AT142274B - Teleskopmast für Turmwagen od. dgl. - Google Patents

Teleskopmast für Turmwagen od. dgl.

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AT142274B
AT142274B AT142274DA AT142274B AT 142274 B AT142274 B AT 142274B AT 142274D A AT142274D A AT 142274DA AT 142274 B AT142274 B AT 142274B
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telescopic
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Mario Tamini
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Mario Tamini
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  Teleskopmast für Turmwagen od. dgl. 



   Es sind bereits Teleskopmaste bekannt, die dadurch auf verschiedene Längen ausgezogen werden,   dass man eine Druckflüssigkeit (Öl, Glyzerin od. dgl. ) in ihrem Innern wirken lässt. Jedes Rohrelement   wirkt als Kolben gegenüber dem Rohrelement, in das es eingesetzt ist, und als Zylinder gegenüber dem in es eingesetzten Rohrelement. Es ist ebenfalls bekannt, dass diese Bauart bisher nur wenig, nämlich nur für geringe Hubhöhen und geringe Lasten, angewandt worden ist, weil man grossen Ausführungsschwierigkeiten und schweren Betriebsübelständen begegnete, als man den Versuch machte, das System bei leistungsstarken Apparaten anzuwenden, z.

   B. bei langen Leitern für Feuerwehrdienst und bei mit Arbeitsbühne versehenen ortsfesten oder auf Motorwagen angeordneten Leitern für die Instandhaltung der oberirdischen Leitungen elektrischer Trambahnen od. dgl. 



   Bei derartigen Apparaten muss zunächst der Arbeitsbühne an der Mastspitze eine Sicherheit gegen Schwankungen in lotrechter Richtung gegeben werden. Zur Verhinderung derartiger Schwankungen ist ein möglichst weites Ineinandergreifen der einzelnen Rohrelemente notwendig, ohne dass anderseits der Widerstand des zusammengezogenen Mastes gegen Ausziehen unzulässig hoch wird. Diese Schwierigkeit wird nun erfindungsgemäss durch die Anordnung von Stütz-und   Führungsringen zwischen   den einzelnen Rohrelementen, u. zw. am oberen Innende jedes Teleskoprohres, erreicht, die durch Elemente geringer Stärke in einem gewissen Abstand voneinander gehalten werden. Will man bei dieser Anordnung die Teleskoprohre prismatisieren, wie es notwendig ist, damit z.

   B. die Arbeitsbühne sich nicht drehen und eine Winkelverstellung erfahren soll, so kann man sich auf kurze, an sich bekannte Splinte beschränken, die in Rillen des benachbarten Rohres gleiten. 



   Weitere Schwierigkeiten erwachsen bei bedeutenden Masthöhen aus dem grossen Durchmesserunterschied zwischen dem untersten und dem höchsten Kolben. Die für die Förderung der Flüssigkeit benutzte Pumpe arbeitet aus   Einfachheitsrücksichten   mit konstanter Fördermenge (aus Kapselpumpe und Motor bestehender Satz mit konstanter Drehgeschwindigkeit) und betätigt daher die letzten, einen geringeren Durchmesser aufweisenden Elemente des Teleskopmastes mit übermässiger Geschwindigkeit, wobei heftige   Stösse   beim Erreichen der Hubendstellungen der betreffenden Rohrelemente auftreten.

   Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die Antriebsflüssigkeit den Teleskoprohren vermittels Druckluft derart   zugeführt   wird, dass durch die Ausdehnung der Luft der Druck des Druckmittels in dem Masse, in welchem das Teleskoprohr sich entfaltet, verringert und dadurch die Auszugsgeschwindigkeit vermindert wird. 



