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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausschneiden von Zuschnitten aus flachen, unregelmässigen Werkstücken, insbesondere Lederstücken, mit einem eine Auflagefläche bildenden Aufnahmetisch zum bildhaften Erfassen eines aufgelegten Werkstückes und einem eine Arbeitsfläche bildenden Schneidtisch zum Schneiden des Werkstückes gemäss einem in Abhängigkeit vom aufgenommenen Werkstückbild erstellten Schnittplan, wobei zum lagerichtigen Übergeben des Werkstükkes vom Aufnahmetisch auf den Schneidtisch ein flächiger Werkstückträger vorgesehen ist.
Um beim Ausschneiden von Zuschnitten aus Lederstücken oder anderen unregelmässigem Flachmaterial die jeweiligen Umrisse und individuellen Fehlerbereiche und Qualitätsunterschiede der vorliegenden Werkstücke berücksichtigen zu können, müssen die den Zuschnitten entsprechenden Schnittmuster in Abhängigkeit von den einzelnen Lederstücken genestet, also im Hinblick auf ein möglichst gleichmässig beschaffenes, fehlerfreies Material und minimalen Materialabfall u. dgl. zusammengestellt werden, welches durch das Zusammenstellen der Schnittmuster entstehende Schnittnest dann als Schnittplan für das Ausschneiden der Zuschnitte dient.
Zum Automatisieren des Nestens ist es gemäss der DE-A 37 09 373 bzw. der US 4 725 961 bereits bekannt, das Werkstück über ei-
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nen Rechner in seiner Umrissform zu Digitalisieren und auf einem Bildschirm einer Layout-Einheit optisch anzuzeigen, wodurch am Bildschirm mittels eingespeicherter Schnittmuster ein Nesten erfolgen kann.
Hier bleibt das Werkstück aber sowohl zum Digitalisieren als auch zum Schneiden auf ein und derselben Auflagefläche eines Arbeitstisches, so dass einerseits nur ein verhältnismässig langsamer Arbeitsablauf durch das Nacheinander von Nesten und Schneiden des einen Werkstükkes vor dem Auflegen und Nesten und Schneiden des nächsten Werkstückes in Kauf zu nehmen ist und anderseits die Auflagefläche durch die Nutzung sowohl beim Nesten als auch beim Ausschneiden weder an das Digitalisieren noch an das Schneiden optimal angepasst werden kann.
Gemäss der DE-A 41 11 304 bzw. der US 4 725 961 wurde auch schon vorgeschlagen, den Nest- und Schneidvorgang zu trennen und dem Digitalisieren einen eigenen Digitalisiertisch und dem Schneiden einen eigenen Schneidtisch zuzuordnen, was die Anpassung der jeweiligen Auflage- bzw. Arbeitsfläche an die Digitalisier- und Schneidvorgänge erleichtert und durch die Trennung von Digitalisieren und Schneiden auch ein rationelleres Arbeiten mit der Möglichkeit einer Zwischenlagerung der Werkstücke nach dem Digitalisieren und vor dem Schneiden erlaubt.
Um allerdings beim nachfolgenden Schneiden die Werkstücke in einer dem vorangegangenen Digitalisieren entsprechenden Lage und Position auf dem Schneidtisch auflegen und damit die Voraussetzung für ein einwandfreies Schneiden nach dem beim Nesten erstellten und abgespeicherten Schnittplan bieten zu können, wird das Werkstück mittels eines Werkstückträgers von der Auflagefläche des Digitalisiertisches auf die Arbeitsfläche des Schneidtisches übergeben, wobei der folienartige Werkzeugträger am Digitalisiertisch auf das aufgelegte Werkstück aufgeklebt und seine Lage durch auf tischfeste Fixierstifte passende Positionslöcher bestimmt wird.
Das Werk-
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stück lässt sich dann zusammen mit dem Werkstückträger händisch abnehmen und bedarfsweise auf die Arbeitsfläche des Schneidtisches aufbringen, wo wiederum entsprechend angeordnete Fixierstifte, auf die der Werkstückträger mit seinen Positionslöchern aufzustecken ist, für die lagerichtige Zuordnung der Schneidposition des Werkstückes zur vorangegangenen Digitalisierposition sorgen.
