AT140120B - Ausbildung, Schaltung und Lagerung von Propellerpumpen, insbesondere bei Heizungsanlagen. - Google Patents

Ausbildung, Schaltung und Lagerung von Propellerpumpen, insbesondere bei Heizungsanlagen.

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AT140120B
AT140120B AT140120DA AT140120B AT 140120 B AT140120 B AT 140120B AT 140120D A AT140120D A AT 140120DA AT 140120 B AT140120 B AT 140120B
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Herta Sinn
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


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   Propellerpumpen als   Umlaufbeschleuniger,   als   Umwälz-und Förderpumpen,   eingebaut in Krümmer oder Rohrabzweige, sind bekannt. Derartige Pumpen haben bei nur geringen manometrischen Förderhöhen einen ausserordentlich minimalen Kraftbedarf, sofern die innere Lagerung völlig einwandfrei ist. 



   Sobald es sich um Umwälzung oder Förderung von Flüssigkeiten handelt, deren Temperatur sich ändert, wie beispielsweise bei Heizungsanlagen, ändern sich die Längen der an den Saug-und Druckstutzen angeschlossenen Rohrleitungen und das Gehäuse der   Krümmerpumpe   wird infolgedessen stark durch äussere Kräfte beansprucht, zumal in der Flanschverbindung der beiden Gehäuseteile, so dass durch die an sieh nur geringe Formänderung des Gehäuses die Lagerreibung der Welle innerhalb der Pumpe und in der   Stopfbüchse   so stark vergrössert werden kann, dass eine Überbelastung und ein Defektwerden des Antriebsmotors herbeigeführt wird. 



   Der Versuch,   diesen t'belstand dadurch zu beheben,   dass der Propeller fliegend angeordnet und die Welle in einem langen Hals gelagert wird, führt erfahrungsgemäss nur bei sehr kleinen Apparaten und bei diesen auch nur bei Apparaten mit nur einer Druckstufe zum Ziel. Bei mehrstufigen Apparaten ist diese Konstruktion nicht durchführbar und bei grösseren Apparaten vibriert Welle und Propeller derart, dass ein technisch geräuschlose Lauf der Apparate nicht zu erzielen ist. 



   Wird eine derartige Krümmerpumpe defekt, so muss der Krümmer mit dem darin befindlichen Propeller ausgebaut werden, was erhebliche Nachteile im Gefolge hat. 



   In das Pumpengehäuse fest eingegossene oder eingesetzte Leitschaufeln gestatten nicht die beliebige Verwendung der Apparate für   Förderrichtung   nach beiden   Durchflussrichtungen.   



   Ein weiterer Nachteil besteht bei der bisherigen Konstruktion bzw. beim Anschluss der Pumpe am Rohrnetz, da hierauf die entstehenden   Motor-und Pumpengeräusehe   übertragen werden, was sich äusserst störend auswirkt. 



   Sofern die Pumpe in einer   Nebenschlussleitung   zur Hauptleitung eingebaut ist, wird es bekanntlich erforderlich, in letzterer ein Absperrorgan, wie Drosselklappe od. dgl., einzusetzen. Die Saug-und Druckleitung werden dabei häufig mit unzulässigen Absperrschiebern ausgestattet zwecks Auswechslung der Pumpe ohne Entleerung der Anlage. Die Folge ist, dass beim Absperren des einen oder andern Schiebers bei geschlossener Drosselklappe Überhitzung und Dampfbildung im Warmwasserkessel eintritt und Gefahr besteht. 



   Durch den Gegenstand der Erfindung werden all diese Nachteile durch zweckmässige Ausbildung und Lagerung der Pumpe und ihrer Schaltorgane in einfacher Weise behoben. 



   Erfindungsgemäss ist die Propellerpumpe in einem besonderen spannungsfreien Hohlzylinder mit   Krummerfortsatz   gelagert, wobei sich der Hohlzylinder in ein T-Stück unter Zwischenschaltung entsprechender Isolierung und Vermeidung jeder metallischen Berührung zwischen Pumpenkörper und Rohrnetz leicht auswechselbar einsetzt. Irgendwelche deformierende Spannungen von seiten des   Rohrnetzes   können auf die empfindliche Pumpe nicht mehr einwirken und ist die Übertragung der   Pumpengeräusche   auf das Rohrnetz unterbunden. Die Auswechslung der Pumpe kann ohne weiteres erfolgen und wird das offene Ende des T-Stückes vorübergehend mit einer Blindscheibe abgeschlossen. 



   Zwischen dem Pumpenzylinder einerseits und dem   T-Stück   anderseits ist eine Druckkammer angeordnet, die durch eine Bohrung mit dem Rohrnetzwasser in Verbindung steht zwecks zwangsläufiger Wasserschmierung aller Pumpenwellenlagerstellen. 

