AT142689B - Stromsammlerelement. - Google Patents

Stromsammlerelement.

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AT142689B
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diaphragms
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Samuel Alexander Pollock
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Samuel Alexander Pollock
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Description


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  Stromsammlerelement. 



   Die Erfindung betrifft Stromsammlerelemente und Batterien und hauptsächlich Diaphragmen hierfür. 



   Es ist schon die Verwendung zahlreicher nitrierter Zellulosen zu Diaphragmen zwischen Platten von Stromsammlerelementen und Batterien vorgeschlagen worden, allein in keinem dieser bekannten Fälle wurden erhebliche Zwischenräume oder Kanäle zwischen den Platten und den Diaphragmen vorgesehen, um den von der aktiven Masse der Platten geforderten Raum für den   säurehaltigen   Elektrolyten zu schaffen. Es hat sich gezeigt, dass, wenn die Poren der Platten nicht durch Zwischenräume oder Kanäle zwischen den Platten und den Diaphragmen unterstützt werden, die durch die elektrolytische Wirkung des Ladestroms sich bildende konzentrierte Schwefelsäure zwischen den Platten und den Diaphragmen so konzentriert bleibt, dass sie die Diaphragmen schädigt und ihre Lebensdauer verkürzt.

   Bei dem erfindunggemässen Element sind zwischen den Platten Diaphragmen eingeschaltet, welche aus nitriertem Baumwollpapier bestehen, wobei die Diaphragmen oder die Platten oder beide mit derart gestalteten Vorsprüngen oder Vertiefungen oder beiden ausgestattet sind, dass zwischen den Platten und Diaphragmen Kanäle für den   Durchfluss   von Flüssigkeit oder von Gasen oder von beiden in zwei gegeneinander geneigten Richtungen entstehen. 



   Es hat sich gezeigt, dass Löschpapier oder andere marktgängige, dem Löschpapier ähnliche Papiersorten gewöhnlich andere Materialien als reine Baumwollfasern enthalten, und dass diese andern Materialien, z. B. Stärke, Flachs, Holzstoffe usw., wenn sie nitriert sind in wässeriger Schwefelsäure, weniger beständig sind als reine nitrierte Baumwollfasern und Neigung zu spotaner Zersetzung zeigen ; auch werden die daraus hergestellten Diaphragmen leicht weniger porös oder für den Elektrolyten durchlässig. 



  Deshalb ist es vorzuziehen, die Diaphragmen durch Nitrieren von Papier aus reiner Baumwollfaser ohne Zumischung von Flachs, Holzstoff oder andern Materialien herzustellen, die in verdünnter Schwefelsäure unbeständig sind. Die Nitrierung wird vorzugsweise bis zu einer   50% igen   Gewichtszunahme der Zellulose getrieben. Die Nitrierung sollte nicht zu gering sein, weil das bei Verwendung gewöhnlicher Batteriesäure zu einem allmählichen Zerfall führt. Es zeigt sich, dass Dinitrozellulose durch die Einwirkung von Batteriesäure lange Zeit unberührt bleibt und nicht explosiv ist, welch letzterer Nachteil sich bei höheren Nitrozellulosen einstellt. Die Dicke des verwendeten Papiers kann weniger als   0'25   mm betragen. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Schnitt eines Stromsammlerelementes nach der Linie   1-1   der Fig. 2 und 3 ; Fig. 2 ist eine Draufsicht des Stromsammlerelementes, wobei einzelne Teile abgebrochen sind ; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 ; Fig. 4 ist eine Vorderansicht einer Platte ; Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer Platte ; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4 ; Fig. 7 ist eine Vorderansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Platte ; Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie   8-8   der Fig. 7 ; Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 7 ; Fig. 10 und 11 veranschaulichen schematisch die Herstellung eines Diaphragmas um eine Platte ; Fig. 12 ist ein Schnitt einer Platte mit einem Diaphragma nach der Linie   12-12   der Fig. 11. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist das Element positive Platten 10 und negative 11 auf. Diese sind in genau gleicher Weise gebaut und unterscheiden sich nur durch ihre elektrolytische Formierung. Die Platten sind erheblich dünner als die bekannter Stromsammlerbatterien und in grösserer Anzahl vorhanden. Die Oberflächen der Diaphragmen oder der Platten oder beider sind mit Erhöhungen oder Ver- 