Dieses Übergeben der Werkstücke mit eigenen Werkstückträgern erfordert aber einen beträchtlichen Arbeitsaufwand und ein umständliches Hantieren beim Befestigen des Werkstückträgers auf dem Werkstück, beim Abnehmen des Werkstückes und des Werkstückträgers vom Digitalisiertisch, beim Transportieren des Trägers samt dem Werkstück vom Digitalisiertisch zum Arbeitstisch, wobei gegebenenfalls noch eine Zwischenlagerung erfolgt, und schliesslich beim Auflegen des Werkstückträgers mit dem Werkstück auf die Arbeitsfläche des Schneidtisches und Abnehmen des Werkstückträgers vom Werkstück.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die ein rationelles und auch vollautomatisches Ausschneiden vom Zuschnitten ermöglicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass der Werkstückträger selbst die Auflagefläche des Aufnahmetisches bildet und mit seinem Auflageflächenbereich in einer Vorschubrichtung bewegbar am Aufnahmetisch abgestützt ist, dass der Schneidtisch in Vorschubrichtung an den Aufnahmetisch anschliesst und seiner Arbeitsfläche eine Übernahmeeinrichtung für die Werkstücke zugeordnet ist und dass ein auf dem Werkstückträger liegendes Werkstück durch die Übernahmeeinrichtung bei gleichzeitiger Rückbewegung des Auflageflächenbereiches an die Arbeitsfläche übergebbar ist.
Durch das Aneinanderreihen der beiden Tische kommt es zu einer verhältnismässig kompakten Tischeinheit, wo-
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bei lediglich die Tischflächen in eine Auflagefläche und eine Arbeitsfläche unterteilt sind, so dass sowohl die Auflagefläche des Aufnahmetisches in ihrer Gestaltung, Farbgebung, Struktur u. dgl. auf das bildhafte Erfassen des Werkstückes durch geeignete Aufnahmegeräte als auch die Arbeitsfläche des Schneidtisches an den jeweiligen Schneidvorgang bzw. das mit dem Schneidtisch kombinierte Schneidaggregat bestens angepasst und abgestimmt werden können.
Darüber hinaus lassen sich durch den zumindest in seinem Auflageflächenbereich bewegbaren Werkstückträger die Werkstücke einfach und automatisch von der Auflagefläche des Aufnahmetisches auf die Arbeitsfläche des Schneidtisches unter genauer Einhaltung der auf der Auflagefläche eingenommenen Position übergeben, womit die Zuschnitte exakt und einwandfrei nach dem in Abhängigkeit von der Bilderstellung durch einen Rechner ermittelten Schnittplan ausgeschnitten werden können. Zur Übergabe braucht nämlich der Werkstückträger lediglich in Vorschubrichtung zum Schneidtisch hin vorwärtsbewegt zu werden, bis die Ubernahmeeinrichtung das Werkstück erfassen und bei der Rückbewegung des Werkstückträgers bzw. dessen Auflageflächenbereiches das Werkstück unmittelbar auf die Arbeitsfläche des Schneidtisches ablegen kann.
Der Auflagewechsel des Werkstückes zwischen Aufnahmefläche und Arbeitsfläche bietet damit auch die Möglichkeit, gleichzeitig während des Schneidens des einen Werkstückes am Schneidtisch bereits das nächste Werkstück am Aufnahmetisch bildhaft zu erfassen und den Schnittplan für dieses nächste Werkstück vorzubereiten, was ein überlappendes und rationelles Arbeiten gewährleistet. Bedarfsweise wäre es selbstverständlich auch möglich, beidseits in Vorschubrichtung an den Aufnahmetisch je einen Schneidtisch mit Arbeitsfläche und Ubernahmeeinrichtung anzuschliessen, so dass die Werkstücke vom Aufnahmetisch wahlweise dem einen oder anderen Schneidtisch übergeben werden könnten und sich eine weitere Rationalisierung erreichen liesse.
