AT138445B - Zusammenhängende Verschluß- und Tragvorrichtung für Pakete od. dgl. - Google Patents

Zusammenhängende Verschluß- und Tragvorrichtung für Pakete od. dgl.

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AT138445B
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  Zusammenhängende   Verschluss- und Tragvorrichtung   für Pakete od. dgl. 



     Klebeverschlüsse   für Päckchen, leichtere und selbst schwerere Pakete werden in zunehmendem Masse angewandt ; sie weisen jedoch den Nachteil auf, keine Traggelegenheit zu bieten. Eine Verschnürung in Ergänzung des Klebeverschlusses würde dessen Zweck hinfällig machen. 



   Es sind auch bereits Verschlüsse für Papiersäcke, Briefumschläge u. dgl. vorgeschlagen, die aus einem drahtarmierten Papierstreifen bestehen sollen, der auch eine Fadenschlaufe zum Tragen besitzen kann. Diese Verschlüsse sind jedoch für Pakete nicht geeignet, da ein festes Haften nicht gewährleistet ist und ihr Aufbau viel zu umständlich und zu teuer ist. Auch rufen diese Verschlüsse leicht Verletzungen der Benutzer hervor. 



   Die Erfindung besteht nun in der eigenartigen Vereinigung eines Verschlusses mit einer Traganordnung, die selbst das Gewicht schwerer Pakete aushält und mechanischen Beanspruchungen der verschiedensten Art gewachsen ist, wie sie bei der Herstellung, beim Tragen und bei der sonstigen Behandlung von Paketen vorkommen. 



   Gemäss der Erfindung durchdringt eine schnurartige Tragvorrichtung den mittleren verstärkten Teil eines zum Haften auf dem Paket bestimmten, leicht biegsamen, vorzugsweise bandförmigen Klebestückes in der Längsachse an zwei Stellen. 



   Es ist auch bei Vorrichtungen anderer Ausbildungen, z. B. an einer Papiertasche, bekannt, die Durchdringungsstellen des Papiers für eine Tragschnur mit Verstärkungsstreifen zu hinterlegen und die Schnuröffnungen des Papieres gleichzeitig mit denen der   Verstärkungsstreifen   mit Metallösen einzufassen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren hauptsächlichen Ausführungsformen dargestellt. 



   Fig. 1 ist ein Schaubild einer   Verschluss-und Tragvorrichtung   mit bandförmigen Klebestreifen ; Fig. 2 ist ein mittlerer Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1 ; Fig. 3 ist ein der Fig. 1 entsprechendes Schaubild von rückwärts gesehen ; Fig. 4 ist ein der Fig. 2 entsprechender Schnitt einer andern Ausführungsform. 



   Aus den Abbildungen geht hervor, dass ein Haftkörper 1 im mittleren Teil mit zwei Löchern 3 versehen ist, die eine gewisse Entfernung voneinander haben. Durch diese Löcher führt eine endlose Traganordnung 2. 



   Wie Fig. 2 zeigt, greift diese Traganordnung durch eine Unterlage 4 hindurch und um sie herum. 



  Diese Unterlage liegt lose auf der Unterseite des Haftkörpers 1. 



   Nach der Ausführung gemäss Fig. 3 wird als Unterlage ein Textilstück 5 benutzt, das auf der Gummierung 6 des Körpers 1 festgeklebt ist. Der Körper 1 ist ebenso wie der Textilkörper 5 gelocht. Die Lochränder sind gemeinsam von Ösen 7 eingefasst zur besseren Sicherung der Lochränder gegen Einreissen, sofern an der Tragvorrichtung 2 ein schweres Paket hängt. 



   Die Ausführung nach Fig. 4 entspricht derjenigen nach Fig. 3 mit dem Unterschied, dass die Unterlage 5 sowie der auf ihr liegende Teil der Tragvorrichtung mit einem beiderseits gummierten Körper 8 überklebt ist, der zweckmässig aus dem gleichen Stoff besteht wie der Haftkörper 1 und der zweckmässig ebenso breit ist wie der Körper. 



   Bei Benutzung der Verpackungsvorrichtung wird der Körper 1 über den Verschluss des Paketes herumgeheftet, so dass die Löcher 7 in eine mittlere Lage zur Paketoberfläche kommen. Infolgedessen befindet sich die Tragvorrichtung 2 in einfacher Weise stets an der Stelle, an der bei einer Verschnürung die Tragöse sitzen würde. 

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   Bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 wird die Haftung des Körpers 1 auf dem Paket an der Stelle der Unterlage 4 ein kurzes Stück unterbrochen. Bei leichteren Paketen und kleinen Päckchen ist dies ohne weiteres zulässig. Die Unterlage kann auf Grund von Erfahrungen aus beliebig starkem Karton in beliebig geformten, beliebig breiten und langen Stücken hergestellt werden. Für schwere Pakete ist die Ausbildung nach Fig. 3 besser, weil die Ösen 7 sich infolge der Nachgiebigkeit des Textilstückes 5 der Zugwirkung der Tragvorichtung 2 entsprechend anpassen können und ebenso etwaigen Unebenheiten der Paketverpackung. 



   Wenn in der Beschreibung von einem Haftkörper gesprochen ist, so wird darunter ein beliebig   geformter, - beliebig- breiter und   beliebig langer einseitig haftender Körper verstanden-, der sowohl aus Papier verschiedener Art wie aus Textilstoffen, Gummi oder andern geeigneten Massen bestehen kann. 



  Ebenso kann die Tragvorrichtung aus Kordeln gefertigt sein oder auch aus dünnem Draht, z. B. aus Blumendraht ; sie kann aber auch aus Band und andern Textilien unter Benutzung von Hanf, Jute, Leinen, Baumwolle u. dgl. bestehen. Es ist offenbar in leichter Weise möglich, ein angenehmeres Tragen dadurch 
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 betont, sowohl aus Karton wie aus verschiedenen Textilstoffen bestehen. Wird der Teil 8 aus dem gleichen Haftkörper hergestellt wie der Teil   !,. so   ergibt sich eine   Ausführungsform,   die sich für den Laien von dem geläufigen   Verpackungshaftkörper   fast nicht unterscheidet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zusammenhängende   Verschluss-und Tragvorrichtung   für Pakete od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass eine   schnurartige   Tragvorrichtung den mittleren verstärkten Teil eines zum Heften auf dem Paket bestimmten, leicht biegsamen, vorzugsweise bandförmigen Klebestückes in der Längsachse an zwei Stellen durchdringt.

Claims (1)

  1. 2. Zusammenhängende Verschluss-und Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebestück aus Papier besteht, die Verstärkung dagegen aus Kaliko od. dgl. mit der Massgabe, dass die Verstärkung auch auf der Aussenfläche Klebstoff trägt, so dass sie mit dem Hauptklebestück eine ununterbrochene zum Verschluss dienende Fläche bildet.
    3. Zusammenhängende Verschluss- und Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchdringungsstellen mit einem festen Stoff eingefasst gemeinsam unterlegt sind.
    4. Zusammenhängende Verschluss- und Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einfassung der Durchdringungsstellen Ösen dienen, die gleichzeitig die Unterlegung erfassen. EMI2.2
AT138445D 1932-01-23 Zusammenhängende Verschluß- und Tragvorrichtung für Pakete od. dgl. AT138445B (de)

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