   Auch bei der Senkung der Last treten Schwierigkeiten auf. Nachdem die Last emporgehoben und, sei es auch nur für eine kurze Dauer, in gehobener Stellung gehalten worden ist, sinkt infolge der unvermeidlichen Undichtheiten der Flüssigkeitsstand im Innern der Mastspitze, wo sich ein leerer Raum bildet ; das teleskopische System folgt aber wegen der durch Exzentrizität der Belastung, durch seitliche Neigung und andere Umstände hervorgerufenen Reibung zunächst nicht nach. Plötzlich, z. B. anlässlich der Verstellung der Last oder des Mastes, ereignet sich eine unerwartete, rasche, gefährliche und ruckweise Senkung.

   Diese Schwierigkeit beseitigt die Erfindung dadurch, dass ein Rückschlagventil (Q) in die Flüssigkeitsleitung eingeschaltet ist, das pneumatisch oder elektrisch von dem oberen Teil des Teleskoprohres aus derart gesteuert wird, dass es bei Auftreten eines Unterdruckes im oberen Teil des Teleskoprohres, d. h. einem Absinken der Flüssigkeit in diesem, schliesst und damit den Abfluss weiterer Flüssigkeit sperrt. 

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   Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich an Hand der folgenden Erläuterung der Zeichnungen, in denen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. 



   Fig. 1 und 2 zeigen in lotrechtem und   waagrechtem   Schnitt ein mittels Federn prismatisiertes teleskopisches Rohr, das für nicht sehr hohe Hebetürme geeignet ist. 



   Fig. 3 und 4 zeigen eine abgeänderte Ausführung der Prismatisierung mittels Federn. 



   Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere abgeänderte Ausführung der Prismatisierung mittels Federn. 



   Fig. 7 und 8 zeigen eine Methode der Prismatisierung mittels eingesetzter Federn. 



   Fig. 9,10 und 11 zeigen in lotrechtem Schnitt, in einer Baueinzelheit und in   waagrechtem   Schnitt ein teleskopisches Rohr für Türme für bedeutende Hubhöhen. 



   Fig. 12 und 13 zeigen in lotrechtem und waagrechtem Schnitt ein teleskopisches Rohr, bei welchem einige Rohrelemente hydraulisch und die andern Rohrelemente mechanisch angetrieben werden. 



   Fig. 14 zeigt im Schnitt die Methode, die Fugen zwischen den Rohrelementen abzudichten. 



   Fig. 15 zeigt im Schnitt eine Säule, bei deren Rohren die Massnahmen für die Herabsetzung der Menge der Antriebsflüssigkeit angewendet sind. 



   Fig. 16-19 zeigen ein Beispiel der Anordnung zur Erzielung eines Aufwärtsganges ohne übermässige Geschwindigkeitsunterschiede sowie zur Erzielung der Sicherheit gegen plötzliche Senkungen oder plötzliches Fallen. In den Figuren sind die Verhältnisse dargestellt : bei Aufwärtsgang, bei Stoppen der Last, bei Sicherheitslage und bei Abgang. 
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 ringert ist. 



   Fig. 21-24 zeigen das Schema für die Luftersparnis unter Fortfall des Kompressors, u. zw. bei Aufwärtsgang bzw. Stoppen, Sicherheitslage und Abwärtsgang. 



   Fig. 25,26 und 27 zeigen das Schema für die Luftersparnis unter Fortfall des Kompressors und bei stets in derselben Richtung umlaufender Pumpe. Es zeigen : Fig. 25 den Aufwärtsgangzustand, Fig. 26 den Stoppzustand, Fig. 27 den Abwärtsgangzustand. 



   1. Prismatisierung der Rohrelemente. 
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Federn,   wobei die Nuten durch Fräsen oder mittels einer besonderen Stossmaschine hergestellt sind   ;   c und d   sind- mittels eines Distanzrohres e getrennte Führungen zwecks besserer Einstellung und Stabilität ; f sind Packungen (die   WeichstalJ1rohre   sind mit innerer Verdickung gezogen). 



   In den Fig. 3 und 4 sind die Federn   a   an der   Aussenfläche   des Rohres durch Fräsen hergestellt, was leichter ist, und die Nuten b sind eingesetzte Stücke ; die übrigen Einzelheiten sind gleich denjenigen nach Fig. 1 und 2. 