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Eine sehr einfache Konstruktion ergibt sich, wenn der Werkstückträger aus einer in Vorschubrichtung verschiebbaren Palette besteht und die Ubernahmeeinrichtung eine der Arbeitsfläche zugeordnete Werkstückhalterung aufweist. Bei der Werkstückübergabe braucht demnach lediglich die Palette bis über die Arbeitsfläche des Schneidtisches vorzufahren, worauf das Werkstück über die Werkstückhalterung relativ zur Arbeitsfläche fixiert wird und durch das Zurückfahren der Palette und das dabei gleichzeitige Abziehen von der Palette an die Arbeitsfläche übergeben wird.
Als Werkstückhalterung sind verschiedene Einrichtungen einsetzbar, beispielsweise Sauger oder flächige Niederhalter, wobei Niederhalter aus folienartigen Abdeckungen für das Werkstück gegebenenfalls auch die Wirkung eines als Schneidtisch vorgesehenen Vakuumtisches zum Festhalten des Werkstückes für das anschliessende Schneiden verbessern können.
Um auf Grund der Relativbewegung zwischen Werkstück und Palette Verschiebungen des Werkstückes, vor allem in schmalen, seitlichen Randbereichen, zu vermeiden, kann der Werkstückträger aus einer in Vorschubrichtung verschiebbaren, mit einer in Verschieberichtung umlaufenden Folie ausgestatteten Palette bestehen und die Übernahmeeinrichtung eine im Anschlussbereich des Schneidtisches angeordnete Folienhalterung aufweisen. Zur Werkstückübergabe braucht hier nach dem Vorfahren der Palette in den Schneidtischbereich über die Folienhalterung lediglich die Folie der Palette relativ zum Schneidtisch fixiert zu werden, so dass dann durch eine Rückbewegung der Palette die Folie im Masse der Rückbewegung relativ zur Palette vorbewegt wird und dabei das Werkstück ohne Relativbewegung zur Folie oder Arbeitsfläche auf die Arbeitsfläche ablegt.
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Wird auf eine schneidtischseitige Halterung verzichtet, ist die Werkstückübergabe beispielsweise dann möglich, wenn der Werkstückträger aus einer in Vorschubrichtung verschiebbaren Palette mit einer Klemmleiste od. dgl. zum Einspannen eines Folienbahnendes besteht, welche Folienbahn od. dgl. von der Klemmleiste in Verschieberichtung vorwärts und nach einer Umlenkung an der Palettenvorderkante an der Palettenunterseite zurück bis zu einer hinteren aufnahmetischfesten Aufwickelrolle geführt ist, und die Ubernahmeeinrichtung einen Verschiebeantrieb der Klemmleiste umfasst, mit dem das Folienbahnende relativ zur Palette in Vorschubrichtung bewegbar ist.
Damit lassen sich Palette und Folienbahn unabhängig voneinander bewegen, so dass bei synchronlaufenden Paletten-und Folienantrieb das auf der Folie liegende Werkstück mit der Palette unter gleichzeitigem Folienbahnabzug von der Aufwickelrolle bis über die Arbeitsfläche des Schneidtisches vorwärts gefahren wird, worauf dann zum Übergeben des Werkstückes an die Arbeitsfläche der Folienantrieb steht und die Palette unter gleichzeitigem Aufwickeln der Folienbahn auf die Aufwickelrolle zurückfährt. Auch hier kommt es wieder zu einem Ablegen des Werkstückes ohne Relativbewegung zwischen Folie und Werkstück bzw. Arbeitsfläche und Werkstück durch die im Masse der Palettenrückbewegung an der Palettenvorderkante nach unten und hinten abgezogene Folie.
Ist die Palette in der Ausgangsstellung, fährt die Klemmleiste mit dem Folienbahnende ebenfalls in die Ausgangsstellung und ein neuer Aufnahmevorgang kann beginnen.