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 tiefungen ausgestattet, welche, wenn die Platten und Diaphragmen miteinander in Berührung stehen, hinreichend viel Zwischenraum auf beiden Seiten der Platten bieten, um so viel vom Elektrolyten aufzunehmen, wie mit der ganzen aktiven Masse der Platte in Reaktion treten soll.

   Die Diaphragmen oder Platten oder beide sind mit Erhöhungen oder Ausnehmungen versehen, welche Kanäle für den Abzug von Gasen und für die Bewegung des Elektrolyten von einem Teil der Platte zum andern bilden. 



   Jede Platte ist in einem Diaphragma 26 aus nitriertem Baumwollpapier enthalten, das an den Seiten und am Boden geschlossen ist. Es können so keine abgelösten Teilchen aktiver Masse oder sonstiger Schlamm eine leitende Verbindung zwischen einer negativen und einer positiven Platte bilden und einen Kurzschluss herbeiführen.

   Diese Platten können daher auf dem Boden des Gehäuses, in welchem sie enthalten sind, aufruhen, ohne einen Raum für Schlammablagerungen frei lassen zu müssen, und sind vom 
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 hergestellt sind, in den Elektrolyten eingetaucht, so ist sie sehr porös und bietet nur einen sehr geringen Leitungswiderstand, obgleich sie den Durchgang selbst des feinsten Schlammes verhindert. 
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 indem man dieses einmal faltet, die Platte hineinschiebt, worauf man das Papier an den Seitenrändern und am Boden faltet und so den Sack   schliesst.   



   Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Platten gepresst, während die Diaphragmen glatt gelassen sind. So sind in Fig. 4-6 die Platten in einer Presse hergestellt, welche   Fläehenteile   13 wellt und Ränder dieser   Flächenteils   14 glatt lässt, während in Fig.   7-9   die Platten in ihrer ganzen Ausdehnung in zwei einen rechten Winkel miteinander bildenden Richtungen gewellt sind. 



   Die Platten haben Fahnen   j ! 5, welche dicker sind   als der Rest der Platten. 



   Die Fig. 10 bis 12 veranschaulichen die Herstellung des Diaphragmas. Nachdem das Papier nitriert worden ist, wird ein Blatt 27 desselben, wie in Fig. 10 gezeigt, aufgelegt und über beide Seitenränder und den unteren Rand der Platte gefaltet, so dass es einen geschlossenen Sack bildet, wie in Fig. 11 und 12 gezeigt. Dies geschieht, während das Papier nass ist ; die Verwendung eines Klebmittels zum Zusammenhalten des Sackes erweist sich nicht als nötig. 



   Die Zusammenstellung eines   Plattensatzes,   etwa des positiven, erfolgt in der Weise, dass man die Platten mit dem oberen Rand nach unten gekehrt aufstellt und einen Sack wie obenbeschrieben, anfertigt und über jede Platte schiebt. Die beiden Sätze von Platten nebst Diaphragmen werden dann so zusammengelegt, dass sie miteinander abwechseln, nämlich so, dass zwischen jedem Paar benachbarter Platten eines Satzes eine Platte des andern Satzes eingeschoben ist. Die Platten werden dann in ihr Gehäuse eingeschoben, wobei sie zwar gut, aber nicht dicht in das Gehäuse passen. Werden sie jedoch formiert, so passen sie dicht in das Gehäuse (das dann von einem äusseren Stahlgehäuse umschlossen ist), so dass sie ein festes Paket bilden. 