   In den Fig. 5 und 6 sind die Federn a und die Nuten b unmittelbar an der Aussen-bzw. an der   Innenfläche   der Rohrelemente hergestellt. Selbstverständlich erstrecken sich die Federn a nur auf eine kurze Länge der Rohrwand (Fig. 6) ; die übrigen Einzelheiten sind gleich denjenigen nach Fig. 1 und 2. 



   In den Fig. 7 und 8 sind die Federn a eingesetzte Stücke ; b sind die zugehörigen Nuten. Ein eingesetzter Ring c dient zur genauen Führung des gleitbaren Rohres. 



   Ist die beabsichtigte Hubhöhe gross und kommt es auf die geringeren Ausstreckungen der teleskopischen Säule nicht an oder soll die Säule sehr kurz gebaut sein im Vergleich mit deren Höhe in vollständig ausgezogenem Zustand, so wird die Konstruktion durch die in Fig. 9 dargestellte Anordnung wirtschaftlicher gestaltet. Einige Rohre unter den äussersten oder den innersten (z. B. zwei Rohre a und b) sind mittels Federn   prismacisiert   (wie schon beschrieben) und können daher in beliebigem   Masse   innerhalb der durch die Summe ihrer Längen gegebenen Grenzen ausgezogen werden.

   Die übrigen Rohre, d. h. die auf die erstgenannten folgenden inneren bzw. äusseren Rohre (in der Figur die Rohre   1',     ,   P), werden erst dann ausgezogen, wenn die durch eine oder mehrere   Lenkstangen B-C betätigten Ansehlaghebel i   freigegeben werden. Die letzteren Rohre sind nicht prismatisiert, sondern am Ende ihres Hubes sind sie am gegenseitigen Umdrehen dadurch gehindert, dass dann die Zähne D mit den Zähnen D'in Eingriff kommen (Fig. 9-10-11). Dank der Anwendung dieser   Massnahme   an einer Säule von z.

   B. 50 m Höhe mit fünf Rohrelementen von je etwa   10 mu   Höhe geht man folgenderweise vor : Um bis zu   20m zu   gelangen, lässt man die äusseren Elemente in verriegeltem Zustand und zieht die über ihre ganze Länge prismatisierten inneren Elemente aus bis zu jeder gewünschten Höhe zwischen 0 und 20 in ; um Höhen über   SO m   zu erreichen, entriegelt man zunächst die inneren Elemente durch Verstellung des Anschlages A und zieht sie vollständig aus, wobei sie miteinander in Eingriff bleiben ; dann bringt man das Heben zu Ende, indem man die Rohre kleineren Durchmessers auszieht, welche man an jeder gewünschten Höhe stoppen kann.

   Die beschriebene Anordnung kann dahin geändert werden, dass man den Anschlaghebel   A   durch Riegel oder sonstige   Anschläge   mit veränderlichem Hub ersetzt, welche geeignet sind. die verzahnten Rohrelemente nur in der jeweilig erforderlichen Zahl freizugeben. Die beschriebene Ausführungsform der Anordnung verringert ausser die Herstellungskosten noch den grössten   Säulendurch-   messer und damit auch die erforderliche Flüssigkeitsmenge und die Operationsdauer ; oder sie gestattet 

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 die Wahl grösserer Wandstärken für die Rohre grösseren Durchmessers zugunsten eines höheren Flüssigkeitsdrucks oder grösserer Hublasten oder einer grösseren Säulensteifheit und Sicherheit. 



   Die oben beschriebenen Methoden für die Prismatisierung der Rohrelemente gelten auch für die letztgenannte Anordnung, bei welcher nur eines oder wenige unter den Rohrelementen hydraulisch betätigt werden, während die übrigen von den ersteren mechanisch angetrieben werden. z. B. nach dem in Fig. 12 und 13 dargestellten Schema. 
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   2. Abdichtung. 