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   Beim Einbau der Pumpe in eine   Nebensehlussleitung zur Hauptleitung erfolgt   der Einbau   (lez   leicht auswechselbaren Pumpenhohizylinders in ein   Formstück,   derart, dass in   ihm   alle erforderlichen Rohrleitungen, Schaltungen sowie die Pumpe selbst so vereinigt sind, dass stets zwei   Verbindungsstellen   in die Hauptleitung des Rohrnetzes eingeschaltet sind und somit eine Unterbindung des   Wasserumlaufes   unmöglich ist. In vorteilhafter Weise wird weiter die Schalt-oder Drosselklappe des Rohrnetzstranges mit dem Pumpenmotorschalter gekuppelt, derart, dass eine falsche Schaltung ausgeschlossen ist. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Pumpe im   Längsmittelschnitt,   Fig. 2 eine zweite Anordnung der Pumpe in einem besonderen Formstüek bzw. eine Schaltung. 
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 geführt und eingediehtet. Im zylindriselien Teil des   Innenkörpers. 3 sind   die Leitapparate 4 der beispielsweise dargestellten Pumpe mit zwei   Druckstufen   und die Propeller 5 angeordnet. 



   Auf den Hohl zylinder 3 können äussere Beanspruchungen, die auf das T-Stück   deformierend   einwirken, keine nachteiligen   Formveränderungen hervorrufen,   ein Ecken, Klemmen der Welle infolge Form-   veränderungen   ist damit unmöglich gemacht. 



   Bei Defekten an der Pumpe oder bei notwendigen   Veränderungen   an der   Beschaufelung   und den 
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 die allerorts leicht herzustellen ist, zu schliessen. 



   Durch diese Konstruktion ist es auch möglich, das in das Rohrnetz einzubauende T-Stück 2 vorab zu liefern und die eigentliche Pumpe mit Motor später nachzuliefern. Die   V orausliefenmg   dieses   T-Stückes   ist oft, um die Montage nicht wegen der langen Lieferfrist der Motore aufzuhalten, sehr erwünscht und von erheblichem Vorteil. Bau und Räumlichkeiten sind oft zur Zeit der   Heizungsmontage noch   in einem Zustand, der die Anbringung eines Motors nicht   erwünscht   erscheinen lässt, so dass auch aus diesem Grunde es vorteilhaft ist, Pumpe und Motor erst später einzubringen. 



   Die Leitsehaufeln 4 sind unter Zwischenschaltung von Distanzringen in den   zylindrischen   Teil einzeln eingesetzt und können beliebig in der Reihenfolge eingefügt werden, je nach der   gewünschten     Förderrichtung,   so dass die letztere auch später verändert werden kann. Durch diese Konstruktion wird die Lagerhaltung wesentlich vereinfacht, die Herstellung wirtschaftlicher. 



   Die Schmierung der Welle in den Lagern der Leitapparate 4 ist als   Wasserschmierung   in Parallelschaltung ausgeführt. Zwischen dem Mantel des   T-Stückes 8 und   dem   Innenzylinder-3   ist ein   Hohlraum   7 gebildet als Druckkammer. Diese ist durch eine Bohrung 8 mit dem Krümmer an der Stelle verbunden, an welcher bekanntlich ein wesentlich geringerer Druck bei Betrieb der Pumpe herrscht. Diese Druckdifferenz wird hier sinngemäss ausgenutzt, um auch die Schmierung des Lagers in dem der Krümmerseite zugekehrten Leitapparat zu erzwingen.

   Durch Kanäle   9,   die beispielsweise durch Eingiessen dünner Kupferröhren in die etwa aus Aluminiumguss hergestellten Leitapparate   ausgeführt   sein können, sind die einzelnen Wellenlager der Leitapparate 4 mit der Kammer 7 verbunden, so dass infolge der zwischen jeder dieser Stellen herrschenden Differenz der Drucke durch die Lagerstellen während der Betriebszeit dauernd   Sehmierwasser   strömen muss, was für die Dauerhaftigkeit der Apparate von grösster Bedeutung ist. 



   Zur Erzielung einer gleichmässigen Beaufschlagung der Schaufeln kann   zweckmässig   eine Wand 10 in den Krümmer eingegossen werden, um den hydraulischen Wirkungsgrad zu verbessern. 



   An Flansch 12 wird unter bekannter Zwischenschaltung von sehallisolierendem Material, das beiderseits zwecks Zentrierung von Motor und Pumpe in Nuten liegt. der   Flansehmotor   oder das Lager für die   Schnurscheibe   angeschraubt, wobei Muttern bzw.   Unterlagseheiben   und Schraubenbolzen ebenfalls schallisolierend vom   Pumpenkörper   in bekannter Weise durch Zwischenlagen getrennt werden. Motorund Pumpenwelle sind durch eine Zug und Druck aufnehmende Kupplung, deren Hälften durch schallisolierende Zwisehenlagen getrennt sind, in bekannter Weise miteinander verbunden. 



