie Schublade, Klappe oder dergleichen, mit wenigstens einem Dämpfer (12), der ein Dämpfergehäuse (13) aufweist, in dem ein Dämpferkolben (14) beweglich geführt ist, der das Dämpfergehäuse (13) in eine erste und eine zweite Arbeitskammer (21, 22) unterteilt und im Dämpfergehäuse (13) befindliche Hydraulikflüssigkeit über wenigstens einen Überströmkanal von der einen in die andere Arbeitskammer (21, 22) verdrängt, wobei dem wenigstens einen Überströmkanal ein Stellglied zur Steuerung der über den Überströmkanal verdrängten Hydraulikflüssigkeit zugeordnet ist, ist vorgesehen, dass das Dämpfergehäuse (13) einen Verformungsabschnitt (27) aus elastisch verformbarem Material aufweist, wobei der Innenumfang des Dämpfergehäuses (13) mit dem Außenumfang des Dämpferkolbens (14) einen ringförmigen Überström-Ringspalt (24) definiert, und wobei das Stellglied als Beaufschlagungshülse (26) ausgebildet ist, die derart beweglich am Dämpfergehäuse (13) gelagert ist, dass der Verformungsabschnitt (27) in Abhängigkeit der Stellposition der Beaufschlagungshülse (26) unterschiedlich große Überström-Ringspalte (24) erzeugend verformbar ist.

Description

Beschreibung
DÄMPFUNGSVORRICHTUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dämpfungsvorrichtung zur Dämpfung der Bewegung eines bewegbaren Möbelteils, wie Schublade, Klappe oder dergleichen, mit wenigstens einem Dämpfer, der ein Dämpfergehäuse aufweist, in dem ein Dämpferkolben beweglich geführt ist, der das Dämpfergehäuse in eine erste und eine zweite Arbeitskammer unterteilt und im Dämpfergehäuse befindliche Hydraulikflüssigkeit über wenigstens einen Überströmkanal von der einen in die andere Arbeitskammer verdrängt, wobei dem wenigstens einen Überströmkanal ein Stellglied zur Steuerung der überden Überströmkanal verdrängten Hydraulikflüssigkeit zugeordnet ist.
[0002] In Möbel eingesetzte Dämpfungseinrichtungen dieser Art sind bereits seit langem bekannt. Solche Dämpfungsvorrichtungen dienen beispielsweise zur Dämpfung der Einfahrbewegung einer Schublade in die Schließstellung oder der Ausfahrbewegung der Schublade in die Offenstellung. Auch bei Klappen an Oberschränken werden solche Dämpfungsvorrichtungen zur Dämpfung der Klappenbewegung eingesetzt.
[0003] Herkömmliche Dämpfungsvorrichtungen zur Dämpfung der Bewegung eines bewegbaren Möbelteils wirken last- und geschwindigkeitsunabhängig. Dies führt dazu, dass bewegbare Möbelteile mit hoher kinetischer Energie, also solche, die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen oder eine große Masse haben, anders abgebremst oder bewegungsgedämpft werden als solche mit geringerer kinetischer Energie. Je nach abzubremsender kinetischer Energie führt dies zu unterschiedlichen Anmutungen beim gedämpften Einfahren von bewegbaren Möbelteilen in deren Endstellung.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dämpfungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, deren Dämpfungswirkung sich an unterschiedlich großen kinetischen Energien von bewegbaren Möbelteilen anpassen kann und somit stets den gleichen Komfort beim gedämpften Einfahren des bewegbaren Möbelteils in die Endstellung bereitstellt.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Dämpfungseinrichtung zur Dämpfung der Bewegung eines bewegbaren Möbelteils mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
[0006] Die erfindungsgemäße Dämpfungsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass das Dämpfergehäuse einen Verformungsabschnitt aus elastisch verformbarem Material aufweist, wobei der Innenumfang des Dämpfergehäuses mit dem Außenumfang des Dämpferkolbens einen ringförmigen Überström-Ringspalt definiert, und wobei das Stellglied als Beaufschlagungshülse ausgebildet ist, die derart beweglich am Dämpfergehäuse gelagert ist, dass der Verformungsabschnitt in Abhängigkeit der Stellposition der Beaufschlagungshülse unterschiedlich große Uberström-Ringspalte erzeugend verformbar ist.