   Im folgenden ist eine beispielsweise Methode der Abdichtung angegeben. durch welche die Länge der Packungen auf ein Minimum reduziert ist, die Durchmesser der Rohrelemente für einen gegebenen Druck möglichst klein ausfallen und folglich auch die Menge der benötigten Antriebsflüssigkeit auf ein Minimum herabgesetzt ist. 
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 zu machen ; die Ringe weisen in der Mitte eine Kehle g auf ; sie sind mit Drahteinlage versehen und mit versetzten Fugen übereinander angeordnet. Der in Diametralrichtung beanspruchte Raum ist ganz gering im Vergleich mit den üblichen selbsttätigen oder nicht selbsttätigen Packungen. Die Auswechslung solcher Ringe ist leicht   durchführbar   (denn die Ringe sind offen) zum Vorteil der Betriebskosten. 



   3. Verringerung der Flüssigkeitsmenge. 



   Die Menge und das Gewicht der Flüssigkeit, die Pumpenabmessungen und die Operationsdauer nehmen bei Türmen, deren Höhe eine bedeutende ist, unerwartet grosse Werte an : für einen Turm von z. B. 60 m wäre die benötigte Ölmenge etwa 5   M.   Schon bei den üblichen Höhen von 25-30 m ist die 
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 Gebieten der Leitern   für Motorfeuerspritzen,   der Leitern mit Arbeitsbühne für die Instandhaltung der Trambahnleitungen usw. 



   Aus diesem Grunde wurde bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung angestrebt, die Flüssigkeitsmenge, wenn die Höhe der teleskopischen Säule es wünschenswert macht, zu verringern. 
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 falls vollständig ausziehen. Ist es gewünscht, eine noch grössere Höhe zu erreichen. so bewirkt die weitere Ölzufuhr, dass das untere Element B, mittels der Mitnehmer F, das Element Cl mitzieht und   ähnlicher-   weise Cl das Element   C,   usw. Zu diesem Zweck muss der Flüssigkeitsdruck zunehmen, was jedoch keine Schwierigkeiten bereitet, selbst wenn eine einfache Rotationspumpe (Kapselpumpe) zur Verwendung kommt, um so mehr wenn man über einen Fahrmotor verfügt (auf Motorwagen aufgestellte Geräte), denn solche Motoren besitzen stets eine für die Hebearbeiten reichlich genügende Leistung. 



   4. Heben ohne   ungebührend   grosse Geschwindigkeitsunterschiede-Sicherheit gegen plötzliche Senkungen. 



   Ohne die der gegenwärtigen Erfindung zugrunde liegenden Massnahmen entwickelt sich die teleskopische Säule im allgemeinen mit einer langsamen Ausziehung der einen grösseren Durchmesser besitzenden Rohre, worauf eine rasehe und zuweilen sogar äusserst rasche Ausziehung der kleineren Rohre folgt Die Nachteile der mangelnden Sicherheit und mangelnder Genauigkeit der Betätigungen sowie die- 
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  Um die Nachteile zu beseitigen, verwendet man eine mit konstanter Geschwindigkeit angetriebene Rotationspumpe ; doch die Massnahme, die einen wesentlichen Teil der erfindungsgemässen Vorrichtung bildet und die hier beschrieben wird, bezieht sich nicht auf die Konstruktion und die Charaktereigenschaften der Pumpe. Die Massnahme ist aber kein wesentlicher Teil der Vorrichtung, in dem Sinne, dass deren Anwendung erst dann notwendig ist, wenn die Säulenhöhe gewisse Grenzen übersteigt, d. h. der Unterschied zwischen dem Durchmesser des obersten und demjenigen des untersten   Rohrelementes   sehr   . gross   wird. 