   Der Hohlzylinder. 3 mit ein-und angebautem Zubehör ist gegenüber dem   Formstück   2 des Rohrnetzes vollständig isoliert durch die Zwischenlagen 13, 14, 15 aus Gummi od. dgl. Auch die Verbindungsschraubenbolzen und Muttern werden in bekannter Weise isoliert, so dass jegliche metallische Berührung zwischen Pumpenkörper 3 und   Formstück   2 bzw. dem Rohrnetz vermieden ist, was zur Folge hat, dass Geräusche des Motors und der Pumpe vom Rohrnetz ferngehalten sind und der Einbau besonderer Dämpfungsmittel, wie   Gummisehläuche   u. dgl., in Wegfall kommt. Nach der Fig. 2 erfolgt der Einbau der Pumpe in der gleichen Weise in einer   Nebenschlussleitung   zur Hauptleitung des Heizsystems.

   Erforderlieh ist es hiebei, in den   Hauptdurchgang 16   ein Absperrorgan, wie Drosselklappe 17 od. dgl.,   einzubauen.   



  Das jeweilige   Formstück   ist so gehalten, dass vom Hauptdurchgang 16 Verbindungskanäle   18,   19 zu der im Raume 20 in der in obenbesehriebener Weise isoliert gelagerten Pumpe führen. Die Kanäle 18 und 19 sind durch einen Kanal 21 verbunden, wobei an den Knotenpunkten gegenläufige   Dreiwegdrehschieber   22, 23 vorgesehen sind. Letztere sind so miteinander gekuppelt, dass beim Verdrehen des einen Schiebers der andere stets den gleichen Teil des Formstückes absperrt, also beide sperren entweder die Pumpe 20 

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Gefahren vermieden wird.

   Ein weiterer wesentlicher Vorteil wird dann noch geschaffen durch zwangsläufige Kupplung der Drosselklappe 17 mit dem elektrischen Schalter 24   des Pumpenmotors ;   beispiels- weise mittels   Gestänge 2J. wodurch alle   sonstigen   Sicherheitsmassnahmen   in Wegfall kommen können. 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausbildung, Schaltung und Lagerung von Propellerpumpen, insbesondere bei Heizungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Propellerpumpe in einem besonderen Hohlzylinder mit
Krümmerfortsatz gelagert ist. wobei sich der Hohlzylinder   (-'3)   in ein T-Stück unter Zwischenschaltung 
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 körper und Rohrnetz leicht auswechselbar einsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem äusseren Form- stück (2) und dem inneren Zylinder (3) eine Druckkammer (7) angeordnet ist. die so durch eine Bohrung (8) mit dem Krümmer in Verbindung stellt, dass zwischen der Druckkammer und allen Wellen- lagerstellen der Leitapparate eine Druckdifferenz zwecks Herbeiführung zwangsläufiger Wasserschmierung herrscht.
    3. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- apparate (4) in den spannungsfreien zylindrischen Pumpenschaft in beliebiger Weise für Förderung in beiden Richtungen eingeführt werden können zu dem Zweck, die Förderrichtung bei jedem Apparat beliebig aus gleichen Lagerteilen einrichten zu können zwecks wirtschaftlicherer Herstellung und später durch Austausch Fördermenge und Förderhöhe ändern zu können.
    4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Leitschaufeln (4) Kanäle (9) ausgespart sind, welche die Druckkammer (7) mit den in den Leitapparaten vorhandenen Wellenlagerstellen verbinden zwecks zwangsläufiger Zuführung von Schmierwasser.
    5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den spannungs- freien zylindrischen Pumpenschaft die erforderliche Anzahl von Leitapparaten (4) unter Zwischen- schaltung von Distanzringen wahlweise für jede Förderrichtung passend eingesetzt werden können.
    6. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierte Lagerung des Pumpenzylinders (3) in einem Formstück erfolgt, welches alle erforderlichen Rohrleitungen (16, 18, 19, 21) alle Schaltungen (17, 22, 2. 3) sowie die Umwälzpumpe so in sich vereinigt, dass es mit nur zwei Ver- bindungsstellen in das Rohrnetz eingeschaltet werden kann.
    7. Ausführungsform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass vermittels zweier sinngemäss gekuppelter gegenläufiger Dreiwegschieber od. dgl. (22, 23) die Umwälzpumpe vom Rohrnetz abge- schaltet und dabei zwangsläufig ein Kurzschlusskanal (21) zwecks Umgehung der Drosselklappe (17) freigegeben wird.
    8. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel- klappe (17) mit dem Pumpenmotorsehalter gekuppelt ist.
AT140120D 1934-04-10 1934-04-10 Ausbildung, Schaltung und Lagerung von Propellerpumpen, insbesondere bei Heizungsanlagen. AT140120B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020210124A1 (de) 2020-08-11 2022-02-17 Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung Metallisches Gehäuseteil, hydraulische Axialkolbenmaschine mit einem metallischen Gehäuseteil und Gusskern für das Gießen eines metallischen Gehäuseteils

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102020210124A1 (de) 2020-08-11 2022-02-17 Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung Metallisches Gehäuseteil, hydraulische Axialkolbenmaschine mit einem metallischen Gehäuseteil und Gusskern für das Gießen eines metallischen Gehäuseteils

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