[0007] Durch das Verlagern der Beaufschlagungshülse auf dem Dämpfergehäuse wird das Dämpfergehäuse mehr oder weniger stark zusammengedrückt, sodass sich der Querschnitt des im Innern des Gehäuses ausgebildeten Überström-Ringspalts verkleinert beziehungsweise vergrößert. Durch die Veränderung des Überström-Ringspaltes kann die Durchflussmenge der Hydraulikflüssigkeit reguliert werden, sodass je nach Wahl eine stärkere oder schwächere Dämpfungswirkung einstellbar ist. Die Dämpfungswirkung lässt sich also individuell vom Benutzer einstellen und kann somit an die kinetische Energie des zu dämpfenden bewegbaren Möbelteils angepasst werden. Der Benutzer kann sich die Dämpfungswirkung so einstellen, dass sich für ihn der größtmögliche Komfort beim gedämpften Einfahren des bewegbaren Möbelteils ergibt.
[0008] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der Verformungsabschnitt konisch ausgebildet. Beim Zusammenwirken mit der Beaufschlagungshülse kann sich der Verformungsabschnitt bei linearer Verlagerung der Beaufschlagungshülse in einfacher Weise nach radial innen oder nach radial außen verformen, womit unterschiedlich große Überström-Ringspalte erzeugbar sind.
[0009] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Beaufschlagungshülse mittels Führungsmitteln entlang eines definierten Stellwegs verstellbar am Dämpfergehäuse gelagert.
[0010] In besonders bevorzugter Weise sind die Führungsmittel derart ausgebildet, dass die Beaufschlagungshülse stufenlos entlang des Stellwegs verstellbar ist. Alternativ wäre jedoch auch eine stufenweise Verstellung der Beaufschlagungshülse entlang des Stellwegs denkbar, beispielsweise feinstufig in kleinen Stufen. Die einzelnen Stufen können beispielsweise durch eine Rasterung verwirklicht werden.
[0011] Bei einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Führungsmittel wenigstens eine Führungsnut und wenigstens einen in die Führungsnut eintauchenden Führungsstift auf, wobei Führungsnut und Führungsstift bei der Verstellbewegung der Beaufschlagungshülse aneinander entlang bewegbar sind.
[0012] In bevorzugter Weise sind die Führungsnut an einem Führungsabschnitt der Beaufschlagungshülse und der wenigstens eine Führungsstift am Dämpfergehäuse ausgebildet. Alternativ wäre es jedoch auch möglich, die Führungsnut am Dämpfergehäuse und den Führungsstift an der Beaufschlagungshülse auszubilden.
[0013] Zweckmäßigerweise ist der Führungsabschnitt mit der Führungsnut jedoch an einer Innenwandung der Beaufschlagungshülse ausgebildet.
[0014] Besonders bevorzugt ist korrespondierend hierzu der Führungsstift an einer Außenwan-dung des Dämpfergehäuses, von dieser radial nach außen abragend, ausgebildet.
[0015] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Führungsnut helixförmig ausgebil-det. Sie bildet dabei eine Art Gewinde, das mit dem Führungsstift zusammenwirkt.
[0016] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Beaufschlagungshülse derart mehrteilig ausgebildet, dass deren Montage von seitlich des Dämpfergehäuses möglich ist.
[0017] In besonders bevorzugter Weise besteht die Beaufschlagungshülse aus zwei Halbschalen, die über Rastmittel lösbar zu einer Hülse zusammenrastbar sind. Die Rastmittel sind zweckmäßigerweise an die Halbschalen angeformt.