   Die Massnahme besteht darin, dass die Förderung des Öles in die Säule mittels in einem Behälter aufgespeicherter Druckluft geschieht. Die sich ausdehnende   Luft nimmt   an Druck ab, d. h. der Öldruck nimmt ab nach Massgabe der Säulenausziehung ; die am Anfang der   Ausziehung einen geeigneten   Wert besitzende Ausziehungsgeschwindigkeit erfährt deshalb   nachher keine gefährlichen   Zunahmen. 



   Diese Massnahme kann, besonders je nach den jeweiligen   Anwendungsfällen,   in verschiedenen Ausführungsformen verwirklicht werden, die hier unten beispielsweise beschrieben sind. 



   1. Fig. 16-19 veranschaulicht eine dieser   Ausführungsformen : u.   zw. in Ausziehung bzw, in Halt-, in   Sieherheits-und Einziehungszustand.   In der Pause zwischen zwei Operationen hat der Kompressor G 

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 eine Luftmenge in dem Behälter H aufgespeichert, u. zw. mit einem Druck, welcher mehr als zweimal so gross ist, als zur Ausziehung des letzten teleskopisehen Elementes erforderlich ist ; dabei ist das Fassungvermögen dieses Behälters etwas grösser als das Volumen der für die vollständige Ausziehung der Säule erforderlichen Ölmenge. Bei der Einziehung der Säule sammelt sich das Öl in dem Ölbehälter 1.

   In die Verbindungsleitung zwischen den Behältern H und   I   ist ein Dreiweghahn (oder Ventil)   K eingeschaltet,   womit entweder Luft aus dem Behälter H nach dem Behälter I expandieren (Fig. 16) oder die Verbindung zwischen H und   I   abgesperrt (Fig. 17) oder die über dem Öl im Behälter   I   befindliche Luft durch das Rohr J ins Freie abgelassen werden kann (Fig. 18 und 19), während der Behälter H geschlossen bleibt und der Kompressor   G   den in diesem Behälter herrschenden Druck wieder steigen lässt. Aus dem Behälter I kann das Öl über das   Rückschlagventil   N in das teleskopische Rohr gelangen ; das Ventil N besitzt einen Betätigungshebel 0, welcher durch den Nocken P des Betätigungshebels L des Hahnes K beeinflusst wird.

   Ein zweites Rückschlagventil Q wird auf pneumatischem oder elektrischem Wege (Elektro-   magnet R)   oder auf sonstige Weise geschlossen, wenn am oberen Säulenende M'ein Unterdruck geschaffen wird infolge des Sinkens des in der Säule wie in einem barometrischen Rohr eingeschlossenen Öls (8 Vakuummeter, T-T'Verbindungsleitung). 



   Wenn nun die in dem Behälter H enthaltene Luft den für die Betätigung notwendigen Druck besitzt und wenn mittels des Hebels L der Hahn K in die in Fig. 16 gezeichnete Stellung versetzt wird, so dehnt sich die Luft aus und dringt mit allmählich abnehmendem Druck in die   Säule   M. Hat die Säule 
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 entweichen, so bewirkt der am oberen Säulenende M'entstehende Unterdruck den sofortigen   Schluss   des   Rückschlagventils   Q (Fig. 18). Auf diese Weise können plötzliche Senkungen oder ein Fallen in sehroffen Sprüngen der Last oder der von dem teleskopischen Rohr getragenen Arbeitsbühne nicht mehr eintreten. 



  Schliesslich, will man den Niedergang der Last bewirken, so versetzt man den Hebel L in die in Fig. 19 gezeichnete Stellung ; dann öffnet sich das Rückschlagventil N unter dem Druck des Nockens P und bringt die Last selbst das 01 wieder in den Behälter I und lässt einen Teil der Luft über das Rohr J ins Freie entweichen, während in dem Behälter H Luft mit dem aus der Ausziehoperation restlichen Druck zurückbleibt. 



     II.   Wird die Ölmenge im Vergleich mit der Luftmenge in grossem Masse verringert, so   ändert sich   das Bauschema zu dem in Fig. 20 dargestellten. 