   Die Diaphragmen trennen die Platten wie in einem gewöhnlichen Element, und die Zusammenstellung von Platten, Diaphragmen und Gehäuse kann offenbar beliebig fest und widerstandsfähig gegen Deformationen gemacht werden, indem man einfach die Platten und Diaphragmen im Gehäuse fest zusammenstellt. Bei dieser Zusammenstellung wird ausreichender Raum für die nötige Menge des Elektrolyten innerhalb des Diaphragmas in den Zwischenräumen und Kanälen der Platten geschaffen, wobei auch für die Zirkulation des Elektrolyten Vorsorge getroffen ist, wie vorstehend beschrieben, wurde und ohne von der Diffusion der Diaphragmen abhängig zu sein.

   Die ganze Gruppe von Platten nebst Diaphragmen ruht auf dem Boden des Gehäuses, ohne dass eine leitende Verbindung durch Schlamm entstehen könnte, der sich von der aktiven Masse der Platten ablöst und zwischen die positiven und negativen Platten   gelangt, wodurch Kurzschluss   veranlasst werden könnte. 



   Die Diaphragmen werden zweckmässig aus reinem nitriertem Baumwollpapier von einer Dicke von etwa 1/6 bis    MMK   hergestellt, welches nach einem anderweitig beschriebenen Verfahren gegen die Batteriesäure gewöhnlicher Stärke vollkommen und dauernd widerstandsfähig gemacht werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stromsammlerelement, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die Platten eingeschalteten Diaphragmen aus nitriertem Baumwollpapier bestehen und die Diaphragmen oder Platten oder beide mit Vorsprüngen oder Vertiefungen oder beiden versehen sind, welche derart gestaltet sind, dass zwischen den Platten und Diaphragmen Kanäle für den Durchfluss von Flüssigkeit oder Gasen oder beiden in zwei gegeneinander geneigten Richtungen entstehen.

Claims (1)

  1. 2. Stromsammlerelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Diaphragmen aus dem Nitrationsprodu1. -t von aus reiner Baumwollfaser ohne Zusatz von Flachs, Holzstoff oder andern in verdünnter Schwefelsäure unbeständigen Materialien hergestelltem Papier bestehen.
    3. Stromsammlerelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Diaphragmen aus Baumwollfaserpapier bestehen, das bis zu einem Grade nitriert ist, welcher einer Gewichtszunahme von 50 % oder darüber, auf das Zellulosegewicht berechnet, entspricht.
    4. Stromsammlerelement nach irgendeinem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des nitrierten Baumwollfaserpapiers weniger als MMK ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Stromsammlerelement nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere oder alle Platten des Elementes in einer Hülle aus dem Diaphragmenmaterial eingeschlossen sind, die am unteren Rand und an den beiden Seitenrändern geschlossen ist.
    6. Stromsammlerelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge oder Vertiefungen an den Diaphragmen oder den Platten oder beiden derart bemessen sind, dass in einer eine Platte umschliessenden Hülle bei Berührung der Vorsprünge der Platte und des Diaphragmas hinreichend viel Platz verbleibt, um genügend Elektrolyt aufzunehmen, um mit der gesamten aktiven Masse der Platte zu reagieren.
    7. Stromsammlerelement nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten mit dazwischen geschalteten Diaphragmen so zusammengestellt sind, dass benachbarte Diaphragmen und Platten einander berühren und das Paket in einem dicht darauf passenden Gehäuse enthalten ist, welches ihm die nötige Festigkeit erteilt.
    8. Stromsammlerelement nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten auf dem Boden des sie einschliessenden Gehäuses aufruhen, ohne einen erheblichen Raum für Ablagerungen frei zu lassen.
    9. Stromsammlerelement nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten in einem leitenden Gehäuse enthalten, aber davon mindestens durch die Diaphragmen isoliert sind.
AT142689D 1930-03-18 1931-03-16 Stromsammlerelement. AT142689B (de)

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