[0018] Die Erfindung umfasst ferner ein Möbel, mit einem Möbelkorpus und einem im Möbelkorpus gelagerten oder geführten bewegbaren Möbelteil, wie Schublade, Klappe oder dergleichen, das sich durch eine Dämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 auszeichnet.
[0019] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen: [0020] Figur 1 eine perspektivische Teildarstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Dämpfungsvorrichtung, [0021] Figur 2 einen perspektivischen Teilausschnitt der Dämpfungsvorrichtung von Figur 1 mit einer von Figur 1 abweichenden Position der Beaufschlagungshülse, [0022] Figur 3 einen perspektivischen Teilausschnitt der Dämpfungsvorrichtung von Figur 1 mit einer der Figur 1 entsprechenden Position der Beaufschlagungshülse, [0023] Figur 4 einen Längsschnitt durch die Dämpfungsvorrichtung gemäß Figur 1 mit einer der Figur 2 entsprechenden Stellung der Beaufschlagungshülse, [0024] Figur 5 einen Teillängsschnitt durch die Dämpfungsvorrichtung von Figur 1 mit einer der Figur 3 entsprechenden Position der Beaufschlagungshülse und [0025] Figur 6 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X aus Figur 5.
[0026] Die Figuren 1 bis 6 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dämpfungsvorrichtung 11. Die Dämpfungsvorrichtung 11 ist zur Dämpfung der Bewegung eines bewegbaren Möbelteils (nicht dargestellt) geeignet. Das bewegbare Möbelteil kann als Schublade, Klappe, Tür oder dergleichen ausgebildet sein. Im Falle eines als Schublade ausgebilde ten bewegbaren Möbelteils kann die Dämpfungsvorrichtung 11 beispielsweise an einer Führungseinrichtung zur Führung der Schublade montiert sein. Beispielsweise wäre es möglich, die Dämpfungsvorrichtung 11 an einem Korpuswinkel, der in einem die Schublade aufnehmenden Schubladenfach montiert ist, zu befestigen. Bei einem als Klappe ausgebildeten bewegbaren Möbelteil kann die Dämpfungsvorrichtung 11 beispielsweise an einem Beschlag montiert sein, der seinerseits die Klappe bei der Öffnungs- und Schließbewegung führt.
[0027] Die Dämpfungsvorrichtung 11 besitzt wenigstens einen Dämpfer 12, der ein Dämpfergehäuse 13 aufweist, in dem ein Dämpferkolben 14 linear beweglich geführt ist. Das Dämpfergehäuse 13 besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoff. Es kann beispielsweise als ein mittels Kunststoffspritzgießen hergestelltes Kunststoffspritzgießteil ausgeführt sein.
[0028] Wie insbesondere in Figur 4 dargestellt, besitzt das Dämpfergehäuse 13 einen Rohrabschnitt 15, an dem an beiden Enden jeweils ein Gehäusedeckel 16a, 16b angesetzt ist. Der Rohrabschnitt 15 und die beiden Gehäusedeckel 16a, 16b definieren einen zylindrischen Ge-häuseinnenraum 17, in dem der Dämpferkolben 14 aufgenommen und linear beweglich geführt ist. Der Gehäuseinnenraum 17 wird in radialer Richtung von einer Innenwandung 18 des Rohrabschnitts 15 begrenzt.
[0029] Wie insbesondere in Figur 4 gezeigt, kann einer der beiden Gehäusedeckel 16a einstückig mit dem Rohrabschnitt 15 verbunden sein und bei der Herstellung des Rohrabschnitts 15 gleich miteingeformt werden. Der andere der beiden Gehäusedeckel 16b ist ein vom Rohrabschnitt 15 separates Bauteil, das eine zentrale Durchgangsöffnung 19 zur Durchführung einer mit dem Dämpferkolben 14 verbundenen Kolbenstange 20 besitzt.