   Hier muss der Kompressor G wieder vorgesehen sein, wogegen die Luft-und Ölbehälter zu einem einzigen Behälter If vereinigt werden können, weil die Ölmenge auf das äusserst notwendige   Mass   verringert wird, das für Abdichtungszwecke erforderlieh ist. In dieser Form ist die Vorrichtung besonders geeignet für grosse Höhen, für welche sie sonst in dem Falle fahrbarer Geräte ungeeignet sein würde. Da die Gegenwart der Luft im Säuleninneren die Säule elastisch und Schwankungen in Vertikalrichtung möglich sowie deren Höhe von den Belastungsänderungen abhängig machen würde, ist es notwendig, eine Verriegelung oder eine Winde V gemäss Fig. 20 vorzusehen. Sie hat in der Richtung des Pfeiles, d. i. nach abwärts, einen Zug auf den Ausleger auszuüben, welcher infolge einer in die Winde eingebauten Sperrung sich nicht verkleinern kann.

   Ein dauernd wirkender   Aufwinder,   welcher nur für eine einseitige Drehrichtung vorgesehen ist, bewirkt ein ständiges Gespannthalten des Seiles. Dieses ergibt somit am oberen Ende der Säule (oder an der allenfalls vorhandenen Arbeitsbühne) die erforderliche in entgegengesetzter Richtung wirkende Kraft. Die Folge ist eine Änderung der   Betätigungsorgane,   denn die Winde muss durch den Motor angetrieben werden, und es ist ein leichtes, das Ganze so einzurichten, dass ein und derselbe Hebel L den Antrieb übermittelt auf die Winde V, den Kompressor   G   und den Hahn K', über welchen die Luft während der Senkung der Säule ins Freie abgelassen werden soll. 



   Bei dieser Ausführungsform bietet die Vorrichtung keine Gefahr plötzlicher Senkungen, sie soll aber mit einer beliebigen   Vorrichtung ausgerüstet   werden, um die Säule in der jeweiligen Höhe zu verriegeln, oder besser mit einer   Hilfsluftzufuhr,   welche Zusatzluft selbsttätig und in dem zum Ausgleich der   Luftentweiehungen   erforderlichen Masse liefert. 



   III. Um an Luft zu sparen und wenigstens an Bord des Fahrzeuges das Vorhandensein des   Kom-   pressors entbehrlich zu machen, genügt es, die Gegenwart der Ölpumpe wieder herzustellen, wie aus dem Schema nach Fig.   21-24   zu ersehen ist. 



   In dem sowohl dem Öl als der Luft gemeinschaftlichen Behälter Z bildet die Luft ein dauerndes Druckkissen ; die beim Säulenniedergang umkehrbare Pumpe   U driield   das Öl wieder in den   Behälter   und stellt den Luftdruck wieder her. 



   Die Leitungen und Ventile werden zweckmässig nach   den Fig. 21-24   angeordnet ; Fig. 21 zeigt die Vorrichtung im Aufgangszustand, Fig. 22 in Anhaltezustand, Fig. 23 zeigt den Zustand der   Sicherung   gegen die Bildung des barometrischen Vakuums am oberen   Säulenende.   Fig. 24 zeigt den Niedergangszustand. 

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   Ausser den   Rückschlagventilen JV und Q und   dem Verteiler K, die in Verbindung mit den Fig. 16-19 schon beschrieben worden sind, muss der Umstand   berücksichtigt   werden, dass die Pumpe, wenn sie ausser Betrieb gesetzt wird, den Weg sperrt und, wenn sie sich im Betrieb befindet, den durch den Luftdruck zu bewirkenden Fluss des Öles aus dem Behälter Z in die Säule   M-i nicht   zulässt. Es ist also notwendig, die aus dem Behälter Z nach der Säule führende Leitung in   zwei Abzweigungen X   und Y zu spalten und diese Zweigleitung mit in den Figuren durch die gleichen Buchstaben X und Ybezeichneten Rückschlagventilen zu versehen.