Ein etwas anderes Konstruktionskonzept wird dadurch erreicht, dass der Werkstückträger aus einem in Vorschubrichtung umlaufender Endlosförderer besteht, an den als Ubernahmeeinrichtung ein weiterer, synchron umlaufender, die Arbeitsfläche bildender Endlosförderer anschliesst, wobei im Anschlussspalt zwischen den beiden Endlosförderern eine Luftleiste mit aufwärts ge-
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richteten Luftdüsen eingesetzt ist.
Hier wird nach der Bilderstellung des Werkstückes auf der Auflagefläche das Werkstück durch ein Vorwärtsbewegen des ersten Endlosförderers mitgenommen und über den Zwischenspalt dem die Arbeitsfläche bildenden zweiten Endlosförderer übergeben, welche Übergabe durch eine entsprechende Luftbeaufschlagung im Spalt kontrollierbar ist, so dass dann das vom schneidtischseitigen Endlosförderer übernommene Werkstück bis in seine Schneidposition gebracht wird und hier schnittgerecht zu liegen kommt. Die beiden Tische bilden zwei in Serie geschaltete Conveyortische, deren Endlosförderer mit exakt aufeinander abstimmbarer Fördergeschwindigkeiten betrieben werden, um einen Verzug des Werkstückes beim Übergeben zu vermeiden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand rein schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 eine erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenan- sicht in zwei Arbeitsstellungen, Fig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 zwei weitere Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemässen Vorrichtung in einer mit den
Fig. 1 und 2 vergleichbaren Darstellung und Fig. 7 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä- ssen Vorrichtung in Seitenansicht.
Eine Vorrichtung 1 zum Ausschneiden von Zuschnitten aus flachen, unregelmässigen Werkstücken W umfasst einen Aufnahmetisch 2 mit einer Auflagefläche 3 zum bildhaften Erfassen eines aufgelegten Werkstückes W durch ein nur angedeutetes, rechnerunterstütztes Aufnahmegerät 4 sowie einen Schneidtisch 5 mit einer Arbeitsfläche 6 zum Schneiden des Werkstückes W gemäss einem in Abhängigkeit vom aufgenommenen Werkstückbild erstellten Schnittplan mittels eines geeigneten Schneidaggregates 7, wobei zum lagerichtigen Übergeben des Werkstückes W vom Aufnahmetisch 2 zum Schneidtisch 5 ein Werkstückträger 8 vorge-
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sehen ist.
Dieser Werkstückträger 8 bildet mit seiner Oberfläche selbst die Auflagefläche 3 des Aufnahmetisches 2 und ist in Vorschubrichtung V vom Aufnahmetisch 2 zum in Vorschubrichtung anschliessenden Schneidtisch 5 bewegbar und der Arbeitsfläche 6 des Schneidtisches 5 ist eine Ubernahmeeinrichtung 9 für die Werkstückübernahme zugeordnet.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bestehen der Werkstückträger 8 aus einer in Vorschubrichtung V verschiebbaren Palette 10 und die Ubernahmeeinrichtung aus einer Werkstückhalterung 11. Ein zu bearbeitendes Werkstück W kann daher auf die Palette 10 aufgelegt und in seinen Umrissen, Fehlerstellen u. dgl. bildhaft erfasst werden (Fig. 1), worauf die Palette 10, beispielsweise mittels eines Antriebes 12, vom Aufnahmetisch 2 über den Schneidtisch 5 fährt, wo das Werkstück W durch die Werkstückhalterung 11 schneidtischfest fixiert wird (Fig. 2, strichlierte Darstellung).
Nun braucht die Palette 10 nur mehr zum Aufnahmetisch 2 zurückzufahren, so dass das zurückgehaltene Werkstück W von der Auflagefläche 3 der Palette 10 abgezogen wird (Fig. 2), und es kommt zur gewünschten lagerichtigen Übergabe des Werkstückes W von der Auflagefläche 3 an die Arbeitsfläche 6.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 besteht der Werkstückträger 8 aus einer in Vorschubrichtung V verschiebbaren Palette 13, die mit einer in Verschieberichtung umlaufenden Folie 14 ausgestattet ist, und die Ubernahmeeinrichtung 9 weist eine im Anschlussbereich des Schneidtisches 5 angeordnete Folienhalterung 15 auf.