[0030] Die Kolbenstange 20 besitzt an einem Ende eine Schnittstelle (nicht dargestellt), an der beispielsweise das bewegbare Möbelteil in Form der Schublade, Klappe oder dergleichen ankoppelbar ist. In diesem Fall ist die Kolbenstange 20 also bei der Bewegung des bewegbaren Möbelteils mitbewegbar und fährt zur Erzielung einer Dämpfungswirkung in das Dämpfergehäuse 13 ein.
[0031] An dem Ende der Kolbenstange 20, das dem mit der Schnittstelle ausgestatteten Ende entgegengesetzt ist, ist der Dämpferkolben 14 befestigt.
[0032] Wie insbesondere in Figur 4 dargestellt, unterteilt der Dämpferkolben 14 den Gehäuseinnenraum 17 in eine erste und eine zweite Arbeitskammer 21, 22. Im Dämpfergehäuse 13 befindet sich Hydraulikflüssigkeit, beispielsweise Hydrauliköl, das durch die Bewegung des Dämpferkolbens 14 über wenigstens einen Überströmkanal von der einen in die andere Arbeitskammer 21,22 verdrängt wird.
[0033] Wie insbesondere in Figur 6 dargestellt, ist der Dämpferkolben 14 zylindrisch ausgestaltet und besitzt eine Mantelfläche 23. Die Mantelfläche 23 des Dämpferkolbens 14 befindet sich mit radialem Abstand zur Innenwandung 18 des Gehäuseinnenraums 17. Dadurch definiert die Mantelfläche 23 des Dämpferkolbens 14 mit der Innenwandung 18 des Gehäuseinnenraums 17 einen ringförmigen Überström-Ringspalt 24 (Figur 6). Über den Überström-Ringspalt 24 gelangt Hydraulikflüssigkeit von der einen in die andere Arbeitskammer 21, 22. Damit der Dämpferkolben 14 im Gehäuseinnenraum 17 zentriert ist, kann dieser durch mehrere in radialer Richtung von der Innenwandung 18 des Gehäuseinnenraums 17 nach innen ragende Führungsstege (nicht dargestellt) geführt sein. Die Führungsstege erstrecken sich jeweils koaxial zu einer Längsachse 25 des Dämpferkolbens 14. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist der Überström-Ringspalt 24 durch mehrere in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Ringspalt-Segmente gebildet.
[0034] Die Dämpfungsvorrichtung 11 besitzt ferner ein Stellglied zur Steuerung der über den Überströmkanal beziehungsweise den Überström-Ringspalt 24 verdrängten Hydraulikflüssigkeit. Erfindungsgemäß ist das Stellglied als Beaufschlagungshülse 26 ausgebildet, die mit einem Verformungsabschnitt 27 des Dämpfergehäuses 13 zusammenwirkt. Der Verformungsabschnitt 27 des Dämpfergehäuses 13 besteht aus elastisch verformbarem Material. Da das Dämpfergehäuse 13 ohnehin zweckmäßigerweise aus Kunststoff material besteht, das elastisch verformbar ist, kann die Verformbarkeit des Verformungsabschnitts zweckmäßigerweise durch entsprechende Ausbildung der Wandstärke des Rohrabschnitts 15 des Dämpfergehäuses 13 eingestellt werden.
[0035] Die Beaufschlagungshülse 26 ist derart beweglich am Dämpfergehäuse 13 gelagert, dass der Verformungsabschnitt 27 in Abhängigkeit der Stellposition der Beaufschlagungshülse 26 unterschiedlich große Überström-Ringspalte 24 erzeugend verformbar ist.