   Jetzt drückt während des Säulenaufgangs bei stillstehender Pumpe (Fig. 21) die Luft das Öl in die Säule über die Ventile X und auch über die Pumpe U, wenn man die Pumpe mitwirken lassen will, um den Anfang der   Aufgangsbewegung zu beschleunigen. Nach   erfolgtem Aufgang sperrt man durch Betätigung des Hebels L den weiteren   Oldurehfluss durch   den Hahn K und schliesst 
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 hat. Bei stillstehender Säule, welcher Zustand durch das selbsttätige Eingreifen des das Rückschlagventil Q schliessenden   Vakuummeters     S   gesichert ist (Fig. 23), ist es wünschenswert, den Verteiler K in die Stellung nach Fig. 23 zurückzubringen, wodurch das Ventil N und unter dem Luftdruck auch das Ventil Y wieder geöffnet wird, so dass in der Säule das Flüssigkeitsniveau gleich wieder hergestellt wird.

   Ohne weiteres Verstellen des Verteilers   K   bleibt der Apparat für den Niedergang bereit (Fig. 24) ; es genügt, die Pumpe in der der Heberichtung entgegengesetzten Richtung in Umdrehung zu bringen, um zu bewirken, dass das Öl in den Behälter Z   zurückfliesst   über das schon wiedergeöffnete Ventil N und über die Pumpe sowie   hautpsächlich   über das Ventil Y. 



   IV. Nach dem vorhergehenden Schema ist es notwendig, die   Drehriehtung   der Pumpe umzukehren ; dies ist leicht durchführbar (Antrieb durch einen Elektromotor), es kann aber auch die Bewegungsübertragungsorgane verwickelter machen (Antrieb durch einen Benzinmotor). In diesem letzteren Fall, 
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 und das Ventil q ; die Verbindungsleitung   r   kann vorteilhafte Verwendung finden, um den Aufgang in dessen Anfangsstadium zu beschleunigen, wenn Druckluft im Behälter Z vorhanden ist. Bei erfolgtem Aufgang stellt man die Pumpe U'ab, und es schliesst sich das Ventil q selbsttätig (Fig. 26) unter dem in M herrschenden Druck, während eine durch den Elektromagnet s betätigte Gabel das Ventil q verriegelt. 



   Jetzt kann auch der Sicherheitsapparat gegen die Bildung des barometrischen Vakuums sowie auch die Hilfsleistung   r   in den oben beschriebenen Weisen eingreifen. Um den Säulenniedergang zu bewirken   (Fig.   27), lässt man die Pumpe   tT'arbeiten   (mit konstantem Drehsinn), und da das Ventil q durch die von dem Elektromagnet s betätigte Gabel verriegelt ist, verstellt die Flüssigkeit über die Leitung t die das   Ventil) ? beherrschenden Kolben 17   und kann das Ventil   m nach   abgestellter Pumpe sich nicht wieder öffnen, weil der federbelastete Anschlag n in Tätigkeit getreten ist ; die Flüssigkeit wird also aus der Säule M über m in den Behälter Z   zurückbefordert.   