Hier wird nach der Bilderstellung des Werkstückes W am Aufnahmetisch 2 die Palette 13 bis über die Arbeitsfläche 6 des Schneidtisches 5 verfahren, wozu beispielsweise der Schlittenantrieb des Schneidaggregates 7 genutzt wird, welches Schneidaggregat mittels einer Kupplungseinrichtung 16 an einer entsprechenden Palettenkupp-
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lung 17 angekuppelt wird, worauf dann zur Werkstückübergabe die Folienhalterung 15 die Folie 14 schneidtischfest fixiert und ein Zurückfahren der Palette 13 in Richtung Aufnahmetisch 2 eine Relativbewegung der Folie 14 gegenüber der Palette 13 hervorruft und für ein Ablegen des Werkstückes W auf der Arbeitsfläche 6 des Schneidtisches 5 sorgt.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 besteht der Werkstückträger 8 aus einer in Vorschubrichtung V verschiebbaren Palette 18 mit einer Klemmleiste 19 zum Einspannen einer Folienbahn 20, die von der Klemmleiste 19 in Verschieberichtung V vorwärts und nach Umlenkung an der Palettenvorderkante 21 an der Unterseite zurück bis zu einer hinteren aufnahmetischfesten Aufwickelrolle 22 geführt ist. Als Obernahmeeinrichtung 9 dient hier ein Verschiebeantrieb 23 für die Klemmleiste 19, der unabhängig von einem Verschiebeantrieb 24 für die Palette 18 betätigt werden kann.
Zur Werkstückübergabe vom Aufnahmetisch 2 auf den Schneidtisch 5 werden beide Verschiebeantriebe 23,24 synchron betätigt, so dass es beim Verfahren der Palette 18 in Richtung zum Schneidtisch 5 zu keiner Relativbewegung der durch die Folienbahn 20 gebildeten Auflagefläche 3 für das Werkstück W gegenüber der Palette 18 kommt. Zum eigentlichen Übergeben des Werkstückes W an die Arbeitsfläche 6 wird dann der Verschiebeantrieb 23 für die Klemmleiste 19 und damit für die Folienbahn gegenüber dem Schneidtisch 5 fixiert und nur der Palettenantrieb 24 aktiviert, so dass die Palette 18 zum Aufnahmetisch 2 zurückfährt und dabei durch die ebenfalls angetriebene, beispielsweise federbetriebene Aufwickelrolle 22 die Folienbahn 20 aufgerollt wird, was zu einem Ablegen des Werkstückes W auf der Arbeitsfläche 6 führt.
Wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 veranschaulicht, kann der Werkstückträger 8 auch ein in Vorschubrichtung V umlaufen-
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der Endlosförderer 25 sein, an den als Übernahmeeinrichtung 9 ein weiterer, synchron umlaufender Endlosförderer 26 anschliesst, so dass der Endlosförderer 25 einerseits die Auflagefläche 3 für das Werkstück W zur Bilderstellung bildet und der Endlosförderer 26 anderseits die Arbeitsfläche 6 zum Ausschneiden der Zuschnitte am Schneidtisch 5. Für eine einwandfreie Übergabe des Werkstückes W vom Aufnahmetisch 2 auf den Schneidtisch 5 ist im Spalt 27 zwischen den beiden Endlosförderern 25,26 eine Luftleiste 28 mit aufwärtsgerichteten Luftdüsen 29 vorgesehen.
Zur Übergabe des Werkstückes W brauchen daher lediglich die Endlosförderer 25,26 gleichlaufend angetrieben zu werden, so dass das Werkstück über den Spalt 27 hinweg vom Aufnahmetisch 2 zum Schneidtisch 5 gefördert wird.