[0036] Wie insbesondere in den Figuren 2 und 3 gezeigt, ist die Beaufschlagungshülse mehrteilig ausgebildet, sodass deren Montage von seitlich des Dämpfergehäuses 13 möglich ist. Hierzu besteht die Beaufschlagungshülse aus einer ersten und zweiten Halbschale 28, 29, die über Rastmittel lösbar zur Beaufschlagungshülse 26 zusammenrastbar sind. Wie beispielhaft in den Figuren 2 und 3 dargestellt, umfassen die Rastmittel eine Art Nut-/Feder-Rastverbindung 30. Hierzu besitzt jede Halbschale 28, 29 an ihren im montierten Zustand axial zur Längsachse 25 verlaufenden Längskanten 31 mehrere, beispielsweise zwei schwalbenschwanzartig ausgebildete Nuten und zweckmäßigerweise an der anderen Längskante 31 mehrere, insbesondere zwei schwalbenschwanzartige Vorsprünge 33. Beim Zusammenstecken der beiden Halbschalen 28, 29 rasten die Vorsprünge 33 der einen Halbschale 28 mit den korrespondierenden Nuten 32 der anderen Halbschale 29 zusammen.
[0037] Die Beaufschlagungshülse 26 ist mittels Führungsmitteln 34 entlang eines definierten Stellwegs verstellbar am Dämpfergehäuse 13 gelagert.
[0038] Die Führungsmittel 34 umfassen eine helixförmige Führungsnut 35, die in die Innenwandung der Beaufschlagungshülse 26, also in die Innenwandungen der beiden Halbschalen 28, 29, eingebracht ist.
[0039] Der mit der Beaufschlagungshülse 26 zusammenwirkende Verformungsabschnitt 27 ist konisch ausgebildet. Er befindet sich zweckmäßigerweise ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Gehäusedeckeln 16a, 16b. Auch der Verformungsabschnitt 27 weist Bestandteile der Führungsmittel 34 auf, nämlich wenigstens einen an einer Außenwandung des Verformungsabschnitts 27 von diesem radial nach außen abragenden Führungsstift 36, der in die helixförmige Führungsnut 35 eintaucht.
[0040] Somit ist die Beaufschlagungshülse 26 mit ihrer helixförmigen Beaufschlagungsnut über den Führungsstift 36 am Verformungsabschnitt 27 geführt.
[0041] Wie insbesondere die Zusammenschau der Figuren 4 und 5 zeigt, nimmt der sich an der Außenwandung des Dämpfergehäuses 13 befindliche Verformungsabschnitt 27 umfangsmäßig in Richtung des mit der Kolbenstange 20 durchsetzten Gehäusedeckels 16b zu. Eine Verlagerung der Beaufschlagungshülse von der in Figur 4 gezeigten Position in die in Figur 5 gezeigte Position bewirkt also das Eindrücken des Verformungsabschnitts nach radial innen, wodurch sich der Überströmquerschnitt des Überström-Ringspalts 24 verengt.
[0042] Dadurch lässt sich die Dämpfungswirkung der Dämpfungsvorrichtung 11 vom Benutzer gezielt variieren, um angepasst an die kinetische Energie des abzudämpfenden bewegbaren Möbelteils, insbesondere der Schublade, eine für den Benutzer besonders komfortable Dämpfung einzustellen. Die Dämpfungswirkung kann der Benutzer in einfacher Weise durch Verdrehen der Beaufschlagungshülse 26 nach rechts oder links einstellen. Wird die Beaufschlagungshülse 26 nach rechts in die in Figur 5 gezeigte Position verlagert, so wird der Verformungsabschnitt 27 zusammengedrückt und der Querschnitt des Überström-Ringspalts 24 wird kleiner. Beim Einfahren der Kolbenstange 20 und somit der Verlagerung des Dämpferkolbens 14 nach links kann somit weniger Hydraulikflüssigkeit von der ersten in die zweite Arbeitskammer einströmen, sodass das System insgesamt steifer und die Dämpfungswirkung größer ist.