   Um den Säulenaufwärtsgang wieder zu bewirken, genügt die Gabel freizugeben, weil nach Wiederingangsetzen der Pumpe   U'die FlÜssigkeit   wieder unter Druck gestellt wird, denn die Leitung t ist so bemessen, dass der Druck in der Leitung t grösser wird als der in der Säule M herrschende Druck und somit die Ventile q und m verstellt und der Kreislauf nach Fig. 25 hergestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Teleskopmast für Turmwagen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Teleskoprohr und den anschliessenden Rohren Führungsringe (c, d) vorgesehen sind, die miteinander durch Elemente geringerer Dicke (e) verbunden und an dem oberen Innenende jedes Teleskoprohres derart angebracht sind, dass sie den relativen Querschwingungen der Teleskoprohre im ausgezogenen Zustande ein breites Auflager entgegensetzen, wobei die Prismatisierung der letzteren auf kurze in an sich bekannter Weise in Rillen des benachbarten Rohres gleitende Splinte beschränkt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Teleskopmast nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass einige Teleskoprohre nicht prismatisiert und mit Anschlaghebeln (A) versehen sind, welche teilweise oder vollständig freigegeben werden, um feste Verstellungslängen der nicht prismatisierten Rohre zu erzielen, wobei genannte Rohre mit Zähnen (D-D') versehen sind, welche miteinander am Ende des Auszugshubes in Eingriff kommen.
    3. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teleskoprohre in zwei Gruppen geschieden sind, von denen die innere (B1, B"B.) hydraulisch oder pneumatisch betätigt wird, indem das Druckmittel in genannte Gruppe durch eine Teleskopleitung eingeführt wird. während die Rohre der äusseren Gruppe nacheinander von der ersten Gruppe mitgenommen werden.
    4. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsflüssigkeit den Teleskoprohren vermittels Druckluft derart zugeführt wird, dass durch die Ausdehnung der Luft der Druck des Druckmittels in dem Masse, in welchem das Teleskoprohr sich entfaltet, verringert und dadurch die Auszuggeschwindigkeit vermindert wird. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 mus einen Behälter (H) für die Luft und einen Behälter (1) für die Flüssigkeit aufweist, welche Behälter miteinander durch ein Rohr in Verbindung stehen, in das ein Dreiweghahn (E) zur Steuerung und ein in die Verbindungsleitung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter und dem Teleskopmast eingeschaltetes und durch eine mit dem Küken des Hahnes starr verbundene Nase (P) gesteuertes Rückschlagventil (N) eingeschaltet sind.
    6. Teleskopmast nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Rückschlagventil (Q) in die Flüssigkeitsleitung eingeschaltet ist, das pneumatisch oder elektrisch von dem oberen Teil des Teleskoprohres aus derart gesteuert wird, dass es bei Auftreten eines Unterdruckes im oberen Teil des Teleskoprohres, d. h. einem Absinken der Flüssigkeit in diesem, schliesst und damit den Abfluss weiterer Flüssigkeit sperrt.
    7. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmeehanis- mus einen Behälter (H) für die Flüssigkeit und für die Druckluft, einen Ablasshahn (K) und ein Steuerventil (L) enthält, während eine Bremse vorgesehen ist, um die lotrechten Schwingungen der Teleskoprohre zu verhindern.
    8. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebs- meehanismus einen Behälter (Z) für die Flüssigkeit und das Gas, eine Flüssigkeitspumpe (V), einen Dreiweghahn (L) zwischen der Pumpe und dem Behälter und Umlaufkanäle (x, y) zwischen dem genannten Hahn und der Ausflussmündung aus der Pumpe enthält, wobei in genannten Umlaufkanälen selbsttätige, sich in entgegengesetztem Sinne öffnende Ventile eingeschaltet sind.
    9. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmeehanismus einen Behälter (Z) für das Öl und das Gas, eine in den Zuflusskanal der Flüssigkeit in den Teleskopmast eingeschaltete Pumpe (0') und eine Gruppe von zwei Ventilen (q, M, von denen das erste (q) die Förderleitung der Pumpe und das zweite (ton) eine vom Behälter (Z) zum Teleskopmast führende Leitung steuert, enthält, wobei genanntes Ventil (m) durch den Druck im Druckrohr der Pumpe durch den Kolben (W) betätigt wird, und Mittel vorgesehen sind, um das Ventil (q) am Ende des Auszugs der Teleskopsäule in der Sehliessstellung und das Ventil (ici) am Anfang des Einziehen des Teleskopmastes in der Offenstellung zu sperren.
AT142274D 1932-02-12 1933-01-31 Teleskopmast für Turmwagen od. dgl. AT142274B (de)

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