[0043] Durch Verlagerung der Beaufschlagungshülse 26 in die in Figur 4 gezeigte Stellung weitet sich das Dämpfergehäuse 13 wieder auf, wodurch der Querschnitt des Überström-Ringspalts 24 größer wird. Dadurch kann mehr Hydraulikflüssigkeit überströmen, sodass das System insgesamt weicher und die Dämpfungswirkung kleiner ist.

Claims (12)

  1. Ansprüche
    1. Dämpfungsvorrichtung zur Dämpfung der Bewegung eines bewegbaren Möbelteils, wie Schublade, Klappe oder dergleichen, mit wenigstens einem Dämpfer (12), der ein Dämpfergehäuse (13) aufweist, in dem ein Dämpferkolben (14) beweglich geführt ist, der das Dämpfergehäuse (13) in eine erste und eine zweite Arbeitskammer (21, 22) unterteilt und im Dämpfergehäuse (13) befindliche Hydraulikflüssigkeit über wenigstens einen Über-strömkanal von der einen in die andere Arbeitskammer (21, 22) verdrängt, wobei dem wenigstens einen Überströmkanal ein Stellglied zur Steuerung der über den Überströmkanal verdrängten Hydraulikflüssigkeit zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (13) einen Verformungsabschnitt (27) aus elastisch verformbarem Material aufweist, wobei der Innenumfang des Dämpfergehäuses (13) mit dem Außenumfang des Dämpferkolbens (14) einen ringförmigen Überström-Ringspalt (24) definiert, und wobei das Stellglied als Beaufschlagungshülse (26) ausgebildet ist, die derart beweglich am Dämpfergehäuse (13) gelagert ist, dass der Verformungsabschnitt (27) in Abhängigkeit der Stellposition der Beaufschlagungshülse (26) unterschiedlich große Überström-Ringspalte (24) erzeugend verformbar ist.
  2. 2. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verformungsabschnitt (27) konisch ausgebildet ist.
  3. 3. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beaufschlagungshülse (26) mittels Führungsmitteln (34) entlang eines definierten Stellwegs verstellbar an dem Dämpfergehäuse (13) gelagert ist.
  4. 4. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (34) derart ausgebildet sind, dass die Beaufschlagungshülse (26) stufenlos entlang des Stellwegs verstellbar ist.
  5. 5. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (34) wenigstens eine Führungsnut (35) und wenigstens einen in die Führungsnut (35) eintauchenden Führungsstift (36) aufweisen, wobei Führungsnut (35) und Führungsstift (36) bei der Verstellbewegung der Beaufschlagungshülse (26) aneinander entlang bewegbar sind.
  6. 6. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (35) an einem Führungsabschnitt der Beaufschlagungshülse (26) und der wenigstens eine Führungsstift (36) am Dämpfergehäuse (13) ausgebildet ist.
  7. 7. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt an einer Innenwandung der Beaufschlagungshülse (26) ausgebildet ist.
  8. 8. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstift (36) an einer Außenwandung des Dämpfergehäuses (13), von dieser radial nach außen abragend ausgebildet ist.
  9. 9. Dämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (35) helixförmig ausgebildet ist.
  10. 10. Dämpfungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beaufschlagungshülse (26) derart mehrteilig ausgebildet ist, dass deren Montage von seitlich des Dämpfergehäuses (13) möglich ist.
  11. 11. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beaufschlagungshülse (26) aus zwei Halbschalen (28, 29) besteht, die über Rastmittel lösbar zu einer Hülse zusammenrastbar sind.
  12. 12. Möbel, mit einem Möbelkorpus und einem im Möbelkorpus gelagerten oder geführten bewegbaren Möbelteil, wie Schublade, Klappe oder dergleichen, gekennzeichnet durch eine Dämpfungsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 11. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATGM50150/2015U 2014-08-02 2015-07-28 Dämpfungsvorrichtung AT15856U1 (de)

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